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Grml 2021.07 betreibt Produktpflege

28. Juli 2021 um 11:04

Das Live-System Grml richtet sich mit seinen vorinstallierten Werkzeugen an Administrierende und basiert auf Debian Testing (alias Bullseye). Die neue Version 2021.07 setzt auf den Kernel 5.10.46 und aktualisiert die mitgelieferten Softwarepakete.

Durch das Kernel-Update unterstützt Grml weitere Hardwarekomponenten. Die im Live-System verwendeten Softwarepakete haben die Entwickler am 25. Juli aus den Repositories geholt. Neu an Bord sind unter anderem Inxi, Mokutil, Mmdebstrap, Ncal, Ruby Gems und Speedtext-cli.

Während letztgenanntes Werkzeug auf der Kommandozeile zusammen mit dem Online-Dienst Speedtest.net die Internetgeschwindigkeit prüft, liefert Inxi Informationen über das System. Mokutil ändert und modifiziert die auf UEFI-Systemen verwendeten Machine Owner Keys (MOK). Mmdebstrap setzt wiederum eine Chroot-Umgebung mit einem Debian-System auf, während Ncal einen kleinen Kalender bietet. Das Ruby-Gems-Paket stellt einen Paketmanager für die Programmiersprache Ruby bereit. Darüber hinaus liegt jetzt Python in Version 3.9 vor, der C++-Compiler wartet in der Version 10 auf seinen Einsatz.

Das Werkzeug für die Netzwerkkonfiguration „netcardconfig“ fragt nur noch häufig gebräuchliche WLAN-Einstellungen ab. Dies soll die Benutzung vereinfachen. Zudem erlaubt das Tool die Aktivierung von geblockten Geräten via „rfkill“.

Informationen über die Hardware sammelt „grml-hwinfo“, wozu es mehrere weitere Tools einspannt. In Grml 2021.07 speichert es zusätzlich die Ausgaben von „ip netconf“ in der Datei „ip_netconf“. Sofern sich das Werkzeug „sysdump“ aufgehängt haben könnte, weist „grml-hwinfo“ seine Benutzer darauf hin.

Der „grml-terminalserver“ unterstützt das Booten via UEFI PXE. Dabei erfolgt der Start über GRUB, das Booten per BIOS übernimmt pxelinux. Auch das Tool „grml-debbootstrap“ hat dazugelernt. Es dient als Wrapper für „debootstrap“ und greift jetzt standardmäßig zu Debian Bullseye. Es unterstützt zudem XFS und F2FS in VMs, verbesserten den Umgang mit EFI und nutzt keine Escape-Sequenzen mehr in dafür zu dummen Terminals.

Sämtliche Neuerungen listen die offiziellen Release Notes auf.

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Finnix 122 startet schneller

11. Februar 2021 um 09:38

Das Live-System Finnix empfiehlt sich vor allem als schlanke Werkzeugkiste für Administratoren. Die neue Version 122 behebt einige Fehler, beansprucht weniger Speicherplatz und bootet flotter als die Vorversion.

Die Entwickler haben nicht nur die Bootgeschwindigkeit optimiert, Finnix 122 startet jetzt auch von USB-Sticks auf älteren BIOS-Systemen. Der Boot-Splash-Screen kommt in neuem Gewand und verwendet jetzt einen Timeout von 30 Sekunden. Das ISO-Image schrumpft in der neuen Version auf gerade einmal 411 MByte.

Beim Aufbau einer Verbindung über das WLAN hilft ab sofort ein “wifi-connect” getauftes Skript. Da die Distribution einen Manpage Cache aufbaut, lassen sich Abfragen wie “man -k`/`apropos” absetzen.

Neu an Bord sind die Pakete iozone3, rover, iw, crda, wireless-regdb, mscompress, apg, ftp, ftp-ssl und keyutils. Sämtliche Änderungen listen die Release Notes auf.

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Finnix 121: Live-CD für Administratoren bringt zusätzliche Tools

12. August 2020 um 12:06

Das extrem leichtgewichtige Live-System Finnix basiert auf Debian und soll vor allem Administratoren bei ihrer Arbeit und der Systemrettung helfen. Die neue Version bietet weitere nützliche Tools, im Gegenzug flogen aber auch einige Pakete über Bord.

Verfügbar sind ab sofort Ranger, cpu-checker, edid-decode, ipmitool, lldpd, oathtool, sdparm, sipcalc, socat, xorriso und zfs-fuse. Nicht mehr dabei sind sl, lilo, udisk2-vdo, sowie cdbackup, dvd+rw-tools und wodim. Die letzten drei Tools ersetzt xorriso. Als Basis des Live-Systems dient Debian Testing.

Des Weiteren haben die Entwickler zahlreiche Fehler behoben. So sind die serial-getty Konsolen benutzbar und der Remote-Zugang via SSH funktioniert wieder. Sämtliche Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf.

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