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Arch Linux verliert langjährigen Entwickler und Sicherheitsexperten

Arch Linux muss einen prägenden Entwickler verabschieden. Morten Linderud beendet nach zehn Jahren seine Mitarbeit. Unter dem Namen Foxboron gehörte Morten Linderud jahrelang zu den bekanntesten Gesichtern des Projekts. Er arbeitete als Entwickler, Paketbetreuer, AUR-Maintainer und Mitglied des Sicherheitsteams. Nun zieht er einen Schlussstrich und verabschiedet sich von Arch Linux. Während seiner Zeit übernahm Linderud […]

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Podcast: Linux Coffee Talk 7/2026

Der Linux Coffee Talk ist das entspannte Monatsformat bei fosstopia. Hier fassen wir die spannendsten Ereignisse und Entwicklungen der letzten Wochen für Euch zusammen und ordnen sie bestmöglich ein. Also schnappt euch einen Kaffee, Tee oder Euer Lieblingsgetränk, macht es euch gemütlich und lasst uns den Juli 2026 Revue passieren.

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Linux Coffee Talk 7/2026

Der Linux Coffee Talk ist das entspannte Format rund um Linux, Open Source und Technik im Alltag. Ohne Hype und ohne Clickbait, dafür mit ehrlichen Einordnungen, persönlichen Meinungen und einem Überblick über die wichtigsten Linux- und FOSS-Themen aus dem Juli 2026. Wir sprechen über Distributionen, spannende Projekte, Datenschutz, praktische Werkzeuge und alles, was Linux-Nutzer bewegt. […]

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Mozilla VPN 2.39 veröffentlicht

Mozilla hat Version 2.39 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.39

Das Mozilla VPN 2.39 bringt weitere optionale Widgets für iOS. Auch auf Windows werden jetzt Nur-IPv6-Netzwerke unterstützt. Für eine einfachere Fehlerdiagnose wurde das Logging auf macOS verbessert. Ansonsten bringt das Update auch wieder Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube.

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Aber auf Linux gibt's doch keine Viren!?!11elf!!

Wenn ich mir überlege, dass die heutige Generation Tablet gar nicht mehr in den Kontakt mit Dateisystemen kommt, keine ausführbaren Dateien kennt und nun auch auf Android vom Sideloading befreit wird, sehe ich auch ein Stück Computergeschichte verloren: Die Zeit der Virenscanner. Diese waren in den 2000ern kaum wegzudenken. Viele der verbreiteten Scanner verwandelten sich dann irgendewann zu Bloatware und ab 2015 mit dem Aufkommen von Windows Defender und dem Siegeszug der mobilen Endgeräte verschwanden sie allmählich in ihrer bisherigen Form. Viele der AV-Hersteller haben sich dann auf Endpoint Security und Mobile Device Management konzentriert. Auf den beiden großen mobilen Plattformen iOS und Android gibt es durch das Sandboxing und die regulierte App-Verteilung sowieso Bedingungen, unter denen das Konzept des Virenscanners einfach nicht mehr funktioniert.

Was aber auch zur goldenen Ära der Virenscanner dazugehörte, war das Argument, dass es Viren auf Linux nahezu nicht gäbe. Das System habe von Haus eine strikte Rechtevergabe und da die Verbreitung des Systems im geringen Prozentbereich liegt, ist es für Angreifer schlicht zu irrelevant für die Entwicklung, als dass es ein lohnenswertes Ziel sei.

AUR

Diese Erklärung greift allerdings zu kurz, wenn wir die aktuellen Beobachtungen im Arch User Repository (AUR) einbeziehen. Angriffswellen in bisher beispiellosem Ausmaß zwangen das Projekt bereits, die Registrierung neuer Benutzer abzuschalten. Am 13. Juli wurde die Nutzerregistrierung zwar wieder erlaubt, aber die Gegenmaßnahmen erwiesen sich in der ersten Iteration als wirkungslos. Aktuell wurde die Übernahme von Paketen deaktiviert, da legitime AUR-Pakete immer mehr von Malware befallen werden.

Das Konzept von Arch Linux, die Paketbereitstellung in die „offiziellen Repositories“ von den vertrauenswürdigen Entwicklung und in eine freie Skriptesammlung (AUR) zu unterteilen, erweist sich rückblickend als gute Entscheidung und Balance zwischen Flexibilität, die bisher immer hervorgehoben wurde, und Sicherheit, wie sie jetzt benötigt wird. Glücklicherweise sind die offiziellen Repositories bisher auch nicht betroffen.

Zwei Punkte sprechen meiner Meinung nach dafür, dass Linux immer mehr ein Ziel wird. Erstens ist die Verbreitung von Linux in den letzten Jahren gestiegen, u. a. auch durch integrierte Systeme wie SteamOS. Das ist für den Desktop eine super Sache, aber macht das System für Malware-Autoren immer attraktiver.

Zweitens werden auf Linux-Systemen immer wertvollere Daten verarbeitet. Die Systeme werden überwiegend von Entwicklern genutzt, die wiederum sich damit auf Server, Cloudumgebungen oder LLM-Kontingente schalten. Im Risikozone-Podcast berichten wir mit einer besonderen Hingabe über Supply-Chain-Attacken und hier trifft es besonders oft die SSH-Keys, CI-Variablen, Wallets oder Cloud-Credentials.

Angreifer, die diese Daten erbeuten, können Informationen kopieren – gut, das konnten sie unter Windows auch. Aber speziell unter Linux-Systemen finden sich durch die ganzen Credentials Daten, mit denen Angreifer Rechenzeit klauen können. Das ist quasi wie moderner Kreditkartenbetrug, nur mit einer Indirektion mehr: Während man einen fremdgetätigten Einkauf vor dem Versand noch mit Mühe rückgängig machen kann, ist die Rechenzeit schon verbraucht und der Cloud-Provider treibt einfach nur das Geld ein.

Bei Credentials handelt es sich auch nicht um Daten, vor denen die klassische Rechtevergabe auf dem lokalen Computer schützt. Wenn die Entwicklungsumgebung, die mit Benutzerrechten arbeitet, die Angabe verarbeiten muss, hat Malware, die unter den gleichen Rechten läuft, zwangsläufig auch Zugriff darauf. Hier haben wir es nicht mit Malware zu tun, die Software systemweit installieren möchte. Man könnte zwar einen Proxy einführen, der die API-Keys in einem geschützten Nutzer wegsperrt und durch den man die Anfragen leiten muss, aber das wären nach heutigem Stand individuelle Speziallösungen.

Geschichte wiederholt sich

Linux steht möglicherweise an einem ähnlichen Punkt wie Windows vor drei Jahrzehnten. AUR und aus dem Internet heruntergeladene Skripte sind natürlich grundsätzlich nicht vertrauenswürdig. Das ist ähnlich wie die .exe-Dateien unter Windows, bevor Signaturen und Smart Screen umfangreich ausgerollt wurden. Besonders fies sind allerdings Package-Adoptions, da ehemals vertrauenswürdige Pakete feindlich übernommen werden.

Paketmanager werden ja sowieso im AUR auf eigene Gefahr bereitgestellt und gute Paketmanager lassen die PKGBUILD vorher noch diffen. Aber genau das Vertrauen in die bekannten Prozesse wie Paketupdates lässt Malware in Form einer Supply-Chain-Attacke durch Updates zu.

Wir werden beobachten müssen, wie das AUR-Team mit den Angriffskampagnen umzugehen lernt und wie der Umgang mit solchen Repositories zukünftig aussehen wird.

Aus Viren wurden Exploits

Bleibt abschließend die Frage, was eigentlich aus Windows und macOS wurde. Sind die Systeme malwarefrei geworden? Mitnichten. Der Fakt, dass der Virenscanner obsolet wurde, begründet sich auf der Eindämmung des Verbreitungsweges des freiwilligen Downloads.

Lädt das Opfer die Viren nicht freiwillig herunter oder wird schlicht der Weg durch das Betriebssystem versperrt, werden härtere Geschütze aufgefahren. Das wären konkret Sicherheitslücken, im aggressivsten Fall Zero Days. Und auch hier sehen wir eine deutliche Zunahme und niederschwellige Verfügbarkeit eben solcher, nicht zuletzt durch LLMs.

Für potentiell Betroffene Nutzergruppen ist nun erhöhte Wachsamkeit bei AUR gefragt: PKGBUILDs auch bei Updates individuell kontrollieren, unbekannte Software höchstens in Containern oder VMs auszuführen und Überlegungen anstellen, wer überhaupt auf Credentials zugreifen kann. Wer z. B. Testing und Entwicklung in getrennte Systeme oder VMs auslagert, verringert das Risiko, dass Daten gestohlen werden können.

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Zum Wochenende: Fear Appeal

Wir kennen die Schlagzeilen der KI-Firmen. Gestern wurde gewarnt und morgen geht die Welt unter. Die Warnung selbst wird zu einem Leistungsversprechen.

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14.000 Tickets pro Jahr: So organisiert imes-icore den globalen Support

Globales Wachstum fordert globales IT-Service-Management. Das hessische Unternehmen imes-icore beliefert Zahnarztpraxen und Fräszentren in Europa, den USA und Asien mit modernsten Fräsmaschinen für die Medizintechnik. Doch mit dem weltweiten Business wuchsen auch die Anforderungen an den After-Sales-Service. Um länderspezifische Workflows, komplexe Händlernetzwerke und unterschiedliche Zeitzonen effizient unter einen Hut zu bringen, verabschiedete sich imes-icore von starren Systemen. Heute steuern die Mitarbeiter den gesamten internationalen Support mit einer flexibel konfigurierten Open Source-ITSM-Software – transparent, präzise und auf die Teams zugeschnitten.

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Eclipse Foundation und ORC Working Group starten ORC Learning Hub zur Vorbereitung auf den Cyber Resilience Act

Die Eclipse Foundation, eine der weltweit größten Open-Source-Software-Stiftungen, hat heute gemeinsam mit der Open Regulatory Compliance Working Group den Start des ORC Learning Hub bekannt gegeben. Die kostenfreie globale Bildungsinitiative wurde entwickelt, um Personen, die für die Entwicklung, den Betrieb, die Absicherung und die Governance von Open-Source-Software verantwortlich sind, bei der Vorbereitung auf den Cyber Resilience Act (CRA) der Europäischen Union zu unterstützen.

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OpenBao erhält die Zertifizierung „SUSE Ready for Rancher“

Die Open-Source-Lösung für Secrets Management OpenBao wurde offiziell für das Rancher-Ökosystem zertifiziert, was die Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit für Betreiber erhöht. Bern, Schweiz – 11. Juni 2026 Adfinis gibt bekannt, dass OpenBao, die von der Community getragene Lösung für Secrets Management, offiziell die Zertifizierung „SUSE Ready for Rancher“ erhalten hat. Durch die Gewährleistung einer nahtlosen Interoperabilität […]

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📚 Scripting (2. Aufl.)

Die 2. Auflage meines Scripting-Buchs ist frisch aus der Druckerei und ab Anfang August im Buchhandel erhältlich. Wie schon die erste Auflage dreht sich alles um die drei Scripting-Sprachen Bash, PowerShell und Python. Für die Neuauflage habe ich das Buch vollständig überarbeitet und aktualisiert. Neu dazugekommen sind unter anderem:

  • Terminal Tuning (»Pimp my Terminal«): Nerd Fonts, Prompt Frameworks, moderne CLI-Tools
  • Python-Modulverwaltung mit uv
  • Ein neues Kapitel zum Erstellen und Zeichnen von Diagrammen
  • Ein neues Kapitel zum E-Mail-Versand per Script
  • Ein neues Kapitel zur Nutzung von KI-APIs in eigenen Scripts
  • Viele neue Praxisbeispiele: Claude-Code-Sessions exportieren, Web Scraping mit Playwright, GPS-Tracks aus Fotos extrahieren, WordPress-Bilder nachträglich mit Alt-Beschreibungen versehen usw.

Das Bild zeigt das Cover des Buchs „Scripting“ von Michael Kofler, 2. Auflage, Rheinwerk Computing.

Gerade jetzt ist Scripting-Wissen wichtiger denn je. KI-Tools wie Claude, ChatGPT oder Gemini erzeugen auf Zuruf Scripts – und führen sie oft gleich selbst aus. Das funktioniert erstaunlich gut, solange jemand am Ruder sitzt, der den resultierenden Code auch beurteilen kann: Welche Sprache eignet sich für die Aufgabe? Was macht dieses PowerShell-Cmdlet eigentlich? Ist der generierte Bash-Einzeiler sicher, oder löscht er versehentlich das falsche Verzeichnis? Ohne dieses Grundwissen bleibt nur blindes Vertrauen in den KI-Output – und das ist bei Code, der auf Servern oder Produktivsystemen läuft, keine gute Idee.

Das Buch vermittelt das Fundament, um Scripts selbst oder mit KI-Hilfe zu erstellen: Crashkurse zu den drei Sprachen, das nötige Handwerkszeug (SSH, Git, VS Code, reguläre Ausdrücke, JSON/XML-Verarbeitung) und zahlreiche Praxisbeispiele aus Backup, Bildverarbeitung, Web Scraping, Datenbank- und Cloud-Administration. Wer diese Grundlagen beherrscht, kann KI-generierte Scripts nicht nur einsetzen, sondern auch verstehen, anpassen und im Zweifel selbst debuggen.

Alle Infos zum Buch, eine Leseprobe und die Bestell-Links finden Sie auf der Buchseite.

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Wer kontrolliert den Service Desk?

Warum Unternehmen ihre ITSM-Strategie jetzt neu bewerten sollten Von Torsten Thau, Mitgründer und Product Owner KIX Service Software Die Diskussionen über digitale Souveränität werden häufig über Cloud-Infrastrukturen, Rechenzentren oder künstliche Intelligenz geführt. Ein Bereich bleibt dabei oft außen vor: das IT-Service-Management. Dabei hängen gerade dort zahlreiche geschäftskritische Prozesse von wenigen internationalen Plattformen ab. Warum die […]

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Adfinis und Crypto4A verkündigen Partnerschaft zur Förderung von nachhaltigem, souveränem Secrets Management

Adfinis, der führende Open-Source-IT-Dienstleister hinter Secretz Enterprise, und Crypto4A, ein Pionier im Bereich quantensicherer kryptographischer Infrastrukturen, verkünden eine Partnerschaft, um Organisationen eine souveräne holistische IT-Security in regulierten Infrastrukturumgebungen zu bieten. Durch die Kombination von Adfinis' Secretz Enterprise – einer auf OpenBao basierenden Enterprise-Lösung – mit der fortschrittlichen Hardware-Security-Module-Architektur (HSM) von Crypto4A und deren QxVault™-Plattform können Unternehmen ein robustes, quantensicheres Secrets Management erreichen. Diese gemeinsame Lösung ist darauf ausgelegt, Angriffen von Quantencomputern standzuhalten und gleichzeitig die volle Datensouveränität zu bewahren, wodurch ein Vendor-Lock-in und wachstumsbasierte Lizenzeinschränkungen entfallen.

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Warum Einzelkämpfer es bei der Entwicklung von Software-defined Vehicles schwer haben

Sieben Fragen und Antworten zur Software-Entwicklung für moderne Fahrzeuge München, 17. Juni 2026 – Moderne Fahrzeuge sind rollende Computer, in denen längst mehr als 100 Millionen Zeilen Programmcode stecken. Damit haben sich die Herausforderungen für die Hersteller massiv verschoben, denn neben dem Design entscheiden nicht mehr Motoren, Getriebe und Fahrwerke über den Erfolg eines neuen […]

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BMDS beschleunigt zentrale Infrastrukturprojekte in Deutschland durch Open Source und agentenbasierte KI

Nach dem Start eines umfassenden Programms für die Nutzung von KI zur effizienteren Gestaltung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland arbeitete das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) mit Capgemini zusammen, um eine flexible Grundlage für kontinuierliche Innovation zu schaffen. Das Ergebnis ist eine modulare KI-Plattform, die mehr Transparenz in Genehmigungsprozesse bringt und gleichzeitig den Weg für weitere Innovationen ebnet – unter anderem durch die geplante Veröffentlichung als Open-Source-Lösung.

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