Die Fernwartungssoftware TeamViewer für Bildschirm-Sharing, Videokonferenzen, Dateitransfers und VPN-Verbindungen der gleichnamigen TeamViewer AG wurde auf Version 15.54.3 aktualisiert. Unter anderem soll es unter Windows jetzt einfacher sein, Manager von verwalteten Geräten zu entfernen.
Der Passwortmanager KeePass ist in einer aktualisierten Version 2.57 mit umfangreichen Verbesserungen und Modifikationen erschienen. Die wichtigsten Neuerungen betreffen vorrangig die Benutzeroberfläche und die Integration von Funktionen. Darüber hinaus halten verschiedene weitere kleinere neue Funktionen & Korrekturen Einzug.
Das Open-Source-Analyseprogramm für Mediendateien ist in der neuesten Version 24.05 für unterschiedliche Betriebssysteme mit einigen Neuerungen erschienen. Dazu zählt unter anderem für Windows ein neues „Dark Theme“ und die Unterstützung von höheren Auflösungen. Darüber hinaus ist die Größe der Blattansicht nun veränderbar.
Das Update des File-Cloud-Client Seafile Sync Client auf Version 9.0.6 umfasst neben kleineren Neuerungen, wie einer Unterstützung von Benutzername und Passwort bei Verwendung des SOCKS5-Proxys und Änderungen, wie eine bessere Konfliktbehandlung im Cloud-Dateibrowser, auch weitere Modifikationen bei bestehenden Funktionen.
Der Multi-Protokoll-Messenger Element (ehemals Riot) bringt in Version 1.11.67 eine Menge Änderungen und Modifikationen zu Gunsten einer besseren Barrierefreiheit. Beispielsweise sind Chat-Nachrichten und Chat-Räume einfacher zu erreichen. Aber auch die Zugänglichkeit des rechten Bedienfeldes wurde optimiert.
Die universelle ISO-Boot-Software für den USB-Stick Universal USB Installer ist in Version 2.0.2.3 mit kleinen Anpassungen erschienen. Neu ist das Update zur Verwendung des Ventoy 1.0.98-Bootloaders, der eine Upstream-Unterstützung für neuere Archlinux- und KAOS-Versionen bietet.
Der beliebte, weil vielseitige und kostenfreie Video-Transkodierer HandBrake bietet in neuer Version 1.8.0 videoseitig nicht nur Unterstützung für den FFV1-Encoder und für Multi-Pass-CQ mit VP9, die Entwickler haben audioseitig auch einen TrueHD-Encoder hinzugefügt. Ebenfalls neu ist das Muxing von VP9 und FLAC im MP4-Container.
Der Multi-Protokoll-Messenger Ferdium ist für Linux, macOS und Windows in Version 6.7.4 mit einigen Verbesserungen, Optimierungen und diversen Fehlerkorrekturen erschienen. An vorderster Front haben die Entwickler in der aktuellen Ausgabe Fehler an diversen Stellen behoben. Aber auch kleine Neuheiten sind enthalten.
Das vielseitige Multi-Boot-Programm Ventoy, das unter anderem auch modifizierte Installationsmedien für Windows 11 ohne TPM- und Kontopflicht erstellen kann, unterstützt in der aktualisierten Fassung 1.0.98 jetzt mehr als 1.200 Systemabbilder. Hinzu kommen Korrekturen unter anderem für das neueste Archlinux und KAOS.
Die Open-Source-Sprachkonferenzsoftware Mumble ist rund zwei Jahre nach dem letzten stabilen Release 1.4.287 nun in Version 1.5.634 mit Änderungen am Positions-Audiosystem, einer überarbeiteten Benutzeroberfläche und mehr Barrierefreiheit erschienen. Ebenfalls neu ist das Beibehalten der Lautstärkeeinstellung je Kanal.
Vor über vier Jahren hatte ich mich schon einmal mit dieser Thematik im Artikel „TURN-Server für Nextcloud Talk“ auseinandergesetzt. Über die Jahre hinweg hat sich jedoch einiges geändert und ich konnte mein Wissen ausbauen. Aus diesem Grund möchte ich nun meine aktuellsten Erkenntnisse noch einmal zusammenhängend präsentieren.
Installation
Ein TURN-Server wird von Nextcloud Talk benötigt, um Videokonferenzen zu ermöglichen. Der TURN-Server bringt die Teilnehmer, welche sich in verschiedenen Netzwerken befinden, zusammen. Nur so ist eine reibungslose Verbindung unter den Teilnehmern in Nextcloud Talk möglich.
Wer bisher meinen Anleitungen zur Installation von Nextcloud auf dem Raspberry Pi gefolgt ist, kann nun die eigene Cloud für Videokonferenzen fit machen. Zu bedenken gilt aber, dass ein eigener TURN-Server nur bis maximal 6 Teilnehmer Sinn macht. Wer Konferenzen mit mehr Teilnehmern plant, muss zusätzlich einen Signaling-Server integrieren.
Nun zur Installation des TURN-Servers. Zuerst installiert man den Server mit
sudo apt install coturn
und kommentiert folgende Zeile, wie nachfolgend zu sehen in /etc/default/coturn aus.
sudo nano /etc/default/coturn
Dabei wird der Server im System aktiviert.
#
# Uncomment it if you want to have the turnserver running as
# an automatic system service daemon
#
TURNSERVER_ENABLED=1
Nun legt man die Konfigurationsdatei zum TURN-Server mit folgendem Inhalt an.
Hier werden u.a. der Port und das Passwort des Servers sowie die Domain der Cloud eingetragen. Natürlich muss hier noch der Port im Router freigegeben werden. Ein starkes Passwort wird nach belieben vergeben.
Hierbei kann das Terminal hilfreich sein. Der folgende Befehl generiert z.B. ein Passwort mit 24 Zeichen.
gpg --gen-random --armor 1 24
Jetzt wird der Server in den Verwaltungseinstellungen als STUN- und TURN-Server inkl. Listening-Port sowie Passwort eingetragen.
Nextcloud – Verwaltungseinstellungen – TalkEintrag der Domain für STUN- und TURN-Server (sowie Passwort)
Bei meinen ersten Versuchen auf dem Raspberry Pi fiel auf, dass der Service des TURN-Servers schneller startet als das gesamte System, was einen Betrieb unmöglich machte. Diese Problematik konnte ich wie im Artikel „coTurn zeitverzögert auf Raspberry Pi starten“ beschrieben, lösen. Leider überstand aber dieser Eingriff kein Systemupgrade. Durch einen sehr hilfreichen Kommentar von Matthias, kann ich nun eine bessere Lösung aufzeigen.
Es wird mit
sudo systemctl edit coturn.service
der Service des Servers editiert. Folgender Eintrag wird zwischen die Kommentare gesetzt:
### Editing /etc/systemd/system/coturn.service.d/override.conf
### Anything between here and the comment below will become the new contents of the file
[Service]
ExecStartPre=/bin/sleep 30
### Lines below this comment will be discarded
### /lib/systemd/system/coturn.service
Dies ermöglicht den TURN-Server (auch nach einem Upgrade) mit einer Verzögerung von 30 Sekunden zu starten.
Zum Schluss wird der Service neu gestartet.
sudo service coturn restart
Ein Check zeigt, ob der TURN-Server funktioniert. Hierzu klickt man auf das Symbol neben dem Papierkorb in der Rubrik TURN-Server der Nextcloud. Wenn alles perfekt läuft ist, wird im Screenshot, ein grünes Häkchen sichtbar.
Der auf Datenschutz fokussierte Browser Brave ist in aktualisierter Version 1.66.110 erschienen. Neu sind unter anderem der Wechsel der Farben und des Stil der Schaltflächen in der gesamten Benutzeroberfläche. Ebenfalls wurde der Unterbau auf Chromium 125.0.6422.60 aktualisiert und es gibt neue AI-Modelle zur Auswahl.
Der schlanke und populäre Open-Source-Packer 7-Zip ist in der aktualisierten Version 24.05 erschienen. Zu den Neuerungen gehört eine Funktion zum Festlegen der Decoder-Kompatibilitätsversion für die 7z-Archiverstellung, wozu die 7-Zip-Version intern als eine 4-stellige Zahl {MMNN} ohne Punkt dargestellt wird.
Das Open-Source-Video-/Audioschnittprogramm LosslessCut ist in einer aktualisierten Version mit umfangreichen Änderungen erschienen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört eine Video/Audio-Spurumschaltung und das Ziehen von Verzeichnissen per Drag-Drop, um alle Dateien nacheinander zu öffnen.
Das Open-Source-Multiplattform-Packprogramm PeaZip ist in Version 9.8.0 erschienen und bringt neben einem neuen Extraktions-Modus, in der Gruppe „Extrahieren nach“ des Kontextmenü, auch neue Themes. Ebenfalls neu ist ein verbesserter „flat mode“, der optional den gesamten Inhalt des Archivs auf einmal anzeigen kann.
Das Update des Open-Source-Synchronisierungs-Tools FreeFileSync auf Version 13.6 umfasst neben kleineren Modifikationen wie der kompakten Anzeige des übergeordneten Pfads für mittlere und große Zeilengrößen auch Optimierungen bei bestehenden Funktionen sowie vor allem Fehlerbereinigungen.
Der kostenlose Stresstest und Benchmark für Grafikkarten FurMark ist in aktualisierter Version 2.3.0.0 mit dem Support für Raspberry Pi OS erschienen. Ebenfalls neu ist die Anzeige der Lüfterdrehzahl während des Testlaufs im Kontrollmenü. Mit dem Update gehen auch Optimierungen einher und es werden kleinere Fehler beseitigt.
Seit Nextcloud Hub 8 (29.0.0) ist ChatGPT nicht mehr über den Picker der Nextcloud zu erreichen. Dieser Umstand kann Nerven kosten, wenn OpenAI’s KI-Dienst hin und wieder genutzt wird und man plötzlich feststellt, dass dieser nicht mehr funktioniert. So ging es mir, als ich den in die Nextcloud integrierten KI-Assistenten einem kleinen Publikum vorstellen wollte. Da das neueste Release 29.0.0 noch recht frisch ist, findet man derzeit wenig Hinweise, wie man ChatGPT weiter nutzen kann.
Einrichtung
Dies hat mich nun dazu bewogen einen kleinen Artikel hierzu zu schreiben. Grundvoraussetzung ist jedoch ein Account beim US-amerikanischen Softwareunternehmen OpenAI bei dem ein API-Key erstellt wird.
Des weiteren müssen in der Nextcloud die Apps OpenAI and LocalAI integration und Nextcloud Assistant hinzugefügt und aktiviert werden.
Nextcloud – OpenAI and LocalAI integration und Nextcloud Assistant
Im Anschluss wird der API-Key, wie im Screenshot zu sehen ist, in der App OpenAI and LocalAI integration hinterlegt.
Nextcloud – OpenAI and LocalAI integration (API Key)
Nun kann man über den neuen Nextcloud-Assistent das KI-Tool nutzen.
Die freie Bildbearbeitungsoftware GIMP bringt in der neuesten Version 2.10.38 einige Neuerungen, unter anderem eine verbesserte Unterstützung für (Zeichen-)Tablets unter Windows. Darüber hinaus soll die als „Stable“ gekennzeichnete Aktualisierung die häufig gewünschte Rückportierungen von GTK3 zu GTK2 mitbringen.
Die freie Software SystemRescue ist in Version 11.01 erschienen und bringt neben dem Linux-Kernel 6.6.30 (LTS) auch kleine Verbesserungen. Beispielsweise wurde die ins Betriebssystem implementierte Partitions-Software GParted in einer aktualisierten Fassung (GParted-1.6.0) eingepflegt. Auch Fehlerkorrekturen sind inkludiert.
Der Instant Messenger Telegram erhält in der aktualisierten Version 5.0.0 für den Desktop neue Features. Dazu zählen unter anderem das Anzeigen von letzten Chats und häufigen Kontakten im Suchfeld. Darüber hinaus können Premium-Nutzer in der neuen Version animierte Emojis in Umfragen verwenden.
Die freie Software FrostWire ist in Version 6.13.2 mit einigen Neuerungen und Optimierungen erschienen, auch kleinere Fehlerbehebungen zählen dazu. Eine der wichtigsten Verbesserungen ist die Korrektur der SoundCloud-Suchfunktion. Darüber hinaus enthält FrostWire 6.13.2 jetzt die neueste Java Runtime Environment 22.
Der Instant Messenger Telegram erhält in der aktualisierten Version 5.0.0 für den Desktop neue Features. Dazu zählen unter anderem das Anzeigen von letzten Chats und häufigen Kontakten im Suchfeld. Darüber hinaus können Premium-Nutzer in der neuen Version animierte Emojis in Umfragen verwenden.
Der Open-Source-Videoeditor Shotcut, plattformübergreifende Videoschnittsoftware, die zahlreiche Audio- und Videoformate unterstützt, ist in der neuesten Version 24.04.28 für Windows, macOS und Linux erschienen. Neu ist unter anderem die Aktualisierung auf das Media Lovin' Toolkit („MLT“) 7.24.0.
Die Open-Source-Sammlung MKVToolnix mit Werkzeugen rund um den MKV-Container ist in Version 84.0 unter dem Codenamen „Sleeper“ mit einigen Änderungen und Verbesserungen erschienen. Hinzugefügt wurde beim MP4-Reader von „mkvmerge“ unter anderem eine Unterstützung für FLAC in MP4.