Ephraims Wochenrückblick: KW 37, 2026
In Woche 37 ist in der FOSS-Welt einiges los gewesen. Es gab unter anderem Meldungen bei Thunderbird, GIMP und Linux Mint.


In Woche 37 ist in der FOSS-Welt einiges los gewesen. Es gab unter anderem Meldungen bei Thunderbird, GIMP und Linux Mint.


Die Debian-Entwickler haben Debian 13.7 »Trixie« freigegeben. Die Liste der Bugfixes umfasst 106 Pakete mit Korrekturen. Zusätzlich wurden 107 DSAs geschlossen. Aktualisierte Images stehen bereit.

Do-FOSS-Logo
Die Stadt Dortmund stärkt ihre digitale Unabhängigkeit. Nachdem sich die Stadt Dortmund zu dem Ziel Digitale Souveränität, u.a. durch den Einsatz von Open-Source-Lösungen und der Verwendung Offener Standards, bekannt hatte, mündet dieses Bekenntnis nun erstmals in einer gesamtheitlichen Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund.
Do-FOSS nimmt die fachliche und organisatorische Klarheit für die weitere kommunale Freie-Software-Entwicklung vollumfänglich positiv auf. Gemeinsam werden wir digital souverän. Vielen Dank an Katharina (Katharina Flisikowski | LinkedIn, kflisikowski@stadtdo.de, #GernePerDu) für die fundierte Arbeit auf Seiten der Stadtverwaltung Dortmund!
Die Stadt Dortmund steht kommunal und interkommunal für einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt für Open Source. Dazu Christian Uhr, Dortmunder Stadtdirektor und Dezernent für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung sowie Vorsitzender des Personal- und Organisationsausschusses des Deutschen Städtetags:
Digitale Souveränität ist keine Frage, die eine Verwaltung allein lösen kann. Wir müssen Wissen teilen, gemeinsam lernen und die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen sowie mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft stärken. Gerade bei Open Source können wir als Kommunen unsere Bedarfe gemeinsam besser sichtbar machen und Lösungen voranbringen.
Die Stadt Dortmund lädt im Rahmen der Open Source Factory zur Kooperation ein. Für Freie Software und eine freie Gesellschaft wird sich Do-FOSS weiterhin in Verbundenheit und Gemeinschaft engagieren!
[Die] Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source […] wurde beauftragt, eine passgenaue Strategie für dieses Themenfeld zu entwickeln. Die nun vorliegende Strategie bildet den Grundstein für eine systematische Stärkung der digitalen Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund. Sie schafft den strategischen Rahmen für sämtliche Maßnahmen zur langfristigen Sicherung und Herstellung der Handlungsfähigkeit der Dortmunder Stadtverwaltung.
Die Strategie wurde in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit Politik und Verwaltung entwickelt. […] Ergänzt wurde der Prozess durch die Beteiligung an sowie dem fachlichen Austausch im bundesweiten Netzwerk aus dem Ökosystem der Verwaltungsdigitalisierung. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Impulse sind in die Strategie eingeflossen.
Die Strategie versteht sich als erste Grundlage und Impuls für Kommunen, die sich auf den Weg zu mehr digitaler Souveränität machen wollen. Sie beleuchtet neben der technischen Ebene auch die Handlungsfelder Sicherheit, Wissen und Kooperation. Für diese zentralen Bereiche werden Bausteine und Empfehlungen vorgestellt, die Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung entsprechender Vorhaben unterstützen können. Der Leitsatz, der allen Empfehlungen zugrunde liegt ist: „Langfristig handlungsfähig bleiben und gleichzeitig Schritthalten mit technologischem Fortschritt“. Unter dieser Prämisse wird die Strategie kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle technologische, organisatorische und rechtliche Veränderungen angepasst.
Ein besonderer Mehrwert wird erreicht, indem die Strategie mit anderen Kommunen geteilt wird. Damit soll der bereits initiierte interkommunale Austausch weiter intensiviert und ein gemeinsamer, kommunaler Diskurs über digitale Souveränität fortgeführt werden. Dortmund nimmt darin bereits heute eine aktive und federführende Rolle ein, unter anderem durch die Etablierung des Kommunalen Open Source Boards gemeinsam mit der KGSt und dem ZenDis. Das langfristige Ziel dieser Aktivitäten ist es, durch die professionelle Interessenvertretung eine starke kommunale Stimme im Fachdiskurs zu etablieren. Auf diese Weise sollen unter anderem die spezifischen kommunalen Anforderungen stärker in den IT-Markt getragen und die Bedeutung resilienter IT-Systeme für den dauerhaften Schutz der kommunalen Daseinsvorsorge verdeutlicht werden.
[Die] Strategie [knüpft] an aktuelle Entwicklungen im lokalen Open-Source-Ökosystem an, etwa aus den Reihen von Dortmunder Unternehmen und Zivilgesellschaft. In diesem Zusammenhang hat sich in den vergangenen Monaten eine Initiative gegründet, die die Entwicklung von Open-Source-Software für die Kommunalverwaltung fördern will. Die Einrichtung eines Beratungs- und Förderungsgremiums, dessen Mitglieder, neben Akteuren aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft, auch eine Vertretung aus Wissenschaft und Stadtverwaltung vorsieht, steht unmittelbar bevor. Als Beratungsgremium soll das Board dazu beitragen, Dortmund als Standort für Open-Source-Entwicklungen zu stärken und damit zugleich aktiv Wirtschaftsförderung zu betreiben. Die vorliegende Strategie schafft hierfür die verwaltungsseitige Grundlage für das Mitwirken an Initiativen dieser Art.
Die […] Handlungsagenda ergänzt die strategischen Handlungsfelder um konkrete Empfehlungen und mögliche nächste Schritte. Ebenso wie die Strategie selbst wird auch die Handlungsagenda fortwährend überprüft, weiterentwickelt und fortgeschrieben.
Mit der Veröffentlichung und Bereitstellung der Strategie verschafft sich die Stadt Dortmund zugleich eine eigene Stimme im öffentlichen Diskurs über digitale Souveränität und festigt ihre Rolle in diesem für die Zukunftsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung zentralen Themenfeld. Durch die Weitergabe von Wissen, Erfahrungen und Handlungsempfehlungen leistet die Stadt Dortmund darüber hinaus einen Beitrag zur Stärkung der interkommunalen Resilienz. Digitale Abhängigkeiten, Infrastrukturen und Risiken machen nicht an kommunalen Grenzen halt. Eine nachhaltige Stärkung der digitalen Souveränität kann daher nur gelingen, wenn Kommunen voneinander lernen, Erfahrungen teilen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.
Die Strategie ist somit nicht nur ein Instrument für die weitere Entwicklung der digitalen Souveränität innerhalb der Stadt Dortmund. Sie ist zugleich ein Angebot an die kommunale Gemeinschaft, den gemeinsamen Weg zu mehr digitaler Souveränität, Unabhängigkeit und Resilienz aktiv fortzusetzen.
Die Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund kann hier heruntergeladen werden.

The post Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund appeared first on Do-FOSS.
Seit die selbstgehostete Foto- und Videoverwaltung Immich als stabil gilt, hat die Frequenz der Updates deutlich abgenommen. Die neue v3.2.0 baut essentielle Funktionen weiter aus.
Der Urlaub ist vorbei und LinuxNews geht in die nächste Runde. Natürlich gingen die Nachrichten auch im Urlaub nicht völlig an mir vorbei, wobei mir die folgenden Beiträge meine Aufmerksamkeit fesselten.
Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 23 ein Update für die Android-Version seines E-Mail-Clients veröffentlicht.
Download Thunderbird für Android
Die MZLA Technologies Corporation hat Thunderbird 23 für Android veröffentlicht. Das Problem wurde behoben, dass das Signaturfeld in den Einstellungen nur einzeiligen Text akzeptierte. Daneben gab es auch wieder eine Reihe von Verbesserungen unter der Haube.
Der Beitrag Thunderbird 23 für Android veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.
Die TRATON GROUP erweitert ihr Software-Ökosystem rund um TRATON ONE OS durch strategische Technologiepartnerschaften und plant, das In-Vehicle Operating System von Red Hat zu integrieren. Linux soll dabei als gemeinsamer Technologiestandard für künftige Nutzfahrzeuge dienen.

Wegen des Andrangs auf das erst vor wenigen Tagen freigegebene neue Modell GPT-6 Astra musste OpenAI die Anmeldungen für das 200-Dollar-Pro-Abo aussetzen.
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat den Namen und das Logo der deutschen EUDI-Wallet vorgestellt.
Das Julia-Projekt hat Version 1.13 der Programmiersprache für technische und wissenschaftliche Berechnungen veröffentlicht.
Der freie Mesa-Treiber Turnip für Qualcomm-Adreno-Grafikchips erfüllt erstmals offiziell die Anforderungen für Vulkan 1.3 unter Android. Das teilte das Entwicklerteam mit.
Mistral AI bekommt deutlich mehr finanziellen Spielraum. Das französische KI-Unternehmen hat 3 Milliarden Euro eingesammelt. Die Bewertung steigt damit auf mehr als 21 Milliarden Euro. Für Europa ist die Runde auch strategisch wichtig. Mistral soll eine Alternative zu den dominierenden US-Anbietern aufbauen. An der Finanzierung beteiligen sich Investoren aus mehreren Regionen. Samsung Electronics führt die […]
Der Beitrag Mistral AI erhält 3 Milliarden Euro für Europas KI-Offensive erschien zuerst auf fosstopia.
System76 hat COSMIC Desktop 1.8 veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht diesmal der überarbeitete Compositor cosmic-comp. Er unterstützt nun Touch-Eingaben und verbessert damit die Bedienung auf Geräten mit Touchscreen deutlich. Eine Bildschirmtastatur ist weiterhin in Arbeit und folgt erst mit einem späteren Update. Auch bei Fenstern und Spielen gibt es Fortschritte. Die aktualisierte Smithay-Basis verbessert unter anderem […]
Der Beitrag COSMIC Desktop 1.8 verbessert Touchscreens und Wayland erschien zuerst auf fosstopia.
Ubuntu 24.04.5 LTS ist als fünftes Wartungsupdate verfügbar. Die neue Ausgabe bringt vor allem aktualisierte Hardware-Unterstützung und zahlreiche Fehlerkorrekturen. Für Desktop-Nutzer ist besonders der Wechsel auf den Linux-Kernel 7.0 interessant. Das Update folgt dem üblichen Prinzip einer Ubuntu-LTS-Punktversion. Neue große Funktionen gibt es daher nicht. Stattdessen bündelt Canonical Sicherheitsaktualisierungen und behobene Fehler. Gleichzeitig erhalten neue […]
Der Beitrag Ubuntu 24.04.5 LTS bringt Kernel 7.0 und HWE-Stack erschien zuerst auf fosstopia.
Firefox bietet eine Integration gleich mehrerer KI-Chatbots. Microsoft Copilot ist nicht länger eine Option.
Seit Firefox 135 integriert Mozillas Browser mehrere KI-Chatbots. Dabei stehen Google Gemini, ChatGPT, Anthropic Claude, Mistral Vibe – und bislang auch Microsoft Copilot – zur Verfügung. Die Chatbots können direkt über die Sidebar genutzt werden.
Microsoft Copilot wurde erst später in Firefox 143 hinzugefügt und jetzt von Mozilla wieder entfernt. Als Begründung nennt Mozilla, dass Microsoft die Unterstützung für die Copilot-Sidebar am 18. August eingestellt habe. Das Datum passt auch zu einer ganzen Reihe weiterer Features, die Microsoft ab diesem Tag für Copilot gestrichen hat.
Der Beitrag Microsoft Copilot ist nicht länger Chatbot-Option in Firefox erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.
Das EU-finanzierte Projekt OCCTET stellt Open-Source-Tools bereit, mit denen Unternehmen Softwarekomponenten identifizieren, Schwachstellen beheben und vor Ablauf der ersten CRA-Meldefrist Compliance-Unterlagen erstellen können
Auch in diesem Jahr gibt es zur Kielux wieder etwas zu gewinnen! Den glücklichen Gewinnern winkt eines von drei Paketen
Mehrere schwerwiegende Sicherheitslücken in MikroTiks RouterOS werden derzeit aktiv ausgenutzt.
Das LibreOffice-Projekt hat eine Umfrage zur Datenbankanwendung Base ausgewertet.