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Lese-Ansicht

Was läuft auf dem Home Server?

Ende 2021 bin ich von einem Raspberry Pi 4 mit 4 GB auf einen Intel NUC7PJYH mit Proxmox VE umgestiegen. Hauptgrund damals war, dass bei mir das Upgrade von Raspberry Pi OS 10 auf...

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Erster Blick auf Serpent OS

Ikey Doherty ist kein Unbekannter in der Linux-Szene. Er zeichnet unter anderem für Solus Os und den Budgie-Desktop verantwortlich. Jetzt stellt er nach vier Jahren Entwicklung sein von Grund auf gebautes Betriebssystem Serpent OS vor.

Quelle

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Nextcloud auf dem RasPi – Teil 1

Vor einiger Zeit habe ich beschlossen eine Serie von Artikeln zum Thema Nextcloud auf dem RasPi auf meinem Blog intux.de zu veröffentlichen. Ziel ist es, eine eigene Cloud zu erstellen, die produktiv nutzbar ist. Diese soll später über das Internet erreichbar sein.

Was benötigt man dafür?

Um langfristig sicherzustellen, dass alles funktioniert, empfehle ich, die neueste Hardware zu verwenden, wie den Raspberry Pi 5. Allerdings würde hier auch ein Einplatinencomputer der vorherigen Generation mit 4GB RAM ausreichen.

Hier eine Auflistung der für das Projekt eingesetzten Komponenten:

  • Raspberry Pi 5
  • offizielles Gehäuse für den Raspberry PI 5
  • offizielles Netzteil für den Raspberry PI 5 (8GB RAM)
  • 32GB MicroSD (SanDisk Extreme microSD UHS-I)

Vorbereitung

Diese kleine Anleitung soll helfen, das Projekt Nextcloud auf dem Raspberry Pi nicht nur umzusetzen, sondern auch besser zu verstehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Software und der Konfiguration. So können später auftretende Fehler besser lokalisiert und abgestellt werden.

Der Raspberry Pi wird als LAMP-Server (Linux, Apache, MariaDB, PHP) dienen, die Nextcloud zu betreiben. Wie man diese vier Bausteine aufsetzt, zeige ich im folgenden Abschnitt.

Mindmap LAMP-Server
LAMP-Server

Installation

Der erste Baustein der installiert wird, ist Linux. Hierbei handelt es sich um das Betriebssystem Raspberry Pi OS. Dieses spielt man ganz einfach mit dem Raspberry Pi Imager auf die MicroSD.

Hier wählt man (siehe Screenshot) das zu installierende Betriebssystem aus. In diesem Fall ist es das Raspberry Pi OS (64-bit). Im Imager können vorab einige Einstellungen vorgenommen werden. Ich werde in dieser Anleitung einfache Bezeichnungen und Passwörter verwenden. Diese können während der Installation entsprechend frei angepasst werden!

Raspberry Pi Imager - OS und SD-Karte auswählen
Raspberry Pi Imager – OS und SD-Karte auswählen
Raspberry Pi Imager - OS-Einstellungen vornehmen
Raspberry Pi Imager – OS-Einstellungen vornehmen

Über das Zahnrad des Imagers lässt sich das Raspberry Pi OS vorkonfigurieren. Hier trägt man für den Anfang die entsprechenden Daten ein:

Hostname: nextcloud
SSH aktivieren
Benutzername: radiouser
Passwort: geheim

Danach wählt man am PC/Notebook die MicroSD aus, auf die geschrieben werden soll.

Raspberry Pi Imager - Schreibvorgang
Raspberry Pi Imager – Schreibvorgang

Zum Schluss werden die Daten auf die MicroSD geflasht. Ist dies erledigt, kann die Karte ausgeworfen und in den vorbereiteten Raspbberry Pi (Kühlkörper, Gehäuse, Lüfter) geschoben werden. Dieser wird dann via LAN-Kabel mit dem heimischen Router verbunden und über das Netzteil mit Strom versorgt.

Natürlich könnte der RasPi auch via WLAN mit dem Router kommunizieren. Hiervon rate ich jedoch ab, da über die Funkverbindung oft nicht die volle Geschwindigkeit einer Ethernet-Verbindung genutzt werden kann. Weiterhin kann es zu Verbindungsabbrüchen bzw. -lücken kommen.

Nachdem der Raspberry Pi mit Strom versorgt wird, startet dieser. Ist der Raspberry Pi hochgefahren, kann dieser via arp-scan vom PC/Notebook im Netzwerk lokalisiert werden. In meinem Fall hat er die IP-Adresse 192.168.178.136.

sudo apt install arp-scan
sudo arp-scan -l
Identifizieren des RasPi mit arp-scan
Identifizieren des RasPi mit arp-scan

Zugriff auf den Pi erhalte ich nun via zuvor im Imager aktiviertem SSH-Zugang.

ssh Benutzer@IP-Adresse
Zugang via SSH
Zugang via SSH

Ist man eingeloggt, empfiehlt es sich die Lokalisierung über raspi-config auf deutsch (siehe Screenshots) umzustellen. Damit wird Datum und Uhrzeit des Servers an die europäische Zeitzone (Berlin) angepasst.

sudo raspi-config
raspi-config - Localisation Options
raspi-config – Localisation Options
raspi-config - Locale
raspi-config – Locale

Nun wählt man de_DE.UTF-8 UTF-8 aus und deaktiviert en_GB.UTF-8 UTF-8. Die deutsche Lokalisierung wird abschließend noch bestätigt.

raspi-config - de aktivieren
raspi-config – de aktivieren
raspi-config - en deaktivieren
raspi-config – en deaktivieren

Danach wird der Raspberry Pi mit

sudo reboot

neu gestartet. Ist dies geschehen, empfiehlt es sich, das OS zu aktualisieren.

sudo apt update && sudo apt upgrade -y

Danach werden die noch fehlenden 3 Bausteine (Apache 2, MariaDB und PHP) nachinstalliert.

sudo apt install apache2 mariadb-server php php-mysql php-zip php-gd php-json php-curl php-mbstring php-intl php-imagick php-xml php-dom php-bcmath -y

Nachdem die Installation durchgelaufen ist, kann man zum Testen den Webserver Apache via Browser über die Web-Adresse http://ip erreichen.

Anschließend wird die von der Nextcloud benötigte Datenbank installiert. Zuerst wird jedoch die mysql_secure_installation durchgeführt. Ich empfehle hier das Ganze gemäß meinen Empfehlungen (Enter, n, n, y, y, y, y) zu durchlaufen. Hierbei wird für den MariaDB-Server kein separates Root-Passwort vergeben, der anonyme User wird gelöscht, die Remote-Root-Anmeldung wird verboten, die Test-DB wird gelöscht und die Änderungen ausgeführt.

sudo mysql_secure_installation

If you’ve just installed MariaDB, and you haven’t set the root password yet, the password will be blank, so you should just press enter here. Enter

Switch to unix_socker_authentication [Y/n] n
Change the root password? [Y/n] n
Remove anonymous users? [Y/n] y
Disallow root login remotely? [Y/n] y
Remove test database and access to it? [Y/n] y
Reload privilege tables now? [Y/n] y

Nachdem dieser Schritt durchgeführt wurde, kann über folgenden Befehl die Datenbank erstellt werden.

sudo mysql -u root -p

In meinem Fall heißen die Datenbank und der Benutzer „nextcloud“. Die Datenbank liegt dann auf dem „localhost“.

> CREATE DATABASE nextcloud;
> CREATE USER 'nextcloud'@'localhost' IDENTIFIED BY 'geheim';
> GRANT ALL ON nextcloud.* TO 'nextcloud'@'localhost';
> FLUSH PRIVILEGES;
> \q

Im Nachgang wechselt man in das Verzeichnis /var/www/html, wo die Nextcloud installiert wird. Die letzte Version wird vom Entwickler herunter geladen und entpackt. Danach wird die nicht mehr benötigte Zip-Datei wieder gelöscht und die Rechte der Dateien an den Benutzer www-data übertragen.

cd /var/www/html
sudo wget https://download.nextcloud.com/server/releases/latest.zip
sudo unzip *.zip
sudo rm *.zip
sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html/nextcloud

Nun ist die Nextcloud über http://ip/nextcloud (http://102.168.178.136/nextcloud) erreichbar. Man legt den Admin fest und trägt die Daten der zuvor erstellten MariaDB-Datenbank in die Eingabemaske ein. Hat das alles geklappt, dann dauert die Einrichtung ein paar Minuten und die Nextcloud steht bereit zum ersten Login des neuen Administrators.

Administrator-Konto anlegen
Administrator-Konto anlegen

Vorschau

Im nächsten Teil zeige ich, wie man die App Collabora Online – Built-in CODE Server (ARM64) in der Nextcloud via Terminal installiert.

Viel Spaß!

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Wie wird im Ansible Automation Controller eine neue Inventory Source hinzugefügt?

In diesem Überblick beschreibe ich am Beispiel der Proxmox inventory source, wie eine eigene Inventory Source im Ansible Automation Controller hinzugefügt werden kann.

Die folgenden Schritte wurden mit der Ansible Automation Platform 2.4 getestet. Die einzelnen Schritte sollten in gleicher Weise auch in Ansible AWX ausgeführt werden können.

Um diesem Text folgen zu können, werden Kenntnisse im Umgang mit Ansible und Git auf der Kommandozeile vorausgesetzt.

Der Text verweist, wo möglich, auf bestehende Dokumentation. Es handelt sich bei diesem Text nicht um ein klassisches Tutorial. Er dient mir als Gedächtnisstütze und mag euch eine Anregung sein, bzw. im besten Fall die Wissenslücken schließen, die sich mit der Dokumentation allein nicht schließen lassen.

Ausgangssituation

Abschnitt 18.4.5.1. Inventory sources im Automation Controller User Guide führt die in der Ansible Automation Platform (AAP) unterstützten Inventory Sources auf. Möchte man nun bspw. Proxmox Virtual Environment (PVE), Microsoft Active Directory oder Cisco DNA Center als Quelle für sein Inventar benutzen, wird man auf den ersten Blick nicht fündig.

Für das Beispiel in diesem Text werden Hosts aus der Bestandsliste eines PVE als Inventory Source hinzugefügt. Die dabei verwendete Vorgehensweise kann auch für andere Inventory Plugins verwendet werden. Die Entwicklung von Inventory Plugins ist jedoch nicht Gegenstand dieses Textes. Hierzu wird auf die Dokumentation unter „Developing dynamic inventory“ verwiesen.

Mein Kollege Steffen Scheib hat mir geholfen, das Proxmox-Plugin zu konfigurieren, wofür ich ihm an dieser Stelle nochmal ganz herzlich danke. Es liegt auf meiner Arbeitsstation als Ansible Project in folgender Verzeichnisstruktur vor:

]$ tree proxmox_inventory/
proxmox_inventory/
├── collections
│   └── requirements.yml
├── inventory
│   └── inventory.proxmox.yml
└── vault_password_file

3 directories, 3 files

Mit Ausnahme der Datei vault_password_file wurden alle Dateien und Verzeichnisse in Git aufgenommen. Ich verwende einen einfachen Git-Server in meiner Laborumgebung, auf welchen ich meine lokalen Repositorys pushe. Der Automation Controller synchronisiert das Projekt aus dem Git-Repo, um es als Inventory Source verfügbar zu machen.

Die Vorgehensweise im Überblick

  1. Ansible Credential für Source Control erstellen
  2. Ein Ansible Projekt hinzufügen
  3. Einen Custom Credential Type erstellen
  4. Ein Ansible Inventory hinzufügen

Ansible Credential für Source Control erstellen

Das Proxmox Inventory Plugin befindet sich in einem Git-Repository, auf welches mit SSH-Key-Authentifizierung zugegriffen werden kann. Damit auch der Automation Controller auf dieses Repository zugreifen kann, wird ein Credential vom Typ Source Control erstellt.

Beipsiel für einen Source Control Credential Typ im Ansible Automation Controller

Der SSH-Private-Key wurde von meinem Host hochgeladen und verschlüsselt im Automation Controller gespeichert. Der Key lässt sich in der GUI nicht wieder sichtbar machen, lediglich ersetzen.

Ein Ansible Projekt hinzufügen

Der Dokumentation folgend, wird ein Projekt hinzugefügt:

Beispiel einer ausgefüllten Maske im Automation Controller, zum Hinzufügen eines Projekts.

Wenn alles passt, wird das Projekt nach dem Speichern erfolgreich synchronisiert:

Dieses Projekt wird in einem späteren Schritt zur Erstellung des Inventory benötigt.

Einen Custom Credential Type erstellen

Bevor ich auf die Erstellung selbst eingehe, möchte ich kurz beschreiben, warum dieser Schritt notwendig ist.

Folgender Codeblock zeigt meine Datei inventory.proxmox.yml welche einige mit Ansible Vault verschlüsselte Werte enthält:

]$ cat inventory/inventory.proxmox.yml 
---
plugin: 'community.general.proxmox'
url: 'https://pve.example.com'
user: !vault |
          $ANSIBLE_VAULT;1.1;AES256
          30623661316338386633623162303036346562346238386162633263636164636338393532613565
          3332616265353962326139363533313261623739643765640a623032613034613139653162356266
          34646464323233313964663939643631313539353736313364333433643136306632633065633664
          3234346635396563350a656334353632643830353534386636306365656261356436613662623163
          31663535363264356537336531393731633164613733316537383433653334643433
token_id: !vault |
          $ANSIBLE_VAULT;1.1;AES256
          62356662336534646661353666356263363734666231643932393430336639363032303266636432
          3762343235633335613663393838343532326230353130380a616161313830373265306137346562
          61613662333764393565316362623838633332376366373161646237363163663039613863393439
          3165616664626633390a396465343430373837343662373634653634643138613131633034306432
          62623438366166353765366339323263393833396133653866343833663335663766
token_secret: !vault |
          $ANSIBLE_VAULT;1.1;AES256
          66386338643463373837666164396332306261366634396630306430663937613963346164636433
          3362396566343932393234353439383932316436396437380a336365393038373566383534623136
          30353332383464356664393666383664636536666531663463623232353136353636363366653431
          3234616531623537630a393530643437376363653438643036636436316636616265316361623661
          35313832613063633662363531346164306638373538393164373663633335333863646430663232
          6339343164633865636239356538326438333937366134613738

validate_certs: false

# fail if a variable is not resolvable
strict: true

# facts are required to retrieve proxmox_vmtype
want_facts: true

# only allow qemu VMs
filters:
  - "proxmox_vmtype == 'qemu'"

Auf der Kommandozeile meines Hosts kann ich den Inhalt des Dynamic Inventory wie folgt anzeigen lassen:

ansible-inventory -i inventory/inventory.proxmox.yml --list --vault-password-file vault_password_file

Die Datei vault_password_file befindet sich jedoch nicht im Git, da sie das Passwort im Klartext enthält. Aus diesem Grund möchte ich die Datei auch nicht auf dem Automation Controller ablegen. Irgendwie müssen auf dem Automation Controller jedoch Credentials hinterlegt werden, um die Ansible Vault encrypted_strings zu entschlüsseln. Die Lösung steckt in diesem Kommentar auf Github. Im Automation Controller User Guide gibt es dazu Chapter 11. Custom credential types.

Fertig sieht das dann so aus:

Quelle: https://github.com/ansible/awx/issues/4089#issuecomment-1632066592

Das Schlüssel-Wert-Paar secret: true stellt sicher, dass das Passwort verschlüsselt gespeichert wird. Es kann danach im Automation Controller nicht mehr im Klartext angezeigt werden. Nachdem der neue Credential Typ erstellt ist, kann dieser instanziiert werden:

Beispiel des neuen Custom Credential Typs ‚encrypted_vault_password‘

Das Vault Passwort wird in das entsprechende Formularfeld kopiert. Es ist standardmäßig nicht sichtbar und wird wie oben bereits erwähnt, verschlüsselt gespeichert. Mit diesem Credential verfügt der Automation Controller nun über die notwendigen Informationen, um das Proxmox Inventory auszulesen.

Ein Ansible Inventory hinzufügen

Zuerst wird ein Inventory nach Dokumentation erstellt. Anschließend wird diesem eine Inventory Source hinzugefügt.

Die Formularfelder sind dabei wie folgt zu befüllen:

  • Name: Kann frei vergeben werden
  • Source: Sourced from a Project
  • Credential: Hier wird das im vorangegangenen Schritt erstellte Credential ausgewählt
  • Project: Hier wird das in obigen Abschnitt erstellte Projekt ausgewählt
  • Inventory file: Kann in diesem Fall auf `/ (project root)` gesetzt werden
Eine Inventory Source mit Proxmox als Beispiel

Nach dem Speichern wird die Inventory Source durch Klick auf ‚Sync‘ synchronisiert:

In dieser Ansicht wurde die Inventory Source bereits erfolgreich synchronisiert

Und wir haben 17 Hosts in unserem Inventory:

Damit endet dieser kurze Überblick auch schon. Ich wünsche euch viel Freude bei der Inventarpflege.

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Redlib – Alternatives Reddit Frontend

Ein neuer adminForge Service kann ab sofort genutzt werden.

Redlib ist ein datenschutzorientiertes und quelloffenes Frontend für Reddit.

Redlib

Redlib ist ein datenschutzorientiertes und quelloffenes Frontend für Reddit.

https://reddit.adminforge.de

Features:

🚀 Schnell: geschrieben in Rust für blitzschnelle Geschwindigkeit und Speichersicherheit
☁️ Leicht: kein JavaScript, keine Werbung, kein Tracking, keine Aufblähung
🕵 Privat: alle Anfragen werden über den Server geleitet, einschließlich Medien
🔒 Sicher: starke Content Security Policy verhindert Browser-Anfragen an Reddit

Browser Addons:

Mit dieser Erweiterung könnt ihr sämtlichen Reddit Traffic in eurem Browser auf eine Redlib Instanz umleiten.

Firefox: LibRedirect
Chrome: LibRedirect

Software: Redlib

 

Euer adminForge Team

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Beispiele für Ansibles ‚var is defined‘

In diesem Beitrag gebe ich einige Beispiele mit Erklärungen zu Ansible Conditionals, welche mir in der Dokumentation fehlen. Dieser Artikel dient mir zur Erinnerung und mag Einsteigern helfen, ein besseres Verständnis der Bedingung is defined zu gewinnen.

Wird in einem Task eine Variable verwendet, welche nicht definiert ist, bricht Ansible die Verarbeitung eines Playbooks mit einem Fehler ab. Der folgende Code-Block zeigt ein einfaches Playbook mit anschließender Ausgabe des Playbooklaufs, um dies zu verdeutlichen. Der Task beinhaltet dabei bereits eine Bedingung. Er soll nur dann ausgeführt werden, wenn die Variable my_var den Wert Hello world! enthält.

]$ cat test_conditionals.yml 
---
- name: Play around with conditionals
  hosts: localhost
  gather_facts: false

  tasks:
    - name: >-
        When all conditionals are met, print the variable value using
        ansible.builtin.debug
      when:
        - my_var == "Hello world!"
      ansible.builtin.debug:
        var: my_var

]$ ansible-playbook -i hosts test_conditionals.yml 

PLAY [Play around with conditionals] *******************************************

TASK [When all conditionals are met, print the variable value using ansible.builtin.debug] ***
fatal: [localhost]: FAILED! => {"msg": "The conditional check 'my_var == \"Hello world!\"' failed. The error was: error while evaluating conditional (my_var == \"Hello world!\"): 'my_var' is undefined. 'my_var' is undefined\n\nThe error appears to be in '/home/tronde/ansible/test_conditionals.yml': line 7, column 7, but may\nbe elsewhere in the file depending on the exact syntax problem.\n\nThe offending line appears to be:\n\n  tasks:\n    - name: >-\n      ^ here\n"}

PLAY RECAP *********************************************************************
localhost                  : ok=0    changed=0    unreachable=0    failed=1    skipped=0    rescued=0    ignored=0

Der Text 'my_var' is undefined in obiger Fehlerausgabe benennt den Grund des Scheiterns.

Nun gibt es Fälle, in denen Tasks, welche undefinierte Variablen enthalten, nicht zum Abbruch des gesamten Playbooks führen sollen. Stattdessen soll der betroffene Task einfach übersprungen werden. Dies erreicht man mit der Bedingung `is defined`. Der nächste Code-Block liefert wieder ein Beispiel dazu.

]$ cat test_conditionals.yml
---
- name: Play around with conditionals
  hosts: localhost
  gather_facts: false

  tasks:
    - name: >-
        When all conditionals are met, print the variable value using
        ansible.builtin.debug
      when:
        - my_var is defined
        - my_var == "Hello world!"
      ansible.builtin.debug:
        var: my_var

]$ ansible-playbook -i hosts test_conditionals.yml

PLAY [Play around with conditionals] *******************************************

TASK [When all conditionals are met, print the variable value using ansible.builtin.debug] ***
skipping: [localhost]

PLAY RECAP *********************************************************************
localhost                  : ok=0    changed=0    unreachable=0    failed=0    skipped=1    rescued=0    ignored=0

Der Task mit der undefinierten Variable wurde übersprungen (skipped) und das Playbook erfolgreich beendet.

Im nächsten Beispiel habe ich die Variable my_var im Playbook definiert und den passenden Wert zugewiesen.

]$ cat test_conditionals.yml
---
- name: Play around with conditionals
  hosts: localhost
  gather_facts: false
  vars:
    my_var: Hello world!

  tasks:
    - name: >-
        When all conditionals are met, print the variable value using
        ansible.builtin.debug
      when:
        - my_var is defined
        - my_var == "Hello world!"
      ansible.builtin.debug:
        var: my_var

]$ ansible-playbook -i hosts test_conditionals.yml

PLAY [Play around with conditionals] *******************************************

TASK [When all conditionals are met, print the variable value using ansible.builtin.debug] ***
ok: [localhost] => {
    "my_var": "Hello world!"
}

PLAY RECAP *********************************************************************
localhost                  : ok=1    changed=0    unreachable=0    failed=0    skipped=0    rescued=0    ignored=0

Das war auch schon alles für heute. Ihr seht, es ist keine Hexerei. Mir hilft es, die Bedeutung von is defined zu erinnern, wenn ich es einmal aufgeschrieben habe.

Zum Ende gibt es noch einen Code-Block, der zeigt, dass dies auch mit Dictionaries funktioniert:

]$ cat test_conditionals.yml
---
- name: Play around with conditionals
  hosts: localhost
  gather_facts: false
  vars:
    my_dict:
      my_var: Hello world!

  tasks:
    - name: >-
        When all conditionals are met, print the variable value using
        ansible.builtin.debug
      when:
        - my_dict.my_var is defined
        - my_dict.my_var == "Hello world!"
      ansible.builtin.debug:
        var: my_dict.my_var

]$ ansible-playbook -i hosts test_conditionals.yml

PLAY [Play around with conditionals] *******************************************

TASK [When all conditionals are met, print the variable value using ansible.builtin.debug] ***
ok: [localhost] => {
    "my_dict.my_var": "Hello world!"
}

PLAY RECAP *********************************************************************
localhost                  : ok=1    changed=0    unreachable=0    failed=0    skipped=0    rescued=0    ignored=0

In der Kategorie Ansible findet ihr weitere Artikel rund um Ansible. Viel Spaß beim Stöbern.

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SafeTwitch

Ein neuer adminForge Service kann ab sofort genutzt werden.

SafeTwitch ist ein datenschutzorientiertes und quelloffenes Frontend für Twitch.

SafeTwitch

SafeTwitch ist ein datenschutzorientiertes und quelloffenes Frontend für Twitch.

https://safetwitch.adminforge.de

Features:

  • Keine Verbindung zu Twitch/Amazon
  • Keine Werbung oder Tracking
  • Keine externen Verbindungen, die einzige Verbindung ist zur Instanz
  • Keine Logs
  • Viel kleinere Seiten im Vergleich zu Twitch (<1,6mb mit Bildern im Vergleich zu >8,2mb)
  • Folgen Sie Streamern lokal
  • Unendliches Scrollen

Software: SafeTwitch

 

Euer adminForge Team

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Mozhi Translate

Ein neuer adminForge Service kann ab sofort genutzt werden.

Alternatives Frontend für die Google, DeepL, DuckDuckGo Übersetzung.

Mozhi Translate

Alternatives Frontend für die Google, DeepL, DuckDuckGo Übersetzung.

https://mozhi.adminforge.de

Features:

  • Dark Theme
  • Spracherkennung
  • Kein Tracking

Software: Mozhi Translate

 

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Ubuntu 24.04 Buch von Josef Moser veröffentlicht

Das Ubuntu 22.04 Buch für Einsteiger Seit Juni 2024 ist das neue Buch von Linux Autor Josef Moser über Ubuntu 24.04 LTS erhältlich. Wie immer handelt es sich dabei um eine sogenannte Schnellanleitung. Das bedeutet, dass es sich inhaltlich hauptsächlich an Linux Einsteiger richtet. Ubuntu zählt zu den beliebtesten Linux Betriebssystemen. Alle zwei Jahre veröffentlicht… Weiterlesen Ubuntu 24.04 Buch von Josef Moser veröffentlicht

Der Beitrag Ubuntu 24.04 Buch von Josef Moser veröffentlicht erschien zuerst auf Die Seite für LINUX UMSTEIGER.

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Fünf Jahre EndeavourOS

EndeavourOS, eine beliebte, auf Arch Linux basierende Linux-Distribution feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Mit dieser Ausgabe kehr auch der zuvor eingestellte ARM-Zweig wieder zurück.

Quelle

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OpenSSH-Sicherheitslücke RegreSSHion

Dem Forscherteam von Qualys ist es gelungen, eine ältere Sicherheitslücke in OpenSSH, die schon eigentlich längst geschlossen war, erneut auszunutzen. Die neue Lücke wird als CVE-2024-6387 geführt und ist deswegen brisant, weil Sie bei Erfolg dem Angreifer Root-Rechte ohne vorherige Authentifizierung ermöglicht. Die nötigen Bedingungen für ein Ausnutzen der Lücke sind allerdings nicht ganz trivial.

Die gesamte Erläuterung der Sicherheitslücke ist im Bericht von Qualys umfangreich erläutert wollen. Wenn wir es schaffen, werden wir diesen schon Mittwoch im Risikozone-Podcast detaillierter erläutern.

So viel sei gesagt: die Lücke existierte schon mal als CVE-2006-5051, wurde dann gefixt und konnte jetzt (erstmals) ausgenutzt werden, da der eigentlich kritische Teil 2020 wieder versehentlich eingebaut wurde. Der Fehler selber baut darauf, dass syslog() zur Protokollierung asynchron aufgerufen wird, obwohl die Funktion nicht "async-signal-safe" ist. Kann ein Angreifer Timingeigenschaften ausnutzen, wird er in die Lage versetzt, Code einzuschleusen, der in einem privilegierten Teil von OpenSSH ausgeführt wird. Der Zeitaufwand ist allerdings hierfür nicht zu unterschätzen, da das Codefragment nur bei einem Verbindungstimeout aufgerufen wird.

Es ist gemäß des Qualys-Berichtes hervorzuheben:

  • Die OpenSSH-Versionen vor 4.4p1 (2006) sind angreifbar, sofern sie nicht explizit gepatcht wurden.
  • Die OpenSSH-Versionen zwischen 4.4p1 und 8.5p1 (2021) hatten nicht den besagten Code drin.
  • Die OpenSSH-Versionen ab 8.5p1 hatten den Code wieder drin.
  • Mit OpenSSH 9.8p1 wurde die Lücke gepatcht.

Mit anderen Worten: abhängig von eurem System ist die Schwachstelle vorhanden, weswegen ihr in eure Distribution schauen solltet, ob es Updates gibt.

OpenSSH ist nichtsdestotrotz im Hinblick auf seine Rolle und Exposition eines der sichersten Programme der Welt. Die Software ist ein sehr stringent abgesicherter Dienst, der u. a. auf Sandboxing-Mechansimen setzt, um den Umfang der Codesegmente, die als root ausgeführt werden, gering zu halten. Diese Lücke ist eine der seltenen Situationen, in der trotzdem ein Security-Bug vorhanden ist. Dabei ist eine Ausnutzung vergleichsweise aufwändig.

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Nextcloud Schnelleinstieg

Das Buch „Nextcloud Schnelleinstieg“ von Herbert Hertramph ist in der 1. Auflage 2023 im mitp-Verlag erschienen. Es trägt den Untertitel „Der leichte Weg zur eigenen Cloud – Daten sicher speichern und teilen“. Das Buch hat insgesamt 224 Seiten und ist für Nutzer konzipiert, die sich für die Verwendung von Nextcloud entschieden haben oder dies planen. Es bietet einen umfassenden Einblick in die Funktionalitäten und die Handhabung dieser besonderen Open-Source-Cloud.

Dieses Buch geht weniger auf Installationsmöglichkeiten der Nextcloud ein, gibt aber wertvolle Tipps, wie der Nutzer an eine eigene Nextcloud gelangt, ob als selbst installiertes Filesharing-System auf einem Einplatinencomputer, wie dem Raspberry Pi, einem angemieteten vServer oder als gemanagte Cloud bei einem Nextcloud-Spezialisten.

In seinem Buch konzentriert sich der Autor ausschließlich auf die Benutzung der Nextcloud. Er erklärt den Aufbau und die Funktionen auf eine klare und verständliche Art. Der Einsatz vieler Grafiken und Screenshots unterstützt diese Erklärungen und macht sie leicht nachvollziehbar.

Im Buch von Herbert Hertramph wird keine spezifische Nextcloud-Version genannt, was aufgrund der häufigen Veröffentlichung neuer Hauptversionen des Open-Source-Projekts in etwa alle sechs Monate auch kaum möglich ist.

Herbert Hertramph zeigt anschaulich die vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch die Anwendungen Dateien zur Dateiverwaltung, Kalender und Kontakte ergeben. Er erläutert, wie Daten einfach geteilt werden können und wie kollaboratives Arbeiten in der Cloud funktioniert. Zudem werden spannende Apps wie Aufgaben und Deck genauer betrachtet. Deck ist ein nützliches Kanban System zur Planung und Umsetzung eigener Projekte. Mail und Talk werden ebenfalls ausführlich erklärt: Mail ist ein in die Cloud integrierter eMail-Client und Talk eine eigenständige Anwendung für Videokonferenzen.

Außerdem wird detailliert besprochen, wie arbeitserleichternde Clients für PC und Mobiltelefone genutzt werden können und wie Daten, Kontakte und Kalender mit diesen Geräten synchronisiert werden können.

Nextcloud ist ein hochwertiges, ausgereiftes und kostenfreies System, das in zahlreichen Unternehmen und Bildungseinrichtungen eingesetzt wird. Es wurde in Deutschland entwickelt, ist Open Source und bietet eine transparente Plattform. Anders als herkömmliche Cloud-Lösungen umfasst Nextcloud neben den Grundfunktionen wie Filesharing auch einen E-Mail-Client, Video-Konferenzmöglichkeiten und die Integration eines Online-Office, was es zu einem umfassenden Enterprise-Produkt macht.

Das Buch gliedert sich in folgende Kapitel:

  • Die Grundlagen 
  • Anmeldung und Rundgang
  • Dateimanagement
  • Einstellungssache: Nextcloud anpassen
  • Geteilte Cloud ist doppelte Cloud: (Mit-)Benutzer einrichten
  • Terminmanagement: Vom Kalender bis zur Buchungsverwaltung
  • Aufgaben- und Projektplanung
  • Adressbücher und Kontakte teilen
  • Office-Anwendungen und Notiz-Systeme
  • Kommunikation: E-Mail und Talk
  • Weitere nützliche Erweiterungen
  • Nextcloud unterwegs
  • Die sichere Cloud
  • Nextcloud und das papierlose Arbeitszimmer 

Leseproben und Downloads

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Fazit

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der bereits über die Verwendung von Nextcloud nachdenkt oder bereits ein solches System nutzt. Selbst erfahrene Nutzer werden wahrscheinlich noch nützliche Hinweise darin finden. Insgesamt bin ich der Meinung, dass es sich lohnt, das Buch anzuschaffen.

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