Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) hat den zweiten Teil ihrer Berichts-Reihe „Open Source in Kommunen“ veröffentlicht. In diesem zweiten Teil geht es um den Aufbau einer Open-Source-Governance. Der Bericht gibt viele wichtige Hinweise, worauf Kommunen bei ihrer Open-Source-Transformation achten sollten, und wie eine Umsetzung aussehen kann. Zudem werden mehrere spannende Praxisbeispiele aus den Kommunen vorgestellt.
Fish Shell 4.0 enthält 2731 Commits von über 200 Personen. Es wurden 1185 Dateien geändert. Die exotische Shell bringt laut den Entwicklern jede Menge Neuerungen mit.
In den vergangenen Jahren wurden des Öfteren Open-Source-Lizenzen durch striktere Lizenzen ersetzt. So auch bei HashiCorp, das jetzt von IBM erworben wurde.
Der Cinnamon-Desktop von Linux Mint wird zeitnah ein überarbeitetes Anwendungsmenü erhalten. Das geht aus dem aktuellen Mint-Report für den Monat Februar hervor.
Soziale Netzwerke dienen für viele als Möglichkeit, sich über die kleinen und großen Themen des Alltags auszutauschen. Doch über welche Themen sollte lieber zweimal nachgedacht werden, bevor über sie öffentlich im Internet diskutiert wird?
Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Mit dem Enterprise Policy Generator 6.2 ist nun ein Update erschienen.
Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.
Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, sodass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können.
Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 6.2
Neue und erweiterte Unternehmensrichtlinien
Der Enterprise Policy Generator 6.2 bringt eine erweiterte Unterstützung von Unternehmensrichtlinien.
Die BackgroundAppUpdate-Richtlinie kann verwendet werden, um die Installation von Firefox-Updates im Hintergrund zu erlauben oder zu verbieten, wenn die Anwendung nicht ausgeführt wird. Mit der ManualAppUpdateOnly-Richtlinie können Aufforderungen zur Aktualisierung von Firefox deaktiviert werden.
Die FirefoxHome-Richtlinie wurde um die Optionen SponsoredTopSites und SponsoredPocket ergänzt, um die Anzeige gesponserter Inhalte auf der Firefox-Startseite zu steuern. Die Option Snippets wurde entfernt (auch aus gespeicherten Konfigurationen), da diese Funktion von Mozilla nicht mehr genutzt wird. Die Reihenfolge und Benennung der Optionen wurde an die aktuelle Benennung in Firefox angepasst.
Für die Cookies-Richtlinie kam die Unterstützung für die Optionen Behavior sowie BehaviorPrivateBrowsing dazu. Die veralteten Optionen Default, AcceptThirdParty und RejectTracker wurden entfernt und in gespeicherten Konfigurationen in die Behavior-Option migriert. Die Option ExpireAtSessionEnd ist ab sofort optional und wird nicht mehr automatisch bei Verwendung der Cookies-Richtlinie gesetzt.
Die PasswordManagerExceptions-Richtlinie wurde hinzugefügt, um zu verhindern, dass Firefox Passwörter für bestimmte Websites speichert. Die WindowsSSO-Richtlinie kann genutzt werden, um Windows Single Sign-On für Microsoft-, Arbeits- und Schulkonten zu erlauben oder zu verbieten.
Die SearchEngines-Richtlinie wurde um eine Option Encoding erweitert, um die Kodierung (Standard: UTF-8) einer Suchmaschine festzulegen.
Mehrere neue kryptographische Chiffren wurden zur DisabledCiphers-Richtlinie hinzugefügt. Außerdem wurden diese alphabetisch sortiert.
Verbesserungen und Fehlerbehebungen
Der Enterprise Policy Generator war bereits dazu in der Lage, eine einzelne Richtlinie auszuschließen, wenn eine bestimmte andere Richtlinie verwendet worden ist. Jetzt ist es auch möglich, mehrere andere Richtlinien oder Richtlinien abhängig von ihrem Wert auszuschließen. Außerdem wurde ein Fehler behoben, der unter ganz bestimmten Umständen verursachen konnte, dass eine Richtlinie zwar als ausgeschlossen angezeigt, aber dennoch berücksichtigt worden ist.
Darüber hinaus können jetzt auch Richtlinien, die nur aus einer einfachen Struktur von mehreren möglichen Werten bestehen, dahingehend validiert werden, dass URLs angegeben werden müssen.
Ausblick
Damit ist die Unterstützung aller Unternehmensrichtlinien bis einschließlich Firefox 91 komplett. Einzige Ausnahme ist die Ordner-Unterstützung für die ManagedBookmarks-Richtlinie, welche erst mit einem zukünftigen Update nachgereicht werden wird.
Schon bald wird der Enterprise Policy Generator 6.3.0 erscheinen, welcher die Unterstützung für alle neuen Richtlinien ergänzen wird, welche während der Lebenszeit von Firefox ESR 102 dazugekommen sind, gefolgt von weiteren Updates für Firefox ESR 115 und Firefox ESR 128.
Entwicklung unterstützen
Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.
In den letzten Tagen gab es einige Irritationen bezüglich angepasster Datenschutzhinweise und neuen Nutzungsbedingungen für Firefox, welche zu teils absurden Unterstellungen vor allem in den sozialen Medien, aber auch teilweise in der Berichterstattung geführt haben. Tatäschlich hat sich für Nutzer von Firefox überhaupt nichts geändert und es folgte lediglich eine inhaltliche Anpassung auf Grundlage rechtlicher Rahmenbedingungen. Dieser Artikel klärt auf.
Am 26. Februar 2025 hat Mozilla seine Datenschutzhinweise aktualisiert und Nutzungsbedingungen für Firefox eingeführt. Daraus wurde in den sozialen Medien und teilweise auch in der Berichterstattung eine an Absurdität kaum zu übertreffende Geschichte gesponnen. Besonders beliebt war es dabei, eine Text-Anpassung der Datenschutzhinweise herauszupicken und dabei den zu dem Zeitpunkt sehr wohl bereits vorhandenen Kontext zu verschweigen.
Konkret ging es dabei um die Frage, ob Mozilla Daten seiner Nutzer verkauft. Eine entsprechende Passage, die das explizit verneint, wurde tatsächlich entfernt. Daraus folgt aber keineswegs, dass Mozilla plötzlich die Daten seiner Nutzer verkaufen würde. Die Begründung wurde von Mozilla von Anfang an geliefert, aber von vielen, die einen vermeintlichen Skandal verbreitet haben, unterschlagen.
In Wahrheit liegen ausschließlich rechtliche Gründe für diese Anpassung vor. So geht es um die Definition der Begrifflichkeit „Verkauf von Daten“, welche nicht überall auf der Welt gleich ist. Mozilla musste Abstand von dieser definitiven Formulierung nehmen, um sich nicht angreifbar zu machen. Nach dem Verständnis der meisten Menschen darüber, was ein Verkauf von Daten bedeutet, hat Mozilla aber noch nie die Daten seiner Nutzer verkauft und dies auch in der Zukunft nicht vor.
Mit einer mittlerweile veröffentlichten Klarstellung hat Mozilla ein konkretes Beispiel genannt. So definiert unter anderem Kalifornien in seinem California Consumer Privacy Act (CCPA) den Verkauf von Daten als „Verkauf, Vermietung, Freigabe, Offenlegung, Verbreitung, Zurverfügungstellung, Übertragung oder anderweitige mündliche, schriftliche, elektronische oder sonstige Übermittlung der persönlichen Daten eines Verbrauchers durch [ein] Unternehmen an ein anderes Unternehmen oder einen Dritten im Austausch für Geld oder andere wertvolle Gegenleistungen“. Und hier liegt der Knackpunkt. Nach dem CCPA stellt Mozillas Geschäftsmodell für Firefox, welches seit mittlerweile 20 Jahren existiert und allgemein bekannt ist, einen Verkauf von Daten dar.
Selbstverständlich muss Mozilla gewisse Daten erheben und mit seinen kommerziellen Partnern teilen, um dafür Geld zu erhalten, welches die Entwicklung von Firefox finanziert. Da geht es zum Beispiel um Themen wie gesponserte Inhalte auf der Firefox-Startseite oder Vorschläge in der Adressleiste. Diese Dinge werden aber alle in der Datenschutzerklärung von Firefox behandelt und sind keine Neuigkeit. Außerdem achtet Mozilla darauf, dass die Daten, die weitergegeben werden, „von potenziell identifizierenden Informationen befreit sind, nur in aggregierter Form weitergegeben werden oder unsere datenschutzfreundlichen Technologien (wie OHTTP) durchlaufen haben“.
Auch andere US-Staaten wie Virgina und Colorado hätten ähnliche Datenschutzgesetze wie den CCPA – was Mozilla ausdrücklich begrüßt. Aber die unterschiedlichen Interpretationen der „Do-not-sell-Anforderungen lassen viele Unternehmen im Unklaren über ihre genauen Verpflichtungen und darüber, ob sie als Datenverkäufer angesehen werden oder nicht“, so Mozilla.
Die andere große Irritation entstand durch die neuen Nutzungsbedingungen, welche Mozilla gewisse Rechte zur Nutzung von Daten einräumt. Diese hat Mozilla in Reaktion auf die vielen Missverständnisse mittlerweile überarbeitet. Auch hier handelt es sich in Wahrheit lediglich um juristisch sichere Texte, welche Mozilla die Grundlage dafür geben, im Sinne des Anwenders zu agieren. So hat Mozilla diesbezüglich klargestellt, dass sie eine Lizenz brauchen, „damit wir einige der grundlegenden Funktionen von Firefox ermöglichen können. Ohne sie könnten wir zum Beispiel die in Firefox eingegebenen Informationen nicht verwenden. Sie gibt uns NICHT das Eigentum an Ihren Daten oder das Recht, sie für etwas anderes zu verwenden als das, was in den Datenschutzhinweisen beschrieben ist.“
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass wieder einmal viel Aufregung um gar nichts betrieben wurde. Mozilla hat Anpassungen seiner Bestimmungen aus rechtlicher Vorsicht vorgenommen. Für Nutzer von Firefox hat sich nicht das Geringste verändert. Viel mehr legt dieses Thema einmal mehr offen, wie „geil“ viele Menschen einfach nur nach großen Skandalen sind und nicht davor zurückschrecken, selbst den Namen von Organisationen wie Mozilla in den Schmutz zu ziehen, die sich wie kein anderer Browserhersteller für den Datenschutz der Nutzer einsetzen, indem ohne jeden Beweis das komplette Gegenteil unterstellt wird.
Die Entwickler von openSUSE haben die Version 12 des Agama-Installers vorgestellt. Die neue Version bringt eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche und praktische Funktionen. Besonders auffällig ist das neue Design, das auf Patternfly 6 basiert. Dieses Framework wird auch von Cockpit genutzt und sorgt für eine modernere Optik. Schriftarten, Farben und weitere Gestaltungselemente wurden an die SUSE-Designrichtlinien […]
Linux Mint plant eine Überarbeitung des Cinnamon-App-Menüs und gibt spannende Einblicke in aktuelle Nutzerzahlen. In ihrem neuesten Monatsbericht informiert das Entwicklerteam über kommende Neuerungen. Ein Highlight ist die geplante Neugestaltung des App-Menüs von Cinnamon. Erste Screenshots zeigen ein modernes Layout mit einer erweiterten Seitenleiste. Auch wenn noch nicht viele Details bekannt sind, macht das neue […]
In der Februar-Ausgabe von LinuxCoffeeTalk geht es um wichtige Neuerungen und Diskussionen in der Linux-Community. Themen sind das neue Release-Modell von Thunderbird, Fedora-Zukunftspläne und ein Kernel-Patch zur Reduzierung des Stromverbrauchs. Außerdem sprechen wir über Debian 13 mit GNOME Shell 48, KDE Plasma 6.3 und die Herausforderungen bei Ubuntu 24.04.2. Weitere Highlights sind die Streitigkeiten zwischen Fedora und dem OBS-Projekt, der Rückzug des Asahi-Linux-Gründers sowie Updates zu Pi-hole 6 und COSMIC Alpha 6. Jetzt reinhören!
Im Februar LinuxCoffeeTalk behandelt verschiedene Themen wie z.B. das neue Release Modell bei Thunderbird, Zukunftspläne von Fedora, wie ein Linux Kernel Patch den Stromverbrauch senkt, dass Debian 13 mit Gnome Shell 48 kommen wird und KDE Plasma 6.3, sowie die beiden darauffolgenden kleineren Point-Releases. Auch sprechen wir über die Probleme bei der Veröffentlichung von Ubuntu […]
Microsoft hat via X angekündigt, dass der einst beliebte Messenger-Dienst Skype am 5. Mai 2025 eingestellt wird. Nutzer haben 60 Tage Zeit, um ihre Daten zu sichern oder zur kostenlosen Version von Microsoft Teams für Privatanwender zu wechseln. Bereits zuvor gab es Hinweise auf das bevorstehende Aus, als entsprechende Hinweise in der App auftauchten. Laut […]
Nextcloud hat Hub 10 veröffentlicht – die neueste Version der Open-Source-Kollaborationsplattform. Das Update bringt zahlreiche Verbesserungen, darunter deutlich schnellere Dateiübertragungen, erweiterte Sicherheitsfunktionen und eine tiefere Integration von Künstlicher Intelligenz (KI). Ein wichtiger Punkt vorweg: Nextcloud Hub ist mehr als nur Cloud-Speicher. Während Nextcloud Files reine Datei-Synchronisation bietet, erweitert Nextcloud Hub das System um Funktionen wie […]
Die seit 2005 entwickelte Fish-Shell ist eine der bekannteren Shells für unixoide Betriebssysteme. Gerade ist mit Fish 4.0.0 eine neue Hauptversion erschienen, für die das Projekt von C++ nach Rust portiert wurde.
Die Document Foundation hat LibreOffice 25.2.1 veröffentlicht – das erste Wartungsupdate der neuesten 25.2 Version der beliebten Open-Source-Office-Suite. Das Update behebt zahlreiche Fehler und verbessert die Stabilität. Drei Wochen nach dem Start von LibreOffice 25.2 bringt das Update insgesamt 77 Korrekturen. Es wurden Abstürze behoben und kleinere Probleme ausgebessert, die von Nutzern gemeldet wurden. Wer […]
privacyIDEA ist ein quelloffenes, Multi-Instanz-fähiges System zur Zwei-Faktor-Authentisierung, das in Python geschrieben wurde. Gerade ist privacyIDEA 3.11 erschienen.
Arbeitsblätter erstellen, Info-Mails verschicken, Unterrichtsinhalte recherchieren: Ohne digitale Geräte wie PCs, Laptops oder Tablets geht heute für die meisten Lehrkräfte nichts mehr.