450 Supporter betroffen: Zahlungsanbieter Nexi kündigt FSFE
450 Supporter betroffen: Zahlungsanbieter Nexi kündigt FSFE
Unser langjähriger Zahlungsanbieter Nexi hat unseren Vertrag gekündigt, ohne uns vorher zu informieren. Dadurch wurden die regelmäßigen Spenden unserer Supporter mittels Kreditkarte und Lastschrift durch Nexi eingestellt. Mehr als 450 FSFE-Supporter sind davon betroffen. Wir haben sie bereits per E-Mail informiert.

Sie sind davon betroffen, wenn Sie der FSFE per Lastschrift spenden oder vor dem 18. November 2025 eine regelmäßige Spende per Kreditkarte eingerichtet haben. Falls das auf Sie zutrifft, Sie aber noch keine E-Mail von uns erhalten haben, kontaktieren Sie uns bitte. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie uns weiterhin als Supporter bei unserem Einsatz für Softwarefreiheit unterstützen.
In den vergangenen Monaten hat unser ehemaliger Zahlungsdienstleister Nexi S.p.A. ("Nexi") Zugriff auf private Daten angefordert - unserer Auffassung nach die Benutzernamen und Passwörter unserer Supporter. Diese Forderung haben wir abgelehnt. Wir haben versucht, die Situation mit Nexi zu klären und zu verstehen, inwiefern ihr Bedarf an solchen Informationen notwendig und rechtmäßig ist. Dabei erhielten wir unserer Meinung nach vage und unbefriedigende Erklärungen mit Verweis auf allgemein nötige Risikoanalysen.
In Folge erhielten wir über das System von Nexi keine Kreditkartenspenden mehr. Am Nachmittag des 10. März wurde uns mitgeteilt, dass unser Vertrag einige Tage zuvor, am 7. März, gekündigt worden war, da wir angeblich die Frist zur Erfüllung ihrer Anfrage nicht eingehalten hätten. Diese Frist war uns zuvor nicht mitgeteilt worden - und das, obwohl wir seit 15 Jahren Kunde von Nexi waren.
Mehr als 450 FSFE-Supporter, die regelmäßig per Kreditkarte oder Lastschrift spenden, sind aktuell davon betroffen. Zwar haben wir den Wechsel zu einem neuen Zahlungsdienstleister bereits vorbereitet. Bestehende Supporter-Konten können jedoch nicht automatisch zum neuen Dienstleister übertragen werden.
Aus früheren Erfahrungen wissen wir, dass einige Menschen unsere E-Mail nicht bekommen oder nicht lesen. Wenn wir durch dieses unerwartete Problem Supporter verlieren, wird das unsere Arbeit für Freie Software spürbar beeinträchtigen.
Nexis Entscheidungen sind für uns immer noch unverständlich. In letzten Monaten haben wir in dem Sicherheitsaudit, der laut Nexi durchgeführt wurde, umfangreiche FSFE-Unterlagen zur Verfügung gestellt, darunter private Informationen von leitenden Angestellten. Wir haben all ihre Fragen beantwortet. Aber wir müssen eine klare Grenze ziehen, wenn private Unternehmen wie Nexi Zugang zu vertraulichen und privaten Daten unserer Supporter verlangen.
Auf unserer Website sind alle Spendenseiten bereits aktualisiert und nutzen nun unseren neuen Zahlungsanbieter. Gerade in dieser schwierigen Situation schätzen wir Ihre Unterstützung für Softwarefreiheit sehr.





Debian hat ein neues Update für die stabile Trixie Version veröffentlicht. Die Ausgabe 13.4 bündelt viele Korrekturen und sorgt für ein zuverlässigeres System. Nutzer mit aktuellen Sicherheitsupdates bemerken kaum Änderungen. Insgesamt kommen 111 Fehlerkorrekturen und 67 gestopfte Sicherheitslöcher. Die Aktualisierung behebt Fehler in wichtigen Paketen. Apache2 erhält eine Lösung für Probleme mit HTTP2 und Dovecot […]








Im Bund steht das Motto Public Money, Public Code bislang vor allem auf dem Papier. Schleswig-Holstein ist weiter, berichtet aber auch über Probleme. (
