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Firefox: Enterprise Policy Generator 6.1 veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Mit dem Enterprise Policy Generator 6.1 ist nun ein Update erschienen.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, sodass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können.

Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 6.1

Technische Verbesserungen der Erweiterung

Der Enterprise Policy Generator verfolgt einen selbst generierenden Ansatz, bei dem sich der Aufbau der Oberfläche, das Generieren der Datei policies.json, das Speichern und Laden sowie das Exportieren und Importieren von Konfigurationen vollständig automatisiert aus einer einzelnen internen Konfigurationsdatei ableitet. Zur Unterstützung neuer Unternehmensrichtlinien, welche sich bisher nicht abbilden ließen, wurde die Unterstützung für mehrere zusätzliche Richtlinien-Typen ergänzt.

Für URL-Felder wurde die Option hinzugefügt, eine sichere Verbindung (https://) zu erfordern, außerdem können Infolinks jetzt an weiteren Stellen ergänzt werden. Für Felder mit mehreren möglichen Werten, die per Plus-Symbol hinzugefügt werden können, ist es nun möglich, auch den letzten Wert wieder zu entfernen.

Neue und erweiterte Unternehmensrichtlinien

Neu ist die Unterstützung für die ManagedBookmarks-Richtlinie, um Lesezeichen zu konfigurieren, welche im Gegensatz zur bereits bestehenden Bookmarks-Richtlinie vom Benutzer weder verändert noch gelöscht werden können. Die Unterstützung für Lesezeichen-Ordner folgt mit einem zukünftigen Update.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung für die AllowedDomainsForApps-Richtlinie, um Domains festzulegen, welche auf Google Workspace zugreifen dürfen, sowie für die AutoLaunchProtocolsFromOrigins-Richtlinie, um eine Liste externer Protokolle festzulegen, die von aufgelisteten Quellen aus verwendet werden können, ohne dass der Benutzer dazu aufgefordert wird.

Die OverrideFirstRunPage-Richtlinie wurde aktualisiert, um mehrere URLs zu erlauben. Bestehende Konfigurationen wurden automatisch auf die neue Version migriert.

Die Beschreibung der install_sources-Eigenschaft der ExtensionSettings-Richtlinie wurde überarbeitet und ein Infolink ergänzt, um klar zu machen, dass sogenannte Match Patterns in URLs erlaubt sind.

Optionen, welche noch den alten Weg nutzten, Einstellungen für about:config zu verändern, verwenden jetzt die neue Syntax der Preferences-Richtlinie, sodass hier keine Mischung aus alter und neuer Richtlinie mehr stattfindet.

Fehlerbehebungen

Ein großer Schwerpunkt lag auf der Behebung von Problemen in Zusammenhang mit der Handlers-Richtlinie, insbesondere dann, wenn diese in einer Konfiguration gespeichert und dann wieder aus der Konfiguration heraus geladen worden ist.

Außerdem war es bei der Preferences-Richtlinie trotz Validierung möglich, Optionen mit nicht erlaubtem Optionsnamen in einer Konfiguration zu speichern. Wurde eine solche Konfiguration dann geladen, wurde der ungültige Optionsname nicht beanstandet, obwohl Firefox die entsprechende Option nicht unterstützt.

Ausblick

Damit ist die Unterstützung aller Unternehmensrichtlinien bis einschließlich Firefox 78 komplett. Einzige Ausnahme ist die Ordner-Unterstützung für die MangedBookmarks-Richtlinie, welche nachgereicht werden wird. Schon bald wird der Enterprise Policy Generator 6.2.0 erscheinen, welcher die Unterstützung für alle neuen Richtlinien ergänzen wird, welche während der Lebenszeit von Firefox 91 dazugekommen sind. Danach folgen Enterprise Policy Generator 6.3.0 (Firefox 102) und Enterprise Policy Generator 6.4.0 (Firefox 115), ehe schließlich der Enterprise Policy Generator 7.0.0 Firefox 128 oder höher voraussetzen wird.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 130 für Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser von Mozilla. Mit Firefox Klar 130 für Apple iOS steht nun ein Update bereit.

Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Die Neuerungen von Firefox Klar 130 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox Klar 130 (internationaler Name: Firefox Focus 130) für Apple iOS veröffentlicht. Bei Firefox Klar 130 für Apple iOS handelt es sich um ein Wartungs-Update, welches ausschließlich Verbesserungen unter der Haube bringt. Außerdem behebt das Update eine Sicherheitslücke.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 130 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 130 für Apple iOS veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 130.

Die Neuerungen von Firefox 130 für iOS

Mozilla hat Firefox 130 für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit. Die neue Version bringt Detail-Verbesserungen, Fehlerbehebungen sowie Verbesserungen unter der Haube.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 130

Mozilla hat Firefox 130 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Verbesserungen der Übersetzungsfunktion

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Dabei können wahlweise komplette Websites oder nur markierter Text übersetzt werden. Die Übersetzung von markiertem Text steht ab sofort auch unmittelbar nach einer vollständigen Website-Übersetzung zur Verfügung.

Firefox 130

Neben title und placebolder werden jetzt noch eine ganze Reihe weiterer HTML-Attribute übersetzt. Außerdem wurde die Übersetzungsqualität beim Vorkommen sogenannter bedingter Trennstriche verbessert.

Leichterer Vorab-Zugang zu kommenden Features

Im neuen Abschnitt „Firefox Labs“ der Firefox-Einstellungen lassen sich verschiedene Browser-Funktionen und Plattform-Features vorab aktivieren, an denen Mozilla arbeitet und deren standardmäßige Aktivierung für einen späteren Zeitpunkt geplant ist. Auf diese Weise kann Mozilla zusätzliches Feedback einholen, bevor neue Funktionen fertig sind und flächendeckend ausgerollt werden. Zwar gibt es mit about:config bereits einen Mechanismus zur Vorab-Aktivierung neuer Features, allerdings müssen die entsprechenden Optionsnamen dafür bekannt sein. Die Seite „Firefox Labs“ macht bestimmte Funktionen besser sichtbar und gibt dem Nutzer zusätzlich eine Beschreibung, teilweise auch mit erklärenden Links.

Firefox 130

KI-Chatbots

Eines der experimentellen neuen Features ist eine Chatbot-Integration. Dabei stehen Google Gemini, ChatGPT, HuggingChat, Anthropic Claude sowie Le Chat Mistral zur Verfügung. Die Chatbots können direkt über die Sidebar genutzt werden.

Über das Kontextmenü oder, falls über eine weitere Option aktiviert, eine Schaltfläche nach dem Markieren von Text können auch direkt Funktionen zur Zusammenfassung des markierten Inhalts, zur Vereinfachung der Sprache sowie zu einem Abfragen des Inhalts ausgewählt werden.

Firefox 130

Automatischer Bild-im-Bild-Modus bei Tabwechsel

Der sogenannte Bild-im-Bild-Modus erlaubt es, Videos von der Website loszulösen und über andere Tabs und sogar Anwendungen zu legen. Innerhalb des losgelösten Video-Fensters kann die Wiedergabe pausiert und wieder gestartet werden, man sieht den Wiedergabe-Fortschritt und kann an eine andere Stelle des Videos springen, ein Wechsel in den Vollbildmodus ist möglich, der Ton kann aus- und wieder eingeschaltet werden, die Lautstärke kann geändert werden und auch Untertitel werden auf vielen Plattformen unterstützt.

Über die „Firefox Labs“ kann eine neue Funktion aktiviert werden. Wird ein Video auf einer Website wiedergegeben, startet Firefox damit automatisch den Bild-im-Bild-Modus, wenn der Tab gewechselt wird. Sobald man wieder in den ursprünglichen Tab zurückkehrt, wird der Bild-im-Bild-Modus ebenso automatisch wieder beendet.

Automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos, Firefox 130

Lokale KI generiert Alternativtexte für Bilder in PDF-Dateien

PDF-Dateien betrachten ist in jedem Browser möglich. Firefox gehört zu den wenigen Browsern mit einem PDF-Editor. So kann auf PDF-Dateien gezeichnet werden, es können aber auch Texte und Bilder eingefügt werden.

Dabei besitzt Firefox bereits die Möglichkeit, einen Alternativtext für eingefügte Bilder zu hinterlegen. Dies ist aus Gründen der Barrierefreiheit wichtig, damit die Bildinformation auch für Menschen mit eingeschränkten Sehfähigkeiten bis hin zur Blindheit zugänglich bleibt.

Eine lokale KI kann den Anwender ab Firefox 130 dabei unterstützen. Damit schlägt Firefox basierend auf dem Bildinhalt automatisch einen Beschreibungstext für das hinterlegte Bild vor. Lokale KI bedeutet, dass sich Firefox das entsprechende KI-Modell bei der ersten Verwendung des Features herunterlädt und die Arbeit dann auf dem Gerät des Anwenders geschieht. Die eingefügten Bilder werden also zu keinem Zeitpunkt an Mozilla oder eine Drittanbieter-Cloud gesendet.

Firefox 130

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Zur manuellen Aktivierung müssen drei Schalter per about:config auf true gesetzt werden: browser.ml.enable, pdfjs.enableAltText und pdfjs.enableUpdatedAddImage. Die Vorschläge werden derzeit noch in englischer Sprache generiert.

Wetter und Hintergründe für Firefox-Startseite

Die Firefox-Startseite lässt sich jetzt auf Wunsch mit einem Hintergrundbild oder einer Hintergrundfarbe nutzen.

Für Nutzer in den USA und Kanada wird auf der Firefox-Startseite standardmäßig das Wetter angezeigt. Aber auch alle anderen können dieses Feature via about:config aktivieren, indem der Schalter browser.newtabpage.activity-stream.system.showWeather per Doppelklick auf true gesetzt wird.

Firefox 130

Personalisierung der Pocket-Empfehlungen auf Firefox-Startseite

Ein weiteres neues Feature für die Firefox-Startseite ist die optionale Personalisierung der Pocket-Empfehlungen. Dabei stehen die folgenden Kategorien zur Auswahl: Geschäftliches, Unterhaltung, Essen, Gesundheit, Finanzen, Politik, Sport, Technik, Reisen, Wissenschaft sowie Life-Hacks.

Firefox 130

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Nutzer in den USA, Kanada und Großbritannien erhalten dieses Feature zuerst. Aber auch alle anderen können dieses Feature via about:config aktivieren, indem der Schalter browser.newtabpage.activity-stream.discoverystream.topicSelection.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 130

Der sogenannte Overscroll-Effekt, der in Firefox auf Windows und macOS bereits seit langer Zeit aktiviert ist, ist nun auch auf Linux standardmäßig aktiviert. Dieser Effekt beschreibt das Verhalten, welches zu beobachten ist, wenn man über den Seitenanfang respektive das Seitenende hinaus scrollt.

Das bereits lange bestehende Problem, dass der Eintrag „Kopieren“ im Kontextmenü unter bestimmten Umständen manchmal ausgegraut war, wurde behoben.

Erweiterungen lösen nicht länger auf Websites den Berechtigungs-Indikator (blauer Punkt) in der Schaltfläche für das Erweiterungs-Menü aus, wenn die entsprechende Host-Berechtigung als optional deklariert ist.

Die Schaltfläche für die Aktivierung des Bild-im-Bild-Modus wurde für Hulu anders positioniert, um nicht hinter anderen Elementen des Videoplayers verdeckt zu sein.

Die Wiedergabe von AV1-Videos auf Windows-Systemen mit ARM-CPU wurde aktiviert.

Die Funktion zur Aufnahme eines Bildschirmfotos kann jetzt auch Elemente auswählen, welche sich innerhalb des sogenannten Shadow DOMs einer Website befinden.

Die Texte der Einstellungen für den Nur-HTTPS-Modus wurden vereinfacht und stellen nun klar, dass Firefox auch bei abgeschaltetem Nur-HTTPS-Modus zunächst eine Verbindung via HTTPS versucht.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 130 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 130 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Im Responsive Design Modus werden nicht länger automatisch der User-Agent und die Touch-Simulation zurückgesetzt, wenn man die Fenstergröße ändert.

Bei geöffneten Entwicklerwerkzeugen zeigt Firefox während des Veränderns der Fenstergröße die aktuelle Fenstergröße in der oberen rechten Ecke an.

Per Doppelklick auf ein Element im Inspektor lassen sich dort jetzt auch zusätzliche Attribute ergänzen.

Verbesserungen der Webplattform

Das name-Attribut des <details>-Elements erlaubt die Gruppierung von Elementen, bei denen nur ein Element einer Gruppe gleichzeitig offen sein kann. Ein Anwendungsfall hierfür sind Akkordeons, ohne dass dafür JavaScript benötigt wird.

Die hyphens-Eigenschaft in CSS funktioniert nun auch für Tschechisch und Slowakisch korrekt.

Firefox 130 unterstützt außerdem die WebCodecs API.

Dies war nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen der Webplattform. Eine vollständige Auflistung lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

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Firefox 131 erlaubt das Verlinken von Text-Ausschnitten einer Website

Firefox 131 unterstützt sogenannte „URL Fragment Text Directives“. Damit ist es möglich, auf Text-Ausschnitte einer Website zu verlinken. Bei Aufruf der entsprechenden URL scrollt der Browser automatisch zu dieser Stelle und hebt den ausgewählten Text optisch hervor.

Auf einen bestimmten Abschnitt einer Website zu verlinken, ist über einen sogenannten Ankerlink (example.com#anker) kein Problem. Voraussetzung dafür ist, dass das zu verlinkende Element eine ID im Code hat, welche als Ankername verwendet werden kann. Was auf den etwas sperrigen Namen „URL Fragment Text Directives“ hört, bietet weitaus mehr Flexibilität. Nicht nur, dass man damit auch ohne ID im Code, sondern rein über den Inhalt der Website auf eine beliebige Stelle verlinken kann; Der Browser hebt die verlinkte Stelle auch noch optisch hervor.

Text-Fragmente in Firefox 131

Es ist sogar möglich, mehrere Textstellen hervorzuheben. Die Syntax ist im Vergleich zu Ankerlinks erwartungsgemäß etwas komplexer. Die MDN Web Docs bieten eine ausführliche Dokumentation inklusive Beispielen.

Mit Firefox 131 wird diese neue Art von URLs, die auch schon in Chromium-basierten Browsern sowie in Safari funktioniert, auch von Mozillas Browser unterstützt. Firefox 131 wird am 1. Oktober 2024 erscheinen.

Während Firefox (noch) keine Möglichkeit anbietet, auf einfache Weise einen solchen Link durch Markieren einer Textstelle zu erstellen, kann diese Funktion bereits jetzt durch ein Add-on wie zum Beispiel Link zu Textfragment nachgerüstet werden.

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Vorschau auf die neuen Firefox-Einstellungen

Mozilla arbeitet an einer Neugestaltung der Firefox-Einstellungen. Dieser Artikel gibt eine erste Vorschau darauf.

Als Mozilla im Mai seine Pläne vorgestellt hatte, woran sie in den folgenden Monaten arbeiten werden, war auch von einer Überarbeitung der Privatsphäre-Einstellungen die Rede, welche leichter zu verstehen sein sollen. Tatsächlich deutet sich eine Neugestaltung der kompletten Einstellungs-Oberfläche von Firefox an.

Firefox-Einstellungen

Ein UI-Prototyp für eine neue Oberfläche der Firefox-Einstellungen gibt einen ersten Vorgeschmack auf die Zukunft. Auffällig ist, dass die zahlreichen Optionen im neuen Design über mehr Kategorien als bisher verteilt sind. Wo notwendig, erfolgt die Navigation jetzt über mehrere Ebenen, statt alles untereinander oder in Dialogen anzuzeigen. Insgesamt sind die Optionen einfacher gestaltet und erschlagen den Nutzer nicht mehr so wie im bisherigen Design der Einstellungen.

Prototyp der neuen Firefox-Einstellungen 2024 Prototyp der neuen Firefox-Einstellungen 2024

Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um eine frühe Prototyp-Umsetzung der Oberfläche handelt. Was Struktur und Design betrifft, können sich Dinge im finalen Produkt deutlich von dem unterscheiden, was hier zu sehen ist. In jedem Fall zeigt der Prototyp die Idee, wohin Mozilla mit den Firefox-Einstellungen möchte.

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VR-Browser Wolvic 1.7 bringt neuere Mozilla-Engine und Augen-Tracking

Wolvic, der Browser für Virtual und Mixed Reality, wurde in der Version 1.7 veröffentlicht. Neben einigen Neuerungen wie Augen-Tracking macht Wolvic 1.7 auch einen Sprung bei der verwendeten GeckoView-Engine von Mozilla.

Igalia hat Wolvic 1.7 veröffentlicht. Bei Wolvic handelt es sich um einen Browser für Virtual und Mixed Reality, welcher auf dem eingestellten Firefox Reality basiert.

Neuerungen von Wolvic 1.7

Wolvic 1.7 nutzt eine aktuellere Code-Basis von Mozilla. So wurden die Mozilla Android Components sowie die Gecko-Engine von Version 121 auf Version 128 aktualisiert. Nutzer profitieren vor allem durch eine verbesserte Webkompatibilität.

Das größte Highlight der neuen Version ist eine erste experimentelle Unterstützung der Navigation durch Tracking der Augenbewegung auf Geräten, welche Augen-Tracking via OpenXR unterstützen. Dieses Feature muss durch den Benutzer explizit aktiviert werden.

Verbesserungen gab es auch beim Hand-Tracking, welches jetzt das OpenXR-Eingabemodell für die Handverfolgung und Gesten verwenden kann, statt sich auf herstellerspezifische Erweiterungen zu verlassen. Hiervon profitieren aktuell Nutzer des Magic Leap 2 Headsets.

Die Größe und Platzierung von Fenstern wurde im Vollbildmodus und in anderen Situationen verbessert. Auch wurde die Adressleiste für alle Fenster zurückgebracht, welche für Fenster mit abspielbaren Medien Elemente zur Mediensteuerug beinhaltet.

Für die Huawei Visuion Glass wurde die Möglichkeit der Spracheingabe ergänzt. Auch wurden wieder neue Umgebungen hinzugefügt.

Dies war nur eine Auswahl der größten Highlights. Dazu kommt wie immer eine Reihe weiterer Korrekturen und Verbesserungen unter der Haube.

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Firefox 130 erlaubt Personalisierung der Pocket-Empfehlungen

Firefox zeigt auf der Firefox-Startseite Content-Empfehlungen über seinen hauseigenen Dienst Pocket an. Ab Firefox 130 lässt sich die Themenauswahl optional personalisieren.

Die Standard-Startseite von Firefox, welche auch beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, zeigt standardmäßig Content-Empfehlungen an. Hierfür setzt Mozilla auf seinen eigenen Dienst Pocket. Die Artikel werden von menschlichen Pocket-Redakteuren „aus einer breiten und vielfältigen Palette von Publikationen ausgewählt, die sich durch sorgfältige, zuverlässige und vertrauenswürdige Berichterstattung auszeichnen“, wie Mozilla schreibt.

Ab Firefox 130 wird es für Nutzer möglich sein, die Kategorien auszuwählen, aus denen bevorzugt Artikel angezeigt werden sollen. Dabei stehen die folgenden Kategorien zur Auswahl: Geschäftliches, Unterhaltung, Essen, Gesundheit, Finanzen, Politik, Sport, Technik, Reisen, Wissenschaft sowie Life-Hacks.

Personalisierte Pocket-Empfehlungen in Firefox 130

Ein weiteres neues Feature ist die Anzeige von Icons mit einem Daumen nach oben respektive einem Daumen nach unten, die bei Herüberfahren mit der Maus über eine Artikel-Kachel erscheinen. Damit kann mitgeteilt werden, ob man mehr oder weniger Artikel dieser Art sehen möchte.

Personalisierte Pocket-Empfehlungen in Firefox 130

Firefox 130 erscheint am 3. September 2024. Die neuen Features werden schrittweise ausgerollt und stehen nicht sofort standardmäßig für alle Nutzer zur Verfügung.

Eine manuelle Aktivierung der Kategorie-Auswahl ist möglich, indem über about:config der Schalter browser.newtabpage.activity-stream.discoverystream.topicSelection.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird.

Die andere neue Funktion wird über die Option browser.newtabpage.activity-stream.discoverystream.thumbsUpDown.enabled gesteuert.

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Mozilla entfernt Adjust aus Firefox und Firefox Klar für Android und Apple iOS

Firefox und Firefox Klar für Android sowie Apple iOS nutzen mit Adjust bereits seit Jahren einen externen Dienstleister zur Kampagnenmessung. Nun hat Mozilla die Nutzung von Adjust aus seinen Browsern entfernt.

Mozilla hat in seinen Browsern Firefox und Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) für Android und Apple iOS das Adjust SDK integriert. Dieses wird zur Kampagnenmessung verwendet, sodass Mozilla feststellen kann, ob Firefox in Reaktion auf eine Werbekampagne von Mozilla installiert worden ist. Die Daten werden über das Backend der Adjust GmbH aus Deutschland erfasst.

Ohne Erwähnung in den vorhandenen Release Notes hat Mozilla die Adjust-Integration mit den jüngsten Updates auf Firefox 129.0.2 für Android, Firefox 129.2 für iOS sowie Firefox Klar 129.2 für iOS deaktiviert. In Firefox Klar für Android wird die Adjust-Integration mit dem kommenden Update auf Firefox Klar 130.0 deaktiviert. Dies ist auch der Grund, wieso mit dem Update auf Firefox 129.0.2 für Android die Option „Marketing-Daten“ aus dem Einstellungs-Bildschirm „Datenerhebung“ verschwunden ist.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 129.0.2

Mozilla hat Firefox 129.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 129.0.2

Es wurden mehrere Korrekturen und Anpassungen in Vorbereitung auf ein kommendes Update für das Widevine-Plugin vorgenommen, welches zur Wiedergabe DRM-geschützter Videos auf Streaming-Plattformen benötigt wird.

Ebenfalls mehrere Verbesserungen gab es für die Übersetzungsfunktion von Firefox, um sicherzustellen, dass wenn neue Versionen von Übersetzungs-Modellen verfügbar sind, diese korrekt aktualisiert werden und Updates der verfügbaren Sprachen auch ohne Neustart von Firefox funktionieren. Auch nach einer Änderung der Browsersprache ist nicht länger ein Neustart von Firefox notwendig, damit die Übersetzungsfunktion korrekt darauf reagiert.

Bei Verwendung des canvas-Elements konnte es für Nutzer bestimmter Grafikchips zu einem unerwarteten Flackern kommen.

In den Einstellungen zum Schutz vor Aktivitätenverfolgung war bei Bedienung mit der Tastatur nicht ersichtlich, welche Option fokussiert war.

Ein Problem für Nutzer von Screenreadern in Zusammenhang mit der neuen Tab-Vorschau von Firefox 129 wurde behoben.

Ebenfalls behoben wurden ein Problem mit Drag-and-Drop-Operationen in Browser-Erweiterungen sowie eine mögliche Absturzursache unter macOS.

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