
Qualcomms ARM-CPU Snapdragon X macht derzeit hinsichtlich Microsofts Copilot+ von sich reden. Tuxedo will ein solches Notebook auch für Linux-Nutzer anbieten.
TrueNAS SCALE ist eine Open-Source-Storage Lösung, die auch Container und Virtuelle Maschinen unterstützt. Gerade wird TrueNAS SCALE 24.10 vorbereitet.

Der Multimediabetrachter XnView MP ist in der neuen Version 1.7.2 für Linux, macOS und Windows erschienen. Als Neuerungen bringt das Tool unter anderem Änderungen am Einstellungsmenü des Browsers, das fortan Gruppenelemente unterstützt. Darüber hinaus wurde die Richtlinie zum Bereinigen des Hilfemenüs angepasst.
Für den Raspberry Pi 5 ist ein offizielles KI-Kit verfügbar, dass den Einsatz neuronaler Netze und maschinellem Lernen auf dem kleinen Rechner erheblich beschleunigen soll.
Die Open-Source Monitoring-Suite Zabbix ist in Version 7.0 freigegeben worden. Um weiterhin als Open Source verfügbar zu bleiben, erfolgte ein Wechsel zur AGPL als neuer Lizenz.
Python und Machine Learning sind Schlüsseltechnologien der modernen Datenanalyse. Ein intensiver Online-Workshop bietet eine praxisorientierte Einführung in beide Bereiche. (Golem Karrierewelt, Python) 
Der Multi-Protokoll-Messenger Element (ehemals Riot) bringt in Version 1.11.67 eine Menge Änderungen und Modifikationen zu Gunsten einer besseren Barrierefreiheit. Beispielsweise sind Chat-Nachrichten und Chat-Räume einfacher zu erreichen. Aber auch die Zugänglichkeit des rechten Bedienfeldes wurde optimiert.


Die Open-Source-Kommunikationsplattform Rocket.Chat ist in aktualisierter Version 4.0.0 erschienen und bringt eine große Neuerung mit. Künftig verwendet das Tool Electron in Version 29 und unterstützt damit nicht mehr die Betriebssysteme Windows 7 und 8. Nutzern wird empfohlen ein OS-Update vorzunehmen.
Debian soll mit systemd-boot eine Alternative zum Bootloader GRUB erhalten. Ein entsprechender Merge-Request liegt vor und wird bisher wohlwollend diskutiert.
Der Mint-Report für den Monat Mai ist da und befasst sich prominent mit Flatpak. Die Anzeige von nicht verifizierten Flatpaks ist im Software-Manager künftig standardmäßig deaktiviert.
Versionskontrolle ist eine essenzielle Fähigkeit für Softwareentwickler. Ein spezialisierter Online-Workshop bietet tiefgehende Einblicke in die Nutzung der Open-Source-Versionskontrollsoftware Git. (Golem Karrierewelt, Versionsverwaltung) 
Die Fernwartungssoftware TeamViewer für Bildschirm-Sharing, Videokonferenzen, Dateitransfers und VPN-Verbindungen der gleichnamigen TeamViewer AG wurde auf Version 15.54.3 aktualisiert. Unter anderem soll es unter Windows jetzt einfacher sein, Manager von verwalteten Geräten zu entfernen.
Bilder sind eingefrorene persönliche Erinnerungen, die eigentlich auf Google Photos nicht zu suchen haben. Die Fotoverwaltung Immich ist angetreten, das zu ändern.
In den vergangengenen Wochen habe ich die erste »echte« Ubuntu-Server-Installation durchgeführt. Abgesehen von aktuelleren Versionsnummern (siehe auch meinen Artikel zu Ubuntu 24.04) sind mir nicht allzu viele Unterschiede im Vergleich zu Ubuntu Server 22.04 aufgefallen. Bis jetzt läuft alles stabil und unkompliziert. Erfreulich für den Server-Einsatz ist die Verlängerung des LTS-Supports auf 12 Jahre (erfordert aber Ubuntu Pro); eine derart lange Laufzeit wird aber wohl nur in Ausnahmefällen sinnvoll sein.
Update 1 am 25.6.2024: Es gibt immer noch keinen finalen Fix für fail2ban, aber immerhin einen guter Workaround (Installation des proposed-Fix).
Update 2 am 29.6.2024: Es gibt jetzt einen regulären Fix.
Recht befremdlich ist, dass fail2ban sechs Wochen nach dem Release immer noch nicht funktioniert. Der Fehler ist bekannt und wird verursacht, weil das Python-Modul asynchat mit Python 3.12 nicht mehr ausgeliefert wird. Für die Testversion von Ubuntu 24.10 gibt es auch schon einen Fix, aber Ubuntu 24.04-Anwender stehen diesbezüglich im Regen.
Persönlich betrachte ich fail2ban als essentiell zur Absicherung des SSH-Servers, sofern dort Login per Passwort erlaubt ist.
Update 1:
* In `/etc/apt/sources.list.d/ubuntu.sources` einen Eintrag für `noble-proposed` hinzufügen, z.B. so:
„`
# zusätzliche Zeilen in `/etc/apt/sources.list.d/ubuntu.sources
Types: deb
URIs: http://archive.ubuntu.com/ubuntu/
Suites: noble-proposed
Components: main universe restricted multiverse
Signed-By: /usr/share/keyrings/ubuntu-archive-keyring.gpg
„`
Beachten Sie, dass sich Ort und Syntax für die Angabe der Paketquellen geändert haben.
* `apt update`
* `apt-get install -t noble-proposed fail2ban`
* in `/etc/apt/sources.list.d/ubuntu.sources` den Eintrag für `noble-proposed` wieder entfernen (damit es nicht weitere Updates aus dieser Quelle gibt)
* `apt update`
Update 2: Der Fix ist endlich offiziell freigegeben. apt update und apt full-upgrade, fertig.
Das Verzeichnis /tmp wird unter Ubuntu nach wie vor physikalisch auf dem Datenträger gespeichert. Auf einem Server mit viel RAM kann es eine Option sein, /tmp mit dem Dateisystemtyp tmpfs im RAM abzubilden. Der Hauptvorteil besteht darin, dass I/O-Operationen in /tmp dann viel effizienter ausgeführt werden. Dagegen spricht, dass die exzessive Nutzung von /tmp zu Speicherproblemen führen kann.
Auf meinem Server mit 64 GiB RAM habe ich beschlossen, max. 4 GiB für /tmp zu reservieren. Die Konfiguration ist einfach, weil der Umstieg auf tmpfs im systemd bereits vorgesehen ist:
systemctl enable /usr/share/systemd/tmp.mount
Mit systemctl edit tmp.mount bearbeiten Sie die neue Setup-Datei /etc/systemd/system/tmp.mount.d/override.conf, die nur Änderungen im Vergleich zur schon vorhandenen Datei /etc/systemd/system/tmp.mount bzw. /usr/share/systemd/tmp.mount enthält.
# wer keinen vi mag, zuerst: export EDITOR=/usr/bin/nano
systemctl edit tmp.mount
In diese Datei einbauen:
# Datei /etc/systemd/system/tmp.mount.d/override.conf
[Mount]
Options=mode=1777,strictatime,nosuid,nodev,size=4G,nr_inodes=1m
Mit einem reboot werden die Einstellungen wirksam.
PS: In Debian 13 wird /tmp mit tmpfs standardmäßig aktiv sein (Quelle). Ubuntu wird in zukünftigen Versionen vermutlich folgen.

Die neuen Prozessoren der Snapdragon-X-Serie von Qualcomm werden aktuell vor allem mit Windows on Arm und dem Thema „Copilot+ PC“ in Verbindung gebracht. Alle Vorstellungen der Partner setzen bislang ausschließlich auf Windows. Tuxedo will für den Snapdragon X Elite jedoch auch „Linux on Arm“ anbieten, wie ein Prototyp zeigt.
Wer ein GitHub Account hat, kann sich sehr einfach über neue Releases (Veröffentlichungen) von Projekten per E-Mail informieren lassen. Es benutzen aber nicht alle Projekte das „Releases“ Feature, sondern setzen stattdessen auf Git Tags....
Die Linux-Distribution Nitrux geht eigene Wege. OpenRC anstelle von systemd und bald Maui Shell anstatt KDE Plasma. Gerade ist Nitrux 3.5.0 erschienen.