Lese-Ansicht

Mozilla veröffentlicht Firefox 124.0.2

Mozilla hat Firefox 124.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 124.0.2

Mit dem Update auf Firefox 124.0.2 behebt Mozilla das Problem, dass Lesezeichen-Backups nicht wiederhergestellt werden konnten, wenn das Backup mehr als 32.766 Lesezeichen beinhaltet.

Ein möglicher Absturz des GPU-Prozesses wurde behoben, der verursachte, dass Firefox-Fenster leer erschienen, während Videos auf manchen Seiten wie zum Beispiel Netflix abgespielt wurden.

Eine Kompatibilitäts-Anpassung wurde vorgenommen, damit die geänderte AppArmor-Konfiguration im kommenden Ubuntu-Update auf Version 24.04 nicht verursacht, dass keine Websites mehr geladen werden können, wenn Firefox über Mozillas .tar-Archiv installiert worden ist. Außerdem wurde ein Absturz behoben, der aufgetreten ist, wenn Linux auf einem System mit AArch64-CPU genutzt wird.

Darüber hinaus wurden zwei weitere mögliche Absturzursachen behoben, es wurden Verbesserungen für die Yelp-Integration in den USA vorgenommen und es wurde eine fehlerhafte Entwickler-Warnung in der Konsole behoben.

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Mozilla Ventures investiert in Holistic AI

Mozilla hat über seinen Risikokapitalfonds Mozilla Ventures in Holistic AI investiert.

Mozilla Ventures ist ein Ende 2022 gestarteter und mit anfänglich 35 Millionen USD ausgestatteter Risikokapitalfonds, über welchen Mozilla in Startups investiert, welche das Internet und die Tech-Industrie in eine bessere Richtung bringen. Nach der Investition in das deutsche KI-Startup Flower Labs hat Mozilla Ventures nun seine zweite Investition dieses Jahres bekannt gegeben.

Mit Holistic AI hat Mozilla Ventures in den nach Angaben von Mozilla weltweit führenden Anbieter von verantwortungsvoller KI investiert, welcher Fortune-500-Konzerne, kleine und mittlere Unternehmen, Regierungen und Aufsichtsbehörden unterstützt. Demnach bietet Holistic AI End-to-End-Lösungen für KI-Governance an, einschließlich KI-Vertrauen, Risiko, Sicherheit und Compliance, die es Unternehmen ermöglichen, Künstliche Intelligenz in großem Umfang einzuführen.

Alle Investitionen und Akquisitionen von Mozilla

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Mozilla veröffentlicht Common Voice Corpus 17.0

Mit Common Voice stellt Mozilla den weltweit größten öffentlichen Datensatz menschlicher Stimmen bereit – kostenlos und für jeden nutzbar. Mozilla hat Version 17.0 seines Datensatzes veröffentlicht.

Der Markt für Spracherkennung wird von den ganz großen Namen kommerzieller Anbieter dominiert: Amazon, Apple, Google, Microsoft. Darum hat Mozilla im Jahr 2017 das Projekt Common Voice gestartet. Mit Common Voice bietet Mozilla eine kostenlose Alternative an, zu der jeder beitragen kann und die jedem zur Verfügung steht. Damit möchte Mozilla Innovation und Wettbewerb in der Sprachtechnologie auf Basis von Maschinenlernen fördern.

Mit dem vor kurzem veröffentlichten Common Voice Corpus 17.0 wächst der deutschsprachige Datensatz von 1.403 auf 1.424 Stunden an. Wer bereits den Common Voice Corpus 16.1 besitzt, kann wie immer auch nur ein sogenanntes Delta Segment mit den Unterschieden zur Vorversion herunterladen. Für Deutsch würde das den Download von 33,4 GB auf 625 MB reduzieren.

Insgesamt deckt Mozilla Common Voice mit der neuen Version jetzt 124 Sprachen mit insgesamt 31.176 aufgenommenen Stunden ab, was Mozilla Common Voice zum vielfältigsten mehrsprachigen Sprachkorpus der Welt macht.

Zum Download der Mozilla Common Voice Datensätze

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Mozilla Monitor Plus: Mozilla beendet Zusammenarbeit mit Onerep

Erst im Februar hatte Mozilla in Zusammenarbeit mit Onerep Mozilla Monitor Plus in den USA gestartet. Diese Zusammenarbeit kommt nun zu einem unerwarteten Ende.

Das ist Mozilla Monitor (Plus)

Mozillas kostenfreier Dienst Mozilla Monitor zeigt nach Eingabe einer E-Mail-Adresse an, ob diese Teil eines bekannten Datendiebstahls in der Vergangenheit war. Neben dem Zeitpunkt des Diebstahls und dem Zeitpunkt des Bekanntwerdens wird auch angegeben, welche Daten gestohlen worden sind, zum Beispiel E-Mail-Adressen, Benutzernamen oder Passwörter. Darüber hinaus nennt Mozilla Monitor allgemeine Tipps, welche man in Betracht ziehen sollte, wenn man von einem Datendiebstahl betroffen ist.

Anfang Februar dieses Jahres ist Mozilla Monitor Plus gestartet, bisher nur in den USA. Damit können persönliche Informationen von über 190 Personen-Suchmaschinen entfernt werden – einer laut Mozilla 240 Milliarden Dollar schweren Industrie, welche mit der Bildung von Profilen und dem Verkauf dieser Daten Profit generiert. Hierfür arbeitet Mozilla mit dem Dienstleister Onerep zusammen.

Ende der Zusammenarbeit mit Onerep

Nach einem Bericht von Brian Krebs, Journalist und Betreiber des Sicherheits-Blogs Krebs on Security, hat der Gründer und CEO von Onerep, Dimitiri Shelest, seit 2010 selbst zahlreiche solcher Personen-Suchmaschinen ins Leben gerufen. In diese ist er größtenteils nicht mehr involviert, ist mit Nuwber allerdings nach wie vor an einer beteiligt.

Auch wenn für Nutzer von Mozilla Monitor Plus durch die Verbindung keine direkte Problematik entstand, hat Mozilla das Thema damit kommentiert, dass die finanziellen Interessen und Aktivitäten des CEOs von Onerep nicht den Werten von Mozilla entsprechen. Mozilla Monitor Plus wird es weiterhin geben, aber Mozilla soll an einem „Übergangsplan“ arbeiten, welcher „den Kunden eine nahtlose Erfahrung bietet und ihre Interessen weiterhin an die erste Stelle setzt“. Weitere Details wurden keine genannt. Denkbar wäre, dass Mozilla die gleiche Dienstleistung in Zukunft über einen anderen Anbieter abwickeln wird.

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