Lese-Ansicht

Porteus 5.0: Linux-Distribution mit sieben Desktops auf kleinstem Fuß

Porteus ist eine portable Linux-Distribution, die auf kleinstem Fuß als Live-System oder von einem USB-Speichermedium gestartet auch vollständig im Arbeitsspeicher von PCs und Notebooks läuft. Trotz der mit 300 bis 450 Megabyte doch sehr kleinen Systemabbilder bringt das freie Betriebssystem sieben bekannte Desktops mit.

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NuTyX GNU/Linux 21.07.06: Der Selbstbaukasten auf Basis von Linux 5.13

Die Distribution NuTyX GNU/Linux 21.07.06 basiert auf Linux From Scratch (LFS) und Beyond Linux From Scratch (BLFS) und folgt dessen flexiblen Baukastensystemen. Das anpassbare Betriebssystem setzt primär auf Modularität und möchte Anwendern ein auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenes Linux zur Verfügung stellen.

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Virtuozzo VzLinux 8.4: Das Red Hat Enterprise Linux aus der Schweiz

Mit VzLinux 8.4 schickt sich die nächste Enterprise-Distribution an, der beste Klon von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) zu sein. Das kostenlose Betriebssystem ist eine zu 100 Prozent kompatibel Abspaltung („Fork“) von Red Hat Enterprise Linux 8.4 und versteht sich als Nachfolger von und Ersatz für das äußerst populäre CentOS.

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openmamba GNU/Linux: KDE Plasma 5 und Synaptic für den Raspberry Pi

Das freie Betriebssystem openmamba GNU/Linux setzt auf den Desktop KDE Plasma 5 sowie die grafische Benutzeroberfläche Synaptic für das insbesondere unter Linux weit­ver­brei­tete quelloffene Paketverwaltungssystem APT. Die Distribution wird außerdem als Systemabbild für den Kleinstcomputer Raspberry Pi angeboten.

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MakuluLinux („LinDoz“): Windows-Klon mit Cinnamon und Xfce

Mit einer stark modifizierten freien Desktop-Umgebung vom Typ Cinnamon, die aus der populären Distribution Linux Mint stammt, und anpassbaren Desktop Themes möchte MakuluLinux („LinDoz“) vor allem die Windows-Umsteiger abholen. Auch Anwendungen, Laufzeitumgebungen und Spiele sollen dabei behilflich sein.

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LibreELEC 10.0 Beta 5: Mediencenter-Linux kann ausprobiert werden

LibreELEC 10.0 Beta 5, eine Abspaltung des 2017 eingestellten OpenELEC, kombiniert das freie Mediencenter Kodi 19.0 („Matrix“) mit einem Just Enough Operating System („JeOS“) auf Basis von Linux. Neben der klassischen x86-Architektur werden Einplatinencomputer auf ARM-Basis wie der Raspberry Pi 4 unterstützt.

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Rocky 8.4: Enterprise-Distribution als Herausforderer im Linux-Ring

Mit Rocky Enterprise Linux steigt ein neues Enterprise Linux als Herausforderer in den Ring mit Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und SUSE Linux Enterprise (SLES). Von den Machern des Community Enterprise Operating System (CentOS) ins Leben gerufen, möchte „Rocky“ das ebenfalls neue AlmaLinux OS auf RHEL-Basis ausstechen.

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Linux Mint 20.2 Beta 2: Distribution mit Cinnamon 5 kann ausprobiert werden (Update)

Die freie Desktop-Umgebung Cinnamon ist in der Version 5.0 erschienen und wird zudem fester Bestandteil von Linux Mint 20.2 („Uma“) sein, welches demnächst auf das aktuelle Linux Mint 20.1 („Ulyssa“) folgen soll. Der moderne und sehr stark individuell anpassbare Desktop ist bereits über die Projektseite auf GitHub erhältlich.

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Debian 11 Bullseye – Veröffentlichung steht in den Startlöchern

Am 17.07.2021 erreicht Debian 11 Bullseye die finale Phase vor der endgültigen Veröffentlichung. Diese wird Full Freeze genannt.. Das heißt, dass von diesem Moment an jedes Paket eine manuelle Freigabe durch das Release-Team benötigt, wenn es noch in Bullseye integriert werden soll. Daher ist damit zu rechnen, dass die finale Version von Debian 11 Bullseye… Weiterlesen Debian 11 Bullseye – Veröffentlichung steht in den Startlöchern

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Wie man Gecko Linux die deutsche Sprache beibringt

Der eine oder andere interessierte Linux Nutzer ist bei der Installation von Gecko Linux möglicherweise auf das Problem gestoßen, dass trotz Auswahl der deutschen Sprache bei der Installationsroutine beim ersten Booten der Distribution die englische Sprache verwendet wird. Hier wird gezeigt, wie man Gecko Linux auf deutsche Sprache umstellt. Öffnet man Yast Language, um dies… Weiterlesen Wie man Gecko Linux die deutsche Sprache beibringt

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Neue ISO-Dateien von Gecko Linux

GeckoLinux veröffentlicht das Update 153.210608 für die gesamte Palette der STATIC- und NEXT-Editionen. Diese aktualisierten Editionen basieren nun auf dem neuen openSUSE Leap 15.3, das aus SUSE Linux Enterprise (SLE)-Paketen aufgebaut ist. Der Linux-Kernel ist immer noch auf Version 5.3.18, aber zusätzliche Backports sind für eine bessere Kompatibilität mit neuerer Hardware enthalten. Für diese GeckoLinux… Weiterlesen Neue ISO-Dateien von Gecko Linux

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openSUSE veröffentlicht Leap 15.3

Das openSUSE-Projekt hat openSUSE Leap 15.3 veröffentlicht. openSUSE Leap 15.3 basiert auf den Binärpaketen von SUSE Linux Enterprise 15 Service Pack 3 (SP3) und ist vollständig binär-identisch mit dem Upstream-Betriebssystem. Durch die Vereinheitlichung der Funktionssets ist eine nahtlose Migration von openSUSE Leap auf SUSE Linux Enterprise Server (SLES) möglich. Zu den Highlights von openSUSE Leap… Weiterlesen openSUSE veröffentlicht Leap 15.3

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Green-IT: Stadt Dortmund bekennt sich zum Blauen Engel für Ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte

Freie Software für Digitale Nachhaltigkeit

Logo des Blauen Engels

Logo: Blauer Engel (© MBU)

In ihrem Sachstandsbericht Green IT bei der Stadt Dortmund vom 11.03.2021 bekennt sich die Stadt Dortmund zum Blauen Engel für Ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte. Getragen wird das Umweltzeichen des Blauen Engels vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, dem Umweltbundesamt, der Jury Umweltzeichen und der Ral gGmbH. Der Blaue Engel fordert Eigenschaften von mit dem Gütesiegel ausgezeichneter Software, welche Kriterien von Freier Software aufgreifen. Dies Betrifft u.a. die Offenlegung des Quellcodes und die damit einhergehende Transparenz des Softwareprodukts, Offene Standards, Nutzungsautonomie und die Ausreizung der potenziellen Hardware-Nutzungsdauer. Durch das Umweltzeichen des Blauen Engels wird deutlich: Der Schlüssel zur Erhöhung der Energieeffizienz und Schonung natürlicher Ressourcen liegt nicht nur in der Hardware, sondern insbesondere in der Software. Diese Erkenntnis institutionalisiert sich in der Dortmunder Verwaltung über den Begriff Green IT. Für die Stadt Dortmund heißt es daher: Digitale Nachhaltigkeit braucht Freie Software. Diese Notwendigkeit reiht sich ein in den politischen Beschluss einer Freien-Software-First-Strategie und ergänzt diese um die Nachhaltigkeitsdimension.

Auszug aus dem Sachstandsbericht Green IT bei der Stadt Dortmund im Wortlaut

Der IT-Planungsrates hat in seiner 30. Sitzung im Oktober 2019 die Kooperationsgruppe (KG) Green IT ins Leben gerufen, die einen Weg aufzeigen soll, das Thema Green IT in der Verwaltung nachhaltig zu verankern. Das Dortmunder Systemhaus ist Teil dieser Kooperationsgruppe und hat das Ziel das Thema „Green IT“ wieder in den Vordergrund zu stellen, bestehende Ansätze fortzuführen und neue Ansätze zu erproben. […] Dabei sollen u. a. folgende Themenfelder besetzt werden: […]

Software

  • Bei der Beschaffung von Softwareprodukten werden – soweit verfügbar – Produkte mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel für Software“ bevorzugt. Andernfalls werden die Kriterien im Beschaffungsprozess so weit wie möglich berücksichtigt (z. B. Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung von Software), um bspw. Nutzungsautonomie zu fördern und Obsoleszenz von Hardware zu vermeiden.
  • Bei der Beauftragung von Softwareentwicklungen werden die Vergabekriterien des Umweltzeichens „Blauer Engel für Software“ (DE-UZ 215) zu Grunde gelegt. Diese sind in der derzeitigen Fassung für bestehende Clientanwendungen formuliert. Die Anforderungen in den Bereichen „Ressourcen- und Energieeffizienz“, „Potenzielle Hardware-Nutzungsdauer“ sowie „Nutzungsautonomie“ sind auch für Neu-/Weiterentwicklungen anwendbar.

Auszug aus den Vergabekriterien des Blauen Engels für Ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte im Wortlaut

In der Einleitung des Blauen Engel für Ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte heißt es:

Das Umweltzeichen Blauer Engel für Ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte stellt insbesondere für Beschaffer*innen und Nutzer*innen von Softwareprodukten eine Orientierung dar und schafft Aufmerksamkeit für die Rolle der Software im Bereich IKT. […] Mit dem Umweltzeichen Blauer Engel für „Ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte“ (DE-UZ 215) können Produkte gekennzeichnet werden, die im besonderen Maße sparsam mit den Hardwareressourcen umgehen und in ihrer Nutzung einen sparsamen Energieverbrauch aufweisen. Aufgrund geringerer Leistungsanforderungen wird eine längere Hardware-Nutzungsdauer möglich. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch eine hohe Transparenz aus und ermöglichen Nutzenden besondere Freiheiten im Umgang mit der Software. […] Ziel des Umweltzeichens ist es, den Energieverbrauch der Informations- und Kommunikationstechnik insgesamt zu reduzieren und die Ressourceneffizienz zu steigern.

Fazit

Digitale Nachhaltigkeit braucht Freie Software. Im Leitbild zur Digitalisierung der Stadt Dortmund beschreibt die Stadt bereits, dass Offenheit und Transparenz schon auf der Ebene der Algorithmen umzusetzen sind. Außerdem misst die Stadt im Sinne der globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Nachhaltigkeit auch bei der Digitalisierung eine zentrale Bedeutung zu. Die Digitalisierung sieht sie gleichzeitig als ein wesentliches Instrument zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele. Mit dem Blauen Engel für Ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte gestaltet die Stadt Dortmund die Ansprüche ihres Leitbilds aus. Do-FOSS begrüßt diese nachhaltige Entwicklung in der Digitalisierung der Stadt Dortmund.

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Der Sachstandsbericht Green IT bei der Stadt Dortmund kann hier heruntergeladen werden.

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