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US-Regierung streicht Fördergelder für Mozilla Foundation in Millionenhöhe

Mozilla hat bekannt gegeben, dass die US-Regierung um Donald Trump und Elon Musk bereits zugesicherte Fördergelder für die Mozilla Foundation in Millionenhöhe gestrichen hat. Aus diesem Grund ruft die Mozilla Foundation zu Spenden auf, um die Zukunft wichtiger Projekte wie Mozilla Common Voice zu sichern.

Die United States Agency for International Development (USAID) ist eine US-Bundesbehörde, welche nach Angaben von Mozilla derzeit besonders stark von der Einmischung Donald Trumps und Elon Musks in die Forschungs- und Technologieförderung der Vereinigten Staaten von Amerika betroffen sei. Die USAID streicht nun offiziell einen großen Teil ihrer Förderprogramme, wovon auch Mozilla betroffen ist.

So ist bereits beschlossen, dass Mozilla 2,5 Millionen USD Fördergelder für die Mozilla Responsible Computing Challenge nicht erhalten wird. Im Rahmen dieses Programms schult Mozilla Technologen darin, Ethik, Gerechtigkeit und das Gemeinwohl in den technologischen Entwicklungen zu verankern. Die Entscheidung gefährdet technische Bildungsprogramme in Kenia, Indien und Südafrika.

Außerdem muss sich Mozilla sorgen, weitere 1,05 Millionen USD nicht zu erhalten, die für Mozilla Common Voice gedacht waren. Bei Common Voice handelt es sich um den weltweit größten öffentlichen Datensatz menschlicher Stimmen, der kostenlos zur Verfügung gestellt wird und sprachgesteuerte Technologien inklusiver macht, indem sichergestellt wird, dass Menschen besser verstanden werden, unabhängig davon, welche Sprache sie sprechen.

Diese Fördergelder waren Mozilla für den Zeitraum der kommenden drei Jahre zugesichert. Die Streichung stellt eine akute Gefährdung dieser Mozilla-Initiativen dar. Aus diesem Grund bittet die Mozilla Foundation aktuell um Spenden, um diese wichtigen Projekte am Leben zu erhalten.

Jetzt für die Mozilla Foundation spenden

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Versionssprung geschafft: APT 3.0.0 erschienen

Nach über 25 Jahren hat das Advanced Packaging Tool einen wichtigen Meilenstein erreicht: Version 3.0.0 ist da. Die Paketverwaltung unter Debian bekommt nicht nur ein aufgeräumteres Interface, sondern erstmals auch farbliche Akzente und eine klarere Struktur. Damit beginnt eine neue Ära für die Softwareverwaltung unter Linux. Was genau steckt hinter diesem bedeutenden Versionssprung?

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Fachtag „Public Money? Public Code! in der Praxis”

Fachtag „Public Money? Public Code! in der Praxis”: Digitale Souveränität braucht Freie Software!

Fachtag der FSFE zu „Public Money? Public Code!“ verdeutlicht: Beschaffung von und Investitionen in Freie Software sind elementar für Innovation und digitale Souveränität. Nur durch Freie Software (auch bekannt als Open Source) können Abhängigkeiten der öffentlichen Verwaltung abgebaut werden.

Podiumsdiskussion beim Fachtag „Public Money? Public Code! in der Praxis” CC-BY-SA 4.0. von Nico Rikken für die FSFE.

Am Dienstag, 08.04.2025, fand in Essen der Fachtag „Public Money? Public Code! in der Praxis“ der Free Software Foundation Europe (FSFE) statt. Experten aus Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutierten über aktuelle Herausforderungen und Lösungen auf dem Weg zu digitaler Souveränität. Bei der Veranstaltung bestand Einigkeit, dass öffentliche Software-Beschaffung dem Prinzip „Public Money? Public Code!“ folgen muss: Mit öffentlichen Geldern finanzierter Code soll für alle unter einer Freien-Software-Lizenz zur Verfügung stehen.

Zudem braucht es nachhaltige und sichere Investitionen in Freie Software sowie eine intensivere Zusammenarbeit der öffentlichen Verwaltung mit Softwareprojekten aus dem Freie-Software-Ökosystem und mit der Zivilgesellschaft. Nur dies ermöglicht Innovation und digitale Souveränität. Hierfür muss auf lokaler und kommunaler Ebene, aber auch im Bund und der EU gehandelt werden.

Christian Nähle, zivilgesellschaftlicher Akteur und Geschäftsführer der Initiative Do-FOSS, stellte in seinem Beitrag die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre in Dortmund vor, wo es gelang, das Prinzip „Public Money? Public Code“ erfolgreich in der Stadtpolitik zu verankern:

„Gerade Kommunen haben jetzt die Chance, die Unabhängigkeit und Kontrollierbarkeit ihrer digitalen Infrastruktur durch Freie Software kosteneffizient voranzutreiben. Dortmund hat in den letzten Jahren hinsichtlich ‚Public Money? Public Code!‘ Erfahrungen gesammelt, auf die andere Städte und Gemeinden jetzt zurückgreifen können, um einen ähnlich erfolgreichen Weg einzuschlagen. Deswegen gilt es jetzt aktiv zu werden, sich zu vernetzen, Abhängigkeiten abzubauen und digitale Souveränität herzustellen.“

Christian Nähle, Geschäftsführer, Do-FOSS

In Hinblick auf bestehende Abhängigkeiten deutscher Verwaltungen und die aktuellen Auseinandersetzungen um die USA erklärte Jutta Horstmann, Vorsitzende der Geschäftsführung Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) GmbH, im Rahmen der Veranstaltung:

„Wir können uns kritische Abhängigkeiten unserer öffentlichen IT-Infrastruktur von den USA nicht länger leisten. Die öffentliche Verwaltung muss zwischen Alternativen wählen können, sie muss mitgestalten und auf Anbieter Einfluss nehmen können. Am besten geht das mit Open-Source-Software. Wir fordern daher einen verpflichtenden, schrittweise steigenden Mindestanteil von Open-Source-Software bei der Software-Beschaffung der öffentlichen Hand.“

Jutta Horstmann, Vorsitzende der Geschäftsführung, ZenDiS

Die künftige Bundesregierung muss „Public Money? Public Code!“ verankern und Freie Software langfristig finanzieren

Auch wurden Forderungen an die künftige Bundesregierung formuliert: Sie muss „Public Money? Public Code!“ zum Standard machen, bestehende Initiativen wie etwa das ZenDiS stärken und Mittel für Freie Software zur Herstellung digitaler Souveränität und dem Abbau der Abhängigkeit von proprietären Softwareanbietern zur Verfügung stellen.

Gleichermaßen richtete sich der Blick auf die EU, wo eine Vergaberechtsreform ansteht und über den neuen mehrjährigen Finanzrahmen debattiert wird. Erst im Sommer letzten Jahres wurden Gelder für Freie-Software-Projekte gestrichen – ein klarer Schritt in die falsche Richtung.

„Wir fordern eine nachhaltige und sichere Finanzierungen Freier Software, um digitale Souveränität zu ermöglichen, Abhängigkeiten der Verwaltungen Europas aufzulösen und Interoperabilität herzustellen. Dies kommt allen zugute: Der europäischen Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und einer digital unabhängigen und souveränen Verwaltung. Dies muss bei der Reform des Vergaberechts ein Leitmotiv werden. In Europa und im Bund müssen Mittel für Freie Software nachhaltig zur Verfügung gestellt und abgesichert werden.“

Johannes Näder, Senior Policy Project Manager, FSFE

Weitere Informationen zum Fachtag „Public Money? Public Code! in der Praxis“ sind hier zu finden.

Fachtag „Public Money? Public Code! in der Praxis” CC-BY-SA 4.0. von Nico Rikken für die FSFE.

Die FSFE hat bereits im vergangenen Dezember im Rahmen der Anhörung „Open Source“ im Digitalausschuss des Deutschen Bundestags in einer Stellungnahme ausführlich erläutert, wie die öffentliche Verwaltung durch Freie Software digital unabhängig werden kann. An die künftige Bundesregierung hat die FSFE vier Kernforderungen formuliert: „Public Money? Public Code!“, eine sichere, langfristige Finanzierung für Freie Software, Kompetenzaufbau und Statistiken zum Fortschrittsmonitoring.

Freie Software und „Public Money? Public Code!“

Freie Software gibt allen das Recht, Programme für jeden Zweck zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. Durch diese Freiheiten müssen ähnliche Programme nicht komplett neu programmiert werden und dank transparenter Prozesse muss das Rad nicht ständig neu erfunden werden.

Bei großen Projekten können Expertise und Kosten geteilt werden und Anwendungen stehen allen zur Verfügung. So wird Innovation gefördert und mittel- bis langfristig Steuergeld gespart. Abhängigkeiten von einzelnen Anbieterinnen werden minimiert und Sicherheitslücken können leichter geschlossen werden.

Die Free Software Foundation Europe fordert daher mit über 200 Organisationen und Verwaltungen „Public Money? Public Code!“ – Wenn es sich um öffentliche Gelder handelt, sollte auch der Code öffentlich sein! Weitere Informationen zur Initiative sind auf der „Public Money? Public Code!“-Webseite zu finden.

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APT 3.0 Paketmanager erschienen – das ist neu

Die Linux-Welt verzeichnet einen bedeutenden Schritt: Der beliebte Paketmanager APT geht in Version 3.0 an den Start. Die Veröffentlichung markiert den Beginn einer neuen stabilen Serie, gewidmet Steve Langasek, einem prägenden Mitgestalter von Debian und Ubuntu, der am 1. Januar 2025 verstarb. Mit dabei sind zahlreiche Verbesserungen: Übersetzungen in Sprachen wie Deutsch, Französisch, Katalanisch oder […]

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Mozilla veröffentlicht Firefox 137.0.1

Mozilla hat Firefox 137.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 137.0.1

Mit Firefox 137.0.1 behebt Mozilla ein Problem, bei dem Ordner-Verknüpfungen unter Windows beim Hochladen von Dateien fälschlicherweise als Dateien behandelt wurden, was die Auswahl von Dateien im Zielordner verhinderte.

Ein durch die Sicherheits-Software Qihoo 360 Total Security verursachter Firefox-Absturz unter Windows wurde behoben, ebenso wie eine weitere potenzielle Absturzursache bei Programmstart.

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FreeDOS 1.4 ist da

MS-DOS war die längste Zeit Closed Source. 1994 beschloss Jim Hall, eine Open-Source-Alternative aufzulegen: FreeDOS. Es ist zu Version 1.4 gereift. 

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Linux Q&A - Hauke und Jean beantworten Eure Fragen! - Live

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Heute Abend klären wieder Hauke und Jean Deine Fragen live!
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Frage stellen: https://ask.linuxguides.de

Forum: https://forum.linuxguides.de/
Haukes Webseite: https://goos-habermann.de/index.php
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