Lese-Ansicht

Orbit by Mozilla: KI-Assistent mit Verbesserungen

Orbit by Mozilla ist eine Firefox-Erweiterung von Mozilla, welche den Browser um einen KI-Assistenten erweitert, der Texte und Videos zusammenfassen kann und dabei die Privatsphäre der Nutzer respektiert. Seit der ersten Version kamen einige Neuerungen dazu.

Das ist Orbit by Mozilla

Download Orbit by Mozilla für Firefox

Die Firefox-Erweiterung Orbit by Mozilla, derzeit noch „Beta“ gekennzeichnet, legt standardmäßig ein graphisches Element über alle Websites, welches aber auch an eine beliebige andere Stelle gezogen werden kann. Fährt man mit der Maus über das Element, hat man die Optionen, sich den Inhalt der aktuellen Seite zusammenfassen zu lassen oder einen Chatbot zum Inhalt zu befragen.

In den Einstellungen der Erweiterung lässt sich zwischen zwei verschiedenen Darstellungen wählen, ob Zusammenfassungen automatisch erfolgen sollen oder ob man die Zusammenfassungen in Stichpunkten, kurzen Sätzen oder ganzen Absätzen erhalten möchte.

Orbit by Mozilla funktioniert nicht nur für Textdokumente, sondern über die Transkriptionen auch für Videoportale wie YouTube, liefert aktuell aber ausschließlich Ergebnisse in englischer Sprache.

Für die Verwendung von Orbit by Mozilla wird kein Benutzerkonto benötigt. Als Sprachmodell kommt derzeit Mistral 7B zum Einsatz, welches auf einem Mozilla-Server gehostet wird. Es werden keine Daten mit Dritten geteilt und Orbit by Mozilla vergisst die übermittelten Informationen umgehend, sobald man auf eine andere Seite navigiert. Da keine Daten mit Mistral geteilt werden, findet durch die Nutzung der Erweiterung auch kein Training des Sprachmodells statt und die Informationen bleiben wirklich privat.

Die Neuerungen von Orbit 1.3.3

Gegenüber der im Dezember 2024 auf diesem Blog vorgestellten Version 1.2.2 hat die aktuelle Version Orbit 1.3.3 diverse Neuerungen erhalten.

So lässt sich Orbit jetzt auch für die Zusammenfassung von PDF-Dateien verwenden und per Rechtsklick auf einen Link lassen sich Seiten zusammenfassen, ohne diese vorher aufrufen zu müssen.

Der Anwender kann ein Tastatur-Kommando festlegen, um Orbit zu öffnen. Auch kann der Nutzer nun ein dunkles Design für Orbit aktivieren.

Die minimalistische Ansicht besitzt jetzt auch eine Schaltfläche, um Orbit zu verstecken, und ist ab sofort die Standard-Ansicht. Außerdem gibt es eine Einführungstour für neue Nutzer und es gab diverse Fehlerkorrekturen.

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KDE verabschiedet sich von Plasma-LTS – So geht es weiter

Auf dem diesjährigen KDE-Entwicklertreffen im österreichischen Graz hat die KDE-Community weitreichende Entscheidungen für die Zukunft des Plasma-Desktops getroffen. Ziel ist es, Ressourcen effizienter einzusetzen, die Qualität weiter zu steigern und den Desktop besser auf reale Nutzerbedürfnisse auszurichten. Kein eigenes Plasma-LTS mehr Eine der zentralen Änderungen betrifft die langfristige Unterstützung (LTS) von KDE Plasma. Bisher hatte […]

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Linux Coffee Talk 4/2025

Im Linux CoffeeTalk im April werfen wir wie gewohnt einen Blick zurück auf alle wichtigen Themen des vergangenen Monats. Dich erwarten spannende Einblicke rund um Distributionen, Desktop-Umgebungen und Open Source Software im Allgemeinen. Also: Kaffee oder Tee schnappen, zurücklehnen und entspannt durch die Highlights des Monats gleiten! Viel Spaß beim Reinschauen oder Reinhören!

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Podcast: Linux Coffee Talk 4/2025

Im April LinuxCoffeeTalk werden wieder alle relevanten Themen vom vergangenen Monat thematisiert. Wie immer gibts viele spannende Themen rundum die Distors, Desktops oder Open Source Software im Allgemeinen. Schnapp Dir einen Kaffee oder Tee, entspann Dich und lass Dich durch den Monat führen.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 138 für Android

Mozilla hat Firefox 138 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 138 für Android.

Download Firefox für Android im Google Play Store

Die Neuerungen von Firefox 138 für Android

Lesezeichen können auf Wunsch alphabetisch sortiert werden. Lesezeichen-Ordner werden jetzt außerdem ganz oben in der Lesezeichen-Liste angezeigt.

Heruntergeladene Dateien sowie deren Download-URL können über den Downloads-Bildschirm mit anderen geteilt werden. Außerdem werden Downloads jetzt nach Zeitpunkt des Herunterladens gruppiert und es gibt einen Filter für die Art des Downloads, wie Grafiken und Dokumente.

Auf Tablets ist der Desktop-Modus für Websites ab sofort standardmäßig aktiviert. Über die Website-Einstellungen lässt sich dies auf Wunsch ändern.

Beim Update von WebExtensions, welche neue optionale Host-Berechtigungen erfordern, werden nun alle Domains angezeigt. Außerdem wird die UserScripts-API jetzt auch auf Android unterstützt.

Für Websites, welche den Media Query prefers-contrast nutzen, berücksichtigt Firefox die neue Kontrast-Einstellung von Android 14 und höher.

Neue Nutzer müssen beim ersten Start von Firefox den Nutzungsbestimmungen und dem Datenschutzhinweis zustimmen.

Wenn ein TLS-Server eine Authentifizierung vom Browser anfordert, kann Firefox jetzt die Client-Zertifikate verwenden, die auf dem Android-Gerät hinzugefügt wurden.

Über die Secret Settings (Einstellungen → Über Firefox → fünf Mal auf das Firefox-Logo klicken, danach tauchen die Secret Settings in den Einstellungen auf) lässt sich optional DNS over HTTPS (DoH) in den Einstellungen aktivieren.

Dazu kommen wie immer neue Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine, diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken sowie Verbesserungen unter der Haube.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 138.0.1

Mozilla hat Firefox 138.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 138.0.1

Mit Firefox 138.0.1 behebt Mozilla ein Problem, welches für manche Nutzer eine leere Firefox-Startseite verursachte. Außerdem wurde ein Workaround für ein Webkompatibilitätsproblem bei Outlook implementiert, welches zu fehlerhaften Dateinamen von heruntergeladenen Dateianhängen führte.

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openSUSE Leap 16.0: Die erste Beta ist da

Die Entwickler von openSUSE haben die Beta der mit Spannung erwarteten Leap 16.0 Version veröffentlicht. Die neue Linux-Distribution basiert erstmals vollständig auf SUSE Linux Enterprise 16 und dem neuen SUSE Linux Framework One, vormals bekannt als Adaptable Linux Platform (ALP). Mit Leap 16.0 schlägt das Projekt ein neues Kapitel auf. Das System setzt vollständig auf […]

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Mozilla veröffentlicht Firefox 138 mit neuer Profilverwaltung

Mozilla hat Firefox 138 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Neue Profilverwaltung

Chronik, Lesezeichen, Passwörter und mehr speichert Firefox in einem sogenannten Profil. Während Firefox das Konzept von Profilen bereits seit der allerersten Version kennt, handelte es sich dabei immer eher um ein Detail im Hintergrund. Mit den neuen Profilen samt neuer Profilverwaltung macht Mozilla dieses Feature sichtbarer und erlaubt einen schnellen Wechsel über das Menü. Dies kann zum Beispiel praktisch für Nutzer sein, die ihren Arbeits- von ihrem Privat-Firefox trennen wollen.

Im Gegensatz zu den „traditionellen“ Profilen kann den neuen Profilen ein Profilbild zugeordnet werden, welches in der Taskleiste über das Firefox-Symbol gelegt wird, was das parallele Arbeiten mit mehreren Profilen erleichtert. Außerdem bietet die neue Profilverwaltung direkt beim Erstellen eines neuen Profils eine Theme-Auswahl zwecks besserer Unterscheidung an. Optional kann Firefox auch mit einer Profilauswahl statt mit einem festgelegten Standard-Profil starten.

Firefox 138

Firefox 138

Firefox 138

Diese Neuerung wird schrittweise ausgerollt und steht zunächst für 0,5 Prozent der Firefox-Nutzer zur Verfügung.

Verschiebbare Tab-Gruppen

Die Tab-Gruppen waren eine der großen Neuerungen von Firefox 137 im vergangenen Monat. Über das Kontextmenü oder durch das Schieben eines Tabs auf einen anderen kann eine neue Tab-Gruppe erstellt werden, welche individuell benannt und mit einer Farbe versehen werden kann. Die Tab-Gruppen können ein- und ausgeklappt werden. Außerdem ist es möglich, Tab-Gruppen zu schließen und zu einem späteren Zeitpunkt über das Menü „Alle Tabs auflisten“ wieder zu öffnen.

Mit Firefox 138 liefert Mozilla eine wichtige Funktion nach: Das Verschieben von Tab-Gruppen, die bislang ihre Position nicht verändern konnten.

Vertikale Tabs bei Herüberfahren mit der Maus ausklappen

Ein großes Highlight von Firefox 136 war die Einführung von vertikalen Tabs als Alternative zur horizontalen Tableiste. Auch hierfür liefert Firefox 138 eine praktische Erweiterung: Über eine neue Option ist es möglich, standardmäßig nur die Favicons darzustellen und die Titel der Tabs dann bei Herüberfahren mit der Maus über die Seitenleiste anzuzeigen.

Firefox 138

Datenschutz: SmartBlock-Platzhalter für X-Content (ehemals Twitter)

Bei Verwendung des strengen Schutzes vor Aktivitätenverfolgung sowie in privaten Fenstern werden seit Firefox 136 auf Websites eingebettete Instagram- sowie TikTok-Inhalte durch einen Platzhalter ersetzt. Erst nach einem Klick auf einen Button wird dann der tatsächliche Inhalt geladen. Firefox 138 erweitert diese Funktion um Unterstützung für Inhalte von X, früher auch als Twitter bekannt.

Firefox 138

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 138 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 138 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Durch die Einführung von Content Security Policies für die Firefox-Oberfläche wurde die Sicherheit von Firefox weiter verbessert.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 138

Das automatische Ausfüllen von Adressen und Kreditkarten wurde für einen verbesserten Umgang mit Formularen überarbeitet, die bei der Eingabe von Informationen dynamisch aktualisiert werden. So können jetzt auch Felder korrekt ausgefüllt werden, die zum Beispiel erst nach nach der Auswahl eines Landes angezeigt werden. Auch werden textarea-Elemente jetzt als Elemente zum automatischen Ausfüllen unterstützt.

Auf der Firefox-Startseite lässt sich bereits seit einiger Zeit ein Hintergrundbild aus einer der Kategorien Abstrakt, Einfarbig oder Fotos auswählen. Hier wurde mit Astronomie eine weitere Kategorie hinzugefügt. Außerdem wurden die zur Verfügung stehenden Optionen im Einstellungs-Overlay der Startseite überarbeitet. Alle Einstellungen stehen nach wie vor in den Firefox-Einstellungen zur Verfügung.

Wird Windows 11 22H2 oder neuer genutzt, nutzt Firefox für die Darstellung von Kontextmenüs den Mica-Stil von Windows 11.

Auf macOS und Linux ist es über das Kontextmenü von Hintergrund-Tabs jetzt möglich, die jeweilige Link-Adresse zu kopieren.

Die bisherigen Einstellungen für die Standardfarben von Websites wurden durch eine neue Kontraststeuerung ersetzt.

Firefox 138

Über den versteckten Dialog zum Hinzufügen beliebiger Suchmaschinen ist es jetzt auch möglich, eine URL für Suchvorschläge zu hinterlegen.

Firefox 138

Nach Aktivieren dieser Einstellung lässt sich jetzt auch eine Suchmaschine über das Kontextmenü eines Suchfelds auf einer Website hinzufügen. Dies ersetzt die bisherige Schlüsselwort-Funktion, welche über Lesezeichen funktionierte. Benutzerdefinierte Suchmaschinen lassen sich außerdem jetzt auch in den Suchmaschinen-Einstellungen bearbeiten.

Im Menü „Alle Tabs auflisten“ haben angepinnte Tabs nicht länger eine Schaltfläche zum Schließen, um ein versehentliches Schließen der angepinnten Tabs zu verhindern, die in der Tableiste auch keine Schließen-Schaltfläche haben.

Bei Verwendung der neuen Seitenleiste merkt sich Firefox jetzt die zuletzt geöffnete Sidebar, wenn diese über den Sidebar-Button in der Navigationsleiste geschlossen und wieder geöffnet wird. Für Nutzer mit aktiviertem Review Checker (standardmäßig nur in den USA ausgerollt) steht dieser jetzt auch als Werkzeug in der neuen Seitenleiste zur Verfügung.

Für Nutzer in den USA kann Firefox nun direkt in den Adressleisten-Vorschlägen das aktuelle Wetter anzeigen, wenn ein passender Suchbegriff in die Adressleiste eingegeben wird. Diese Neuerung wird schrittweise ausgerollt.

Für Unternehmen bietet Firefox 138 einen neuen Data Loss Prevention-Mechanimus, der den Einsatz sogenannter DLL Injections überflüssig macht und über eine Unternehmensrichtlinie aktiviert werden kann.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Im Responsive Design Modus der Entwicklerwerkzeuge war es bereits möglich, einen benutzerdefinierten User-Agent einzugeben. Hier stehen nun auch standardmäßig der User-Agent von Firefox für den Desktop, Firefox für Android sowie Google Chrome für den Desktop zur schnellen Auswahl zur Verfügung.

Im Netzwerkanalyse-Werkzeug lässt sich eine neue Spalte einblenden, welche den vollständigen Pfad der einzelnen Ressourcen anzeigt.

Verbesserungen der Webplattform

Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungsentwickler lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.

Neu ist unter anderem die Unterstützung für den Clear-Site-Data-Header, mit dem Websites die Löschung von lokalen Daten wie dem Cache oder Cookies veranlassen können. Auch für Entwickler von Firefox-Erweiterungen gab es einige Neuerungen, unter anderem Erweiterungen der tabs-API, um besser mit Tabs in Tab-Gruppen umgehen zu können.

Feature-Vorschau

Link-Vorschau mit lokaler KI-Zusammenfassung

Wer über about:config den Schalter browser.ml.linkPreview.enabled per Doppelklick auf true setzt, erhält eine Link-Vorschau, wenn bei gedrückter Shift- und Alt-Taste (macOS: Shift + Option) die Maus über einen Link auf einer Website bewegt wird.

Die Vorschau beinhaltet ein Bild sowie einen kurzen Beschreibungstext, basierend auf den Metadaten der Seite. Handelt es sich dabei um eine englischsprachige Seite, wird außerdem eine KI-basierte Zusammenfassung des Inhaltes generiert, welche aus drei Stichpunkten besteht. Dabei werden keine Daten an Dritte gesendet, die Zusammenfassung geschieht vollständig lokal auf dem Gerät des Anwenders. Über about:config kann der Schalter browser.ml.linkPreview.allowedLanguages von en auf zum Beispiel en,de erweitert werden, um die KI-Zusammenfassung auch für deutschsprachige Inhalte zu aktivieren.

Firefox 138

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Firefox: Enterprise Policy Generator 6.4 veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Mit dem Enterprise Policy Generator 6.4 ist nun ein Update erschienen.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, sodass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können.

Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 6.4

Neue und erweiterte Unternehmensrichtlinien

Der Enterprise Policy Generator 6.4 bringt eine erweiterte Unterstützung von Unternehmensrichtlinien.

Die AutofillAddressEnabled-Richtlinie kann zum Aktivieren oder Deaktivieren des Speicherns und automatischen Ausfüllens von Adressen verwendet werden, die AutofillCreditCardEnabled-Richtlinie zum Aktivieren oder Deaktivieren des Speicherns und automatischen Ausfüllens von Zahlungsmethoden.

Mittels FirefoxSuggest-Richtlinie lässt sich das Feature Firefox Suggest konfigurieren, welches nur für Nutzer in den USA standardmäßig aktiviert ist und externe Vorschläge in die Adressleiste integriert.

Mit der PrintingEnabled-Richtlinie kann die Drucken-Funktion aktiviert oder deaktiviert werden.

Für Nutzer von Firefox 138 und höher respektive Firefox ESR 140 und höher kann die SkipTermsOfUse-Richtlinie verwendet werden, um die Anzeige der Nutzungsbedingungen und des Datenschutzhinweises zu überspringen, wenn Firefox zum ersten Mal gestartet wird.

Die ExtensionSettings-Richtlinie wurde um die default_area-Option erweitert, um die anfängliche Platzierung von Erweiterungs-Schaltflächen festzulegen.

Schließlich wurde noch die EmailTracking-Option zur EnableTrackingProtection-Richtlinie hinzugefügt, um E-Mail-Tracking zu blockieren.

Ausblick

Damit ist die Unterstützung aller Unternehmensrichtlinien bis einschließlich Firefox 115 komplett. Ausnahme ist die Containers-Richtlinie, deren Unterstützung mit dem Enterprise Policy Generator 6.5.0 kommen wird, welcher außerdem die Unterstützung für den ersten Teil der Richtlinien bringen wird, die während der Lebenszeit von Firefox ESR 128 neu dazu gekommen sind. Die Ordner-Unterstützung für die ManagedBookmarks-Richtlinie wird mit einem zukünftigen Update nachgeliefert werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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Ubuntu 20.04 LTS: Support endet bald – jetzt besteht Handlungsbedarf

Am 31. Mai 2025 endet der reguläre Support für Ubuntu 20.04 LTS. Unternehmen, die weiterhin auf diese Version setzen, sollten dringend handeln. Mit Expanded Security Maintenance (ESM) erhalten Ubuntu Instnazen auch nach dem offiziellen Ende wichtige Sicherheitsupdates. So bleiben Server und Anwendungen zuverlässig geschützt. Doch reine Sicherheitsupdates decken nicht alle Risiken ab. Wenn ein Paket […]

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System76 veröffentlicht neue COSMIC-Desktop Alpha 7

Der US-Hersteller System76 hat COSMIC Alpha 7 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine weitere Vorabversion des in Rust entwickelten Desktops für Linux, insbesondere für die firmeneigene Distribution Pop!_OS. Die neue Version bringt viele Verbesserungen rund um Arbeitsflächen. Diese lassen sich nun per Drag-and-Drop verschieben, neu anordnen oder auf andere Monitore ziehen. Zusätzlich gibt es eine […]

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GNOME 48.1 veröffentlicht: Erste Verbesserungen für die neue Version

Das GNOME-Projekt hat Version 48.1 als erstes Wartungsupdate der neuen „Bengaluru“-Reihe veröffentlicht. Die Aktualisierung bringt zahlreiche Fehlerkorrekturen und Feinschliff für bestehende Funktionen mit sich. Mutter, der Fenstermanager von GNOME, erkennt nun Arbeitsplatzwechsel für Screenreader. Zudem wird HDR deaktiviert, wenn veraltete KMS-Treiber verwendet werden. Fällt ein HDR-Monitor aus, schaltet das System auf den Standardfarbmodus zurück. Mutter […]

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GNOME 47.6 veröffentlicht: Stabilität und wichtige Fixes

Das GNOME-Projekt hat Version 47.6 der Desktop Umgebung veröffentlicht. Obwohl 47.5 übersprungen wurde, bringt dieses Update viele kleinere Verbesserungen und Bugfixes. Die neue Version richtet sich an Nutzer der GNOME-47-Reihe „Denver“. Ein zentrales Thema ist der Fenstermanager Mutter. Hier wurden Fehler bei Multi-Monitor-Setups mit NVIDIA-Grafik behoben. Weitere Änderungen umfassen Unterstützung für presentation-time v2 und verbesserte […]

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Ubuntu 25.04 „Plucky Puffin“ ist da – Das ist neu

Mit der Veröffentlichung von Ubuntu 25.04 setzt Canonical ein Zeichen – technisch wie menschlich. Die neue Version wurde dem langjährigen Entwickler Steve Langasek gewidmet, der Anfang 2025 verstarb. Ubuntu 25.04 basiert auf dem brandaktuellen Linux-Kernel 6.14 und bringt zahlreiche tiefgreifende Änderungen im Systemkern und der Infrastruktur. Im Zentrum der technischen Neuerungen steht systemd in Version […]

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Upgrade auf Nextcloud 31

Heute möchte ich kurz erzählen, welche Schwierigkeiten ich beim Upgrade auf Nextcloud 31 Hub 10 zu bewältigen hatte.

Das Upgrade auf Nextcloud 31 war in meinem Fall mal wieder von einigen Hürden umstellt. Meine ersten Versuche, die Nextcloud auf Version 31.0.0 Stable zu heben, waren zwar von Erfolg gekrönt, jedoch sperrte ich damit meinen WebAuthn-Zugang zu meinen Daten. Weitere Versuche bei den Neuerscheinungen 31.0.1 und 31.0.2 liefen ebenfalls ins Leere.

Nun, mit Version 31.0.3, wurde das WebAuthn-Problem jedoch gefixt. Nach der Reparatur der Datenbank und dem Einspielen fehlender Indizes blieb noch eine zu beseitigende Fehlermeldung übrig. Es handelt sich um ein falsches Zeilenformat in der Datenbank.

Falsches Zeilenformat in deiner Datenbank gefunden. ROW_FORMAT=Dynamic bietet die beste Datenbankleistung für Nextcloud. Bitte aktualisiere das Zeilenformat in der folgenden Liste: oc_authtoken, oc_notifications_settings, oc_circles_event, oc_bookmarks_root_folders, oc_vcategory_to_object, oc_vcategory, oc_richdocuments_assets, oc_calendar_rooms, oc_calendar_invitations, oc_webauthn, oc_deck_cards, oc_circles_mountpoint, oc_users, oc_collres_accesscache, oc_talk_internalsignaling, oc_mail_attachments, oc_talk_attendees, oc_external_options, oc_oauth2_access_tokens, oc_twofactor_totp_secrets, oc_deck_assigned_users, oc_mail_trusted_senders, oc_external_config, oc_storages, oc_group_folders_manage, oc_mail_aliases, oc_activity_mq, oc_jobs, oc_bookmarks_folders, oc_deck_board_acl, oc_whats_new, oc_deck_attachment, oc_group_user, oc_twofactor_u2f_registrations, oc_share_external, oc_calendarobjects, oc_accounts_data, oc_mail_accounts, oc_calendarchanges, oc_text_sessions, oc_notifications_pushhash, oc_appconfig, oc_bookmarks_folders_public, oc_user_status, oc_mail_provisionings, oc_circles_mount, oc_bookmarks_tree, oc_richdocuments_direct, oc_calendarsubscriptions, oc_accounts, oc_external_mounts, oc_login_flow_v2, oc_mail_message_tags, oc_calendar_resources_md, oc_comments_read_markers, oc_deck_assigned_labels, oc_mail_tags, oc_mounts, oc_text_documents, oc_flow_checks, oc_mimetypes, oc_group_admin, oc_deck_boards, oc_groups, oc_bookmarks_shares, oc_group_folders_acl, oc_ratelimit_entries, oc_circles_member, oc_migrations, oc_notifications, oc_direct_edit, oc_group_folders_trash, oc_twofactor_providers, oc_files_trash, oc_collres_collections, oc_federated_reshares, oc_talk_commands, oc_addressbookchanges, oc_user_transfer_owner, oc_authorized_groups, oc_share, oc_mail_mailboxes, oc_circles_token, oc_talk_bridges, oc_directlink, oc_circles_circle, oc_twofactor_backupcodes, oc_flow_operations_scope, oc_mail_recipients, oc_calendar_appt_bookings, oc_oauth2_clients, oc_circles_remote, oc_group_folders_groups, oc_bookmarks, oc_dav_shares, oc_cards, oc_addressbooks, oc_mail_local_messages, oc_storages_credentials, oc_activity, oc_bookmarks_tags, oc_external_applicable, oc_recent_contact, oc_filecache, oc_file_locks, oc_mail_messages, oc_flow_operations, oc_known_users, oc_text_steps, oc_collres_resources, oc_richdocuments_wopi, oc_mail_coll_addresses, oc_bookmarks_shared_folders, oc_circles_membership, oc_group_folders, oc_systemtag, oc_comments, oc_systemtag_object_mapping, oc_trusted_servers, oc_privacy_admins, oc_dav_cal_proxy, oc_calendar_appt_configs, oc_talk_rooms, oc_deck_stacks, oc_calendar_rooms_md, oc_cards_properties, oc_properties, oc_calendar_resources, oc_calendar_reminders, oc_preferences, oc_circles_share_lock, oc_bruteforce_attempts, oc_filecache_extended, oc_schedulingobjects, oc_systemtag_group, oc_deck_labels, oc_talk_sessions, oc_profile_config, oc_calendars, oc_calendarobjects_props. Weitere Informationen findest du in der Dokumentation ↗.

Dieser Konflikt kann aber schnell gelöst werden, indem man ein Skript mit folgendem Inhalt erstellt und dieses im Nachgang im Home-Verzeichnis ausführt. Dazu wechselt man in dieses:

cd ~/

Dann öffnet man den Editor:

sudo nano database.sh

fügt folgenden Inhalt ein und speichert mit Ctrl + o:

#!/bin/bash

# Prompt for database credentials
read -p "Enter Database Name: " DB_NAME
read -p "Enter Username: " DB_USER
read -s -p "Enter Password: " DB_PASS
echo

# Generate ALTER TABLE statements and execute them
mysql -u "$DB_USER" -p"$DB_PASS" -e "
SELECT CONCAT('ALTER TABLE `', TABLE_NAME, '` ROW_FORMAT=DYNAMIC;') 
FROM INFORMATION_SCHEMA.TABLES 
WHERE TABLE_SCHEMA = '$DB_NAME' 
AND ENGINE = 'InnoDB';
" -B -N | while read -r sql; do
    mysql -u "$DB_USER" -p"$DB_PASS" -e "$sql" "$DB_NAME"
done

Mit Ctrl + x verlässt man den Editor wieder. Nun wird das Skript mit

sudo chmod +x database.sh

ausführbar gemacht und mit

sudo ./database.sh

gestartet. Während der Ausführung werden Datenbankname, Benutzername und Passwort abgefragt. Sind die Eingaben richtig, sind die Datenbank am Ende gefixt und die Fehlermeldung verschwunden.

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Oracle veröffentlicht Unbreakable Enterprise Kernel 8

Oracle hat die achte Version seines hauseigenen Linux-Kernels vorgestellt. Der sogenannte Unbreakable Enterprise Kernel 8 (kurz UEK 8) basiert nun auf dem stabilen Linux-Kern 6.12 mit Langzeitunterstützung. Damit erhält Oracle Linux eine moderne und stark überarbeitete Kernel-Basis. Die neue Version bringt Verbesserungen bei Speicherverwaltung und I/O-Leistung. Zudem unterstützt sie aktuelle Technologien wie Intel SGX sowie […]

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Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 137.0.2

Mozilla hat Firefox 137.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion. Auch eine Sicherheitslücke wird behoben.

Download Mozilla Firefox 137.0.2

Mit dem Update auf Firefox 137.0.2 behebt Mozilla eine Sicherheitslücke, deren Gefahrenpotenzial Mozilla als hoch einstuft.

Das Problem, dass manche Nutzer Firefox mehrfach neu starten mussten, damit Updates vollständig installiert werden, wurde behoben. Da das Problem in Firefox 137.0.2 behoben wurde, bedeutet dies, dass betroffene Nutzer den Effekt erst ab dem nächsten Update nach diesem bemerken werden.

Der native HTML5 Video-Player reagierte in manchen Fällen nicht länger auf Klicks. Außerdem konnte die Wiedergabe von DRM-geschützten Videos auf manchen Websites fehlschlagen und bei HEVC-Videos konnte es zu verloren gegangenen Frames kommen.

Auf macOS wurde der Dateiauswahl-Dialog auf about:logins beim Versuch, Passwörter zu exportieren, nicht angezeigt.

Unter Windows konnte es für manche Nutzer zu einem Flackern von Tooltips kommen.

Mehrere Barrierefreiheitsprobleme in Zusammenhang mit dem neuen Feature für Unterschriften in PDF-Dateien wurden behoben.

Beim Einfügen von Code via Kontextmenü in das Stileditor-Entwicklerwerkzeug wurde der Code doppelt eingefügt.

Ein Webkompatibilitätsproblem wurde behoben, bei dem sich Radio-Eingabefelder nicht korrekt verhielten, wenn preventDefault() beim Klick-Ereignis aufgerufen wurde.

Außerdem wurde ein Problem in Zusammenhang mit der XSLT-Unterstützung behoben.

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Fedora 42 veröffentlicht: Neue Desktop-Varianten und viele Verbesserungen

Die Fedora-Community hat Version 42 der beliebten Linux-Distribution veröffentlicht. Wie gewohnt erscheint sie im Sechs-Monats-Rhythmus und bringt diesmal besonders viele Neuerungen mit. Mit an Bord: Linux-Kernel 6.14, ein überarbeiteter Installer und frische Desktop-Optionen. Eine der auffälligsten Änderungen betrifft den Installer: Die grafische Oberfläche Anaconda wurde komplett neu gedacht. Fedora setzt nun standardmäßig auf eine Web-Oberfläche […]

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ArcoLinux wird eingestellt

Linux-Distributionen gibt es Hunderte und immer mal wieder wird eine davon eingestellt. Besonders schade ist das, wenn es, wie jetzt, ein so engagiertes Projekt wie ArcoLinux trifft.

Quelle

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Test: Minisforum UM870

Hardware-Tests sind eigentlich nicht meine Spezialität, aber wenn ich schon einmal ein neues Gerät kaufe, kann es nicht schaden, ein paar Sätze zur Linux-Kompatibilität zu schreiben. Die Kurzfassung: relativ hohe Leistung fürs Geld, inkl. Windows-Pro-Lizenz, erweiterbar. Leise, aber nie lautlos. Weitestgehend Linux-kompatibel (Ausnahmen: WLAN, Bluetooth).

Kurz die Ausgangslage: Ich besitze zwei Notebooks, ein Lenovo P1 für Linux und ein MacBook. Mein Windows-PC, den ich gelegentlich zum Testen brauche, hat dagegen seine planmäßige Lebensdauer schon lange überschritten — lahm, nur SATA-SSDs, inkompatibel zu aktuellen Windows-Releases. Zielsetzung war, dafür Ersatz zu schaffen. Aus Platzgründen kein drittes Notebook. Ich wollte ein vorinstalliertes Windows-Pro, mit dem ich mich nicht über die Maßen ärgern muss, einen Slot für eine zweite PCIe-SSD, damit ich parallel Linux installieren kann, eine AMD-CPU mit ordentlicher Rechenleistung und ausreichend RAM für Virtualisierung, Docker & Co. Ein zugängliches BIOS (leider nicht ganz selbstverständlich.) Außerdem sollte das Ding einigermaßen leise sein.

Nach etwas Recherche ist es ein Minisforum UM 870 mit AMD 8745H (Ryzen 7) geworden. 32 GB RAM, 1 TB SSD (plus 1 Slot frei), 2,5 GB Ethernet, 1xUSB-C, 4xUSB-A, HDMI, Displayport, WIFI 6, Bluetooth. Preis zum Zeitpunkt des Kaufs: EUR 550

Also im Prinzip ein »typischer« Mini-PC im mittleren Preissegment. Es gibt billigere Modelle, die aber meist eine langsamere CPU und keinen freien PCIe-Slot haben. Es gibt teurere Modelle mit noch mehr Leistung (verbunden mit mehr Lärm). Für meine Anforderungen erschien mir das Modell genau richtig.

Minisforum UM 870 von vorne
Und von hinten

Mehr Informationen zur Hardware:

Gehäuse öffnen

Das Gehäuse lässt sich mühelos mit vier Schrauben öffnen. Die Schrauben sind allerdings unter angeklebten Gumminoppen versteckt. Diese Noppen leiden bei der Demontage etwas, bleiben aber verwendbar. (Minisforum liefert zwei Ersatznoppen mit. An sich sehr nett, aber warum nicht gleich vier?) Der Einbau der zweiten SSD gelang mühelos. Die SSD war bisher in meinem Notebook im Einsatz. Dort hatte ich Ubuntu und Fedora installiert. Beim nächsten Reboot tauchten beide Linux-Distributionen im Bootmenü auf und ließen sich anstandslos starten. Das ist Linux wie ich es liebe!

Zum Öffnen des Gehäuses müssen vier Gumminoppen entfernt werden
Das Innenleben mit den ausgelieferten Komponenten: Crucial RAM, Kingston SSD

Betrieb unter Windows

Windows war vorinstalliert, erfreulicherweise ohne jede Bloatware. Ein Lob an den Hersteller!

Ich habe solange Updates durchgeführt, bis ich bei 24H2 gelandet bin. Das dauert stundenlang, meine Güte! Arm ist, wer viel mit Windows arbeiten muss …

Danach Google Chrome, Nextcloud Client, VSCode, WSL, Docker, VirtualBox, Git, PowerShell, Ollama etc.

Alles in allem keine Probleme. Vielleicht sollte ich doch auf Windows umsteigen? (Kleiner Scherz …)

Betrieb unter Linux

Ich habe bisher nur Ubuntu 24.10 und Fedora 41 ausprobiert. Beide Distributionen laufen vollkommen problemlos. Das Grafiksystem verwendet Wayland.

Pech hat, wer WLAN oder Bluetooth verwenden will. Linux erkennt den WLAN/Bluetooth-Adapter (MediaTek MT7902) nicht. Das war mir schon vor dem Kauf bekannt. Eine kurze Suche zeigt, dass Linux-Treiber nicht in Sicht sind. Zum Glück sind beide Funktionen für mich nicht relevant (USB-Tastatur, Kabel-gebundenes Netzwerk). Andernfalls wäre ein USB-Dongle die einfachste Lösung. Theoretisch wäre es wohl auch möglich, den WLAN/Bluetooth-Adapter auszutauschen. Im Internet gibt es entsprechende Video-Anleitungen, die aber darauf hinweisen, dass die Neuverkabelung der Antennen ziemlich schwierig ist.

Die WLAN/Bluetooth-Probleme beweisen, dass fehlende Hardware-Treiber bis heute zum Linux-Alltag gehören. Hardware-Kauf ohne vorherige Recherche kann direkt in die Sackgasse führen.

Update 15.4.: Ich habe mit dnf system-upgrade download --releasever=42 und dnf system-upgrade reboot ein Upgrade auf Fedora 42 durchgeführt. Der Bildschirmhintergrund ist merkwürdig, sonst ist mir kein offensichtlicher Unterschied aufgefallen. Hinter den Kulissen hat sich natürlich wie immer eine Menge getan, siehe What’s new und Change set.

Fedora 42 mit merkwürdigem Default-Hintergrundbild

BIOS/EFI

In das BIOS/EFI bzw. zu den Boot-Einstellungen gelangt man mit Entf oder F7. Nicht unendlich viele Einstellungen, aber ausreichend. Secure Boot kann ausgeschaltet werden. Eine Möglichkeit, die Größe des für die GPU reservierten RAMs zu beeinflussen, habe ich hingegen nicht gefunden. (Wäre interessant für Ollama.)

UEFI-Boot-Menü
Das BIOS

Geekbench-Ergebnisse

Alle Tests mit Geekbench 6.4 und mit den Original-BIOS-Einstellungen (Balanced Mode, außerdem stünde ein Performance Mode zur Wahl). Die Lüfterlautstärke ändert sich während der Tests nur minimal. Das Gerät bleibt immer leise, aber es wird nie lautlos (auch nicht, wenn der PC längere Zeit nichts zu tun hat). Rechner, die schnell und lautlos sind, schafft anscheinend nur Apple.

Unter Ubuntu und Fedora habe ich die Gnome-Energiemodi verwendet. Zwischen Ausgeglichen und Leistung gibt es wie unter Windows keinen nennenswerten Unterschied, zumindest nicht, solange die BIOS-Einstellungen nicht verändert werden. Interessanterweise schneidet Windows bei den Geekbench-Tests ein wenig besser ab als Fedora. Noch deutlicher ist der Vorsprung zu Ubuntu.

                                      Single Core    Multi Core
----------------------------------  -------------  ------------
Windows 11 24H2 Energieeffizient             1896          9057
                Ausbalanziert                2622         13129
                Leistung                     2609         13187
Ubuntu 24.10    Ausgeglichen                 2382         12348
                Leistung                     2420         12399
Fedora 41       Ausgeglichen                 2585         13142
                Leistung                     2589         13205

Links:

Unter Windows habe ich auch Ollama ausprobiert. Mein minimalistischer Ollama-Benchmarktest liefert 12 Token/Sekunde (reine CPU-Leistung, die GPU wird nicht benutzt). Traurig, aber mehr war nicht zu erwarten.

Fazit

Die Lebensdauer kann ich noch nicht beurteilen. Die Stabilität war bisher ausgezeichnet, kein einziger Absturz unter Windows/Ubuntu/Fedora/Kali. WLAN und Bluetooth brauche ich nicht, insofern ist mir das Linux-Treiberproblem gleichgültig. Aber ein Notebook mit MT7902 wäre ein totales No-go!

Update 3.5.2025: Theoretisch sollte es möglich sein, den Computer über USB-C mit Strom zu versorgen (siehe auch diesen heise-Test). In Kombination mit meinem Monitor (LG 27UL850-W, 27 Zoll, 4k) funktioniert das aber nicht.

Ich bin ein Fan lautloser Computer. In dieser Liga spielt das Gerät nicht mit. Der Computer ist leise, aber man vergisst keine Minute, dass der PC eingeschaltet ist.

Davon abgesehen bin ich zufrieden. Das Gerät wäre theoretisch auf 64 GB RAM erweiterbar (unwahrscheinlich, dass ich so viel RAM je brauche). Die beiden PCIe-Slots geben auch beim Speicherplatz viel Flexibilität. Eine zweite USB-C-Buchse und eine SD-Karten-Slot wären nett, aber ich kann ohne leben.

Den neuen Apple Mini mit M4-CPU kenne ich nicht aus eigener Erfahrung, ich beziehe mich also auf Infos aus dem Netz. Der Vergleich drängt sich aber auf. Bei etwa gleichem Preis bietet Apples Mini-PC in Minimalausstattung im Geekbench-Test eine deutlich höhere Single-Core-Leistung (ca. 3700), eine unwesentlich höhere Multi-Core-Leistung (ca. 14.700), macht weniger Lärm, ist kleiner, braucht auch kein externes Netzteil, hat aber nur halb so viel RAM und nur 1/4 des Speicherplatzes. Das RAM ist nicht erweiterbar, die SSD nur kompliziert und relativ teuer. (Zur Einordnung: Ein Mac Mini mit 32 GB RAM und 1 TB SSD würde absurde EUR 1500 kosten.) Und natürlich läuft ohne Virtualisierung weder Windows noch Linux. Ich gebe schon zu: Das ist ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Beide PC-Varianten haben Ihre Berechtigung. Apple zeigt, was technisch möglich ist, wenn Geld keine Rolle spielt. Aus Linux- oder Windows-Perspektive bieten Mini-PCs wie das hier präsentierte Modell aber viel Leistung für wenig Geld.

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