Mozilla veröffentlicht Firefox 145
Mozilla hat Firefox 145 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.
Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux
Bester Fingerprinting-Schutz aller Browser
Basierend auf Mozillas Forschung zur Reduzierung des digitalen Fingerabdrucks hat Mozilla die nächste Stufe seines Fingerprinting-Schutzes im strengen Modus des Schutzes vor Aktivitätenverfolgung sowie in privaten Fenstern aktiviert. In Zukunft sollen die neuen Maßnahmen für alle Nutzer aktiviert werden.
Die neuen Schutzmaßnahmen reduzieren den Prozentsatz der als einzigartig angesehenen Nutzer fast um die Hälfte. Nach Angaben von Mozilla ist Firefox dank der neuen Abwehrmaßnahmen der erste Browser mit einem solch tiefen Einblick in Fingerprinting und der Browser mit den wirksamsten Maßnahmen zur Reduzierung des Fingerabdrucks.
Ebenfalls neu im strengen Schutz vor Aktivitätenverfolgung ist der zustandslose Modus des Bounce-Tracking-Schutzes, um fortgeschrittene Tracking-Methoden zu blockieren, die auf Weiterleitungen basieren.
Zugriff auf gespeicherte Zugangsdaten über Sidebar
Neben dem Zugriff auf gespeicherte Passwörter via about:logins kann jetzt auch über eine neue Sidebar auf die Zugangsdaten zugegriffen werden, die parallel zur aktiven Website sichtbar ist.
Überblick über Tabs in geschlossenen Tab-Gruppen
Wird mit der Maus über eine geschlossene Tab-Gruppe gefahren, sieht man nun alle Tabs aufgelistet, welche sich in dieser Tab-Gruppe befinden.
Kommentare in PDF-Dateien
Der integrierte PDF-Betrachter wurde um die Möglichkeit erweitert, Textstellen zu kommentieren. Neben einer farblichen Markierung der entsprechenden Textstelle kann der jeweilige Kommentar über eine Schaltfläche ein- oder ausgeblendet werden. Über eine Schaltfläche in der Symbolleiste können alle Kommentare der PDF-Datei angezeigt und direkt zu diesen gesprungen werden.
Verbesserungen der Übersetzungsfunktion
Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Mit Firefox 145 hat Mozilla den dafür benötigten RAM-Bedarf erheblich verbessert.
Die Übersetzungsmodelle werden nun mittels zstd komprimiert, womit diese weniger Platz benötigen und schneller heruntergeladen werden können.
Verbessert wurden auch die Übersetzungen in Sprachen mit zur Quellsprache entgegengesetzter Schreibrichtung.
Außerdem wurde die Seite about:translations, über welche es möglich ist, beliebigen Text in ein Textfeld einzugeben und sich diesen dann von Firefox übersetzen zu lassen, verbessert. Das Design wurde überarbeitet und das Eingabefeld wird bei viel Text nun automatisch größer.
Link zur Hervorhebung kopieren
Auf einen bestimmten Abschnitt einer Website zu verlinken, ist über einen sogenannten Ankerlink (example.com#anker) kein Problem. Voraussetzung dafür ist, dass das zu verlinkende Element eine ID im Code hat, welche als Ankername verwendet werden kann. Was auf den etwas sperrigen Namen „URL Fragment Text Directives“ hört, bietet weitaus mehr Flexibilität. Nicht nur, dass man damit auch ohne ID im Code, sondern rein über den Inhalt der Website auf eine beliebige Stelle verlinken kann, der Browser hebt die verlinkte Stelle auch noch optisch hervor.
Bereits seit Firefox 137 unterstützt Mozillas Browser dieses Feature. Firefox 145 ergänzt einen Kontextmenü-Eintrag für markierten Text, um selbst einen solchen Link zu erzeugen.
Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer
Auch in Firefox 145 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 145 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.
Wird Firefox zum Beispiel über eine Umgebungsvariable mit deaktivierter Sandbox gestartet, zeigt Firefox nach dem Start jetzt eine Benachrichtigung darüber an. Außerdem wurde eine Sandbox für den GPU-Prozess auf macOS aktiviert.
Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 145
Firefox 145 bringt eine minimale Anpassung des Browser-Designs, indem diverse Elemente der Oberfläche wie die Tabs, die Adressleiste und Buttons etwas runder wurden.
Eine neue Einstellung „Links aus Apps neben Ihrem aktiven Tab öffnen“ wurde hinzugefügt, um Links aus anderen Anwendungen neben dem aktiven Tab statt am Ende der Tableiste öffnen.
Sind keine Erweiterungen installiert, wird bei Klick auf das Erweiterungs-Symbol in der Navigations-Symbolleiste nun eine Meldung angezeigt, dass Erweiterungen das Surferlebnis verbessern können.
Wenn Firefox so konfiguriert ist, dass keine Chronik gespeichert wird, was einem „permanenten privaten Modus” entspricht, ist bei der Installation neuer Erweiterungen die Checkbox, um Erweiterung in privaten Fenstern auszuführen, nun standardmäßig aktiviert.
Für Windows-Nutzer wurde die bestehende Desktop-Verknüpfung mit einem neuen Desktop-Launcher ersetzt. Dieser startet Firefox, sofern installiert, und ermöglicht ansonsten die Installation von Firefox. Damit sollen Nutzer, die einen neuen Windows-Computer kaufen (zum Beispiel, weil sie von Windows 10 auf Windows 11 umsteigen wollen) und ihren Desktop über Microsoft OneDrive oder eine vergleichbare Lösung sichern, einen einfachen und von der Synchronisation unabhängigen Weg haben, um auch auf dem neuen Computer Firefox zu nutzen.
Das Debugger-Entwicklerwerkzeug formatiert minifizierten Quellcode nun automatisch lesbar.
Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungs-Entwickler
Firefox unterstützt jetzt das Matroska-Containerformat für die Codecs AVC, HEVC, VP8, VP9, AV1, AAC, Opus und Vorbis.
Neu ist auch die Unterstützung der WebGPU-API auf Geräten mit Apple Silicon und macOS 26 und höher. Auf Windows wird diese Schnittstelle bereits seit Firefox 141 unterstützt.
Über den Integrity-Policy-Header kann eine Website die Integrität von Unterressourcen für Skripte gewährleisten.
Weitere Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungsentwickler lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.
Firefox erscheint nicht länger für 32-Bit-Linux
Firefox 145 und höher unterstützen nicht länger Linux-Systeme mit 32-Bit-CPU. Eine 64-Bit-CPU wird also vorausgesetzt. Die meisten Linux-Distributionen und Browser unterstützen solche Systeme schon seit langer Zeit nicht mehr. Firefox ESR 140, die Firefox-Version mit Langzeit-Unterstützung, wird weiterhin und bis mindestens September 2026 auf Linux-Systemen mit 32-Bit-CPU laufen.
Der Beitrag Mozilla veröffentlicht Firefox 145 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.





Das Linux Mint Team hat im Oktober 2025 Newsletter ein neues Cinnamon Menü und zwei neue Werkzeuge vorgestellt, die den Alltag vieler Nutzer vereinfachen sollen: System Information und System Administration. Projektleiter Clement Lefebvre kündigte die Erweiterungen im monatlichen Entwicklungsbericht an und gab einen Einblick in kommende Verbesserungen für die beliebte Linux Distribution. Das neue Menü der kommenden Cinnamon-Version […]
Mozilla hat die finale Version des Firefox 145 veröffentlicht, deren offizieller Start für den 11. November 2025 geplant ist. Mit diesem Update endet die Unterstützung für 32-Bit-Systeme unter Linux, wie bereits angekündigt. Künftig werden ausschließlich 64-Bit- und ARM64-Versionen des Browsers bereitgestellt. Wie Mozilla erklärt, unterstützen die meisten modernen Linux-Distributionen 32-Bit-Systeme nicht mehr aktiv. Die Pflege […]
Der Trinity Desktop Environment (TDE), Nachfolger des klassischen KDE 3.5, hat Version 14.1.5 veröffentlicht. Die neue Ausgabe richtet sich an Nutzer, die ein leichtgewichtiges, traditionelles Desktop-Erlebnis bevorzugen, ohne auf moderne Stabilität und Kompatibilität zu verzichten. Die wichtigste Neuerung betrifft den Fenstermanager TWin, der nun Tiling bei Mehrschirmkonfigurationen unterstützt. Damit lassen sich Arbeitsflächen auf mehreren Monitoren […]
Das Team hinter MX Linux hat die neue Version 25 mit dem Namen „Infinity“ veröffentlicht. Die Distribution basiert nun auf Debian 13 „Trixie“ und bringt zahlreiche Verbesserungen für Stabilität, Leistung und Bedienkomfort. MX Linux 25 erscheint in drei Editionen: Xfce, KDE Plasma und Fluxbox. Alle Desktop-Umgebungen kommen mit aufgefrischten aber nicht mehr taufrischen Versionen. Mit […]
IONOS und Nextcloud haben auf dem IONOS Summit 2025 in Berlin eine gemeinsame Plattform vorgestellt, die sich als europäische Antwort auf Microsoft 365 positioniert. Angekündigt wurde das Projekt bereits im Sommer. Der neue IONOS Nextcloud Workspace soll Unternehmen, Behörden und Organisationen eine sichere, datenschutzkonforme und vollständig souveräne Alternative für die digitale Zusammenarbeit bieten. Die Lösung basiert auf […]



Nach einer längeren Entwicklungsphase meldet sich Flatpak eindrucksvoll zurück. Sebastian Wick von Red Hat hat kürzlich Einblicke in die Arbeit am beliebten Linux-Sandboxing-Framework gegeben. Die Pre-Release-Version 1.17 markiert die erste Aktualisierung seit sechs Monaten und startet eine neue instabile Serie und beerbt Version 1.16.1. Wick räumte ein, dass Flatpak Anfang 2025 eine eher ruhige Phase […]
SUSE hat die allgemeine Verfügbarkeit von Linux Enterprise Server 16 (SLES 16) bekanntgegeben. Die neue Version setzt Maßstäbe für Enterprise Linux. Sie bietet eine stabile Grundlage für die IT der nächsten Dekade. Erstmals integriert SUSE ein Agentic-KI-Framework direkt in das Betriebssystem. Die Lösung soll Infrastrukturmanagement vereinfachen, Kosten senken und Prozesse beschleunigen. Administratoren profitieren von automatisierter […]
Red Hat hat einen neuen Service angekündigt: Red Hat Confirmed Sovereign Support. Er richtet sich an Unternehmen in allen 27 Mitgliedstaaten der EU. Ziel ist es digitale Souveränität zu fördern. Der Support wird ausschließlich von EU-Bürgern erbracht und lokal innerhalb der EU bereitgestellt. Das Unternehmen betont, dass echte digitale Souveränität nur mit Open Source möglich […]
Beim diesjährigen Ubuntu Summit in London zeigte sich, wie stark Canonical das Linux-Ökosystem weiterhin prägt. Mehrere Unternehmen stellten Projekte vor, die sich direkt auf Ubuntu stützen, oft verbunden mit der Integration von Snap-Paketen, die die Verteilung und Wartung von Anwendungen deutlich vereinfachen sollen. Damit festigt Ubuntu seine Rolle als zentrale Plattform im offenen Softwareumfeld. Ein […]
Das KDE-Projekt hat die Veröffentlichung von Plasma 6.5.2 bekannt gegeben. Es handelt sich um das zweite Wartungsupdate der aktuellen Version 6.5. Neue Funktionen gibt es diesmal keine, stattdessen konzentriert sich das Team auf Stabilität, Leistung und ein einheitliches Benutzererlebnis. Besonders der Fenstermanager KWin erhielt zahlreiche Verbesserungen. Ein Absturz, der Nutzer von FreeBSD betraf, wurde behoben. […]
Am 7. und 8. November 2025 öffnen die Tux-Tage erneut ihre virtuellen Tore. Die live moderierte Online-Veranstaltung bringt bereits zum sechsten Mal Linuxbegeisterte und Open-Source-Interessierte aus aller Welt zusammen. Unter dem Motto „Menschen und Wissen vernetzen“ präsentiert das engagierte Organisationsteam ein vielseitiges Programm mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops. Die Themenvielfalt richtet sich an Einsteiger, erfahrene Nutzer und […]
Nach mehr ausreichenden Entwicklungszeit hat das Devuan-Team die neue Version Devuan 6 „Excalibur“ offiziell freigegeben. Die auf Debian 13 „Trixie“ basierende Distribution bleibt ihrem Grundprinzip treu, ein vollständig systemd-freies Linux-System anzubieten. Devuan 6 verwendet den Linux-Kernel 6.12 LTS und setzt erstmals auf den neuen Paketmanager APT 3, der für mehr Leistung und Zuverlässigkeit sorgen soll. Eine wichtige technische Neuerung ist […]
Der Linux Coffee Talk ist das entspannte Monatsformat bei fosstopia. Hier fassen wir die spannendsten Ereignisse und Entwicklungen der letzten Wochen für Euch zusammen und ordnen es ein. Also schnappt euch einen Kaffee, Tee oder Euer Lieblingsgetränk, macht es euch gemütlich und lasst uns den Oktober Revue passieren. In dieser Ausgabe blicken wir auf die […]









Die Document Foundation hat LibreOffice 25.2.7 veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort für Windows, macOS und Linux bereit und markiert das letzte Wartungsupdate der 25.2-Reihe der bekannten freien Office-Suite. Das Update behebt insgesamt 43 Fehler und verbessert damit Stabilität und Zuverlässigkeit in allen Programmbereichen. Besonders auffällig sind die zahlreichen Korrekturen bei Abstürzen, die beim […]