Neue KDE-Distribution angedacht
Bei KDE neon besteht aufgrund des Ubuntu-LTS-Unterbaus und der im Gegensatz dazu stehenden angestrebten Aktualität bei Plasma eine Diskrepanz. Hier kommt die Idee von KDE Linux ins Spiel.
Bei KDE neon besteht aufgrund des Ubuntu-LTS-Unterbaus und der im Gegensatz dazu stehenden angestrebten Aktualität bei Plasma eine Diskrepanz. Hier kommt die Idee von KDE Linux ins Spiel.
Der Urlaub geht dem Ende zu, der Alltag beginnt zu greifen. Eine kleine subjektive Auswahl von News der letzten zwei Wochen macht den Anfang.
Calligra ist eine bei KDE entwickelte Office-Suite, die aus dem ehemaligen KOffice entstanden ist. Calligra 4.0 setzt auf Qt 6 und KF6 und modernisiert die Oberfläche.
Kurz notiert: heute wurde die Desktopumgebung Plasma 6 aus dem KDE-Projekt freigegeben. Mit dem Umstieg auf Qt 6 und den einhergehenden Arbeiten ist es nach knapp 10 Jahren der erste große Major-Release (KDE Plasma 5 wurde 2014 veröffentlicht). Eine weitere wegweisende Änderung ist, dass der Fokus nun klar auf dem Display-Server Wayland liegt, der auch nun zur Standardeinstellung wurde. X11 wird jedoch weiterhin unterstützt.
Eine Auswahl der weiteren Änderungen:
Auch die KDE-Anwendungen erfahren umfangreiche Updates. All diese Informationen können im Release Announcement nachvollzogen werden.
KDE Plasma 6 sollte nun sukzessive auch in die Distributionen Einzug halten. Arch Linux ist als Beispiel für einen Rolling Release da schon schnell dabei. Ob und inwiefern komplexe Setups des traditionell sehr einstellbaren Desktop-Systems umgezogen werden können, wird sich dann zeigen. Ein großer Vorteil des KDE-Ansatzes zeigt sich allerdings schon im Release-Announcement: viele der Funktionen können genutzt werden, müssen es aber nicht. Dem Endanwender wird die Wahl überlassen, welche Optionen er nutzen möchte.