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Riskante Abhängigkeit von Cloud-Anbietern

Das Risiko, das mit der Abhängigkeit von einem bestimmten Cloud-Anbieter für mehrere Geschäftsfunktionen verbunden ist, gehört laut einer Umfrage des Marktforschers Gartner das zweite Quartal in Folge zu den fünf größten aufkommenden Risiken für Unternehmen.

Im September 2023 hatte Gartner dazu 294 Risikoverantwortliche zu ihren Ansichten über aufkommende Risiken oder Risiken, die über den Horizont hinausgehen befragt und daraus den Gartner 3Q23 Emerging Risk Report erstellt.

“Das Risiko, das mit der Cloud-Konzentration verbunden ist, verliert schnell seinen ‘aufstrebenden’ Status, da es für die meisten Unternehmen zu einem weithin anerkannten Risiko wird”, sagte Ran Xu, Director, Research in der Legal Risk & Compliance Practice von Gartner. “Viele Unternehmen befinden sich jetzt in einer Position, in der sie im Falle des Ausfalls eines einzigen Anbieters mit schwerwiegenden Störungen konfrontiert wären”, kommentiert Ran Xu.

Auf Platz 1 der Liste von Risiken steht die Lebensfähigkeit von Drittanbietern. Außerdem in den Top 5: Die Verfügbarkeit von generativer Massen-KI.

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Gartner: Generative KI ist Risiko für Unternehmen

Die Massenverfügbarkeit von generativer KI, wie ChatGPT von OpenAI und Google Bard, ist laut dem US-Marktforscher Gartner im zweiten Quartal 2023 zu einer der größten Sorgen von Risikoverantwortlichen in Unternehmen avanciert.

“Generative KI war das am zweithäufigsten genannte Risiko in unserer Umfrage im zweiten Quartal und tauchte zum ersten Mal in den Top 10 auf”, sagte Ran Xu, Director Research in der Gartner Risk & Audit Practice. Im Mai 2023 befragte Gartner 249 leitende Angestellte aus dem Bereich Unternehmensrisiken, um Führungskräften einen Überblick über 20 aufkommende Risiken zu geben.

An der Spitze der Risiken sehen die Befragten die Überlebensfähigkeit von Drittanbietern. Wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen auf breiter Front verschlechtern, könne dies zu einem unerwarteten Nachfragerückgang führen, der die Lebensfähigkeit der Anbieter oder ihre Fähigkeit, Waren und Dienstleistungen rechtzeitig zu liefern, beeinträchtigen könne, führt Gartner aus.

Bei den Risiken von KI hatte Gartner bereits die Bereiche geistiges Eigentum und mögliche Verletzungen durch KI hervorgehoben, ebenso wie Datenschutzverstöße durch ungebremste Veröffentlichungen von Daten durch KI. Cybersecurity gilt ebenfalls als Risikofaktor, weil Angreifer sich der KI bedienten, um Malware und sonstige Angriffswege ausarbeiten zu lassen.

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Gartner: KI kommt in Personalabteilungen (noch) wenig zum Einsatz

Der US-Marktforscher Gartner hat sich in Personalabteilungen umgehört und erfahren, dass generative Künstliche Intelligenz dort noch keine große Rolle spielt. Nur 5 Prozent der Human-Ressource-Führungskräfte hätten angegeben, dass sie generative KI implementiert hätten.

Bei der Umfrage hat Gartner 105 HR-Führungskräften im Juni befragt. Davon antworteten 9 Prozent, dass sie derzeit generative KI-Pilotprojekte durchführen würden.

“Mehr als die Hälfte der von Gartner befragten HR-Führungskräfte gaben an, dass sie derzeit erforschen, wie sie generative KI einsetzen können, ohne dass sie bereits etwas implementiert haben”, sagte Dion Love, Vice President of Advisory in der HR Practice von Gartner. “Umgekehrt planten 14 Prozent der HR-Führungskräfte nicht, generative KI in naher Zukunft einzusetzen.”

Zu den bei der Umfrage am meisten priorisierten Anwendungsfälle zählen die HR-Verantwortlichen administrative Aufgaben, Richtlinien, Dokumentenerstellung und Recruiting, einschließlich Stellenbeschreibungen.

Personalisierte Karriereentwicklungspläne seien ein weiteres Feld, in dem KI zum Einsatz kommen könne, so Helen Poitevin, Distinguished Vice President und Analystin im Bereich HR bei Gartner. Mehr als ein Viertel der Befragten hatten sich entsprechend geäußert.

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Gartner: CIOs wollen IT-Teams verstärken

Der bei einigen IT-Konzernen zu beobachtenden Entlassungswellen zum Trotz geben CIOs in einer weltweiten Befragung durch den US-Marktforscher Gartner an, dass sie ihre IT-Teams 2023 verstärken wollen. KI spielt noch keine große Rolle.

Laut der Umfrage planen einundachtzig Prozent der CIOs von Großunternehmen (Large Enterprise, LE), ihre IT-Mitarbeiterzahl im Jahr 2023 zu erhöhen. Nur 14 Prozent erwarten, dass ihr IT-Personal abnehmen wird, und 5 Prozent gehen davon aus, dass die Zahl der Mitarbeiter gleich bleibt.

“Die Rekrutierung und Bindung von Talenten im Technologiebereich ist für CIOs nach wie vor ein wichtiges Thema”, sagt Jose Ramirez, Senior Principal Analyst bei Gartner. “Selbst bei Fortschritten in der KI prognostiziert Gartner, dass die globalen Auswirkungen auf die Beschäftigung in den nächsten Jahren aufgrund von Verzögerungen bei der Einführung in Unternehmen, Implementierungszeiten und Lernkurven neutral sein werden. Nur 4 Prozent der befragten CIOs gaben an, dass KI-gestützte Arbeitskräfte für sie heute schon eine Ressource für die Technologiearbeit darstellen.

Während CIOs ihre IT-Teams erweitern wollen, sehen sich viele aufgrund der wirtschaftlichen Bedingungen mit Einstellungsstopps konfrontiert. Aufgrund der vorherrschenden wirtschaftlichen Volatilität berichten laut Gartner 41 Prozent der LE-CIOs von langsamen Einstellungen für IT-Funktionen, 35 % von sinkenden IT-Gesamtbudgets und 29 Prozent von einem Einstellungsstopp für IT-Funktionen.

Die Gartner-Umfrage wurde von Oktober bis November 2022 unter 501 Befragten durchgeführt, von denen 182 LE-CIOs in Nordamerika, EMEA und der APAC-Region waren. Das LE-Segment besteht aus Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtumsatz von einer Milliarde US-Dollar oder mehr.

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Gartner: Halbleiterumsatz sinkt 2023 um 11 Prozent

Laut der jüngsten Prognose des US-Marktforschers Gartner geht der weltweite Umsatz mit Halbleitern im Jahr 2023 um 11,2 Prozent zurück. Im Jahr 2022 habe sich der Umsatz auf 599,6 Milliarden US-Dollar belaufen, was ein marginalen Wachstum von 0,2 Prozent gegenüber 2021 bedeute.

Für das Jahr 2023 prognostiziert Gartner einen weltweiten Halbleiterumsatz von 532 Milliarden US-Dollar. Die schwache Endmarktnachfrage nach Elektronik von Verbrauchern wirke sich auf die Unternehmen aus und schaffe ein unsicheres Investitionsumfeld, sagte Richard Gordon, Practice Vice President bei Gartner. Darüber hinaus beschleunige ein Überangebot an Chips, das die Lagerbestände erhöhe und die Chip-Preise senke, den Rückgang des Halbleitermarktes in diesem Jahr.

Die Speicherbranche habe mit Überkapazitäten und Überbeständen zu kämpfen, was die durchschnittlichen Verkaufspreise auch 2023 noch erheblich unter Druck setzen werde, prognostiziert Gartner. Der Speichermarkt werde voraussichtlich 92,3 Milliarden US-Dollar betragen, was einem Rückgang von 35,5 Prozent im Jahr 2023 entspreche. Im Jahr 2024 soll es jedoch eine deutliche Erholung geben.

Der DRAM-Markt werde während im Jahr 2023 ein erhebliches Überangebot aufweisen, was auf die schwache Nachfrage nach Endgeräten und die hohen Lagerbestände trotz stagnierender Produktion der DRAM-Hersteller zurückzuführen sei. Die Analysten von Gartner gehen davon aus, dass der DRAM-Umsatz im Jahr 2023 um 39,4 Prozent auf insgesamt 47,6 Milliarden US-Dollar zurückgehen werde. Im Jahr 2024 allerdings soll der Markt zu einem Unterangebot übergehen, und die DRAM-Umsätze werden so voraussichtlich um 86,8 Prozent steigen, da sich die Preise wieder erholen, glaubt Gartner.

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Gartner: IT-Ausgaben steigen im Jahr 2023

Die weltweiten IT-Ausgaben werden im Jahr 2023 voraussichtlich 4,6 Billionen Dollar betragen,  ein Anstieg von 5,5 Prozent gegenüber 2022. Das besagt die jüngste Prognose von US-Marktforscher Gartner.

Damit prognostiziert Gartner trotz anhaltender weltwirtschaftlicher Turbulenzen für alle Regionen weltweit ein positives Wachstum der IT-Ausgaben im Jahr 2023. “Makroökonomischer Gegenwind bremst die digitale Transformation nicht”, sagte John-David Lovelock, Analyst bei Gartner. Die IT-Ausgaben würden stark bleiben, auch wenn für viele Länder im Jahr 2023 ein nahezu stagnierendes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und eine hohe Inflation vorausgesagt werde.

Das Softwaresegment werde laut Gartner in diesem Jahr ein zweistelliges Wachstum verzeichnen, da Unternehmen ihre Ausgaben priorisieren, um Wettbewerbsvorteile durch Produktivitätssteigerung, Automatisierung und andere softwaregesteuerte Transformationsinitiativen zu erzielen. Im Gegensatz dazu gehe das Gerätesegment bis 2023 um fast 5 Prozent zurück, lauten die Prognosen, da die Verbraucher aufgrund der sinkenden Kaufkraft und fehlender Kaufanreize den Kauf von Hardware aufschieben.

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