Ubuntu 24.04.2 erschienen
Mit einer Woche Verspätung wurde mit Ubuntu 24.04.2 LTS das zweite Point-Release für »Noble Numbat« freigegeben. Es bringt unter anderem Kernel 6.11 zu den Anwendern.
Mit einer Woche Verspätung wurde mit Ubuntu 24.04.2 LTS das zweite Point-Release für »Noble Numbat« freigegeben. Es bringt unter anderem Kernel 6.11 zu den Anwendern.
Canonical hat heute die das zweite Point-Release von Ubuntu 24.04.2 LTS veröffentlicht gegeben. Nach einer einwöchigen Verzögerung stehen nun Ubuntu und alle offiziellen Derivate und Flavours zum Download bereitsteht. Dieses zweite Point-Release der langzeitunterstützten Ubuntu 24.04 LTS-Serie bringt vor allem Sicherheitsupdates und Softwareverbesserungen, die seit der Veröffentlichung von Ubuntu 24.04.1 LTS im August 2024 bereitgestellt […]
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Das Buch „Ubuntu 24.04 – Schnelleinstieg“ von Robert Gödl ist in der 1. Auflage 2024 im mitp-Verlag erschienen und umfasst 176 Seiten. Es trägt den Untertitel Der einfache Einstieg in die Linux-Welt und richtet sich vor allem an Einsteiger sowie Windows-Umsteiger.
Das Werk ist gut strukturiert und beginnt mit einer kurzen Einführung in die Themen Linux, Open Source und Freie Software – eine wichtige Grundlage, um das Betriebssystem Ubuntu besser zu verstehen. Der Leser wird schrittweise an die Materie herangeführt und erhält hilfreiche Erklärungen zu grundlegenden Begriffen und Unterschieden, etwa zwischen den Versionen LTS (Long Term Support) und STS (Short Term Support). Zudem wird die Erstellung eines Live-Systems auf DVD oder USB-Stick erläutert. Eine DVD mit der LTS-Version von Ubuntu 24.04 liegt dem Buch bei.
Das Buch bietet dem Leser detaillierte Anleitungen zur Nutzung eines Ubuntu-Live-Systems, sodass er Ubuntu zunächst testen kann, ohne sein bestehendes Betriebssystem zu verändern. Anschließend führt der Autor durch die Installation von Ubuntu 24.04 – sowohl als alleiniges Betriebssystem als auch im Dual-Boot mit einem anderen OS (operating system).
Ein Schwerpunkt liegt auf der Benutzeroberfläche des GNOME-Desktops. Der Autor stellt verschiedene Anpassungsmöglichkeiten vor und gibt Alternativen an die Hand. Besonders positiv hervorzuheben ist die Vorstellung zahlreicher Programme und Anwendungen, die den Umstieg auf Ubuntu 24.04 LTS erleichtern sollen. Auch spezialisierte Software, wie CAD-Anwendungen, wird behandelt.
Trotz der insgesamt gelungenen Einführung gibt es einige Schwächen. In bestimmten Passagen entsteht der Eindruck, dass sich der Autor zwar mit Ubuntu beschäftigt hat, aber nicht in allen Aspekten tiefgehende Kenntnisse besitzt. Dies zeigt sich insbesondere bei seinen Erläuterungen zum Paketformat Snap und zur Paketverwaltung APT. Hier wären genauere und fundiertere Informationen wünschenswert gewesen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die beiliegende DVD mit der Ubuntu-Distribution. Da Ubuntu kostenlos direkt beim Distributor heruntergeladen werden kann, erscheint dieser physische Datenträger nicht mehr zeitgemäß.
Das Buch gliedert sich in folgende Kapitel:
„Ubuntu 24.04 – Schnelleinstieg“ ist ein gut strukturiertes Buch, das neuen Ubuntu-Nutzern eine solide Orientierung bietet. Es enthält hilfreiche Informationen für den Umstieg auf das Betriebssystem und erleichtert insbesondere Windows-Umsteigern den Einstieg.
Für erfahrene Ubuntu-Nutzer hält das Buch jedoch kaum neue Erkenntnisse bereit. Daher ist die Empfehlung eher eingeschränkt – insbesondere in Bezug auf die technische Tiefe der Inhalte. Für zukünftige Fachbücher des Autors wäre eine intensivere Auseinandersetzung mit spezifischen Ubuntu-Themen wünschenswert.
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Ubuntu 25.04 »Plucky Puffin« steht am 17. April zur Veröffentlichung an. Einige Neuerungen dieses Interims-Releases sind bereits bestätigt, andere noch unklar.
Unruhe im Hause Canonical. Das Unternehmen hinter Ubuntu hat bekannt gegeben, dass einige Systemabbilder ohne das aktualisierte HWE-Kernel generiert wurden. Dadurch musste der geplante Start von 13. Februar auf den 20. Februar verschoben werden. Das zweite Point-Release wurde für Ubuntu 24.04 via Softwareupdates freigegeben. Fehlende Kernel-Updates in Ubuntu 24.04.2 Das Problem betrifft einige Varianten von […]
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Ubuntu 24.04 steht unter keinem guten Stern, was die Release-Termine angeht. Nach mehreren Verspätungen im Vorfeld musste jetzt auch Ubuntu 24.04-2 um eine Woche auf den 20. Februar verschoben werden.
Etwas früher als erwartet wird ab sofort das zweite Point-Release für Ubuntu 24.04 verteilt. Ursprünglich wurde der 13. Februar als Veröffentlichungstermin kommuniziert. Doch kaum jemand wird verärgert sein, wenn es früher als später erscheint. Das zweite Point-Release bringt den Linux-Kernel 6.11 sowie aktualisierte Grafiktreiber, die aus Ubuntu 24.10 zurückportiert wurden. Zudem bringt die Veröffentlichung Unterstützung […]
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Die Geschwindigkeit und Stabilität der Internetverbindung auf einem Ubuntu-System können durch die Wahl eines schnellen und zuverlässigen Nameservers erheblich verbessert werden. In diesem Artikel zeige ich, wie man den Nameserver auf Ubuntu für IPv4 und IPv6 konfigurieren und optimieren kann.
Durch die Nutzung schneller öffentlicher DNS-Server wie Google DNS können die Ladezeiten von Webseiten und die allgemeine Netzwerkperformance gesteigert werden.
Hierzu geht man in die Netzwerkeinstellungen des Systems und trägt die IP-Adressen der DNS-Server für IPv4 (8.8.8.8, 8.8.4.4) und für IPv6 (2001:4860:4860::8888, 2001:4860:4860::8844), jeweils durch ein Komma getrennt, im Kabelnetzwerk und WLAN ein.



Die Optimierung der Nameserver auf Ubuntu ist ein einfacher, aber effektiver Schritt, um die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Internetverbindung zu erhöhen. Mit schnellen DNS-Servern wie Google DNS kommt es zu einer spürbaren Verbesserung bei der Webnutzung.
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Canonical hat den geplanten Veröffentlichungstermin für das nächste Point-Release von Ubuntu 24.04 LTS angekündigt. Die Version 24.04.2 soll am 13. Februar 2025 erscheinen. Florent „Skia“ Jacquet hat das Statusdokument für Ubuntu 24.04.2 LTS erstellt, das bekannte kritische Fehler, wichtige Änderungen und den Veröffentlichungsfortschritt bis zum geplanten Release am 13. Februar 2025 dokumentiert. Das zweite Point-Release […]
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Nach der Installation von Ubuntu wird man feststellen, dass einige Mediendateien die Wiedergabe verweigern. Betroffen sind u. a. Formate wie AVI, MPEG und MP3. Der Grund hierfür liegt in den Lizenzbeschränkungen der einzelnen Formate, weshalb die benötigten Codecs nicht mit dem Betriebssystem ausgeliefert werden dürfen.
Wer hier Abhilfe sucht, kann das Metapaket ubuntu-restricted-extras nachinstallieren. Dieses enthält nicht nur die zuvor erwähnten Codecs, sondern auch die typischen Microsoft-Schriftarten.
Das Metapaket wird über das Terminal dem System hinzugefügt.
sudo apt install ubuntu-restricted-extras
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Es gibt ein paar Stellschrauben, an denen man drehen kann, um das Betriebssystem Ubuntu zu beschleunigen. Heute stelle ich das Tool Preload vor.
Bei Preload handelt es sich um einen Hintergrunddienst, der die Systemleistung verbessert, indem er häufig genutzte Anwendungen vorab lädt. Preload basiert auf der Idee des „predictive loading“, bei dem das System analysiert, welche Programme der Benutzer häufig verwendet, und diese Programme oder Teile davon im Voraus in den Speicher lädt. Dadurch können Programme oder Teile davon, die bereits im RAM vorhanden sind, schneller starten.
sudo apt install preload
Die Konfiguration kann angepasst werden, wobei die Standardeinstellung völlig ausreicht. Wer dennoch einige Werte anpassen möchte, schaut bitte hier.
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Die Ubuntu-Entwickler prüfen, ob sie ihre Richtlinien für Updates an Wochenenden überarbeiten. Es geht darum, stabile Updates (SRUs) weder freizugeben noch auf 100 % hochzustufen. Der Vorschlag soll Systemadministratoren und Nutzern entgegenkommen, die an Wochenenden weniger mit Updates zu tun haben möchten. Gleichzeitig könnten Freizeitnutzer von weniger Unterbrechungen profitieren. Julian Andres Klode von Canonical brachte […]
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Fotobücher lassen sich heutzutage recht leicht über Computer oder Smartphones erstellen. Hierzu gibt es einige Anbieter, die sich darauf spezialisiert haben. Ich möchte heute erklären, wie man die Software CEWE Fotowelt auf Ubuntu 24.04 LTS installiert.
Um CEWE Fotowelt zu installieren, wird die Seite cewe.de aufgerufen und die Software über Software & App -> CEWE Fotowelt Software -> Kostenfrei herunterladen und unter Downloads auf dem eigenen Rechner abgelegt. Anschließend wird die Datei setup_CEWE_Fotowelt.tgz im Downloads-Ordner entpackt. Nun wechselt man in das Terminal und führt folgenden Befehl aus:
sudo /home/intux/Downloads/setup_CEWE_Fotowelt/./install.pl
Hierbei muss noch der Benutzer (in meinem Fall intux) an die eigenen Gegebenheiten angepasst werden.
Man folgt nun der Anleitung durch Bestätigen mit Enter. Es öffnet sich die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) zu „CEWE FOTOWELT“. Diese wird durch das Drücken von q (nach dem Lesen) verlassen. Danach wird man aufgefordert, die EULA zu akzeptieren. Dies geschieht über die Eingabe von ja und der Bestätigung via Enter.
Die Frage:
Wo soll ‚CEWE Fotowelt 8.0.2‘ installiert werden? [/opt/CEWE/CEWE Fotowelt]
wird ebenfalls mit Enter akzeptiert.
Durch erneutes Bestätigen mit Enter wird das noch nicht existierende Verzeichnis angelegt. Im Anschluss werden durch die neuerliche Eingabe von Enter die Daten aus dem Internet geladen und die Software installiert.


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Nach dem Release ist vor dem Release. Gerade wurden erste Entwicklungsziele für Ubuntu 25.04 veröffentlicht, das am 17. April 2025 erscheinen soll. Einer der Schwerpunkte liegt auf dem Installer.
Mit Ubuntu 20.10 feiert Canonical 20 Jahre Ubuntu. Das Interimsrelease bietet neben GNOME 47 und Kernel 6.11 den APT-Paketmanager im neuen Gewand von Version 3.0.
Canonical informiert seine Ubuntu LTS Nutzer, dass der Support für Ubuntu 20.04 LTS (Focal Fossa) im April 2025 endet. Es wird empfohlen auf eine neuere Version umzusteigen. Das Upgrade auf Ubuntu 24.04 führt in einem Zwischenschritt über Ubuntu 22.04, ist jedoch sicher und kostenlos möglich. Ubuntu 20.04 LTS wurde im April 2020 veröffentlicht und hat […]
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Eigentlich installiert man Programme und Anwendungen unter Linux über die Paketverwaltung des Systems. Es gibt jedoch auch alternative Paketsysteme wie Flatpac, Snap oder AppImages, die in der Regel ohne weitere Abhängigkeiten systemweit auf dem System starten. Der Vorteil liegt in den in sich geschlossenen Systemen der einzelnen Anwendungen. Der Nachteil ist ein etwas höherer Speicherbedarf der einzelnen Programme. Innerhalb der Community werden solche Formate auch kritisch gesehen, da sie einer Blackbox gleichen.


AppImages können unter Ubuntu aktiviert werden, indem man nach einem Rechtsklick auf die Datei unter „Zugriffsrechte“ ein Häkchen bei „Datei als Programm ausführen“ setzt. Nun kann die Anwendung über einen Doppelklick auf diese Datei ausgeführt werden. Auf einem frisch installierten Ubuntu kann es jedoch vorkommen, dass sich die genannten AppImages trotz Freigabe zum Start nicht ausführen lassen. Der Grund dafür liegt in fehlenden Abhängigkeiten zum Starten dieser AppImages, die erst durch die Eingabe im Terminal sichtbar werden (siehe Screenshot).
Am Beispiel des Yubikey Manager sieht man, dass das Paket „FUSE“ zum Ausführen fehlt. Dieses kann jedoch ganz einfach mit dem Befehl
sudo apt install libfuse2t64
installiert werden. Anschließend sollte sich das AppImage ausführen lassen.
Viel Spaß!
Die Open-Source-Kartendatenbank OpenStreetMap (OSM) hat ihre Server von Ubuntu auf Debian 12 (Bookworm) umgestellt. Dieser Schritt, nach 18 Jahren mit Ubuntu, soll die Stabilität und Leistung verbessern sowie die Zusammenarbeit mit der Debian-Community fördern. Mit dem Wechsel wurde auch die Ruby-Version von 3.0 auf 3.1 aktualisiert, was die Grundlage für ein schnelleres und effizienteres Mapping-Erlebnis […]
Der Beitrag OpenStreetMap wechselt von Ubuntu zu dieser Distro erschien zuerst auf fosstopia.
Nach dem Release ist vor dem Release. Gerade wurden erste Entwicklungsziele für Ubuntu 25.04 veröffentlicht, das am 17. April 2025 erscheinen soll. Einer der Schwerpunkte liegt auf dem Installer.
Die nächste Ubuntu-Version, Ubuntu 25.04, trägt den Namen „Plucky Puffin“ und erscheint planmäßig am 17. April 2025. Mit dieser Interimsversion bringt Canonical wieder frischen Wind für experimentierfreudige Ubuntu-Nutzer, die neuesten Technologien den Vorzug vor der Langzeitstabilität einer LTS-Version geben. Die Zwischenversion wird bis Januar 2026 mit Updates versorgt. Der Entwicklungszyklus für „Plucky Puffin“ läuft seit […]
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Die Experten Georg Link und Luis Canas Diaz von Bitergia haben in ihrem Vortrag beim Ubuntu Summit vor zunehmenden Attacken auf die Software Supply Chain gewarnt.
Mit diesem Beitrag und diesem Video möchte ich zeigen, welche Maßnahmen ich auf einem Ubuntu 24.04 System ergreife, um es nach meinen Bedürfnissen anzupassen. Dazu zählen z.B. Snap durch Flatpak zu ersetzen, wie ich Apps installiere, welche Apps und was ich so an Feinschliff für einen Ubuntu Desktop bei mir selbst anwende und wie ich […]
Der Beitrag Ubuntu optimieren 2024! Unter anderem: Apps, Design, Flatpak statt Snap erschien zuerst auf fosstopia.
Mark Shuttleworth, Ubuntu-Gründer und CEO von Canonical hat im World Forum in Den Haag den Ubuntu Summit 2024 eröffnet. Beim Summit wird auch das 20jährige Jubiläum von Ubuntu gefeiert.
Heute zeige ich, wie man die aktuelle Version 24.8 von LibreOffice in Ubuntu 24.04 LTS installiert. Alternativ kann dies über das Anwendungszentrum mit Snap im Kanal latest/candidate erfolgen (siehe Screenshot). Da ich jedoch die Paketverwaltung APT bevorzuge, werde ich diesen Weg erläutern.

Mit der Long-Term-Support-Version Ubuntu 24.04 von Canonical wird standardmäßig LibreOffice 24.2 ausgeliefert. Wenn man jedoch die aktuelle Version 24.8 auf seinem System haben möchte, kann man dies einfach über das Repository des Entwicklers nachholen. Dazu fügt man die Paketquelle über das Terminal hinzu
sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa
und liest diese neu ein.
sudo apt update
Danach wird LibreOffice über
sudo apt upgrade
auf die Version 24.8 aktualisiert. Klappt das nicht, dann wird das Paket einfach mit
sudo apt install libreoffice
nachinstalliert.
Sollte das deutsche Sprachpaket fehlen, kann dieses problemlos mit
sudo apt install libreoffice-l10n-de
nachgeholt werden.
Eigentlich hatte ich nicht vorgehabt, über Ubuntu 24.10 zu schreiben. Es ist kein LTS-Release, dramatische Neuerungen gibt es auch nicht. Aber dann ergab sich überraschend die Notwendigkeit, eine native Ubuntu-Installation auf meinem Notebook (Lenovo P1 gen1) durchzuführen. Außerdem feiert Ubuntu den 20. Geburtstag.
Also habe ich doch ein paar Worte (gar nicht so wenige) zum neuesten Release geschrieben. Der Text ist launiger geworden als beabsichtigt. Er konzentriert sich ausschließlich auf die Desktop-Nutzung, also auf Ubuntu für Büro-, Admin- oder Entwicklerrechner. Der Artikel bringt auch ein wenig meinen Frust zum Ausdruck, den ich mit Linux am Desktop zunehmend verspüre.
Ich lebe normalerweise in einer weitgehend virtuellen Linux-Welt. Auf meinem Arbeits-Notebook läuft zwar Arch Linux, aber neue Distributionen teste ich meistens in virtuellen Maschinen, viele meiner Server-Installationen befinden sich in Cloud-Instanzen, die Software-Entwicklung erfolgt in Docker-Containern. Überall Linux, aber eben meist eine (oder zwei) virtuelle Schichten entfernt.
Insofern ist es wichtig, hin und wieder auch eine »echte« Installation durchzuführen. Testkandidat war in diesem Fall ein fünf Jahre altes Lenovo P1 Notebook mit Intel-CPU und NVIDIA-GPU. Ich wollte Ubuntu auf eine noch leere 2-TB-SSD installieren, dabei aber nur 400 GiB nutzen. (Auch ein paar andere Distributionen verdienen im nächsten Jahr ihre Chance in der realen Welt …)
Weil ich nicht die ganze SSD nutzen möchte, werde ich zur manuellen Partitionierung gezwungen. So weit, so gut, allerdings fehlen dort die LVM-Funktionen. Somit ist es für Laien unmöglich, Ubuntu verschlüsselt in ein Logical Volume zu installieren. (Profis können sich Ihr Setup mit parted, pvxxx, vgxxx, lvxxx und cryptsetup selbst zusammenbasteln. Ich habe das aber nicht getestet.)

Noch ein Ärgernis der manuellen Partitionierung: Das Setup-Programm kümmert sich selbst darum, eine EFI-Partition einzurichten. Gut! Aber auf einer aktuell leeren Disk wird diese kleine Partition immer NACH den anderen Partitionen platziert. Mir wäre lieber gewesen, zuerst 2 GiB EFI, dann 400 GiB für /. Solange es keine weiteren Partitionen gibt, hätte ich so die Chance, die Größe von / nachträglich zu ändern. Fehlanzeige. Im Übrigen hat das Setup-Programm auch die von mir gewählte Größe für die EFI-Partition ignoriert. Ich wollte 2 GiB und habe diese Größe auch eingestellt (siehe Screenshot). Das Setup-Programm fand 1 GiB ausreichend und hat sich durchgesetzt.

Für die meisten Linux-Anwender sind die obigen Anmerkungen nicht relevant. Wenn Sie Ubuntu einfach auf die ganze Disk installieren wollen (real oder in einer virtuellen Maschine), oder in den freien Platz, der neben Windows noch zur Verfügung steht, dann klappt ja alles bestens. Nur Sonderwünsche werden nicht erfüllt.
Letzte Anmerkung: Ich wollte auf dem gleichen Rechner kürzlich Windows 11 neu installieren. (Fragen Sie jetzt nicht, warum …) Um es kurz zu machen — ich bin gescheitert. Das Windows-11-Setup-Programm aus dem aktuellsten ISO-Image glänzt in moderner Windows-7-Optik. Es braucht anscheinend zusätzliche Treiber, damit es auf einem fünf Jahre alten Notebook auf die SSDs zugreifen kann. (?!) Mit der Hilfe von Google habe ich entdeckt, dass er wohl die Intel-RST-Treiber für die Intel-CPU des Rechners haben will. Die habe ich mir runtergeladen, auf einem anderen Windows-Rechner (wird selbstverständlich vorausgesetzt) ausgepackt, auf einen zweiten USB-Stick gegeben und dem Windows-Installer zum Fraß vorgeworfen. Aber es half nichts. Die Treiber wären angeblich inkompatibel zu meiner Hardware. Ich habe fünf Stunden alles Mögliche probiert, das Internet und KI-Tools befragt, diverse Treiber von allen möglichen Seiten heruntergeladen. Aussichtslos. Ich habe mir dann von Lenovo ein Recovery-Image (Windows 10, aber egal) für mein Notebook besorgt. Es bleibt bei der Partitionierung in einem Endlos-Reboot hängen. Vielleicht, weil vor fünf Jahren 2-TB-SSDs unüblich waren? Also: Wer immer (mich selbst eingeschlossen) darüber jammert, wie schwierig eine Linux-Installation doch sei, hat noch nie versucht, Windows auf realer Hardware zu installieren. (Ich weiß, in virtuellen Maschinen klappt es besser.) Jammern über Einschränkungen bei der Ubuntu-Installation ist Jammern auf hohen Niveau. Der Ubuntu-Installer funktioniert ca. 100 Mal besser als der von Windows 11!
Obwohl ich bekanntermaßen kein großer Snap-Fan bin, habe ich mich entschieden, Ubuntu zur Abwechslung einmal so zu verwenden, wie es von seinen Entwicklern vorgesehen ist. Ich habe daher einige für mich relevante Desktop-Programme aus dem App Center in Form von Snap-Paketen installiert (unter anderem eine Vorabversion von Gimp 3.0, VS Code, den Nextcloud Client und LibreOffice). Auf den Speicherverbrauch habe ich nicht geschaut, Platz auf der SSD und im RAM ist ja genug.

Grundsätzlich hat vieles funktioniert, aber gemessen daran, wie lange es nun schon Snaps gibt, stören immer noch erstaunlich viele Kleinigkeiten:
gnome-tweaks alias Optimierungen im Tab Startprogramme).

Updates des App Center (selbst ein Snap-Paket), während dieser läuft, sind weiter unmöglich.
Es gibt auch gute Nachrichten: Ein Klick auf ein heruntergeladenes Debian-Paket öffnet das App Center, und dieses kann nun tatsächlich das Debian-Paket installieren. (Es warnt langatmig, wie unsicher die Installation von Paketen unbekannter Herkunft ist, aber gut. In gewisser Weise stimmt das ja.)
Nicht nur dass, wenn Sie den Suchfilter korrekt einstellen, können Sie im App Center sogar nach Debian-Paketen suchen und direkt installieren. Ganz intuitiv ist das nicht, aber es ist ein Fortschritt.

Ubuntu 24.10 ist die erste Ubuntu-Version, bei der meine NVIDIA-Grafikkarte out of the box nahezu ohne Einschränkungen funktioniert. Ich habe während der Installation darum gebeten, auch proprietäre Treiber zu installieren. Beim ersten Start werden dementsprechend die NVIDIA-Treiber geladen. Ab dem ersten Login ist tatsächlich Wayland aktiv und nicht wie (bei meiner Hardware in der Vergangenheit) X.org.


Ich habe eine Weile in mit den Anzeige-Einstellungen gespielt: Zwei Monitore in unterschiedlichen Varianten, fraktionelle Skalierung (unscharf, aber prinzipiell OK) usw. Obwohl ich mir Mühe gegeben habe, das Gegenteil zu erreichen: Es hat wirklich jedes Monitor-Setup funktioniert. Ich würde das durchaus als Meilenstein bezeichnen. (Your milage may vary, wie es im Englischen so schön heißt. Alte Hardware ist beim Zusammenspiel mit Linux oft ein Vorteil.)
Na ja, fast alles: Ich war dann so übermütig und habe das System in den Bereitschaftsmodus versetzt. Am nächsten Tag wollte ich mich wieder anmelden. Soweit ich erkennen konnte, ist der Rechner gelaufen (die ganze Nacht??), er reagierte auf jeden Fall auf ping. (Ich war so leichtsinnig und hatte noch keinen SSH-Server installiert. Großer Fehler!) Auf jeden Fall blieben sowohl das Notebook-Display als auch der angeschlossene Monitor schwarz. Ich konnte drücken, wohin ich wollte, den Display-Deckel auf und zu machen, das HDMI-Kabel lösen und wieder anstecken — aussichtslos. Einzige Lösung: brutaler Neustart (Power-Knopf fünf Sekunden lang drücken). Und ich hatte schon gedacht, es wäre ein Wunder passiert …
Und noch ein kleines Detail: Drag&Drop-Operationen zicken (z.B. von Nautilus nach Chrome, Bilder in die WordPress-Mediathek oder Dateien in die Weboberfläche von Nextcloud oder Moodle hochladen). Das ist seit fünf Jahren ein Wayland-Problem. Es funktioniert oft, aber eben nicht immer.
Das Ubuntu-Dock wird durch eine Ubuntu-eigene Gnome Shell Extension realisiert, die im Wesentlichen Dash to Dock entspricht. (Tatsächlich handelt es sich um einen Klon/Fork dieser Erweiterung.)
In den Gnome-Einstellungen unter Ubuntu-Schreibtisch können allerdings nur rudimentäre Einstellungen dieser Erweiterung verändert werden. Das ist schade, weil es ja viel mehr Funktionen gibt. Einige davon (per Mausrad durch die Fenster wechseln, per Mausklick Fenster ein- und wieder ausblenden) sind aus meiner Sicht essentiell.
Um an die restlichen Einstellungen heranzukommen, müssen Sie das vorinstallierten Programm Erweiterungen starten. Von dort gelangen Sie in den vollständigen Einstellungsdialog der Erweiterung.

Ubuntu hat den Linux-Desktop nicht zum erhofften Durchbruch verholfen, aber Ubuntu und Canonical haben den Linux-Desktop auf jeden Fall deutlich besser gemacht. Geld ist mit dem Linux-Desktop wohl keines zu verdienen, das hat auch Canonical erkannt. Umso höher muss man es der Firma anrechnen, dass sie sich nicht ausschließlich den Themen Server, Cloud und IoT zuwendet, sondern weiter Geld in die Desktop-Entwicklung steckt.
Die Linux-Community hat Ubuntu und Canonical viel zu verdanken. Und so schließe ich mich diversen Glückwünschen aus dem Netz an und gratuliere Ubuntu ganz herzlich zum 20-jährigen Jubiläum. »Wir hätten dich sonst sehr vermisst«, heißt es in manchen Geburtstagsliedern. Wie sehr trifft das auf Ubuntu zu!
Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen funktioniert als Desktop-System gut, zu 90%, vielleicht sogar zu 95%. Seit Jahren, eigentlich schon seit Jahrzehnten. Na ja, zumindest seit einem Jahrzehnt.
Aber die fehlenden paar Prozent — an denen scheint sich nichts zu ändern. Und das ist schade, weil es ja so dringend eine Alternative zum goldenen Käfig (macOS) bzw. dem heillosen Chaos (Windows, bloatware included TM) bräuchte.
Profis können sich mit Linux als Desktop-System arrangieren und profitieren von den vielen Freiheiten, die damit verbunden sind. Aber es fällt mir seit Jahren immer schwerer, Linux außerhalb dieses Segments zu empfehlen.
Linux hält unsere (IT-)Welt server-seitig am Laufen. Praktisch jeder Mensch, der einen Computer oder ein Smartphone verwendet, nutzt täglich Dienste, die Linux-Server zur Verfügung stellen. Warum ist der kleine Schritt, um Linux am Desktop zum Durchbruch zu verhelfen, offenbar zu groß für die Menschheit (oder die Linux-Entwicklergemeinde)?