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Gestern — 15. Oktober 2021GNU/Linux.ch

Zeige deine ❤️ für Freie Software!

15. Oktober 2021 um 18:46

Freitag, 15. Oktober 2021, Lioh Möller

Du liebst Freie Software so wie wir es tun und möchtest uns gleichzeitig noch unterstützen unsere Plattform nach vorne zu bringen?

Wir haben ein exklusives T-Shirt für dich im Angebot, mit unserem offiziellen Logo. Natürlich ist der Druck hochqualitativ und das Shirt nachhaltig aus bester Bio-Baumwolle hergestellt. Doch genug der Werbebotschaften, denn wir finden, das Shirt spricht für sich selbst.


Du hast die Wahl zwischen einer Vielzahl von Farben und so ist sicher deine Lieblingsfarbe dabei. Wir haben bewusst auf einen Schriftzug verzichtet, damit du voll und ganz in den Genuss des GNUs und des Pinguins kommst.

Die Shirts werden in Frankreich von der Firma T-Pop hergestellt und direkt an dich versandt. Als Shop-Plattform haben wir Etsy gewählt, da uns dort die Kosten am geringsten erschienen.

Wenn alles gut geht, verdienen wir CHF 9 an jedem verkauften Shirt, ein kleiner Betrag der direkt dazu genutzt wird dich auch in Zukunft weiterhin mit frischen News rund um Freie Software und GNU/Linux zu versorgen.

Shop: https://www.etsy.com/ch/listing/1102698827/gnulinux-t-shirt

Morgen ist LinuxDay

15. Oktober 2021 um 17:15

Freitag, 15. Oktober 2021, Lioh Möller

Ein kleiner Reminder für alle, die sich für Linux und Freie Software interessieren. Am morgigen 16. Oktober findet der LinuxDay statt. Wie bereits auch im Vorjahr wird auf ein vor Ort Event verzichtet, zugunsten einer Online-Veranstaltung. Dieses Konzept bietet auch Personen, welche sonst aufgrund einer weiten Anreise nicht teilnehmen können, die Möglichkeit in den Genuss der Veranstaltung zu kommen (abgesehen vom obligatorischen Kässpätzle Essen).

Organisiert wird der LinuxDay von der LUG Vorarlberg und auch in diesem Jahr wird ein vielfältiges Programm geboten.

Auch wir von GNU/Linux.ch werden vertreten sein und wenn du mehr über die Entstehungsgeschichte und Hintergründe zu diesem Projekt erfahren möchtest, besuche uns um 14.00 den virtuellen Raum 2.

PinePhone Pro

15. Oktober 2021 um 16:45

Freitag, 15. Oktober 2021, Lioh Möller

Pine64 hat ein neues Mobiltelefon mit der Bezeichnung PinePhone Pro angekündigt. Dabei kommt der RK3399S hexe-Core SoC mit 1.5 Ghz zum Einsatz, welcher bereits im PineBook Pro verbaut wurde. Dieser bietet gegenüber dem bisherigen PinePhone einen deutlichen Performancegewinn.

Das Gehäuse ähnelt dem ursprünglichen PinePhone, das Gerät verfügt allerdings über 4 GB Dual-Channel-LPDDR4-RAM sowie 128 GB internen eMMC-Flash-Speicher. Ergänzt wird dies durch ein Gorilla Glass 4™ IPS-Panel, einer 13MP Hauptkamera sowie einem USB-C-Anschluss mit USB 3.0 Performance, welcher eine Nutzung als nativer Videoausgang über USB-C + ermöglicht.

Als Standard-Betriebssystem kommt Manjaro mit Plasma Mobile zum Einsatz.

Die aktuell vorbestellbare Developer Edition richtet sich wie der Name vermuten lässt primär an Entwickler und Enthusiasten und ist für 399 $ käuflich zu erwerben.

Der postmarketOS Entwickler Martijn Braam hat ein Video veröffentlicht, in dem er im Detail auf die Verbesserungen gegenüber des Vorgängermodells eingeht.

Quelle: https://www.pine64.org/pinephonepro/

NAS mit ODROID-HC4 - Nachlese

15. Oktober 2021 um 16:00

Freitag, 15. Oktober 2021, Martin Brodbeck

Ergänzend zur Artikelserie über das Aufsetzen eines kleinen, günstigen NAS für das Heimnetzwerk, betreiben wir hier etwas Nachlese und kümmern uns noch um ein paar offene Punkte:

  • Gehäuselüfter
  • Desaster-Recovery
  • Armbian-Backup
  • Plattentausch

Gehäuselüfter

Den Gehäuselüfter, der Bestandteil des ODROID-HC4 ist und sich bisher nicht regte, haben wir bisher noch gar nicht betrachtet. Tatsächlich wird er auch nicht unbedingt benötigt. Die CPU-Temperatur beträgt – jedenfalls in meinem Setup – meist um die 50°C. Selbst ein langwieriger Btrfs Balance-Prozess (als ich die zweite Festplatte angeschlossen hatte und auf RAID1 konvertierte) trieb die Temperatur nicht über 60°C hinaus.

Dennoch ist man beruhigter, wenn man weiss, dass von dieser Seite keine Gefahr droht. Auf Nachfrage im Odroid-Forum wurde mir auch schnell Auskunft erteilt: Im Prinzip wird der Lüfter unterstützt, jedoch gibt es noch kein Paket samt Konfigurationsdatei, womit der Lüfter out-of-the-box funktioniert (Stand: 11.10.2021).

Neuer Codename für kommende Ubuntu LTS Version

15. Oktober 2021 um 15:35

Freitag, 15. Oktober 2021, Lioh Möller

Wie bei Ubuntu üblich setzt sich ein Codename eines Releases aus einem Adjektiv und einem Tier zusammen. Die Namensgebung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge. Nach Impish Indri folgt zwangsläufig ein mit J beginnender Releasename, welcher laut den ersten Commits bereits feststeht. Dieser lautet: Jammy Jellyfish

Das Adjektiv Jammy kann in diesem Zusammenhang mit Glücks- übersetzt werden, also eine Glücks-Qualle.

Devuan Chimaera 4.0 veröffentlicht

15. Oktober 2021 um 13:30

Freitag, 15. Oktober 2021, Lioh Möller

Die Debian GNU/Linux basierte Distribution Devuan ist in Version 4.0 (Codename Chimaera) erschienen. Sie hebt sich vom Original primär durch den Verzicht auf SystemD ab.

Der aktuelle Release baut auf Debian Bullseye (11.1) mit dem Linux Kernel 5.10 auf. Als nutzbare Init-Systeme stehen sysvinit, runit, und OpenRC zur Auswahl.

Erstmals sind nun nahezu alle in Debian verfügbaren Desktopumgebungen ohne SystemD nutzbar. Darüber hinaus wurde das Erscheinungsbild modernisiert und die Barrierefreiheit weiter verbessert. Devuan Chimaera bietet die Möglichkeit Desktopumgebungen ohne PulseAudio zu nutzen, wodurch die Sprachsynthese-Funktionalität gleichzeitig sowohl auf der Konsole als auch in der GUI zur Verfügung steht.

Quelle: https://www.devuan.org/os/announce/chimaera-release-announce-2021-10-14

Open Source wird immer wichtiger in Finanzbranche

15. Oktober 2021 um 08:00

Freitag, 15. Oktober 2021, Daniel Schär

Obwohl 69 Prozent der Führungskräfte im Bereich Finanztechnologie sagen, dass die Nutzung von Open Source die Produktivität steigert, werden Beiträge dazu verhindert durch Verzögerungen bei der Umsetzung von Governance-Programmen und verlangsamen so Innovation. Dies und vieles mehr sind die Ergebnisse der Umfrage der Fintech Open Source Foundation ("2021 State of Open Source in Financial Services Survey"), die in Zusammenarbeit mit der Linux Foundation Research, GitHub, u.a. durchgeführt und auf dem von FINOS und der Linux Foundation in London veranstalteten Open Source Strategy Forum vorgestellt wurde. Sie bewertet wichtige Aspekte der Open-Source-Einführung in der Finanzdienstleistungsbranche in verschiedenen Bereichen.

Bildquelle: https://www.linuxfoundation.org/wp-content/uploads/LFResearch_FINOSSurvey_Infographic_100721.pdf

Ältere BeiträgeGNU/Linux.ch

Ubuntu 21.10 Impish Indri

14. Oktober 2021 um 16:45

Do, 14. Oktober 2021, Lioh Möller

Wie geplant erfolgte heute die Veröffentlichung der aktuellen Ubuntu Version 21.10 mit dem Codenamen Impish Indri, welcher so viel bedeutet wie schelmischer Indri, wobei es sich bei Indris um eine Lemurenart handelt.

Da es sich um eine reguläre Variante der Distribution handelt, wird diese lediglich 9 Monate lang mit Updates versorgt (bis zum Juli 2022).

Ubuntu 21.10 setzt auf den Kernel 5.13. Dieser bietet insbesondere auf modernen Prozessorarchitekturen einen deutlichen Performancegewinn, wie es Phoronix kürzlich für die Intel Tiger Lake Plattform ermittelt hatte. Die Unterstützung für Surface Laptops und Tablets des Herstellers Microsoft wurde ebenfalls verbessert.

GCC wurde auf die Version 11.2.0 aktualisiert, binutils auf Version 2.37, und glibc auf Version 2.34. OpenJDK ist in Version 18 verfügbar.

Das Firewall-Backend wurde von iptables auf nftables gewechselt und auch im Desktop Bereich flossen eine Vielzahl von Neuerungen ein, so kommt bei der Standard Desktop-Variante erstmalig GNOME 40 zum Einsatz. Wayland Sitzungen lassen sich auch mit dem proprietären NVIDIA-Treiber nutzen und Pulsaudio wurde auf Version 15 aktualisiert.

Die Bürosuite LibreOffice liegt in Version 7.2.1 vor und Thunderbird ist in Version 91.1.2 enthalten. Firefox wird mit diesem Ubuntu-Release erstmals standardmässig als Snap ausgeliefert. Alternativ lässt sich der Browser weiterhin als deb Paket installieren und wird über diesen Weg ebenfalls mit Aktualisierungen versorgt.

Eine ausführliche Auflistung aller Neuerungen findet sich in den Release Notes.

Download: https://releases.ubuntu.com/21.10/ubuntu-21.10-desktop-amd64.iso

Der abgebildete Screenshot zeigt die Ubuntu Unity Variante.

Update von Kdenlive behebt viele Bugs

14. Oktober 2021 um 10:00

Do, 14. Oktober 2021, Daniel Schär

Eine gute Nachricht, für alle, die sich über Bugs beim Editieren mit Kdenlive gestört haben: Das Wartungsupdate des beliebten Video-Editors mit der Nummer 21.08.2 bringt viele Verbesserungen mit sich, die Kdenlive stabiler machen, u.a.:

  • Behebung eines Kodierungsproblems bei Clip-Aufgaben, das den Job abbricht (Stabilisierung, Motion Tracker).
  • Behebung des Absturzes bei falschem aktiven Effekt, beim Ablegen von Audio/Video nur vom Monitor in den Mülleimer und beim Einfügen von gruppierten Untertiteln.
  • Korrektur eines Fehlers und Absturzes bei der Anwendung von Keyframe-Werten auf ausgewählte Keyframes.

Der Farbwähler funktioniert jetzt besser in Konfigurationen in Multi-Monitor-Settings und die Farbdarstellung von Projekt- und Clipmonitor sind nun genauer. Auch die Farbgenauigkeit der Vorschau wurde verbessert (zurückportiert von Shotcut).

Besonders zu erwähnen ist auch die nach einem Absturz verbesserte Wiederherstellung des Projekts.

Das dritte und letzte Wartungsupdate (.3) von Kdenlive 21.08 wird für den 11./12. November erwartet. 

Im Juli gab es ein Interview mit Eugen Mohr und Julius Künzel, zwei Kernentwicklern von Kdenlive auf linux-guides.de, wo auch erklärt wird, wie Interessierte Bugs melden können. Normalerweise gibt es 3-5 Bugmeldungen pro Tag, bei einem neuen Release bis zu 12 Meldungen pro Tag. Zwei Personen klassifizieren die Bugs und jeder kann dann mithelfen, diese zu fixen. 

Quelle und vollständige Liste der Verbesserungen: https://kdenlive.org/de/2021/10/kdenlive-21-08-2/

Programmierwettbewerb für Teenager

14. Oktober 2021 um 08:00

Do, 14. Oktober 2021, Daniel Schär

Programmieren und Programmcode zu verstehen ist heutzutage eine wichtige und stark gefragte Kompetenz. Je früher die Grundlagen erlernt werden, desto grösser sind die Chancen, in einem technischen Berufsumfeld zu reüssieren. Teenager sollen deshalb ermutigt werden, schon in jungen Jahren mit dem Programmieren zu beginnen und dabei auch den Wert von Freier Software kennen zu lernen. Zu diesem Zweck organisiert die Free Software Foundation einen Programmierwettbewerb für Jugendliche in ganz Europa mit dem Titel "Youth Hacking 4 Freedom".

Grafik von Lisa SchmidtCC-BY-SA 4.0

Am vergangenen Sonntag fand der Opening Event für den Wettbewerb statt. Registrieren kann man sich aber noch bis Ende Oktober. Vom 1. November 2021 bis zum 31. März 2022 können die Jugendlichen jede Art von Software programmieren, die sie wollen und sie für den Wettbewerb einreichen. Einzige Bedingung: Es muss sich um Freie Software handeln. Die Gewinner erhalten Geldpreise (2 x 4096€, 2 x 2048€, 2 x 1024€) und eine Reise nach Brüssel. Die Bewertungsphase wird von Experten für Freie Software durchgeführt, u.a. von Neil McGovern, Executive Director der GNOME Foundation, und Claudia Müller-Birn, Professorin für Human-Centered Computing an der Freien Universität Berlin.

Bist du zwischen 14 und 18 Jahre alt und hast bereits mit dem Programmieren begonnen? Mach mit und melde dich via Webseite der FSFE bis Sonntag, 31. Oktober 2021 an. Die FAQs geben dir weitere Auskünfte. Die FSFE ist bestrebt, ein inklusives Umfeld im YH4F zu bieten und ermutigt Menschen aller Geschlechter zur Teilnahme!

Quelle: https://fsfe.org/news/2021/news-20210928-01.de.html

25 Jahre KDE - Wir gratulieren!

14. Oktober 2021 um 00:00

Do, 14. Oktober 2021, Ralf Hersel

Am 14. Oktober 1996 hat Matthias Ettrich das 'Kool Desktop Environment' ins Leben gerufen. Er gab damals im Usenet den Anstoss für eine 'konsistente, nette und freie Desktop-Umgebung' für Unix, die auf dem Qt-GUI-Toolkit basiert. Am 12. Juli 1998 wurde die finale Version 1.0 des K Desktop Environment veröffentlicht. Seit dem hat sich bei KDE viel getan.

Die Version 3.0 vom 3. April 2002 war in erster Linie eine Portierung auf die neue Hauptversion des zugrunde liegenden Frameworks Qt 3.0. Am 18. August 2006 veröffentlichte das KDE-Team die erste Vorabversion der neuen KDE Software Compilation 4 mit dem Namen Krash unter der Versionsnummer 3.80.1. Am 11. Januar 2008 wurde schliesslich die finale Version 4.0 veröffentlicht. Am 6. November 2009 wurde der Projektgründer Matthias Ettrich für KDE mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Virtuelle Instrumente für DAWs unter Linux

12. Oktober 2021 um 22:00

Di, 12. Oktober 2021, Daniel Schär

Professionelle Digital Audio Workstations (DAWs) und Audio-Plugins gibt es mittlerweile zur Genüge auf Linux, leider sind aber die wenigsten Open Source. Die grosse Ausnahme bilden bei den DAWs Ardour, Qtractor und LMMS und bei den Audio-Plugins haben sich vor allem die Calf-Serie und LSP (Linux Studio Plugins) einen gewissen Namen gemacht. Nur mit einer DAW und Audioeffekten entsteht aber noch keine Musik. Wenn nicht auf akustische Instrumente oder Samples zurückgegriffen wird, so verwendet man heutzutage Virtuelle Instrumente. Sie imitieren häufig reale Instrumente, seien das Zupf-, Streich-, Percussions- oder Tasteninstrumente und sind aus der heutigen Musikproduktion kaum mehr wegzudenken - sei es bei elektronischer Musik, einer Pop-Produktion, oder bei Filmsoundtracks. Dabei gibt es unterschiedlichste Ansätze: Einige dieser virtuellen Instrumente bilden den Klang synthetisch nach, andere arbeiten mit Samples oder wiederum andere mit beidem. In einigen Fällen sind es Stand-Alone-Programme (um sie Live zu spielen), vielfach existieren sie - wie die Audio-Effekte auch - nur als Plugins und benötigen eine DAW, in der man sie via MIDI ansteuert. In diese DAW lädt man das Virtuelle Instrument und kann dieses mit einem externen MIDI-Keyboard oder -Controller spielen oder die Noten mit der Maus eingeben bzw. korrigieren.

Was ist ein Jupyter Notebook?

13. Oktober 2021 um 16:31

Mi, 13. Oktober 2021, Ralf Hersel

Jupyter Notebook (JN) ist eine Webanwendung, die es erlaubt Programmcode zu editieren und auszuführen, Visualisierungen der Ergebnisse einzufügen und Anmerkungen zu schreiben. Als das geschieht innerhalb eines JN und nicht etwa in verschiedenen Werkzeugen.

Falls ihr euch wundert, warum dieser Artikel so komisch formatiert ist; weil ich den Inhalt vollständig in einem Jupyter Notebook geschrieben habe und anschliessend den HTML-Export hierhin übertragen habe.

Serie: NAS mit ODROID-HC4 - Teil 4: Samba

13. Oktober 2021 um 11:00

Mi, 13. Oktober 2021, Martin Brodbeck

Mit dieser Artikelserie soll das Einrichten eines kleinen, günstigen NAS erläutert werden. Linux basierte Clients im Haushalt sollen darauf ihre Backups ablegen. Damit eine defekte NAS-Festplatte keinen Daten-GAU verursacht, werden die Daten per RAID1 gespiegelt. Der generische Ansatz (kein Fertigsystem) soll uns dabei helfen, auch andere Wünsche an das NAS zu erfüllen, wie z. B. ein Calibre Server.

Es sind folgende Teile geplant:
1. Hardware und Betriebssystem
2. Backups mit Borg
3. Calibre Server
4. Samba Server

ProtonMail nimmt an Bug-Bounty-Programm teil

13. Oktober 2021 um 10:00

Mi, 13. Oktober 2021, Ralf Hersel

Wie der Schweizer Anbieter von sicheren Kommunikationslösungen ProtonMail mitteilt, nimmt das Unternehmen nun an Bug-Bounty-Switzerland teil. Bug Bounty Switzerland hat erfolgreich einige der grössten Bug-Bounty-Programme und Initiativen zur öffentlichen Überprüfung in der Schweiz geleitet. Tausende von Sicherheitsforschern haben an ihren Programmen teilgenommen, um Schweizer Unternehmen, Organisationen des öffentlichen Sektors und kritische Infrastrukturen zu sichern.

Die Proton Technologies AG und die Bug Bounty Switzerland GmbH hatte gestern gemeinsam auf der IT-Security-Konferenz Swiss Cyber Storm 2021 eine Partnerschaft bekannt gegeben: Proton wird die Sicherheit seiner Produkte für sichere und verschlüsselte Kommunikation, darunter der E-Mail-Dienst ProtonMail, durch die Zusammenarbeit mit ethischen Hackern im Rahmen eines vorerst privaten Bug-Bounty-Programms weiter verbessern. Mit der Implementierung und Durchführung des Programms hat das Genfer Unternehmen Bug Bounty Switzerland betraut. Der Aufbau einer Community von ethischen Hackern und unabhängigen IT-Security-Experten rund um die verschlüsselten Onlineservices von Proton hat zum Ziel, mögliche, derzeit noch verborgene Schwachstellen aufzudecken und das Vertrauen der Kundschaft zu stärken.

Interessenten können sich für eine Teilnahme bewerben.

Quelle: https://www.bugbounty.ch/proton-technologies-lanciert-bug-bounty-programm-in-zusammenarbeit-mit-bug-bounty-switzerland/

Recht auf Dekompilierung

13. Oktober 2021 um 09:30

Mi, 13. Oktober 2021, Ralf Hersel

Im Jahr 2008 hatte das Brüsseler IT-Unternehmen Top System gegen das belgische Personalauswahlbüro (Selor) geklagt, da diese einen Fehler in der Software TSF (Bearbeitung von Online-Bewerbungen) selbst behoben hatten. Der Fehler wurde vorab an Top System gemeldet, dann jedoch von Selor nach einer Dekompilierung der proprietären Software korrigiert. Top System verlange Schadenersatz wegen des Verstosses gegen ihre Ausschliesslichkeitsrechte.

Nun hat am 6. Oktober der Europäische Gerichtshof entschieden, dass dem Erwerber eines Computerprogramms das Recht zusteht, die Software zu dekompilieren, falls dies zum Zweck der Fehlerkorrektur geschieht.

Zu dem Ausschliesslichkeitsrecht des Urhebers, die nicht erlaubte Vervielfältigung seines Werks zu untersagen, sind im Fall eines Computerprogramms begrenzte Ausnahmen für die Vervielfältigung vorzusehen, die für die bestimmungsgemässe Verwendung des Programms durch den rechtmässigen Erwerber technisch erforderlich sind. Dies bedeutet, dass das Laden und Ablaufen, sofern es für die Benutzung einer Kopie eines rechtmässig erworbenen Computerprogramms erforderlich ist, sowie die Fehlerberichtigung nicht vertraglich untersagt werden dürfen.

Somit ist ein Reverse Engineering, bzw. eine Dekompilation von proprietären Software in lesbaren Programmcode zulässig, solange dies der Fehlerkorrektur dient. Normalerweise ist für die Dekompilierung die Zustimmung des Rechteinhabers erforderlich (Rechtsschutz von Computerprogrammen). Eine Ausnahme gibt es, wenn die Interoperabilität mit anderer Software betroffen ist oder (wie nun vom EuGH geurteilt wurde) die Rückübersetzung für die Fehlerkorrektur notwendig ist.

Quelle: https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=247056&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=9912038

EU erteilt Massenüberwachung mittels Gesichtserkennung eine Absage

12. Oktober 2021 um 12:00

Di, 12. Oktober 2021, Ralf Hersel

Das EU-Parlament hat für einen Beschluss gestimmt, der zu einem Verbot von KI-gestützter, biometrischer Massenüberwachung im öffentlichen Raum aufruft. Die Abgeordneten befürchten Diskriminierung, Ungerechtigkeit und eine algorithmische Voreingenommenheit durch den Einsatz von vorhersagender Polizeiarbeit mittels Künstlicher Intelligenz.

Gefordert wird ein Verbot der Echtzeit-Nutzung einer automatisierten Erkennung von Personen in öffentlich zugänglichen Räumen mittels biometrischer Hilfsmittel, wie das etwa bei Gesichtserkennungssoftware der Fall ist. Bürger sollten demnach nur überwacht werden, wenn sie verdächtigt werden, eine Straftat begangen zu haben.

Das Parlament fordert zudem ein Verbot der Nutzung privater Gesichtserkennungsdatenbanken und der vorausschauenden Polizeiarbeit auf der Grundlage von gesammelten Verhaltensdaten. Die Abgeordneten fordern des Weiteren ein Verbot von Social-Scoring-Systemen, die versuchen, die Vertrauenswürdigkeit von Bürgern auf der Grundlage ihres Verhaltens oder ihrer Persönlichkeit zu bewerten, so wie das etwa in China der Fall ist.

Quelle: https://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20210930IPR13925/use-of-artificial-intelligence-by-the-police-meps-oppose-mass-surveillance

Serie: NAS mit ODROID-HC4 - Teil 3: Calibre

12. Oktober 2021 um 11:00

Di, 12. Oktober 2021, Martin Brodbeck

Mit dieser Artikelserie soll das Einrichten eines kleinen, günstigen NAS erläutert werden. Linux basierte Clients im Haushalt sollen darauf ihre Backups ablegen. Damit eine defekte NAS-Festplatte keinen Daten-GAU verursacht, werden die Daten per RAID1 gespiegelt. Der generische Ansatz (kein Fertigsystem) soll uns dabei helfen, auch andere Wünsche an das NAS zu erfüllen, wie z. B. ein Calibre Server.

Es sind folgende Teile geplant:
1. Hardware und Betriebssystem
2. Backups mit Borg
3. Calibre Server
4. Samba Server

Element 1.9.1 mit Chatexport

12. Oktober 2021 um 10:10

Di, 12. Oktober 2021, Lioh Möller

Die neue Version des Element Matrix Clients enthält eine lang gewünschte Funktion, mit der es möglich ist, Chatprotokolle aus Räumen und DMs zu exportieren. Dies konnte bisher nur eingeschränkt über Drittanbieter-Tools wie matrix-dl erreicht werden.

Entwickelt wurde das Feature von Jaiwanth Vemula im Rahmen des Google Summer Of Code.

Um Chatprotokolle zu exportieren, wählt man die Rauminformationen an und startet den Export mithilfe von Export Chat.

Als Ausgabeformate werden HTML, JSON oder Plaintext unterstützt.

Die Funktion ist sowohl in der mobilen als auch in der Desktopvariante des Clients verfügbar.

Darüber hinaus wurden einige Fehler in Spaces korrigiert und der Ablauf zur Verifizierung im Rahmen der E2EE verbessert.

Quelle: https://element.io/blog/element-1-9-1-export-is-finally-here/

Rechner mit SSHFS verbinden

12. Oktober 2021 um 10:00

Di, 12. Oktober 2021, Norbert Rüthers

Möglichkeiten um Dateien von einem zum anderen Rechner oder auch von einem Rechner zu einem Server und umgekehrt zu bewegen gibt es viele. Zum Beispiel FTP, SFTP, NFS und Samba.

Aber entweder ist eine Möglichkeit veraltet (FTP) und die andere zu umständlich einzurichten (Samba) oder unsicher (NFS). Eine andere elegante Möglichkeit dazu bietet SSHFS d.h. ein schlankes Filesystem das über SSH also verschlüsselt kommuniziert.

SSHFS ist ein Fuse Modul (Filesystem in Userspace) mit dem man entfernte Rechner über SSH in das eigene Dateisystem einbinden kann. Der Vorteil gegenüber einer SSH-Shell ist, dass man damit die Dateien und Verzeichnisse auf dem entfernten Rechner editieren, kopieren oder verschieben kann – genau wie die Dateien und Verzeichnisse auf dem lokalen Rechner. Zusätzlicher Vorteil ist das SSHFS im Vergleich zu beispielsweise SFTP sehr performant arbeitet.

Python ist populärste Programmiersprache

12. Oktober 2021 um 09:30

Di, 12. Oktober 2021, Ralf Hersel

Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren zeigt sich ein neuer Spitzenreiter im TIOBE-Index: die Programmiersprache Python. Die jahrelange Vorherrschaft von Java und C ist vorbei. Python, das als einfache Skriptsprache, als Alternative zu Perl, begann, ist inzwischen ausgereift. Die leichte Erlernbarkeit, die grosse Anzahl an Bibliotheken und die weite Verbreitung in allen möglichen Bereichen haben sie zur beliebtesten Programmiersprache der Gegenwart gemacht. Herzlichen Glückwunsch, Guido van Rossum.


Der "TIOBE Programming Community Index" ist ein Indikator für die Popularität von Programmiersprachen. Der Index wird einmal im Monat aktualisiert. Die Bewertungen basieren auf der Anzahl der qualifizierten Entwickler weltweit, Kurse und Drittanbieter. Beliebte Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo, Wikipedia, Amazon, YouTube und Baidu werden zur Berechnung der Bewertungen herangezogen. Der TIOBE-Index macht keine Aussage zur besten, sondern zur populärsten Programmiersprache, wie aus der Definition hervorgeht.

Quelle: https://www.tiobe.com/tiobe-index/

Ein Märchen über Software, Skateboards und Himbeereis

12. Oktober 2021 um 09:11

Di, 12. Oktober 2021, Lioh Möller

Matthias Kirschner hat die Veröffentlichung eines Kinderbuches mit dem Namen "Ada & Zangemann - ein Märchen über Software, Skateboards und Himbeereis" angekündigt.

Dabei handelt es sich um ein illustriertes Vorlesebuch, welches sich an Kinder zwischen 5 und 6 Jahren richtet und spielerisch die Vorzüge von Freier Software erklären soll.

Eine Veröffentlichung ist noch in diesem Jahr geplant. Das Buch wird zunächst in deutscher Sprache verfügbar sein, an einer englischsprachigen Version wird allerdings bereits gearbeitet. In Zukunft wäre auch eine Übersetzung in weitere Sprachen denkbar, sofern die Community tatkräftig dabei mithilft.

Aktuell werden noch Hinweise zu Ressourcen gesucht, mit deren Hilfe Kinder programmieren lernen können. Dazu wurde eigens eine Wikiseite geschaffen, über die weitere Vorschläge eingereicht werden können.

Quelle: https://k7r.eu/help-gathering-resources-for-how-to-learn-programming/
Bildquelle: Coderdojo

Geany 1.38 ist da

12. Oktober 2021 um 09:00

Di, 12. Oktober 2021, Ralf Hersel

Jeder Entwickler, der gelegentlich vor einem Computerbildschirm sitzt und Code schreibt, braucht einen Editor zum Programmieren, der idealerweise auch als normaler Texteditor zu gebrauchen ist. Egal, ob wir eine Webseite, eine Anwendung oder einen einfachen Text bearbeiten wollen, wir müssen ein Werkzeug benutzen, das schnell und ausreichend ist. Geany füllt die Lücke zwischen den grossen IDEs und den Texteditoren.


Geany ist ein leistungsstarker, stabiler und leichtgewichtiger Code-Editor mit grundlegenden Funktionen einer integrierten Entwicklungsumgebung (IDE). Es ist ein quelloffener, plattformübergreifender Editor, der dank seiner eingebauten Unterstützung für über 50 Programmiersprachen speziell für Programmierer entwickelt wurde. Darüber hinaus kann man mit Geany Funktionen wie Syntaxhervorhebung und Autovervollständigung durchführen.

25 Jahre ScummVM

12. Oktober 2021 um 08:10

Di, 12. Oktober 2021, Lioh Möller

ScummVM steht für Script creation utility for maniac mansion - Virtual Machine und wurde ursprünglich entwickelt, um in der Scriptsprache SCUMM geschriebene Adventures auf moderner Hardware spielen zu können. Die Anwendung steht für eine Vielzahl von Plattformen zur Verfügung, unter anderem auch für Spielkonsolen.

In den vergangenen 25 Jahren wurde die Liste der verfügbaren Spiele und Interpreter ständig erweitert. Das nun vorliegende Jubiläumsrelease 2.5.0 bietet dank eines Zusammenschlusses mit dem ResidualVM Projekt erstmals Unterstützung für 2.5D Spiele (fast 3D). Neben Grim Fandango, The Longest Journey und Myst 3: Exile, lassen sich neu folgende Engines und Spiele nutzen:

  • Little Big Adventure
  • Red Comrades 1: Save the Galaxy
  • Red Comrades 2: For the Great Justice
  • Transylvania
  • Crimson Crown
  • OO-Topos
  • Glulx interactive fiction games
  • Private Eye
  • AGS Games versions 2.5+
  • Nightlong: Union City Conspiracy
  • The Journeyman Project 2: Buried in Time
  • Crusader: No Remorse
  • L-ZONE
  • Spaceship Warlock

Eine detaillierte Auflistung aller Verbesserungen kann der Veröffentlichungsankündigung entnommen werden.

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