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Mozilla veröffentlicht Firefox 150

Mozilla hat Firefox 150 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Verbesserungen für geteilte Ansicht von Tabs

Die mit Firefox 149 eingeführten geteilten Tabs wurden weiter verbessert. So gibt es nun eine Suchfunktion für bereits geöffnete Tabs und es kann eine geteilte Ansicht über das Kontextmenü beliebiger Links erstellt werden. Außerdem gibt es eine neue Kontextmenü-Option, um die Reihenfolge der beiden geteilten Tabs umzukehren.

Neuerungen im PDF-Betrachter

Der PDF-Betrachter erlaubt nun das Löschen, Kopieren, Verschieben und Exportieren einzelner Seiten einer PDF-Datei. Mit einem späteren Update wird dann auch das Zusammenfügen mehrerer PDF-Dateien möglich sein.

Firefox 150

Außerdem haben Bilder in PDF-Dateien nun ein passendes Kontextmenü, welches das Kopieren und Speichern von Bildern aus PDF-Dateien erlaubt.

Ausrollung aktueller Funktionen für weitere Nutzer

Web-Apps

Seit Version 143 unterstützt Firefox auf Windows die Ausführung von Websites als Web-Apps. Dies galt jedoch nicht, wenn Firefox über den Microsoft Store installiert worden ist. Für diese Nutzer werden Web-Apps jetzt auch unterstützt. Außerdem wird ab sofort auch Linux unterstützt.

Profilverwaltung

Bereits in Firefox 138 hat Mozilla für einen kleinen Teil der Nutzer eine neue Profilverwaltung verteilt, die seit Firefox 144 großflächig für Nutzer von Windows 11, macOS und Linux ausgerollt wird. Mit Firefox 150 steht die Funktion auch für Nutzer von Windows 10 zur Verfügung.

Backups

Gleiches gilt für die mit Firefox 146 eingeführte Backup-Funktion. Während die Sicherung bereits für Nutzer von Windows 10 und Windows 11 zur Verfügung stand, war die Wiederherstellen-Funktion bisher nur für Nutzer von Windows 11 verfügbar. Außerdem war die Backup-Funktion deaktiviert, wenn die neue Profilverwaltung genutzt worden ist. Firefox 150 macht beide Systeme miteinander kompatibel und aktiviert die Backup-Funktion vollständig für alle Nutzer von Windows.

Kostenlose VPN-Integration

Die mit Firefox 149 neu eingeführte kostenlose VPN-Integration, welche bereits in Deutschland, Großbritannien, Frankreich sowie den USA ausgerollt worden ist, wird jetzt auch für Nutzer in Kanada ausgerollt.

Nachrichten-Layout mit Kategorien auf Startseite

Das Nachrichten-Layout mit Kategorien für die Standard-Startseite von Firefox, welches bisher nur für Nutzer in den USA aktiviert war, ist nun auch für Nutzer in Großbritannien, Irland und Kanada aktiviert.

Firefox 150

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 150 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 150 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 150

Das Erstellen von Tab-Gruppen via Drag and Drop eines Tabs auf einen anderen Tab kann in den Einstellungen jetzt deaktiviert werden.

Über das Kontextmenü von Tabs ist es nun möglich, mehrere Tabs gleichzeitig zu teilen. Beim Einfügen in andere Apps enthalten die Links sowohl die Seitentitel als auch die URLs der jeweiligen Tabs.

Die Seite about:translations zur lokalen Übersetzung beliebiger Texte kann ab sofort auch über eine Schnellaktion in der Adressleiste geöffnet werden („übersetzen” in die Adressleiste einzugeben beginnen). Außedem reagiert about:translations jetzt auf Änderungen des Textes in der URL, ohne dass die Seite neu geladen werden muss, und es erzeugt nicht länger jede Eingabe im Textfeld einen neuen Eintrag in der Navigations-Chronik des Tabs.

Themes mit Hintergrundbild integrieren sich nun besser mit der Seitenleiste. Außerdem merkt sich die Chronik-Sidebar jetzt die zuletzt ausgewählte Sortier-Option.

Die Kompatibilität vom Bild-im-Bild-Modus mit Disney Plus wurde verbessert und zeigt dort nun alle Steuerelemente an.

Auf Linux wird nun der GTK Emoji-Picker unterstützt, der üblicherweise über die Tastenkombination Strg + . geöffnet werden kann.

Das Bereinigen von Firefox ist jetzt auch bei Verwendung der neuen Profilverwaltung möglich.

Die Adressleiste kann nun Geschwindigkeiten umrechnen, sofern die Eingabe einer bestimmten Struktur folgt.

Das Konzept Race Cache With Network (RCWN) sollte ursprünglich die Ladezeiten von Webseiten verkürzen, indem Firefox parallel eine Anfrage an das Netzwerk sendet, wenn Firefox merkt, dass der Festplatten-Zugriff für den Cache langsam ist, und dann die Ressource aus der Quelle nutzt, welche zuerst ein Ergebnis liefert. In Zeiten von SSDs bringt dieses Feature keinen nennenswerten Vorteil mehr. Nachdem RCWN in Firefox 147 bereits für Geräte mit SSD deaktiviert worden ist, folgte nun auch für alle anderen Systeme die Deaktivierung.

Die Dokumentation der unterstützen Unternehmensrichtlinien auf about:polices verlinkt nun auf die neue Dokumentations-Website.

Firefox für Linux ist ab sofort auch als .rpm-Paket für Nutzer von Red Hat, Fedora, openSUSE und andere RPM-basierten Distributionen verfügbar.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Die Standard-Liste der Geräte im Responsive Design Modus wurde aktualisiert.

Im Bereich für Pseudo-Klassen im Inspektor-Werkzeug lässt sich für entsprechende Elemente jetzt auch die Pseudo-Klasse :open auswählen.

Der Netzwerkanalye-Entwicklerwerkzeug zeigt nun an, wenn für eine Verbindung ein Zertifikat verwendet wurde, das von einer Zertifizierungsstelle ausgestellt wurde, die nicht am Root-CA-Programm von Mozilla teilnimmt.

Verbesserungen der Webplattform

Die CSS-Funktion light-dark() kann nicht länger nur für Farben, sondern jetzt auch für Grafiken verwendet werden. Die CSS-Funktion color-mix() akzeptierte bislang lediglich zwei Farben und kann nun mit einer beliebigen Anzahl von Farben verwendet werden. In HTML wird jetzt der auto-Wert für das sizes-Attribut beim Lazy Loading von Bildern unterstützt, die verschiedene Größen via srcset definieren.

Dies war nur eine Auswahl. Auch für Entwickler von Firefox-Erweiterungen gab es einige Änderungen. Weitere Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungsentwickler lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.

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Linux Q&A - Hauke und Jean beantworten Eure Fragen! - Live

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Heute Abend klären wieder Hauke und Jean Deine Fragen live!
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Links:

Frage stellen: https://ask.linuxguides.de

Forum: https://forum.linuxguides.de/
Haukes Webseite: https://goos-habermann.de/index.php
Nicht der Weisheit letzter Schluß: youtube.com/@nichtderweisheit
Linux Guides Admin: https://www.youtube.com/@LinuxGuidesAdmin

Professioneller Linux Support*: https://www.linuxguides.de/linux-support/
Linux Mint Kurs für Anwender*: https://www.linuxguides.de/kurs-linux-mint-fur-anwender/
Ubuntu Kurs für Anwender*: https://www.linuxguides.de/ubuntu-kurs-fuer-anwender/
Linux für Fortgeschrittene*: https://www.linuxguides.de/linux-kurs-fuer-fortgeschrittene/
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Ubuntu 26.10 “Stonking Stingray” erscheint im Oktober 2026

Canonical hat Ubuntu 26.10 offiziell auf die Roadmap gesetzt und damit auch den ungewöhnlichen Codenamen Stonking Stingray bestätigt. Die Veröffentlichung ist für den 15. Oktober 2026 geplant und markiert den nächsten großen Schritt nach dem bald erscheinenden Ubuntu 26.04 LTS. Mit der neuen Version plant Canonical einige Änderungen an den signierten GRUB‑Paketen für Secure Boot. […]

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Texte flüstern mit Speed of Sound

Mit "Speed of Sound" gibt es eine neue Anwendung, die Gesprochenes in geschriebenen Text umwandelt. Dabei kommt das kleine Whisper-LLM von OpenAI zum Einsatz. Wie gut das funktioniert, lest ihr hier.

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Thunderbird 18 für Android veröffentlicht

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 18 ein Update für die Android-Version seines E-Mail-Clients veröffentlicht.

Download Thunderbird für Android

Für das Profilbild eines E-Mail-Kontos können jetzt auch PNG- und nicht mehr ausschließlich JPEG-Grafiken verwendet werden. Eine neue Anzeige-Option für das Datums- und Zeitformat in der Nachrichtenliste wurde hinzugefügt. Wenn die Option zur Anzeige von E-Mails in einer Schriftart mit fester Zeichenbreite aktiviert ist, wird diese nun auch beim Verfassen von E-Mails verwendet. Dateianhänge werden ab sofort oberhalb und nicht länger unterhalb der Nachricht angezeigt, damit diese besser sichtbar sind. Ansonsten bringt auch Thunderbird 18 wieder eine Reihe von Fehlerkorrekturen und Detail-Verbesserungen unter der Haube, welche sich in den offiziellen Release Notes nachlesen lassen.

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Apple keeps challenging its interoperability obligations under the DMA

Apple keeps challenging its interoperability obligations under the DMA

A new FSFE report exposes how 56 interoperability requests under the Digital Markets Act have produced no concrete solutions by Apple, and how their declines contradict their own official documentation, leaving third-party developers locked out of iOS and iPadOS, despite European Commission’s latest specification decision.

CC-BY-SA 4.0. by Rahak for FSFE.

The Free Software Foundation Europe (FSFE)’s report “The challenges of regulating interoperability. Analysing Apple’s request-based approach under the Digital Markets Act” sheds lights on how Apple has been implementing the interoperability obligations under the Digital Markets Act (DMA). Under the European Commission (EC)'s latest rules, third-party developers can formally request access to Apple's platform. This report looks at how Apple has handled those requests in practice. The evidence of the report is based on public data from Apple’s public tracker, implemented as a requirement of the regulatory framework.

Despite the EC's clear requirements under the Digital Markets Act, the FSFE's report finds that, as of 22 March 2026, not one of 56 formal interoperability requests has resulted in a solution. Developers requesting access to Just-in-Time compilation, NFC protocols, and Bluetooth Low Energy Audio, for example, have seen their requests denied often because the features in question “fall outside of the scope of the law”. Despite the company's own technical documentation, which points in the opposite direction. The report elaborates on the shortcomings of Apple's request-based approach in relation to effective interoperability: Apple’s model requires developers to navigate account creation, fees, detailed requests, internal review, and potentially long implementation timelines, fearing sudden and unreasoned closure of their developer accounts during the whole process.

The report argues that while the regulatory framework issued by the EC on interoperability represents a progress, requiring transparency and due process obligations from Apple, governance issues, as pointed out, will arise in the future. Therefore, the report calls for open standards, transparent procedures, and stronger regulatory enforcement so that Free Software developers can participate on fairer terms within the mobile ecosystem.

“Despite being legally required by the European Commission, Apple continues to obstruct effective interoperability. Out of 56 requests, not a single one has resulted in a new interoperability solution. Developers are denied access to Just-In-Time-Compilation, NFC, or Bluetooth Low Energy Audio with arguments contradicting Apple’s own documentation. And there is the constant fear for developers to lose their developer accounts. The DMA must be implemented in a developer-friendly way, ensuring that legal obligations translate into fair and equal access to iOS and iPadOS features.”Matthias Kirschner, FSFE President “Interoperability only works when it is built into the platform from the start. The European Commission’s regulatory framework to facilitate interoperability between Apple and competitors is a good step forward. Or report sheds lights on the challenges faced by software developers under this new framework.”Lucas Lasota, FSFE Legal Programme Manager

You can read the full report here. What follows is a summary of the main findings.

I want to donate for Device Neutrality!

Recap on DMA interoperability

Apple is one of the largest tech companies in the world. Due to its market power, it is designated in Europe as a gatekeeper under the DMA, a law designed to regulate digital competition and open closed platforms. Under this legislation, Apple must provide free-of-charge interoperability for the features and functionalities controlled by its mobile operating systems, iOS and iPadOS. This should allow users to install and remove apps freely, use alternative app stores, and enable developers to connect their apps to key software and hardware features without being blocked.

Making Article 6(7) of the DMA Free-Software-developer friendly is crucial for Device Neutrality: it obliges gatekeepers to provide effective and free of charge interoperability with, and access to, the software and hardware features of designated operating systems such as iOS and iPadOS. In practical terms, this means that developers must be able to access the same operating-system-controlled features that the gatekeeper’s own services use, instead of being kept on the outside looking in.

The DMA represents an opportunity for Free Software developers to compete on equal terms with gatekeeper services. Free Software developers deserve the right to build genuine alternatives to closed ecosystems like iOS and iPadOS, while users gain access to alternative app stores, payment systems, and unfettered software installation in mobile devices as well.

Apple DMA interoperability compliance in practice

When the DMA took effect, it expected gatekeepers like Apple to deliver interoperability by default: publishing APIs, clear documentation, and technical access matching that are equivalent to those used for their own services. Instead, Apple created a request-based system where each developer must seek permission for specific features, waiting for Apple to decide if they are ”in scope”. This led the European Commission to launch a specification case (DMA.100204), requiring a fairer process with timelines and a public tracker (for access to which an Apple account is required).

How a developer must request interoperability to Apple

Rather than opening its platform by publishing APIs and documentation from the outset, Apple built a request-based system in which every developer must apply for access to each feature they need.

The process starts with an Apple developer account, which costs at least 99 USD (in Spring 2026), then developers need to fill a detailed request describing the feature, the use case, the technical need, and possible alternatives to the feature or functionality they are asking access for. Apple then performs an initial eligibility check within 20 working days, after which it may proceed, reject the request, or say that an existing solution already covers it.

If Apple rejects the request, developers can seek internal review and, in some cases, conciliation. Even when a request is accepted, Apple can still take up to 24 months to implement the result, depending on its own assessment of technical complexity. That means the process can stretch across months or years before developers see any practical benefit, even though the underlying right to interoperability is already supposed to exist.

Timeline proposed by the European Commission to regulate Apple’s interoperability requests. Source: European Commission.

The EC’s intervention gave the process a regulatory framework. As of March 22, 2026, Apple has received 56 interoperability requests under Article 6(7) of the DMA since May 2025, of which 43 have been closed, but 27 of those closures are fully confidential. Of the 16 publicly disclosed closures, none resulted in Apple developing a new interoperability solution: 10 were denied on “technical grounds”, 2 were dismissed by Apple citing “existing solutions”, and 3 were rejected as “out of scope or invalid”.

Interoperability requests received by Apple under Article 6(7) DMA until 22.03.2026 Status of the interoperability requests received by Apple under Article 6(7) DMA until 22.03.2026

What Apple tracker reveals: four examples of rejected requests

Several individual cases illustrate how the process works in practice. A Free Software terminal-like app requested access to Just-In-Time (JIT) compilation. JIT is already used by Apple’s Safari browser to run downloaded code securely in a sandbox. But Apple rejected the request from the developer and said JIT for non-browser apps was not a feature controlled by iOS.

Another developer sought access to FIDO tokens in wallet passes and the VAS NFC protocol used by Apple Wallet. Apple again denied that these were OS-controlled features, despite its own documentation requiring a special entitlement for NFC access.

A third case involved Bluetooth LE Audio for specialised research hardware. Apple said the feature was not available to or used by Apple’s own hardware or services, even though Bluetooth Low Energy is part of iOS and comparable functionality exists on competing platforms. Two further requests sought alternatives to Apple’s Push Notification Service, including decentralised or user-controlled notification servers. But both were rejected on the grounds that APNS is already open and persistent connections are simply an OS function.

These examples show the same pattern: Apple defines the scope narrowly enough to preserve its own product design choices, then treats those same choices as evidence that interoperability is unnecessary.

Why does this matter for Free Software developers?

The burden of requesting and eventually getting access to interoperability rights falls almost entirely on developers. Under Apple’s model, they must prove case by case that a feature is “used by Apple” before they can gain access, while Apple remains free to reject the request based on its own interpretation of the scope. The EC’s framework imposes on Apple transparency obligations. For Free Software projects, this means technical work becomes entangled with legal argument, procedural deadlines, and repeated submissions.

The mandatory developer fee adds to the problem. Article 6(7) requires interoperability to be free of charge, yet Apple still requires a paid developer account to submit a request, which creates a financial hurdle at the very point where the law is supposed to lower barriers. For volunteers, small teams, and independent projects, that is not a minor inconvenience; it is a structural filter on who can participate from the beginning.

What effective interoperability needs

In the short term, effective and free interoperability access is essential to a developer-friendly enforcement of the DMA. Equal and fair access for all developers cannot depend solely on discretionary control of gatekeepers.

Looking further ahead, shared governance is essential. Regulators alone cannot ensure that interoperability serves the public interest; developers, users, and civil society must have a genuine voice in how it is designed, monitored, and enforced. The Free Software tradition, built on open standards and community oversight, demonstrates that interoperability can be democratically governed as a digital common, rather than shaped by bilateral deals between gatekeepers and their largest competitors. That is the standard the DMA should be held to.

Call to action

The FSFE is still collecting first-hand accounts from developers who have engaged with Apple’s interoperability process under Article 6(7), or who were discouraged before they even began. Those experiences help document how the process works in practice and provide concrete evidence for regulators and enforcement actions.

If you are a developer who has requested access to software or hardware features under Article 6(7) of the DMA, or if you have considered doing so but were discouraged by the process, the FSFE wants to hear from you. Your experience can help document how interoperability works in practice and support better enforcement.

Share your experience:

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Monitoring gatekeepers, analysing regulatory processes, and defending software freedom takes independent resources. Your support helps the FSFE continue this work, bring evidence to regulators, and push for interoperability by design.

Please consider making a donation to support the FSFE’s work for Free Software, Device Neutrality, and user choice.

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Mozilla stellt Thunderbolt vor: Neuer Open‑Source KI Client für Unternehmen

Mozilla wagt einen neuen Schritt und präsentiert mit Thunderbolt ein Werkzeug für Firmen, die ihre Daten nicht aus der Hand geben wollen. Hinter dem Projekt steht die MZLA Technologies Corporation, die bereits Thunderbird betreut. Thunderbolt setzt auf offene Technik und lässt sich komplett im eigenen Rechenzentrum betreiben. Damit richtet sich das System klar an Organisationen, […]

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Erfahrungsbericht: Firmware-Update für GL.iNet GL-A1300 mit OpenWrt

Ich nutze einen GL.iNet GL-A1300 als Reise-Router. Bei diesem führe ich ein Firmware-Update durch und berichte hier von meiner Erfahrung damit.

Es handelt sich dabei um kein Tutorial oder eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, sondern eher um eine persönliche Bewertung. Der Text enthält Links zu den verwendeten Quellen.

Warnung: Ein fehlgeschlagenes Firmware-Update kann euer Gerät unbenutzbar machen. Ich gehe in diesem Text nicht darauf ein, wie man ein Gerät nach einem fehlgeschlagenen Firmware-Update wiederherstellt. Wenn ihr diesem Artikel folgt, tut ihr dies auf eigene Gefahr.

IST-Zustand

Aktuell läuft mein Reise-Router mit der Firmware OpenWrt 24.10.5 r29087-d9c5716d1d / LuCI openwrt-24.10 branch 25.340.26705~d88390b. Zu dem Zeitpunkt, wo ich diesen Text schreibe, ist das Release 25.12.2 aktuell, welches am 27. März 2026 veröffentlicht wurde.

Die Geräteseite im OpenWrt-Wiki weist für mein Modell noch die 24.10.5 als aktuelle Firmware aus. Jedoch haben mich zwei meiner Arbeitskollegen darauf hingewiesen, dass ich besser den Firmware Selector verwenden solle, da dieser aktuelle Informationen beinhaltet, während das Wiki etwas hinterher hängt.

SOLL-Zustand

Die Ergebnisseite des OpenWrt Firmware Selector zeigt für mein Gerät an, dass die Firmware-Version 25.12.2 unterstützt wird.

Ergebnisseite des Firmware Selector für das Gerät GL.iNet GL-A1300.
Firmware-Version 25.12.2 untersützt den GL.iNet GL-A1300.

Dann soll dies die neue Firmware für meinen Reise-Router werden.

Meine Erwartungshaltung

Ich erwarte keinerlei Probleme, sodass ich nach den folgenden 5 Schritten fertig bin.

  1. Ich lade das Sysupgrade für mein Modell herunter.
  2. Ich lade das Sysupgrade im LuCI Web Interface hoch und starte das Firmware-Update.
  3. Der Reise-Router startet neu und lädt die neue Firmware-Version.
  4. Meine Konfiguration wird übernommen.
  5. Ich melde mich mit den bekannten Zugangsdaten an.

Der tatsächliche Verlauf

„Ich mach noch kurz ein Firmware-Update.“

Berühmte letzte Worte eines unbekannten Sysadmins.

Da es mir die Seite im folgenden Bild anbietet, erstelle ich vor dem Update noch ein Backup. Hierbei wird ein TAR-Archiv erzeugt, welches ich auf meinem Laptop speichere.

Seite im LuCI Web Interface für Flash operations. Die Seite bietet Optionen zum Erstellen eines Backups, zum Restore eines zuvor erstellten Backups und zum Upload eines Firmware-Images.
Seite im LuCI Web Interface zur Erstellung von Backups und Durchführung von Firmware-Updates.

Das folgende Bild zeigt den Dialog, der erscheint, nachdem das Firmware-Image hochgeladen wurde. Ich habe diesen einfach mit einem Klick auf Continue bestätigt.

Bestätigungsdialog zum Start des Firmware-Updates.

Während die Firmware auf das Gerät geflasht wird, blinkt die LED des GL-A1300 schnell. Leuchtet sie wieder dauerhaft, ist das Firmware-Update beendet. Ich verbinde mich erneut mit dem WLAN des Reise-Routers und lade die Seite neu.

Zwar läuft mein Reise-Router jetzt mit der neuen Firmware 25.12.2, jedoch sind die beiden Pakete Travelmate und AdBlock-Fast nicht mehr installiert. Ich vermute, dass dies damit zusammenhängt, dass sich bei dieser Firmware-Verstion der Paketmanager von opkg zu apk geändert hat. Ich verbinde mich daher per SSH zu meinem Router und installiere die Pakete über die Kommandozeile neu:

root@bifrost:~# apk add travelmate luci-app-travelmate luci-app-travelmate
…
root@bifrost:~# apk add gawk grep sed coreutils-sort

Nach einem anschließenden Neustart ist auch das Top-Level-Menü „Services“ im LuCI Web Interface wieder vorhanden. Und nicht nur der Menüpunkt auch die Konfiguration der Services ist noch vorhanden. Welch ein Glück.

Vielleicht aktiviere ich beim nächsten Firmware-Update die Option Include in backup a list of current installed packages at /etc/backup/installed_packages.txt. Dies kann mir ggf. die Neuinstallation erleichtern.

Fazit

Die Vorgehensweise beim Firmware-Update ist bei diesem Gerät in meinen Augen nicht ganz so einfach wie bei den gängigen Geräten der Internetdiensteanbieter aber auch kein Hexenwerk.

Ob es mit dem Wechsel des Paketmanagers zusammenhängt, dass ich die Pakete Travelmate und AdBlock-Fast neu installieren musste, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich werde das bei zukünftigen Updates mal im Auge behalten.

Nun werde ich erstmal die restlichen Geräte der Familie für die Nutzung des Reise-Routers konfigurieren.

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