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Lese-Ansicht

Lügendetektor für LLMs

Forschern von Technion, Google Research und Apple ist es gelungen, in der internen Aktivierung von Neuronen innerhalb eines LLMs Anzeichen dafür zu entdecken, ob das Modell halluziniert oder die…

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KDE Connect

KDE Connect ist das Bindeglied zwischen Smartphone bzw. Tablet sowie Desktop und eröffnet zahlreiche Komfortfunktionen.

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[Lösung] Bildschirm flackert mit Ubuntu

Seit einiger Zeit haben bei mir Bildschirme von Ubuntu 24.04 LTS Systemen einen komischen Effekt. Sie flackern gelegentlich.
Zunächst hatte ich den Verdacht, dass Grafiktreiber, Interferenzen oder gar Schadsoftware dafür verantwortlich sind. Beides konnte sich nicht bestätigen, also muss das Problem ein anderes sein.

Die Lösung war nicht so einfach zu finden, aber zumindest die Ursache. Es ist der Kernel. Die Kernel Config wurde aktualisiert, siehe UBUNTU: [Config] enable Intel DMA remapping by default.
Dabei wurde CONFIG_INTEL_IOMMU_DEFAULT_ON gesetzt. Wie du direkt siehst, betrifft der Flackerfehler wohl nur Intel Systeme und nur ältere.

IOMMU steht für Input-Output Memory Management Unit und soll für zusätzliche Sicherheit bei Speicherzugriffen führen oder eben zu flackern, wie du sicher bemerkt hast, wenn du diesen Artikel liest.

flickering-ubuntu

Lösung - Ubuntu flackernden Bildschirm abschalten

Doch was ist die Lösung für das Problem. Ganz einfach, schalte die Funktion einfach wieder ab und du hast wieder klare Sicht. Via CMDLINE kannst du das direkt umsetzen, nach einem Neustart sollte alles wieder korrekt funktionieren.

#grub editieren
sudo nano /etc/default/grub

#intel_iommu=igfx_off hinzufügen
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash intel_iommu=igfx_off"
sudo update-grub

#reboot

Mit diesem Befehl schaltest du IOMMU für die Intel Grafikkarte (iGPU) ab und die Effekte gehören der Vergangenheit an.

ubuntu-flickering-cmdline

Wann Canonical mit einem offiziellen Fix für dieses Problem daherkommt, ist offen.
Du solltest mit dieser Lösung auf jeden Fall wieder normal arbeiten können.

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Was ist neu in Postfix 3.9

Anfang März wurde eine neue Postfix Version 3.9 veröffentlicht. Nach fast einem Jahr Entwicklungszeit löst diese Version gleichzeitig den alten stabilen Zweig 3.5 ab, welcher aus dem Jahr 2020 stammt.

Postfix

Abschaltungen

Mit dieser neuen Major Version wurden alte Zöpfe abgeschnitten und alte, wirklich alte, MySQL Versionen < 4.0. MySQL werden nicht mehr unterstützt.

Auch Features wie "permit_naked_ip_address", "check_relay_domains" und "reject_maps_rbl" wurden entfernt. Die Funktionen "disable_dns_lookups" und "permit_mx_backup" wurden als überholt markiert und werden entfernt.

Änderungen

Daneben wurden die angekündigten Sicherheitsfeatures implementiert, um unter anderem gegen SMTP Smuggling vorzugehen.
So müssen SMTP Clients nun <CR><LF>.<CR><LF> senden, um das Ende eines Datenstroms zu signalisieren.
Die Funktion "smtpd_forbid_unauth_pipelining" trennt ab sofort SMTP-Clients, die gegen RFC 2920 (oder 5321) Befehlspipelining-Beschränkungen verstoßen.
Zusätzlich gab es Formatierungsänderungen im Mailheader. Postfix verwendet jetzt zweistellige Tagesformate. Heißt, einstelligen Nummern wird eine Null vorgestellt.

Neuerungen

Natürlich gab es auch einige Neuerungen in Postfix 3.9, die dich sicher interessieren werden.

  1. MongoDB: Postfix spricht MongoDB, was es dir erlaubt, Daten wie aliases oder canonical dort abzulegen
  2. ID Weiterleitung: IDs können nun via ENVID (Envelope ID) weitergeleitet werden
  3. MySQL and PostgreSQL Verbesserungen: Solltest du MySQL oder PSQL einsetzen, werden die Parameter "idle_interval" und "retry_interval" ab sofort unterstützt. Das erleichtert dir das Verbindungsmanagement
  4. Raw Public Key Support: Erlaubt dir die Verwendung eines selbst signierten Zertifikats anstatt eines x509.
  5. OpenSSL Konfiguration: Postfix unterstützt jetzt eigene OpenSSL Konfigurationsdateien "tls_config_file" und "tls_config_name"

Security

Auf Seiten der Sicherheit gab es ebenfalls Neuerungen.
Das weiter oben bereits erwähnte "smtpd_forbid_unauth_pipelining = yes" gegen Blind Angriffe (SSRF Angriffe) und das ebenfalls genannte Signaling zum Ende des Datenstroms (SMTP Smuggling) zählen hier mit rein. Letzteres hat mit "smtpd_forbid_bare_newline = normalize" eine weitere Sicherheitsfunktion erhalten. Gleiches gilt für das neue "cleanup_replace_stray_cr_lf = yes"
Als Maßnahme gegen Amplification Angriffe wurden die Abfragen des DNS Clients auf 100 reduziert, gewissermaßen ein Rate Limiter am oberen Ende.

Vollständige Release Notes

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