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Mozilla veröffentlicht Firefox 141

Mozilla hat Firefox 141 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Smarte Tab-Gruppen dank lokaler KI

Auf Wunsch kann Firefox jetzt automatisch Namen für Tab-Gruppen sowie weitere geöffnete Tabs für bereits erstellte Tab-Gruppen vorschlagen. Dies geschieht mit Hilfe einer lokalen KI, es verlassen dabei also keine Daten den Browser.

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Außerdem lassen sich Tab-Gruppen jetzt auch im Menü „Alle Tabs auflisten“ verschieben.

Mehr Platz für vertikale Tabs

Nutzer vertikaler Tabs anstelle der standardmäßig aktiven horizontalen Tableiste können die Größe des Bereiches für die Werkzeuge am unteren Fensterrand nun anpassen, um mehr Platz für vertikale Tabs zu haben. Schaltflächen, die dadurch keinen Platz mehr haben, werden automatisch in einem Überlauf-Menü angezeigt.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 141 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 141 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 141

Bei Verwendung des strengen Schutzes vor Aktivitätenverfolgung sowie in privaten Fenstern werden seit Firefox 136 auf Websites eingebettete Instagram- sowie TikTok-Inhalte durch einen Platzhalter ersetzt. Erst nach einem Klick auf einen Button wird dann der tatsächliche Inhalt geladen. Firefox 138 erweiterte diese Funktion um Unterstützung für Inhalte von X, früher auch als Twitter bekannt, Firefox 141 bringt Unterstützung für die Disqus-Kommentarplattform.

Der Schutz vor Aktivitätenverfolgung kann mitunter auch Scripts blockieren, welche Fingerprinting zur Betrugsbekämpfung einsetzen, ohne dass Tracking stattfindet. Anstatt die Scripts zu blockieren, setzt Firefox für diese jetzt auf seine Anti-Fingerprinting-Maßnahmen, um die Webkompatibilität zu verbessern.

Die Adressleiste kann nun auch zur Umrechnung von Einheiten genutzt werden. Ein Auswählen des entsprechenden Eintrags kopiert das Ergebnis in die Zwischenablage.

Firefox unterstützt jetzt PDF 2.0 Metatags für die Anzeige von Metadaten in den Dokumenteigenschaften von PDF-Dateien. Außerdem wird nicht länger eine Drucken-Schaltfläche im PDF-Betrachter angezeigt, wenn die Drucken-Funktion in Firefox deaktiviert ist. Auch die Performance der KI-basierten Generierung von Alternativ-Texten beim Einfügen von Bildern in PDF-Dateien wurde verbessert.

Der RAM-Verbrauch unter Linux wurde reduziert. Außerdem erzwingt Firefox nicht länger einen Neustart, wenn ein Update durch eine Paketverwaltung installiert worden ist. Deutliche Verbesserungen des RAM-Verbrauchs gab es außerdem bei der Übersetzungsfunktion.

Unter Windows 11 nutzt Firefox jetzt die vom System bereitgestellten Symbole für die Schaltflächen in der Titelleiste.

In der neuen Chronik-Sidebar lassen sich jetzt wie in der alten Implementierung Einträge mit der Tastatur auswählen. Außerdem wird der Sidebar-Button in der Navigationssymbolleiste nun nach rechts verschoben, wenn die Sidebar rechts angezeigt wird.

Das Speichern von Adressen wurde jetzt auch für Nutzer in Großbritannien, Spanien, Japan und Brasilien aktiviert. Das Speichern von Kreditkarten-Informationen wurde weltweit aktiviert. Wetter-Vorschläge in der Adressleiste wurden für Nutzer in Deutschland, Frankreich und Italien aktiviert.

Die Firefox-Startseite zeigt in den Content-Empfehlungen nicht länger Beschreibungstexte an.

Wird über about:config der Schalter browser.download.enableDeletePrivate auf true gesetzt, erscheint in den Firefox-Einstellungen für Downloads eine neue Option, um festzulegen, ob heruntergeladene Dateien im privaten Modus gelöscht werden sollen, wenn alle privaten Fenster geschlossen werden. Bisher ist dies immer der Fall.

Mit browser.screenshots.folderList gibt es einen weiteren neuen Schalter in about:config, der den Speicherort für Screenshots betrifft. Wird dieser auf 0 gesetzt, werden Screenshots auf dem Desktop gespeichert. Bei einem Wert von 1 (Standard), wird der Downloads-Ordner des Systems genutzt. Wird der Schalter auf 2 gesetzt, kann die Option browser.screenshots.dir genutzt werden, um einen Ordner festzulegen. Und bei einem Wert von 3 wird der Screenshot-Ordner des Systems genutzt.

Im Responsive Design Modus der Entwicklerwerkzeuge wird ein geänderter User-Agent nun direkt übernommen, wenn das entsprechende Eingabefeld den Fokus verliert, statt zwingend die Betätigung der Enter-Taste zu erwarten, und die Eingabe bei Betätigung der ESC-Taste zurückgesetzt. Auch die Eingaben für die Breite und Höhe des Festers werden durchd die ESC-Taste jetzt zurückgesetzt.

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung für Cookies mit unabhängigem Partitionierungsstatus (CHIPS) wurde hinzugefügt, so dass Entwickler ein Cookie in einem nach Top-Level-Site partitionierten Speicher ablegen können.

Auf Windows unterstützt Firefox jetzt die WebGPU-API. Unterstützung auf macOS, Linux und Android wird in den kommenden Monaten folgen.

In Eingabefeldern vom Typ search lässt sich die Eingabe jetzt mittels ESC-Taste leeren.

Weitere Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungsentwickler lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.

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ImageMagick unter Linux

ImageMagick, eine Sammlung von Werkzeugen zur Konvertierung und Bearbeitung von Grafiken, wird oft unterschätzt. Dabei bietet sie mannigfaltige Werkzeuge zur Bildmanipulation.

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Drei infizierte AUR-Pakete mit Schadsoftware entdeckt

Im Arch User Repository (AUR) wurden erneut schädliche Pakete gefunden. Drei von Nutzern hochgeladene Anwendungen enthielten eine Fernzugriffssoftware mit Schadcode. Die betroffenen Pakete heißen librewolf-fix-bin, firefox-patch-bin und zen-browser-patched-bin. Alle wurden am 16. Juli veröffentlicht und stammten offenbar vom selben Urheber. Sicherheitsexperten entdeckten einen Trojaner, der aus einem fremden GitHub-Skript geladen wurde. Damit hätten Angreifer volle […]

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Runde Sache! KDE Plasma 6.5 bringt abgerundete Fensterecken

Mit Plasma 6.5 erhält KDE eine lang erwartete Neuerung. Fenster mit Breeze-Dekoration zeigen nun auch unten abgerundete Ecken. Diese Änderung wird standardmäßig aktiviert, lässt sich aber abschalten. Verantwortlich für die Anpassung ist der Fenstermanager KWin. Neben der optischen Verfeinerung gibt es weitere Verbesserungen. Seitenleisten in Discover und Systemüberwachung sind jetzt frei skalierbar. KRunner zeigt Suchergebnisse […]

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Debian 13 erscheint am 9. August

Die kommende stabile Version Debian 13 mit dem Codenamen Trixie hat nun ein offizielles Veröffentlichungsdatum. Wie Release Manager Emilio Monfort über die Debian-Mailingliste bestätigte, soll der Release am 9. August 2025 erfolgen. Damit bleiben Entwicklern und Testern nur wenige Wochen für letzte Anpassungen. Auch Nutzer weltweit bereiten Veranstaltungen zur Veröffentlichung vor. Dabei werden Erfahrungen geteilt […]

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Intel stellt Clear Linux ein

In der Distributionsszene herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Abschied nehmen heißt es jetzt von Intels innovativem Ansatz mit Clear Linux.

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Podcast - macOS oder Linux: Welches System ist die richtige Wahl für Dich?

Viele Menschen stehen bei der Wahl des Betriebssystems vor der Entscheidung zwischen Windows, macOS und Linux. In diesem Video geht es um **macOS und Linux** – zwei Systeme mit ganz unterschiedlichen Ansätzen: macOS überzeugt durch Benutzerfreundlichkeit und nahtlose Integration, während Linux für maximale Freiheit, Anpassbarkeit und Offenheit steht. Ich zeige dir die wichtigsten Unterschiede und worauf es ankommt, wenn du überlegst, von macOS auf Linux umzusteigen... sei es aus Interesse an mehr Datenschutz, Performance oder langfristiger Unabhängigkeit.

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macOS oder Linux: Welches System ist die richtige Wahl für Dich?

Linux und macOS sind beide ziemlich beliebte und sichere Betriebssysteme. Für manche ist der Unterschied gar nicht so sichtbar. Manchmal werden Unix und Linux als nahe Artverwandte doch wie Äpfel und Birnen verglichen. Doch sie haben deutliche Unterschiede, die sie für verschiedene Nutzer attraktiv machen. Nach meinem Leitfaden für Windows User, der die Unterschiede zwischen […]

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AVM bringt FRITZ!OS 8.20

AVM startet mit dem Roll-out des Updates FRITZ!OS 8.20 für seine diversen Router. Mehr als 40 Neuerungen und Verbesserungen für die FRITZ!-Produkte seien enthalten.

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LibreOffice 25.2.5 veröffentlicht: Stabiler Nachfolger für 24.8

Die Document Foundation hat LibreOffice 25.2.5 für Windows, macOS und Linux veröffentlicht. Es handelt sich um das fünfte Wartungsupdate der Version 25.2, das nun für den produktiven Einsatz empfohlen wird. Mit dem Ende des Supports für LibreOffice 24.8 markiert die neue Version den aktuellen Stabilitätsstandard. Sie richtet sich an Organisationen und Privatanwender, die eine zuverlässige […]

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Nextcloud-Kontakte in Thunderbird einbinden

Im Artikel „Nextcloud-Kalender in Thunderbird einbinden“ habe ich erklärt, wie man seine Nextcloud-Termine im Mail-Client über die CalDAV-Schnittstelle integrieren kann. Das Gleiche funktioniert auch problemlos via CardDAV mit den Kontakten. Wie das geht, beschreibe ich in diesem Artikel.

Vorbereitung in der Nextcloud

Zuerst meldet man sich über die Weboberfläche der Nexcloud an. Dort navigiert man zu den Kontakten und weiter unten links zu den Kontakte-Einstellungen.

Nextcloud – Kontakte-Einstellungen
Nextcloud – Kontakte-Einstellungen

Von hier wählt man das entsprechende Adressbuch und kopiert den Link.

Nextcloud – Adressbücher
Nextcloud – Adressbücher
Nextcloud – CardDAV-Adresse kopieren
Nextcloud – CardDAV-Adresse kopieren

Vorbereitung in Thunderbird

In Thunderbird wählt man Neues Adressbuch anlegen und im Anschluss CardDAV-Adressbuch hinzufügen.

Thunderbird – Neues Adressbuch anlegen
Thunderbird – Neues Adressbuch anlegen
Thunderbird – CardDAV-Adressbuch hinzufügen
Thunderbird – CardDAV-Adressbuch hinzufügen

Im sich öffnenden Fenster Neues CardDAV-Adressbuch gibt man nun den Benutzernamen des Nextcloud-Accounts und den zuvor kopierten Link der CardDAV-Adresse ein.

Thunderbird – Neues CardDAV-Adressbuch
Thunderbird – Neues CardDAV-Adressbuch

Diesen Vorgang bestätigt man nun mit dem Passwort des Nextcloud-Accounts und OK

Thunderbird – Authentifizierung
Thunderbird – Authentifizierung

und schließt die Einrichtung nach der Auswahl der Verfügbaren Adressbücher mit Weiter ab.

Thunderbird – Neues CardDAV-Adressbuch
Thunderbird – Neues CardDAV-Adressbuch
Thunderbird – Kontakte
Thunderbird – Kontakte

Die Kontakte werden nun wie gewünscht in Thunderbird angezeigt (siehe Screenshot).

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GParted Live 1.7.0-8 erschienen

Die Veröffentlichung bringt vor allem Verbesserungen unter der Haube. Wichtigste Neuerung ist ein Mechanismus, der das Auftreten zufällig sortierter Blockgeräte im Live-System reduziert – ein Problem, das beim Einsatz wechselnder oder mehrerer Speichermedien auftreten kann.

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Angriffe auf Open Source Entwicklerumgebungen nehmen drastisch zu

Im zweiten Quartal 2025 identifizierte Sonatype über 16.000 schädliche Pakete. Das entspricht einem Anstieg von 188 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen ist der Open-Source Bereich, wo gezielte Angriffe auf Entwicklerumgebungen zunehmend zur Regel werden. Im Fokus der Angreifer stehen sensible Informationen wie Zugangsschlüssel, API Tokens und Konfigurationsdateien. Diese befinden sich häufig in vorhersehbaren […]

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Digitale Selbstbestimmung mit Open Source

In einer zunehmend digitalisierten Welt gewinnt das Thema Freie Software immer mehr an Bedeutung. Projekte wie Linux, WordPress und Nextcloud zeigen eindrucksvoll, wie leistungsfähig und benutzerfreundlich quelloffene Alternativen zu proprietärer Software sein können. Der Blog intux.de widmet sich seit Jahren genau diesen Themen – praxisnah, verständlich und immer nah an der Community.

Raspberry Pi: Der Einstieg in die Welt der freien Software

Besonders spannend ist der Einsatz eines Raspberry Pi. Der kleine Einplatinenrechner eignet sich hervorragend als Einstieg in die Welt von Open Source. Egal ob als lokaler Webserver für WordPress, als private Cloud mit Nextcloud oder als Linux-Desktop mit Tux als Maskottchen – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Mehr Kontrolle dank quelloffener Systeme

Gerade im privaten Bereich bietet freie Software nicht nur Kostenvorteile, sondern auch ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Wer Linux nutzt, hat die volle Kontrolle über sein System. Keine versteckten Updates, keine Telemetrie – nur der Code, der sichtbar und nachvollziehbar ist.

intux.de: Erfahrungsberichte und Tipps aus der Community

Der Blog intux.de beleuchtet regelmäßig neue Entwicklungen rund um Linux und andere Open-Source-Projekte. Die Artikel zeichnen sich durch persönliche Erfahrungen, hilfreiche Tipps und einen klaren Fokus auf quelloffene Software aus. So wird die digitale Souveränität für jedermann zugänglich.

Open Source: Eine Bewegung mit Zukunft

Ob als Werkzeug für den Alltag, als Plattform für kreative Projekte oder als Lernobjekt für IT-Interessierte – Open Source ist längst mehr als nur ein Nischenthema. Es ist eine Bewegung, die täglich wächst – und dank Seiten wie intux.de für viele Menschen greifbar und verständlich wird.

Fazit

Freie und quelloffene Software ist längst mehr als nur ein Hobby für Technik-Enthusiasten. Mit Linux, dem Raspberry Pi, WordPress oder Nextcloud stehen leistungsstarke Werkzeuge zur Verfügung, die Unabhängigkeit, Transparenz und Kontrolle über die eigene digitale Umgebung ermöglichen. Projekte wie intux.de zeigen, wie praxisnah und alltagstauglich der Einsatz von Open Source sein kann – ganz ohne Kompromisse bei Funktionalität oder Komfort. Wer bereit ist, sich ein wenig einzuarbeiten, wird mit einem System belohnt, das Freiheit und Technik sinnvoll vereint.

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KDE veröffentlicht Plasma 6.4.3 mit zahlreichen Verbesserungen

Knapp zwei Wochen nach dem letzten Update hat das KDE Projekt Plasma 6.4.3 veröffentlicht. Die neue Version bringt zahlreiche Korrekturen und Optimierungen in verschiedenen Bereichen der Desktopumgebung. Die Appverwaltung Discover reagiert nun deutlich schneller und hebt ausgewählte Elemente sofort hervor. Auch die Plasma Erweiterungen wurden überarbeitet, unter anderem mit besserem Verhalten beim Fensterwechsel und verlässlicheren […]

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Zabbix 7.4 bringt neue Sicherheitsfunktionen und verbesserte Leistung

Die Entwickler von Zabbix haben Version 7.4 ihrer Open Source Monitoringlösung veröffentlicht. Das Update bringt zahlreiche Neuerungen für IT-Administratoren in komplexen Systemlandschaften. Neu ist die verschlüsselte Verbindung vom Webinterface zum Zabbix Server über TLS. Auch der E-Mail-Versand unterstützt jetzt OAuth, was die Sicherheit bei Benachrichtigungen erhöht. Die Benutzeroberfläche wurde um einen dynamischen Widget-Editor und eine […]

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Plattformübergreifend arbeiten

Im digitalen Arbeitsumfeld sind heterogene IT-Strukturen längst zur Realität geworden. Man arbeitet heute in Teams, die Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen nutzen – Windows, Linux und macOS koexistieren zunehmend selbstverständlich. Dabei stellt sich weniger die Frage, welches System das beste ist, sondern vielmehr, wie man plattformübergreifend sichere Arbeitsbedingungen schafft. Denn jedes Betriebssystem bringt eigene Stärken mit, aber auch spezifische Schwachstellen. Besonders im Kontext verteilter Arbeitsplätze, hybrider Teams und cloudbasierter Prozesse ist es entscheidend, Sicherheitsmaßnahmen nicht isoliert, sondern systemübergreifend zu denken. Nur wenn man versteht, wie die jeweiligen Architekturen funktionieren und wie sie auf technischer wie organisatorischer Ebene zusammenspielen, kann man Risiken minimieren. Der Zugriff auf sensible Daten, Authentifizierungsmethoden oder der Einsatz von Monitoring-Tools – all diese Bereiche müssen strategisch aufeinander abgestimmt werden.

Unterschiedliche Sicherheitsmodelle verstehen – wie man systembedingte Schwächen ausgleicht

Jedes Betriebssystem folgt einer eigenen Sicherheitsphilosophie. Um ein sicheres Zusammenspiel zu gewährleisten, muss man diese zunächst durchdringen. Windows setzt traditionell auf eine zentrale Benutzerverwaltung über Active Directory und nutzt Gruppenrichtlinien zur Durchsetzung von Sicherheitsvorgaben. macOS orientiert sich stark am UNIX-Prinzip der Benutzertrennung und bringt mit Gatekeeper und System Integrity Protection eigene Schutzmechanismen mit. Linux hingegen ist durch seine Offenheit und Modularität geprägt, was eine hohe Anpassbarkeit ermöglicht – aber auch eine größere Verantwortung beim Anwender voraussetzt.

Man darf sich nicht auf die scheinbare „Stärke“ eines Systems verlassen, sondern muss die jeweiligen Lücken kennen. Während Windows anfällig für Malware über unsichere Dienste sein kann, sind bei Linux-Konfigurationen oft Fehlbedienungen ein Einfallstor. macOS wiederum schützt zuverlässig gegen viele Schadprogramme, ist aber nicht gegen Zero-Day-Exploits immun. Die Lösung liegt in der wechselseitigen Kompensation: Man etabliert Prozesse, die die Schwächen eines Systems durch die Stärken eines anderen abfedern. Etwa durch zentrale Netzwerksegmentierung oder rollenbasierte Zugriffskonzepte. Auch einfache Maßnahmen – wie das sichere Hinterlegen und regelmäßige Erneuern eines Windows 11 Keys – tragen ihren Teil dazu bei, potenzielle Angriffsflächen zu minimieren. Wer das Sicherheitsprofil jedes Systems im Detail kennt, kann systemübergreifend robuste Schutzmechanismen implementieren.

Gemeinsame Standards etablieren – wie man durchrichtlinienübergreifende Policies implementiert

In einer Umgebung mit mehreren Betriebssystemen stößt man schnell auf ein Problem: Sicherheitseinstellungen greifen oft nur innerhalb ihrer nativen Plattform. Um dennoch einheitliche Schutzkonzepte umzusetzen, ist es erforderlich, Richtlinienbetrieb systemübergreifend zu denken. Hier kommen sogenannte Cross-Platform-Policies ins Spiel. Diese Sicherheitsrichtlinien sind nicht an ein bestimmtes Betriebssystem gebunden, sondern basieren auf übergeordneten Prinzipien wie Zero Trust, Least Privilege oder Multi-Faktor-Authentifizierung.

Man beginnt mit einer Analyse aller eingesetzten Systeme und deren zentraler Sicherheitsfunktionen. Anschließend definiert man Kernanforderungen – etwa zur Passwortsicherheit, zum Patch-Zyklus oder zur Verschlüsselung von Daten – und setzt diese mithilfe von Tools wie Microsoft Intune, Jamf oder Open Source-Pendants auf allen Plattformen durch. Dabei ist darauf zu achten, dass die Auslegung der Richtlinien nicht zu rigide erfolgt, da gerade bei Linux-Systemen individuelle Konfigurationen notwendig sein können.

Ein praktisches Beispiel ist der Umgang mit Administratorrechten. Unter Windows nutzt man Gruppenrichtlinien, unter Linux sudo-Berechtigungen, unter macOS rollenbasierte Nutzerprofile. Einheitliche Richtlinien sorgen dafür, dass man die Kontrolle über Rechtevergabe und Systemzugriffe auch bei gemischten Umgebungen nicht verliert. Selbst die Lizenzverwaltung, etwa die Zuweisung eines Windows 11 Keys, kann zentral über Plattform-Managementlösungen erfolgen – sicher, nachvollziehbar und auditierbar.

Authentifizierung, Verschlüsselung, Rechtevergabe – worauf man in gemischten Umgebungen achten muss

Die Authentifizierung bildet die erste Sicherheitsbarriere jedes Systems – unabhängig vom Betriebssystem. In einem plattformübergreifenden Setup muss man sicherstellen, dass alle eingesetzten Mechanismen ein gleich hohes Sicherheitsniveau bieten. Single Sign-On (SSO) über Identity Provider wie Azure AD oder Okta hilft, zentrale Identitäten zu verwalten und Systemzugriffe nachvollziehbar zu gestalten. Entscheidend ist, dass man auch Geräte außerhalb der Windows-Welt – etwa unter Linux oder macOS – nahtlos einbindet.

Verschlüsselung ist der zweite Eckpfeiler. Während Windows mit BitLocker arbeitet, setzen viele Linux-Distributionen auf LUKS, und macOS verwendet FileVault. Diese Tools unterscheiden sich in Funktion und Konfiguration, verfolgen jedoch dasselbe Ziel: die Integrität sensibler Daten auf Systemebene zu gewährleisten. Ein ganzheitliches Verschlüsselungskonzept stellt sicher, dass Daten unabhängig vom Endgerät geschützt sind – selbst wenn der physische Zugriff durch Dritte erfolgt.

Rechtevergabe schließlich muss nicht nur sicher, sondern auch nachvollziehbar sein. Unter Windows spielt das Active Directory eine Schlüsselrolle, unter Linux helfen Access Control Lists (ACL), während macOS ebenfalls fein abgestufte Rollenmodelle erlaubt. Die Herausforderung liegt darin, diese Mechanismen so zu verzahnen, dass keine Lücken entstehen.

Endpoint Management und Monitoring – wie man mit zentralen Tools die Kontrolle behält

In modernen Arbeitsumgebungen verlässt man sich nicht mehr auf stationäre IT-Strukturen. Notebooks, Tablets und mobile Geräte bewegen sich außerhalb klassischer Unternehmensnetzwerke. Das macht effektives Endpoint Management zur unverzichtbaren Sicherheitskomponente. Dabei steht man vor der Aufgabe, unterschiedliche Betriebssysteme gleichzeitig zu verwalten – ohne dass die Kontrolle über Konfiguration, Updates oder Zugriffsrechte verloren geht.

Man setzt auf zentrale Managementlösungen wie Microsoft Endpoint Manager, VMware Workspace ONE oder plattformunabhängige Open-Source-Ansätze wie Munki oder Ansible. Diese Tools ermöglichen es, Sicherheitsrichtlinien über Systemgrenzen hinweg auszurollen, Patches zeitnah zu verteilen und Geräte bei Auffälligkeiten sofort zu isolieren. Auch das Monitoring wird damit skalierbar und konsistent. Man erkennt unautorisierte Zugriffe, veraltete Softwarestände oder kritische Konfigurationsabweichungen – unabhängig davon, ob es sich um ein Windows-Notebook, ein Linux-Server-Device oder ein macOS-Arbeitsgerät handelt.

Ein strukturierter Lifecycle-Ansatz gehört ebenfalls dazu. Vom ersten Boot bis zum Offboarding eines Geräts muss nachvollziehbar dokumentiert werden, welche Zugriffe gewährt, welche Daten gespeichert und welche Updates durchgeführt wurden. Selbst administrative Elemente wie das Einpflegen eines Windows 11 Keys lassen sich über diese Plattformen verwalten – revisionssicher, automatisiert und zuverlässig. So wahrt man in komplexen IT-Landschaften jederzeit die Übersicht und bleibt handlungsfähig.

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Linux Mint 22.2 rückt näher. Auch LMDE 7 blitzt am Horizont auf

Die Entwicklung von Linux Mint 22.2 mit dem Codenamen „Zara“ nähert sich der Zielgeraden. Das Team arbeitet derzeit an der finalen Paketpflege und dem Einpflegen offener Änderungen. Eine genaue Freigabe steht noch aus, doch die Beta wird für Ende Juli oder Anfang August erwartet. Das kommende Update bringt zahlreiche technische Verbesserungen. Dazu zählt ein aktualisierter […]

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Ubuntu 24.04 LTS erhält aktualisierten HWE Kernel 6.14

Canonical plant noch im Verlauf des Juli ein neues Hardware Enablement Stack (HWE) für Ubuntu 24.04 LTS ausrollen. Dieses Update bringt wesentliche Verbesserungen bei Grafiktreibern und Kernel, noch bevor Ubuntu 24.04.3 LTS am 7. August erscheint. Ziel der Ubuntu Produktpolitik ist es die Unterstützung aktueller Hardware auch unter der Langzeitversion sicherzustellen. Der neue HWE-Stack basiert […]

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