Ephraims Wochenrückblick: KW 37, 2024
In dieser Woche gab es Meldungen zu Intel Grafikkarten, KDE, Linux Mint und Verso.


In dieser Woche gab es Meldungen zu Intel Grafikkarten, KDE, Linux Mint und Verso.



Jeder Kernel-Release bringt Neuerungen, mal größere mal weniger bedeutende. Neben Unterstützung neuerer Hardware ziehen auch neue Funktionen in das Betriebssystem ein. Besonders viele Verbesserungen gab es für AMD-Systeme und damit verbunden die Nutzung ruhender Funktionen in neuer Hardware.

Nicht immer lässt sich zeitnah über jede Neuigkeit rund um das freie Betriebssystem berichten, manche Ereignisse sind es aber dennoch wert, Erwähnung zu finden. In dieser Zusammenfassung überblickt die Redaktion alle wichtigen Meldungen aus der Linux-Welt der vorangegangenen Woche.
Möchte man den Hashwert eines Ubuntu-Images mit Hilfe der Prüfsumme überprüfen, geht man wie folgt vor.
Zuerst wird das Ubuntu-Image und die dazugehörige SHA256SUMS-Datei herunter geladen. Beide Dateien sollten sich im gleichen Verzeichnis befinden.


Danach führt man folgenden Befehl in diesem Verzeichnis aus, um die Prüfziffern zu checken.
sha256sum -c SHA256SUMS 2>&1 | grep OK

Wenn alles in Ordnung ist wird dies mit „OK“ bestätigt.
Diese Art von Integritätsprüfung stellt sicher, dass das ISO-Image korrekt heruntergeladen wurde und dass die lokale Datei eine genaue Kopie der auf den Download-Servern gespeicherten Datei ist. Ein Fehler beim Download könnte zu einer beschädigten Datei führen, die bei der Installation unerwartete Probleme verursachen kann.
Das Ganze lässt sich natürlich auch auf andere Betriebssystem-Images anwenden.


Richte deine eigene Mini Cloud ein mit dem File Browser. Ich erkläre dir, wie du in wenigen Schritten auf einem älteren Raspberry Pi Modell deine eigene Cloud einrichten kannst.


Die deutsche Bundesregierung will die Unterstützung von Open-Source-Projekten im Haushalt 2025 massiv kürzen. Dagegen baut sich Widerstand auf.


Mit uMap lassen sich im Handumdrehen eigene Karten auf der Basis der OpenStreetMap erstellen.


dnsforge.de ist einer von vielen adminForge Services und ist ab sofort um eine DNS Resolver Hard-Edition erweitert worden.
dnsforge „Hard“ ist ein redundanter Server mit extra strengen Blocklisten die momentan mehr als 3 Millionen Domains blockieren.
Die Besonderheit ist, dass ausgewählte Community-Mitglieder die Blocklisten eigenständig über die Nextcloud anpassen können. Dabei wird ohne Whitelist gearbeitet.
Wer sich dazu berufen fühlt, bitte im Chat, auf Mastodon oder per E-Mail melden!
Erfahre mehr unter https://dnsforge.de
DNS Hard
IPv4: 49.12.222.213
IPv4: 88.198.122.154
IPv6: 2a01:4f8:c17:2c61::213
IPv6: 2a01:4f8:c013:5ec0::154
Port: 53
DNS-over-TLS
Hostname: hard.dnsforge.de
Port: 853
DNS-over-HTTPS
Address: https://hard.dnsforge.de/dns-query
DNS-over-QUIC
Address: quic://hard.dnsforge.de:853
Euer adminForge Team
Das Betreiben der Dienste, Webseite und Server machen wir gerne, kostet aber leider auch Geld.Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende. |
by adminForge.
SysEleven, Berliner Cloud- und Kubernetes-Spezialist und Tochter von secunet, bietet neue Funktionen für eine digital souveräne IT-Infrastruktur. Mit zwei neuen Rechenzentren, einem benutzerfreundlichen Dashboard und erweiterten Features wie GPU-Nutzung, IAM und Pay-as-you-go-Modellen erleichtert SysEleven die Verwaltung von Cloud- und Container-Lösungen. Basierend auf 100% Open Source ermöglicht SysEleven digitale Souveränität ohne Vendor-Lock-in.
Im Bundeshaushalt für das Jahr 2025 sollen voraussichtlich die Fördergelder für Open-Source-Projekte fast vollständig wegfallen.

Das IT-Security-Unternehmen NetKnights gibt die Version 3.10 der professionellen Multi-Faktor-Authentifizierungs-Software privacyIDEA frei. Die Organisation von Token in Containern ermöglicht eine benutzerfreundliche und übersichtliche Verwaltung der Token für Admins und Nutzer. Als neues Authentifizierungsverfahren ist WebAuthn in der Version 3.10 nun auch offline nutzbar. Weiterhin wurde die Authentifizierung mittels PUSH-Token erweitert.
Um die auf dem Raspberry Pi installierte Nextcloud nun von außen über das Internet zu erreichen, ist es nötig, eine Webadresse über die öffentliche IP-Adresse mit der, wie im Artikel „Nextcloud auf dem RasPi – Teil 3“ beschriebenen, internen festen IP-Adresse des Raspberry Pi zu verknüpfen. Hierbei greife ich auf einen DynDNS-Dienst zurück. Ich zeige im folgenden Beitrag die Vorgehensweise mit einem bestehenden Account von dnsHome.de.
Das alles realisiert man über ein sogenanntes Portforwarding (Portfreigabe). Hierzu weist man den Router an, Anfragen über alle benötigten Ports zur internen IP des Raspberry Pi durchzustellen. In meinem Fall sind das die Ports 443, 80, 5900, 5349 und 43434. Wie man das Ganze umsetzt, zeigt der Screenshot meiner FRITZ!Box. Diese Einstellungen sind die Grundvoraussetzungen für die Erreichbarkeit der Nextcloud aus dem Internet.

Über den Befehl
curl ifconfig.me
erhält man die öffentliche IP-Adresse, über die der Raspberry Pi nun aus dem Internet erreichbar ist. Ein anschließender Test sollte ungefähr so aussehen.

Nun wäre es einfach, diese IP-Adresse mit einer Domain zu verknüpfen. Die wenigsten Nutzer verfügen jedoch über eine feste öffentliche IP-Adresse. Aus diesem Grund greift man hier auf einen DynDNS-Anbieter zurück, da sich aufgrund von Zwangstrennungen durch den Provider die öffentliche IP-Adresse bis zu einmal am Tag ändern kann.
Damit ein DynDNS-Anbieter eine Webadresse dauerhaft mit dem Router verknüpfen kann, muss dieser regelmäßig Informationen über die aktuelle öffentliche IP-Adresse erhalten. Dies kann über eine FRITZ!Box realisiert werden oder durch die Verwendung des ddclient, der auf dem Raspberry Pi installiert wird und so den Kontakt zum DynDNS-Anbieter aufrechterhält. Bei einer Änderung der IP wird diese wieder der DynDNS-Adresse zugewiesen.
Als DynDNS-Anbieter empfehle ich den Dienst dnsHome.de (ein Account ist vorher einzurichten).
Zuerst wird ddclient auf dem Raspberry Pi installiert.
sudo apt install ddclient -y
Während der Installation möchte der Client einen DynDNS-Anbieter einrichten. Da dnsHome.de dem ddclient nicht bekannt ist, empfehle ich die Einrichtung einfach durchzuklicken. Im Anschluss öffnet man die Konfigurationsdatei von ddclient
sudo nano /etc/ddclient.conf
und ersetzt den gesamten Inhalt mit folgendem Inhalt.
# Configuration file for ddclient generated by debconf # # /etc/ddclient.conf protocol=dyndns2 ssl=yes daemon=3600 use=web, web=ip.dnshome.de server=www.dnshome.de login=meinecloud.dnshome.de password=geheim datenboxx.dnshome.de
Bei „login“ und „password“ sollten natürlich die eigenen Zugangsdaten eingetragen werden, die zuvor bei dnsHome.de vergeben wurden.
Sobald alles konfiguriert ist, kann der Client gestartet werden.
sudo ddclient start
Um sicherzustellen, dass die Nextcloud einen Login-Bildschirm über die DynDNS-Adresse bereitstellt, ist folgender Eintrag in der Datei /var/www/html/nextcloud/config/config.php erforderlich.
sudo nano /var/www/html/nextcloud/config/config.php
Die DynDNS-Adresse muss nun als vertrauenswürdige Domain eingetragen werden.
'trusted_domains' =>
array (
0 => '192.168.88.159',
1 => 'meinecloud.dnshome.de',Sobald dies erledigt ist, kann die Nextcloud im Browser über http://meinecloud.dnshome.de erreicht werden.
Im nächsten Teil zeige ich, wie man ein SSL-Zertifikat erstellt und dauerhaft eine verschlüsselte Verbindung zur Nextcloud sicherstellt.
Trotz des vermeintlich kleinen Versionssprungs liegt die beliebte Virtualisierungslösung in einer neuen Major-Version vor.
Die an Sicherheitsexperten und Pentester gerichtete Distribution Kali Linux offeriert elf neue Tools, zudem hat der Umstieg auf Python 3.12 begonnen.
Unterstützung der ESS ES1688 Soundkarte und ESFM Klangsynthese seit DOSBox-X Version 2024.03.01.


Webanalyse ist entscheidend für den digitalen Erfolg. Ein Kompaktkurs bietet vertiefte Einblicke in die Nutzung von Matomo, dem führenden Open-Source-Tool für datenschutzkonforme Webanalyse und Marketingeffizienz. (Golem Karrierewelt, Datenschutz) Auch dieses Jahr gibt es zu den Kieler Linux Tagen wieder etwas abzustauben. Eintragen ⇾ Warten ⇾ Abstauben.
Folge 103 des CIW Podcasts.
Brauchen wir so viele Distributionen?


Nichts weniger als die Befreiung von den Fesseln eines Hersteller-Lock-ins verspricht der Sovereign Cloud Stack. Wer auf diese Technik setzt, kann den Anbieter frei wählen und wechseln, ohne umzulernen oder zuzuzahlen. (Cloud, Cloud Computing) Ein neuer adminForge Service kann ab sofort genutzt werden.

Wishthis ist eine einfache, intuitive und moderne Wunschlisten-Plattform zum Erstellen, verwalten und anzeigen Deiner Wünsche für jede Art von Anlass.
https://wunschliste.adminforge.de
Features:
Software: wishthis
Euer adminForge Team
Das Betreiben der Dienste, Webseite und Server machen wir gerne, kostet aber leider auch Geld.Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende und diskutiere in unserem Chat mit. |
by adminForge.