Lese-Ansicht

KDE Frameworks 6.30 verbessert Dateiverwaltung und Sicherheit

KDE hat Frameworks 6.30 veröffentlicht. Das monatliche Update bringt zahlreiche Verbesserungen für die Bibliotheken hinter Plasma und KDE-Anwendungen. Besonders KIO erhält mehrere Änderungen für Dateivorschauen, Übertragungen und Verzeichnisoperationen. Bei der Verarbeitung von Vorschaubildern setzt KDE künftig stärker auf begrenzte Datenmengen. Bereits vorhandene Thumbnails werden in kontrollierten Gruppen eingelesen. Erst danach erzeugt das System fehlende Vorschauen. […]

Der Beitrag KDE Frameworks 6.30 verbessert Dateiverwaltung und Sicherheit erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

System76 startet Thelio Mira AI für lokale KI Workloads

System76 bringt mit dem Thelio Mira AI eine neue Linux-Workstation. Der Rechner richtet sich an Entwickler und Forscher mit lokalen KI-Anwendungen. Bis zu zwei RTX Pro 6000 GPUs liefern dabei insgesamt 192 GB GPU-Speicher. Im Rechner steckt ein AMD Ryzen 9000 Prozessor. Das Spitzenmodell bietet 16 Kerne und 32 Threads. System76 setzt bewusst auf eine […]

Der Beitrag System76 startet Thelio Mira AI für lokale KI Workloads erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

openSUSE osdiff zeigt Paketunterschiede zwischen Leap und Tumbleweed

openSUSE erleichtert den Vergleich seiner Distributionen. Das neue Open-Source-Werkzeug osdiff bündelt Paketinformationen auf einer Seite. Damit lassen sich Versionsunterschiede zwischen Tumbleweed und Leap deutlich schneller erkennen. Auch Leap 16.0 und Leap 16.1 werden berücksichtigt. Die automatisch erzeugte Übersicht umfasst derzeit 17.780 Quellpakete. Davon entfallen 17.404 Pakete auf Tumbleweed, 10.605 auf Leap 16.1 und 10.600 auf […]

Der Beitrag openSUSE osdiff zeigt Paketunterschiede zwischen Leap und Tumbleweed erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

KDE Plasma 6.7.5 behebt zahlreiche Fehler

KDE hat Plasma 6.7.5 als fünftes Wartungsupdate veröffentlicht. Ein großer Teil der Korrekturen betrifft den Fenstermanager KWin und dessen Wayland-Unterstützung. Auch Discover, Netzwerkfunktionen, Plasma Vault und mehrere Desktop-Komponenten erhalten wichtige Fehlerbehebungen. Bei KWin wurden mehrere Probleme mit Wayland beseitigt. Dazu gehört ein Speicherleck bei Dateideskriptoren nach dem Start einer Eingabemethode. Auch die Erkennung der benötigten […]

Der Beitrag KDE Plasma 6.7.5 behebt zahlreiche Fehler erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Brave soll Chrome und Firefox bei Leistung deutlich schlagen

Brave hat neue Benchmarks für seinen Desktop-Browser veröffentlicht. Darin schneidet der Browser bei Ressourcenverbrauch und Ladezeiten besser ab als Chrome, Edge und Firefox. Besonders deutlich fällt der Unterschied bei der CPU-Auslastung aus. Im Durchschnitt benötigte Brave laut den Messungen 44 Prozent weniger CPU. Der Speicherverbrauch lag 28 Prozent niedriger. Auch beim Energiebedarf erreichte Brave einen […]

Der Beitrag Brave soll Chrome und Firefox bei Leistung deutlich schlagen erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Schweizer Bundesverwaltung testet Microsoft-365 Ausstieg

Kann der digitale Arbeitsplatz der Schweizer Bundesverwaltung auch mit Open Source funktionieren? Eine Machbarkeitsstudie der Bundeskanzlei beantwortet diese Frage grundsätzlich mit Ja. Der Bundesrat wurde am 2. September 2026 über die Ergebnisse informiert. Nun startet ein weiterführendes Programm für rund 3.000 Mitarbeiter, die ab Ende 2027 eine souveräne Arbeitsplatzsoftware nutzen sollen. Im Mittelpunkt stehen die […]

Der Beitrag Schweizer Bundesverwaltung testet Microsoft-365 Ausstieg erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Asahi Linux unterstützt jetzt offiziell M3-Macs

Asahi Linux erweitert seine Unterstützung für Apple Silicon offiziell auf die M3-Chipfamilie. Macs mit M3, M3 Pro und M3 Max lassen sich nun über den Asahi-Installer einrichten. Dies deutete sich bereits Ende August an. Viele Funktionen der älteren M1- und M2-Generationen laufen bereits, doch bei Grafik und Displays gibt es noch wichtige Einschränkungen. Bei der […]

Der Beitrag Asahi Linux unterstützt jetzt offiziell M3-Macs erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Bottles erweitert ARM64-Unterstützung für Windows-Software unter Linux

Bottles treibt die Unterstützung von ARM64-Linux weiter voran. Mit Soda 11.0-10 steht dafür eine neue Version des eigenen Wine-basierten Runners bereit. Damit wird Bottles auch für ARM-Geräte wie Raspberry Pi, Linux-Notebooks mit ARM-Prozessoren und andere AArch64-Systeme interessanter. Bereits mit Bottles 67.1 hatte das Projekt ein ARM64-Archiv für Soda veröffentlicht. Damals waren die offiziellen Pakete allerdings […]

Der Beitrag Bottles erweitert ARM64-Unterstützung für Windows-Software unter Linux erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

LibreOffice 26.2.6 behebt 36 Fehler in Writer, Calc und Impress

The Document Foundation hat LibreOffice 26.2.6 veröffentlicht. Das sechste Wartungsupdate bringt insgesamt 36 Fehlerkorrekturen. Betroffen sind unter anderem Writer, Calc, Impress, die Dokumentverarbeitung und die Benutzeroberfläche. Writer erhält mehrere wichtige Reparaturen bei der Bildbearbeitung. Helligkeit und Kontrast von Bildern lassen sich wieder zuverlässig verändern. Auch die Transparenz und der Bildmodus funktionieren wieder korrekt. Weitere Fehler […]

Der Beitrag LibreOffice 26.2.6 behebt 36 Fehler in Writer, Calc und Impress erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Kubernetes 1.37 ist da: KYAML wird stabil und Autoscaling flexibler

Kubernetes 1.37 mit dem Codenamen „Garhwal“ ist erschienen. Die neue Version bringt mehrere wichtige Funktionen aus der Testphase in einen stabilen Zustand. Dazu gehören KYAML, die Metriken-API und Funktionen für Ressourcen und Sicherheit. Besonders interessant ist der neue Status von KYAML. Das Format bildet eine strengere Teilmenge von YAML für Kubernetes-Konfigurationen. Dadurch sollen mehrdeutige Formulierungen […]

Der Beitrag Kubernetes 1.37 ist da: KYAML wird stabil und Autoscaling flexibler erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Volla Messages ist fertig: Volla startet dezentrale Cloud für Chats und Backups

Volla Systeme öffnet sein dezentrales Cloud-Ökosystem weiter. Nach der öffentlichen Beta ist Volla Messages jetzt als stabile App verfügbar. Gleichzeitig startet Volla Recovery in die öffentliche Beta. Beide Anwendungen setzen auf verschlüsselte Datenverarbeitung ohne eigenes zentrales Rechenzentrum. Volla Messages steht zunächst für Android, Windows, macOS und Linux bereit. Der Download erfolgt direkt über die Webseite […]

Der Beitrag Volla Messages ist fertig: Volla startet dezentrale Cloud für Chats und Backups erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Bottles 67.1 mehr Speed und verbessert VR-Unterstützung

Bottles 67.1 bringt mehrere Verbesserungen für Windows-Software unter Linux. Besonders interessant ist Adaptive Launch, das Startvorgänge beschleunigen soll. Auch UMU-Spiele, VR-Anwendungen und die Verwaltung bestehender Wine-Umgebungen profitieren vom Update. Adaptive Launch lernt zunächst das Startverhalten einer Anwendung. Benötigte Dateien werden anschließend vorbereitet, bevor Wine sie anfordert. Dadurch sollen Programme schneller reagieren. Laut den Messungen des […]

Der Beitrag Bottles 67.1 mehr Speed und verbessert VR-Unterstützung erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

ReactOS 0.4.16: Windows-Kompatibilität kommt einen Schritt weiter

Nach rund anderthalb Jahren Entwicklungszeit ist ReactOS 0.4.16 erschienen. Das Open Source Betriebssystem, das sich an einer binärkompatiblen Alternative zu Windows versucht, bringt einen neuen grafischen Installer, Verbesserungen bei Grafik, Audio, Speicher und Netzwerk sowie einen wichtigen Schritt bei der Integration aktueller Wine-Technik. Eine der auffälligsten Neuerungen betrifft die Installation. Statt weiterhin getrennte LiveCD und […]

Der Beitrag ReactOS 0.4.16: Windows-Kompatibilität kommt einen Schritt weiter erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Arch Linux 2026.09.01 ist da: Frischer Installer mit Kernel 7.2.2

Arch Linux hat ein neues Installationsmedium veröffentlicht. Die September-ISO trägt die Versionsnummer 2026.09.01. Sie enthält den aktuellen Paketstand aus dem August. Für Neuinstallationen stehen damit zahlreiche aktualisierte Systemkomponenten bereit. Beim Kernel macht Arch einen deutlichen Sprung. Linux 7.2.2 ersetzt die Version 7.1.5 der vorherigen ISO. Auch GCC 16.2.1 und glibc 2.44 sind enthalten. Python liegt […]

Der Beitrag Arch Linux 2026.09.01 ist da: Frischer Installer mit Kernel 7.2.2 erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

CERN setzt auf Debian 13: Über 2.200 Rechner werden umgestellt

CERN plant eine große Umstellung seiner Linux-Infrastruktur. Bis Ende 2026 sollen mehr als 2.200 industrielle und eingebettete Rechner Debian 13 „Trixie“ nutzen. Die Systeme steuern und überwachen die Infrastruktur rund um die Teilchenbeschleuniger. Die Dimensionen sind dabei ungewöhnlich. Die Steuerungsinfrastruktur erstreckt sich über rund 43 Quadratkilometer. Etwa 2.200 Rechner sind derzeit mit rund 17.000 Geräten […]

Der Beitrag CERN setzt auf Debian 13: Über 2.200 Rechner werden umgestellt erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Firefox 155 bringt Tempo, mehr Transparenz und einige wichtige Fixes

Mozilla hat Firefox 155 veröffentlicht und spendiert dem Browser vor allem Verbesserungen bei Geschwindigkeit, Datenschutz und Alltagstauglichkeit. Neben schnellerem Verbindungsaufbau sorgt die neue Version unter anderem für mehr Transparenz beim Tracking und räumt einige langjährige Probleme auf Linux und anderen Plattformen aus. Für den Seitenaufbau setzt Firefox 155 auf Happy Eyeballs v3. Dabei kann der […]

Der Beitrag Firefox 155 bringt Tempo, mehr Transparenz und einige wichtige Fixes erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

EndeavourOS Titan Nova ist da: Letztes Update vor dem Sprung zu Triton

EndeavourOS hat mit Titan Nova den letzten Snapshot seiner aktuellen Titan Reihe veröffentlicht. Die Arch Linux basierte Distribution bringt unter anderem KDE Plasma 6.7.4, Linux 7.1.8 sowie aktualisierte KDE Komponenten mit und soll zugleich die Brücke zur kommenden Generation Triton schlagen. Seit dem Start von Titan ist Nova bereits das zweite Zwischenupdate. Auf dem Live […]

Der Beitrag EndeavourOS Titan Nova ist da: Letztes Update vor dem Sprung zu Triton erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Debian 11 ist Geschichte: Bullseye erreicht das endgültige Supportende

Nach fünf Jahren endet die offizielle Reise von Debian 11 „Bullseye“. Seit dem 31. August 2026 befindet sich die 2021 veröffentlichte Linux Distribution außerhalb des regulären Supportzyklus, ab September stellt das Debian Projekt keine weiteren Sicherheitsupdates mehr bereit. Für Systeme, die noch mit Bullseye laufen, wird ein Wechsel auf eine unterstützte Version damit zunehmend dringend. […]

Der Beitrag Debian 11 ist Geschichte: Bullseye erreicht das endgültige Supportende erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

KDE Plasma 6.8: Union soll alte und neue Apps endlich zusammenbringen

KDE arbeitet weiter mit Hochdruck an Plasma 6.8, das am 14. Oktober 2026 erscheinen soll. Besonders spannend ist die geplante Unterstützung von klassischen QtWidgets Anwendungen im neuen Union Theming System, daneben bringt die kommende Version Verbesserungen für RDP, HDR, KWin und zahlreiche Details im täglichen Umgang mit dem Desktop. Union verfolgt bei KDE das Ziel, […]

Der Beitrag KDE Plasma 6.8: Union soll alte und neue Apps endlich zusammenbringen erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Kalifornien macht Ernst: Linux bleibt bei neuen Altersregeln außen vor

Kalifornien steht kurz davor, neue Vorgaben zur Altersprüfung bei Betriebssystemen auf den Weg zu bringen. Für die Linux und Open Source Welt gibt es dabei eine wichtige Nachricht: Die im Frühjahr eingefügte Ausnahme für frei lizenzierte Betriebssysteme hat den Gesetzgebungsprozess überstanden und ist weiterhin Bestandteil des Gesetzentwurfs AB 1856. Der kalifornische Senat stimmte am 26. […]

Der Beitrag Kalifornien macht Ernst: Linux bleibt bei neuen Altersregeln außen vor erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Flatpak bekommt Schub aus Deutschland: Mehr als 500.000 Euro für sicherere Linux-Apps

Flatpak erhält kräftige Unterstützung aus Deutschland. Die Sovereign Tech Agency stellt dem Projekt über ihren Sovereign Tech Fund insgesamt 508.640 Euro für die kommenden zwei Jahre zur Verfügung. Bis Ende 2027 soll damit vor allem die Sicherheit der Sandbox verbessert und die Plattform um zusätzliche Schnittstellen erweitert werden. Ein Teil der Förderung knüpft an Arbeiten […]

Der Beitrag Flatpak bekommt Schub aus Deutschland: Mehr als 500.000 Euro für sicherere Linux-Apps erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Debian sagt Ja zu KI: Das sind die Regeln für KI Tools

Debian hat entschieden, wie das Projekt künftig mit generativer KI umgehen will. Die Entwickler stimmten für den Ansatz „Responsible Use of Generative AI“ und wählen damit einen Mittelweg zwischen einem vollständigen Verbot und einer weitgehend freien Nutzung von KI Werkzeugen. Der Entscheidung ging eine zweiwöchige Abstimmung im Rahmen einer General Resolution voraus. Dabei standen neun […]

Der Beitrag Debian sagt Ja zu KI: Das sind die Regeln für KI Tools erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

NVIDIA 595.99: Neuer Linux-Treiber räumt bei Blackwell und Kernel 7.0 auf

NVIDIA hat mit Version 595.99 einen neuen Linux-Grafiktreiber im Production-Branch veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen diesmal keine großen neuen Funktionen, sondern mehrere Fehlerkorrekturen, die unter anderem Darstellungsprobleme bei Blackwell GPUs, schwarze Bildschirme beim Wechsel virtueller Konsolen und die Nutzung mit aktuellen Linux-Kerneln betreffen. Besonders relevant ist eine Korrektur für Grafikkarten der Blackwell Generation. Bei aktivierter Ausgabeskalierung […]

Der Beitrag NVIDIA 595.99: Neuer Linux-Treiber räumt bei Blackwell und Kernel 7.0 auf erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Debian stimmt über GenAI-Einsatz ab

Kurz notiert: Das Debian-Projekt hat sich in einer Abstimmung mit dem Einsatz von generativer KI im Projekt beschäftigt. Zur Debatte stand, ob und wie die Regeln angepasst werden sollen, ob ein Verbot kommen soll oder der Einsatz begrüßt wird. Das betrifft nicht nur Code, sondern auch Kommunikation wie Bug Reports oder Beiträge auf Mailinglisten.

Acht Vorschläge für den Umgang mit Gen AI standen zur Abstimmung, diese reichten von "No LLM contributions to Debian via Social Contract", also ein nachdrückliches Verbot, bis hin zu "Allow AI-Assisted Contributions with conditions". Darüber hinaus waren auch moderate Optionen vertreten.

Die durchaus moderate Option "Responsible Use of Generative AI" hat sich schließlich in der Präferenzwahl durchgesetzt.

Kurz zum Wahlverfahren, da gibt es nämlich einen spannenden Einblick. Da bei Debian-Abstimmungen die Wähler mit einer Rangfolge inkl. der Sonderoption "Keine der genannten Optionen" (also Ablehnung aller Wahloptionen) abstimmen, lässt sich ablesen, dass ein AI-Ban extrem schlecht ankam. Die beiden kritischen ablehnenden Optionen 1 und 3 landeten sogar hinter "Keine der genannten Optionen".

Die damit einhergehende Diskussion wurde - trotz des moderaten Ergebnisses - durchaus kontrovers geführt. Einerseits ist das Debian-Projekt, das sich traditionell stark für freie Software einsetzt, mit den lizenzrechtlichen Auswirkungen konfrontiert. Denn die LLMs nutzen die Quelltexte von Debian und anderen Projekten fürs Training und es bleibt weiterhin die rechtliche Frage offen, inwieweit Urheberrechte auf LLM-Erzeugnisse geltend gemacht werden können. Andererseits ist Debian auf die Upstream-Projekte angewiesen, die weitaus mehr KI-Einsatz zulassen können, als man selber verantworten möchte.

Und zu guter Letzt bleibt natürlich die Frage der Nachweisbarkeit von KI-Nutzung, auch wenn Anbieter wie Anthrophic zunehmend Wasserzeichen in ihre Erzeugnisse integrieren.

Daher liest sich der angenommene Vorschlag wie ein pragmatischer Versuch, mit einer Entwicklung umzugehen, die nun einfach da ist und im besten Fall den Maintainern erlaubt, in der gleichen kostbaren Zeit mehr Beiträge für das Projekt zu stemmen. Ob GenAI den Output sinnvoll multipliziert oder durch Slop und massenhafte Bug Reports die kostbare Zeit auffrisst, wird sich in den nächsten Monaten und Jahren zeigen. Aber aufzuhalten wäre es trotzdem nicht.

Am Ende stellt der Vorschlag auf etwas ab, das sowieso schon im Projekt gilt. Hinter jedem automatisierten (KI-)System steht ein Mensch, der die Arbeit von diesem verantwortet. Und dieser Umgang ist schon ausreichend geregelt. Ob nun ein LLM die halbe Codebase umschreiben will oder ein kontroverser Maintainer, läuft inhaltlich auf die gleiche Diskussion hinaus. Offen bleibt nur, ob sich die Sorge vor dem Spam weiterhin bewahrheitet.

  •  

Die fünf wichtigsten Befehle für Ubuntu-Einsteiger zur Systemaktualisierung

Ubuntu-Einsteiger müssen sich am Anfang einiges an Wissen erarbeiten, da das System anders aufgebaut ist als gewohnte kommerzielle Betriebssysteme. Wer unter Ubuntu, Debian oder Linux Mint unterwegs ist, greift für Systemaktualisierungen und Aufräumarbeiten gerne zum Terminal – das geht oft schneller und transparenter als über die grafische Paketverwaltung. In diesem Artikel stelle ich die fünf wichtigsten Befehle zur Systempflege im Detail vor.

Hinweis: Unter Linux Mint oder einem Standard-Debian ist Snap standardmäßig nicht aktiv bzw. nicht vorinstalliert.

Doch was bedeuten die typischen Befehle eigentlich im Detail? Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Kommandos zur Systempflege.

Paketlisten abgleichen

sudo apt update

Dieser Befehl installiert noch keine neuen Versionen. Er liest lediglich die konfigurierten Paketquellen (Repositories) aus und prüft, ob neuere Versionen der installierten Programme oder des Kernels auf den Servern bereitliegen. Er bringt also den lokalen Paketindex auf den aktuellen Stand.

Pakete aktualisieren

sudo apt upgrade

Nachdem die Listen aktualisiert wurden, führt sudo apt upgrade die eigentliche Aktualisierung durch. Das System zeigt an, welche Pakete erneuert werden und wie viel Speicherplatz dafür benötigt wird. Nach einer Bestätigung (oft reicht ein Druck auf die Eingabetaste) werden die Pakete heruntergeladen und eingerichtet.

Tipp: Man kann beide Schritte mit sudo apt update && sudo apt upgrade verketten.

Snap-Pakete aktualisieren (Ubuntu)

sudo snap refresh

Unter Ubuntu und einigen Derivaten werden viele Programme (wie Chromium, Firefox oder Nextcloud-Clients) als Snap-Pakete ausgeliefert. Diese werden von APT nicht erfasst. Zwar aktualisieren sich Snaps im Hintergrund automatisch, mit sudo snap refresh lässt sich der Vorgang aber jederzeit manuell anstoßen.

Nicht mehr benötigte Abhängigkeiten entfernen

sudo apt autoremove

Wenn ein Programm deinstalliert wird oder ein neuer Linux-Kernel installiert wurde, bleiben oft Bibliotheken und alte Kernel-Dateien zurück, die einst als Abhängigkeit benötigt wurden, jetzt aber überflüssig sind. sudo apt autoremove erkennt diese verwaisten Pakete und entfernt sie sicher vom System.

Den Paket-Cache leeren

sudo apt clean

Bei jedem Download speichert APT die heruntergeladenen .deb-Installationsdateien im Verzeichnis /var/cache/apt/archives/. Mit der Zeit kann sich hier einiges an Datenmüll ansammeln. Der Befehl sudo apt clean leert diesen Zwischenspeicher komplett und gibt wertvollen Festplattenplatz frei.

Die komplette Pflegeroutine in einem Befehl

Wer sein System in einem Rutsch aktualisieren und direkt aufräumen möchte, kann die Befehle einfach kombinieren:

sudo apt update && sudo apt upgrade -y && sudo snap refresh && sudo apt autoremove -y && sudo apt clean

Damit bleibt das System immer auf einem aktuellen, stabilen Stand und die Festplatte frei von altem Ballast.

Der Beitrag Die fünf wichtigsten Befehle für Ubuntu-Einsteiger zur Systemaktualisierung erschien zuerst auf intux.de.

  •  
❌