Lese-Ansicht

Linux-News der Woche: Linux-Konsole für Retro Games

Nicht immer lässt sich zeitnah über jede Neuigkeit rund um das freie Betriebssystem berichten, manche Ereignisse sind es aber dennoch wert, Erwähnung zu finden. In dieser Zusammenfassung überblickt die Redaktion alle wichtigen Meldungen aus der Linux-Welt der vorangegangenen Woche.

  •  

Debian 12.7 „Bookworm“ veröffentlicht

Das Debian-Projekt hat die Veröffentlichung von Debian 12.7 “Bookworm” bekannt gegeben. Das aktualisierte ISO Installationsmedium für das aktuelle Debian GNU/Linux 12 „Bookworm“ Betriebssystem steht zum Download zur Verfügbung. Debian 12.7 wurde nur zwei Monate nach Debian 12.6 veröffentlicht und stellt seltsamerweise das sechste Point-Release von Debian Bookworm dar. Dabei handelt es sich um das sechste, […]

Der Beitrag Debian 12.7 „Bookworm“ veröffentlicht erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Elasticsearch nimmt AGPL als Lizenz auf

Interessanter Gegentrend: Während ich vor ziemlich genau einem Jahr über das zu der Zeit aktuellste Beispiel HashiCorp schrieb, wo eine Umstellung auf BSL-artige Lizenzen erfolgte, scheint es wohl auch einige Kandidaten zu geben, die wieder auf OSI-genehmigte Lizenzen umstellen. So verkündete Elastic am vergangenen Donnerstag, das sie wieder mit ihrer Suchmaschinensoftware Elasticsearch "Open Source" werden möchten, indem sie die AGPL als Lizenzoption aufnehmen.

Hintergrund

Hier einmal der Hintergrund bis jetzt, so wie es auf mich als externen Beobachter wirkte: Open Source hat es im Zeitalter der Cloud recht schwer, wenn man damit Geld verdienen möchte (um z. B. die Entwicklung zu finanzieren!). Das verbreitete Standardmodell zur Monetarisierung war bisher, eine Software Open Source anzubieten und den Support oder das Hosting kostenpflichtig anzubieten. Aus Kundensicht bestellt man dann direkt bei dem Hersteller, der seine Software auch am besten verstehen sollte.

Cloud Provider haben dem Modell das Wasser abgegraben, da sie einfach die Open Source Software nehmen und auf ihrer Plattform deployen konnten – ohne einen Cent dem Projekt zahlen zu müssen. Teilweise wurde die Software erweitert, ohne, die Änderungen wieder veröffentlichen zu müssen (deswegen sind auch die MIT- und BSD-Lizenzen so beliebt). Aus Kundensicht kauft man zwar nicht mehr bei dem Hersteller ein, hat aber

  • einerseits alles zentralisiert auf einer Cloudplattform und
  • andererseits gar keinen Bedarf für Herstellersupport, weil die Software sowieso über das SaaS-Modell supported wird und nicht mehr on-premise läuft.

Die Antwort vieler Projekte war es nun, die Lizenz so zu ändern, dass dieses Verhalten nicht mehr möglich ist, z. B. durch die Beschränkung von Konkurrenz-Hostingprodukten. Das verstößt allerdings gegen das Diskriminierungsverbot der OSI, nach dem die Verwendung von Produkten nicht durch die Lizenz beschränkt werden sollte (siehe auch das Good-Evil-Thema bei der JSON-Lizenz).

In der Konsequenz spalteten sich wie mit Open Search Elasticsearch-Forks ab, die weiterhin die offenen Lizenzen nutzen und durch Cloud Provider wie AWS direkt gepflegt wurden und werden. Wie Elasticsearch betont, sollen diese Projekte aber gleichzeitig auch einen eigenen Weg mit eigener Spezialisierung entwickelt haben. Die Community war natürlich aber auch verärgert, da die Software Elasticsearch nun nicht mehr als Free Open Source Software (FOSS) galt.

Wieder Open Source

Elasticsearch plant nun die Wogen zu glätten, indem die AGPL als weitere Lizenz zur ELv2 und SSPL zusätzlich aufgenommen wird. Die Nutzer können also frei entscheiden, welche Lizenz sie nutzen wollen, da insbesondere im Geschäftskontext die AGPL juristisch gesehen als heikel eingeschätzt wird, wenn man das Produkt aus verschiedenen Komponenten zusammengebaut und nicht den gesamten Quelltext veröffentlichen möchte. FOSS-Nutzer und Distributionen haben allerdings wieder die Möglichkeit, die Software wiederaufzunehmen. So entspricht z. B. die AGPL den Debian Free Software Guidelines.

Ende gut, alles gut? Wenn es nach der Ankündigung von Elastic geht, ist das Team zufrieden mit der Entscheidung, wieder Open Source zu sein. Ob der Fork OpenSearch aufrecht erhalten wird oder schlussendlich in das Urprodukt einfließt, ist allerdings noch nicht gewiss und muss sich in der Zukunft zeigen. Vielleicht sind die Communities auch schon zu sehr divergiert, sodass es nun unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Anwendungsfälle gibt.

  •  

Video: Seafile - Dein eigener Cloudserver

Mit Seafile kannst du ganz einfach deinen eigenen Cloudserver aufsetzen und betreiben. Ich zeige dir, wie du Seafile auf deinem Server mit Docker sicher einrichten kannst und wie du den Seafile-Client nutzt.

  •  

Linux Doku – die 90er Jahre

Linux, das 1991 von Linus Torvalds ins Leben gerufen wurde, begann als ein bescheidenes Projekt eines finnischen Informatikstudenten, entwickelte sich jedoch schnell zu einem bedeutenden Akteur in der Welt der Betriebssysteme. In den ersten zehn Jahren seiner Existenz erlebte Linux eine rasante Entwicklung und wachsende Popularität, insbesondere unter Programmierern und IT-Enthusiasten. Die Open-Source-Natur des Projekts […]

Der Beitrag Linux Doku – die 90er Jahre erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Ganz leicht Ordner synchronisieren: Syncthing installieren und einrichten

💾

#opensource #linux #linuxguides
In diesem Video zeigt Jean, wie man Syncthing installiert und einrichtet, um im lokalen Netzwerk Ordner von verschiedenen Rechnern zu synchronisieren.
Wenn Du das Video unterstützen willst, dann gib bitte eine Bewertung ab, und schreibe einen Kommentar. Vielen Dank!

Links:
-------------------------------------
Syncthing Download: https://syncthing.net/downloads/

Linux-Guides Merch*: https://linux-guides.myspreadshop.de/
Professioneller Linux Support*: https://www.linuxguides.de/linux-support/
Linux-Arbeitsplatz für KMU & Einzelpersonen*: https://www.linuxguides.de/linux-arbeitsplatz/
Linux Mint Kurs für Anwender*: https://www.linuxguides.de/kurs-linux-mint-fur-anwender/
Offizielle Webseite: https://www.linuxguides.de
Forum: https://forum.linuxguides.de/
Unterstützen: http://unterstuetzen.linuxguides.de
Mastodon: https://mastodon.social/@LinuxGuides
X: https://twitter.com/LinuxGuides
Instagram: https://www.instagram.com/linuxguides/
Kontakt: https://www.linuxguides.de/kontakt/

Inhaltsverzeichnis:
-------------------------------------
0:00 Einleitung
1:02 Syncthing vorgestellt
2:10 Installation
3:43 Konfiguration
4:55 Geräte verbinden
7:55 Dateien synchronisieren
9:21 Weitere Einstellungen
12:10 Ende


Haftungsausschluss:
-------------------------------------
Das Video dient lediglich zu Informationszwecken. Wir übernehmen keinerlei Haftung für in diesem Video gezeigte und / oder erklärte Handlungen. Es entsteht in keinem Moment Anspruch auf Schadensersatz oder ähnliches.

*) Werbung
  •  

Der Fall des Durow

Die Verhaftung von Pawel Durow in Frankreich lässt grundsätzliche Fragen zu Telegram und anderen Messengern aufkommen.

  •  

Ubuntu 24.04.1 LTS ist ab sofort verfügbar

Nach einer zweiwöchigen Verzögerung hat Canonical am 29.8.24 die Veröffentlichung von Ubuntu 24.04.1 LTS bekannt gegeben. Dies ist das erste Point-Release der langfristig unterstützten Ubuntu 24.04 LTS (Noble Numbat) Serie. Das Point-Release 24.04.1 LTS umfasst eine Sammlung von Sicherheitsupdates und Softwareaktualisierungen, die seit April 2024 veröffentlicht wurden. Es ist besonders nützlich für diejenigen, die Ubuntu […]

Der Beitrag Ubuntu 24.04.1 LTS ist ab sofort verfügbar erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Freigabe von Ubuntu 24.04.1 erneut verzögert

Da steckt wohl der Wurm drin. Bei der Veröffentlichung von Ubuntu 24.04.1 wie auch von Ubuntu 22.04.5 gibt es weitere Verzögerung. Die Veröffentlichung wurde bereits um 2 Wochen, auf 29.8.24 verschoben. Nun wurden nochmal zwei Wochen rangehangen. Auf discourse.ubuntu.com wird wie folgt angekündigt: Da wir die erste offizielle Noble 24.04.1 Punktveröffentlichung verschoben haben, fällt das […]

Der Beitrag Freigabe von Ubuntu 24.04.1 erneut verzögert erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Thunderbird Appointment offiziell angekündigt

Mit Thunderbird Appointment hat die MZLA Technologies Corporation die Betaphase einen neuen Online-Dienstes gestartet, welcher die Terminplanung vereinfachen soll. Nun wurde der neue Dienst erstmals offiziell angekündigt.

Bereits im Mai hatte ich die Pläne der MZLA Technologies Corporation enthüllt, mit Thunderbird Appointment einen neuen Dienst zur Terminplanung online zu bringen. Vor wenigen Tagen berichtete ich über den Start der Warteliste für die Betaphase. Nun hat MZLA Thunderbird Appointment auch offiziell angekündigt.

Jetzt auf Warteliste für Thunderbird Appointment Beta eintragen

Viele neue Informationen gibt es nicht, dafür aber zwei neue Screenshots. Außerdem beschreibt MZLA seinen neuen Dienst als Teil eines größeren Vorhabens, in Zukunft nicht nur einen E-Mail-Client, sondern eine ganze Reihe an Produktivitätswerkzeugen bereitzustellen, welche den Alltag effizienter und stressfreier machen sollen.

Thunderbird Appointment Thunderbird Appointment

Der Beitrag Thunderbird Appointment offiziell angekündigt erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

  •  

LinkedIn wechselt zu Microsoft’s Azure Linux

Wir leben in einer Zeit, in der der Begriff “Microsoft Linux” keine verwunderten Blicke mehr hervorruft. Der Technologieriese aus Redmond, der einst Linux als “Krebs” bezeichnete, nutzt es nun als Grundlage für seine milliardenschwere Azure Cloud-Plattform. Wie die meisten wissen, gehört LinkedIn, das weltweit führende soziale Netzwerk für Berufstätige, seit Dezember 2016 vollständig zu Microsoft. […]

Der Beitrag LinkedIn wechselt zu Microsoft’s Azure Linux erschien zuerst auf fosstopia.

  •  
❌