Lese-Ansicht

Passwort vergessen, was ist zu tun

Bei der Menge an Passwörtern, die man heute im alltäglichen Gebrauch benötigt, kann es schon mal vorkommen, dass man sein Passwort vergisst oder nicht mehr richtig zusammenbekommt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Passwörter auszulesen oder zurückzusetzen. Wenn ihr euch also mal nicht mehr bei Windows einloggen könnt oder sich eure Mails nicht mehr abrufen lassen, nicht gleich in Panik geraten, es könnte noch was zu retten sein.

Nehmen wir als Erstes den Windows Fall, ihr habt euer Passwort vergessen oder es wurde zufälligerweise geändert. Ein praktisches Tool, welches gut funktioniert, ist der Offline NT Password & Registry Editor. Dieses Tool ist sehr einfach zu verwenden. Dazu lädt man einfach die .zip Datei herunter, entpackt diese und brennt die .iso auf eine CD. Nun bootet man das betroffene System von der CD und folgt den Anweisungen (Walkthrough). Im Normalfall setzt das Tool euer Benutzerkonto zurück und ihr könnt euch wieder bei Windows anmelden. Bei einem Mac ist das ganze noch einfacher, dort ist auf der Installation-DVD ein Tool vorhanden, das Passwörter zurücksetzen kann. Also einfach von DVD booten ("C" drücken) und unter "Dienstprogramm" "Kennwort zurücksetzen" auswählen.

NT Offline

Jetzt könnt ihr euch wieder an eurem System anmelden, jedoch fehlen euch noch die Passwörter für Thunderbird und Outlook. Auch dafür gibt es Abhilfe. Mit dem Programm Mail Password View sollte es kein Problem sein, die Kontodaten eures Mailprogramms auszulesen. Sogar speziell für die Outlook *.pst Dateien steht ein Tool zur Verfügung. Die Mails lassen sich jetzt wieder abrufen, nur mit dem Browsen klappt es noch nicht, da im Browser auch wichtige Daten hinterlegt sind, auf die der Zugriff fehlt. Auch hier gibt es für jeden Browser eine Lösung. Sei es Firefox, InternetExplorer, Opera oder Chrome, für jeden ist etwas dabei, das den alten Zustand wiederherstellt.

Nun sollte man sich auf seinem eigenen PC wieder frei bewegen können und eventuell die Passwörter besser sichern oder anders abspeichern. Ein gutes Tool dafür ist Keypass, das ist ein Passwortcontainer, in dem ihr eure Passwörter hinterlegen könnt. Diese werden verschlüsselt abgespeichert und sind mit einem Masterpasswort bzw. mit einem Keyfile abrufbar.

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Feed Demon 3.5 Beta RSS Reader

Viele beziehen ihre News über RSS bzw. Atom Feeds, die meisten benutzen wohl den Google Reader als Client.

Wem aber der Google Reader nicht zusagt, für den kommt Feed Demon ins Spiel. Diesen Reader habe ich früher selbst einmal verwendet und war immer begeistert davon. Der Feed Demon ist ein klassischer Reader, der fast keine benötigten Funktionen offen lässt und sich wie von selbst bedient. Nun ist eine neue Version 3.5 als Beta erschienen, die viele Aktualisierungen mit sich bringt. Die Hauptaufgaben bleiben natürlich dieselben. News lesen und verwalten.

Auch der Demon kommt nicht mehr ohne Google aus und hat eine Synchronisation für Google mit an Bord.

Eine weitere wichtige Funktion ist das Sharing: Per Klick wichtige News an Facebook, Twitter oder Freunde weiterleiten.

Auch mit dabei ist die Tag-Funktion, damit kann man Artikel Taggen, um sie später besser wiederzufinden oder man legt einfache Keywords fest und der Reader meldet es automatisch, wenn das Keyword in einer Meldung enthalten ist.

Probiert es doch einfach mal aus. Unter "Tools/Options/Language" könnt ihr bei Bedarf noch die Deutsche Sprache nachinstallieren. Wer mit einer Stable Version 3 arbeiten will, der wird hier bedient. Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass es den Client leider nur für Windows gibt.

Feed Demon

 

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Opera 10.62 released

Heute folgt der dritte Browser im Bunde. Opera ist in der Version 10.62 erschienen. Der Browser mit norwegischen Wurzeln führt oft ein Schattendasein im Vergleich zu den Big Playern des Browser-Business.

Das ist aber völlig unberechtigt. Der Browser überzeugt mit Geschwindigkeit und vielen Funktionen. Opera bietet einen Turbo Modus und diverse Add-ons wie Unite (Webserver) oder Link (Browserdatensynchronisation). In der neuen Version wurden hauptsächlich Verbesserungen bei der Geschwindigkeit bzw. Sicherheit nachgereicht.

Opera

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Safari 5.0.2 released

Weiter geht es am heutigen Browser Update Tag. Auch Apple hat eine neue Version des hauseigenen Browsers veröffentlicht.

Der Safari 5 wurde auf Version 5.0.2 (Changelog) angehoben und es wurden Verbesserungen an der Sicherheit und Kompatibilität vorgenommen.

Außerdem ist ein Fehler beim Senden von Webformularen behoben worden, sowie ein Darstellungsfehler beim Flash Player 10.1

 

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Acrobat Reader Alternativen

Dem PDF Standard begegnet man heutzutage so gut wie überall. Die Standardlösung, um solche Dateien zu öffnen, ist der Acrobat Reader von Adobe. Leider ist das Programm über die Jahre immer größer und träger geworden, darum möchte ich hier mal ein paar Alternativen vorstellen.

Adobe Reader Light

Wer bei Adobe bleiben möchte, der ist mit dem Adobe Reader Light sehr gut bedient. Hier wurde der originale Reader entschlackt und kommt gerade mal mit 24 MB statt 40 MB daher. Der Light Reader ist schneller als die Vollversion und somit meine erste Wahl als Reader. Bedauerlicherweise funktioniert die Update-Funktion nicht und man muss auf die neue Version immer manuell updaten.

Foxit Reader

Lange Zeit hatte ich auch den Foxit Reader in Benutzung. Dieser hat nur knapp 7 MB und ist ebenfalls sehr schnell beim Öffnen von PDFs. Zusätzlich unterstützt er Tabs, man kann also bequem zwischen PDFs hin und her wechseln. Außerdem bietet er einen Safe Mode und ein Firefox-Plugin. Der Reader ist inzwischen in Version 4.1.1 verfügbar, ebenso in Version 3 als portable Version.

PDF-XChange PDF Viewer

Dritter und letzter im Bunde ist der PDF-XChange PDF Viewer von Tracker Software Products. Dieser Reader glänzt nicht nur mit Schnelligkeit, sondern auch mit einem großen Funktionsumfang. So kann man direkt im Dokument Notizen hinterlegen oder Dinge mit dem Freihandwerkzeug markieren, ebenso ist eine gute Exportfunktion vorhanden, um PDFs in andere Formate zu konvertieren. Ebenfalls praktisch ist die Screenshotfunktion, mit der sich einzelne Ausschnitte festhalten und problemlos in andere Dokumente übertragen lassen. Wer also nicht nur PDFs betrachten möchte, sondern zusätzlich bearbeitet, der ist mit PDF XChange Viewer bestens versorgt.

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Live CDs auf USB Sticks installieren

Häufig kommt es vor, dass man auf eine Live CD angewiesen ist, sei es um einen PC von Malware oder Viren zu befreien oder um wichtige Daten vom dahinscheidenden System zu sichern. Die normale Variante wäre, eine CD zu erstellen und von dieser zu booten. Einfacher und schneller ist es jedoch das ganze auf einen USB-Stick zu packen und von diesem zu starten. Früher war das Erstellen solcher bootfähigen Sticks noch mit ein wenig mehr Aufwand verbunden. Inzwischen gibt es aber Programme, die einem die Arbeit abnehmen. Drei davon möchte ich hier vorstellen. Alle sind natürlich umsonst nutzbar. Der Aufbau der drei Programme ist sehr ähnlich. Man wählt die gewünschte Live Version aus, sucht die Quelldatei, entweder lokal oder im Internet und startet die Installation auf den Stick. Zu beachten ist, dass alle vorhandenen Daten auf dem Stick verloren gehen.

UNetbootin

Den Anfang macht UNetbootin. Das Programm ist unter allen gängigen Windows Versionen lauffähig und unterstützt jede Menge Distributionen, die komplette Liste ist auf der Homepage einsehbar.

Universal USB Installer

Zweites Programm in der Runde ist der Universal USB Installer von Pendrivelinux.

Das Programm sieht fast genauso aus wie UNetbootin und bietet eine ähnlich breite Unterstützung für Live CDs.

Von Clonezilla bis xPUD ist alles dabei.

 

Linux Live USB Creator

Drittes und letztes Programm dieser Art ist der Linux Live USB Creator. Dieser kommt in einem etwas modernen Gewand und bringt mehr Farbe ins Spiel. Auf der Homepage ist eine ausführliche Liste der unterstützten Systeme zu finden, so wie eine genaue Anleitung.

Den besten Look hat wohl der Linux Live USB Creator. Wichtig ist aber die Funktionalität und darum muss jeder selbst entscheiden, welches Programm er für seine Zwecke am besten gebrauchen kann.

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Updates für Firefox und Thunderbird

Die beiden Mozilla Flagschiffe Firefox 3.6.7 und Thunderbird 3.11 haben mal wieder ein Update bekommen.

Diesmal handelt es sich aber "nur" um Bugfixes. Beim Firefox Browser wurden ganze 76 Bugs behoben. Eine Installation lohnt sich also auf jedenfall. Auch wenn der Firefox 4 schon in den Starlöchern steht.

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Windows Programme unter Linux

Wine 1.2 ist erschienen. Nach langer Entwicklung gibt es eine neue finale Version des Programms. Wine ermöglicht es Programme, die eigentlich nur für Windows geschrieben wurden, auch unter Linux laufen zu lassen.

Wichtigste Neuerung ist wohl die 64Bit Unterstützung. Der komplette Changelog ist auf der Homepage zu finden. Auf der Downloadseite sind diverse Pakete für die verschiedenen Distributionen zu finden. Sollte eigentlich für jeden Geschmack was dabei sein.

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