Magnolia ist der Nachfolger des Lotus Organizer
Magnolie nennt sich eine aktuelle Open Source Version des früher sehr beliebten Lotus Organizer


Magnolie nennt sich eine aktuelle Open Source Version des früher sehr beliebten Lotus Organizer


Mit OpenShot 4.0 erhält der freie Videoeditor neue Funktionen für Aufnahme, Farbkorrektur und Videobearbeitung. Die Entwickler sprechen vom bislang größten Update für den kreativen Workflow.
Die OpenClaw-Foundation gibt bekannt, dass OpenClaw in der Version 2.0 erschienen ist und es das bislang größte Update in seiner jungen Geschichte ist.
Für PaperCut NG/MF stehen Sicherheitsupdates bereit.
Für die Android-App OsmAnd gibt es ein neues Plugin, das eine Sternkarte anzeigt. Die Erweiterung überrascht mit vielen und guten Funktionen.


Ausländische Geheimdienste nehmen deutsche Unternehmen immer stärker ins Visier.
Die deutsche Sovereign Tech Agency investiert über den Sovereign Tech Fund (STF) rund 500.000 Euro in die Weiterentwicklung und Betreuung von Flatpak.
Logdateien anzeigen direkt im Terminal mit vielen Extras.


Das Debian-Projekt hat eine Abstimmung zum Einsatz von generativer KI abgehalten. Die Projektmitglieder stimmten für den Vorschlag, der einen verantwortungsvollen Einsatz von KI erlaubt.
Flatpak erhält kräftige Unterstützung aus Deutschland. Die Sovereign Tech Agency stellt dem Projekt über ihren Sovereign Tech Fund insgesamt 508.640 Euro für die kommenden zwei Jahre zur Verfügung. Bis Ende 2027 soll damit vor allem die Sicherheit der Sandbox verbessert und die Plattform um zusätzliche Schnittstellen erweitert werden. Ein Teil der Förderung knüpft an Arbeiten […]
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Debian hat entschieden, wie das Projekt künftig mit generativer KI umgehen will. Die Entwickler stimmten für den Ansatz „Responsible Use of Generative AI“ und wählen damit einen Mittelweg zwischen einem vollständigen Verbot und einer weitgehend freien Nutzung von KI Werkzeugen. Der Entscheidung ging eine zweiwöchige Abstimmung im Rahmen einer General Resolution voraus. Dabei standen neun […]
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NVIDIA hat mit Version 595.99 einen neuen Linux-Grafiktreiber im Production-Branch veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen diesmal keine großen neuen Funktionen, sondern mehrere Fehlerkorrekturen, die unter anderem Darstellungsprobleme bei Blackwell GPUs, schwarze Bildschirme beim Wechsel virtueller Konsolen und die Nutzung mit aktuellen Linux-Kerneln betreffen. Besonders relevant ist eine Korrektur für Grafikkarten der Blackwell Generation. Bei aktivierter Ausgabeskalierung […]
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Kurz notiert: Das Debian-Projekt hat sich in einer Abstimmung mit dem Einsatz von generativer KI im Projekt beschäftigt. Zur Debatte stand, ob und wie die Regeln angepasst werden sollen, ob ein Verbot kommen soll oder der Einsatz begrüßt wird. Das betrifft nicht nur Code, sondern auch Kommunikation wie Bug Reports oder Beiträge auf Mailinglisten.
Acht Vorschläge für den Umgang mit Gen AI standen zur Abstimmung, diese reichten von "No LLM contributions to Debian via Social Contract", also ein nachdrückliches Verbot, bis hin zu "Allow AI-Assisted Contributions with conditions". Darüber hinaus waren auch moderate Optionen vertreten.
Die durchaus moderate Option "Responsible Use of Generative AI" hat sich schließlich in der Präferenzwahl durchgesetzt.
Kurz zum Wahlverfahren, da gibt es nämlich einen spannenden Einblick. Da bei Debian-Abstimmungen die Wähler mit einer Rangfolge inkl. der Sonderoption "Keine der genannten Optionen" (also Ablehnung aller Wahloptionen) abstimmen, lässt sich ablesen, dass ein AI-Ban extrem schlecht ankam. Die beiden kritischen ablehnenden Optionen 1 und 3 landeten sogar hinter "Keine der genannten Optionen".
Die damit einhergehende Diskussion wurde - trotz des moderaten Ergebnisses - durchaus kontrovers geführt. Einerseits ist das Debian-Projekt, das sich traditionell stark für freie Software einsetzt, mit den lizenzrechtlichen Auswirkungen konfrontiert. Denn die LLMs nutzen die Quelltexte von Debian und anderen Projekten fürs Training und es bleibt weiterhin die rechtliche Frage offen, inwieweit Urheberrechte auf LLM-Erzeugnisse geltend gemacht werden können. Andererseits ist Debian auf die Upstream-Projekte angewiesen, die weitaus mehr KI-Einsatz zulassen können, als man selber verantworten möchte.
Und zu guter Letzt bleibt natürlich die Frage der Nachweisbarkeit von KI-Nutzung, auch wenn Anbieter wie Anthrophic zunehmend Wasserzeichen in ihre Erzeugnisse integrieren.
Daher liest sich der angenommene Vorschlag wie ein pragmatischer Versuch, mit einer Entwicklung umzugehen, die nun einfach da ist und im besten Fall den Maintainern erlaubt, in der gleichen kostbaren Zeit mehr Beiträge für das Projekt zu stemmen. Ob GenAI den Output sinnvoll multipliziert oder durch Slop und massenhafte Bug Reports die kostbare Zeit auffrisst, wird sich in den nächsten Monaten und Jahren zeigen. Aber aufzuhalten wäre es trotzdem nicht.
Am Ende stellt der Vorschlag auf etwas ab, das sowieso schon im Projekt gilt. Hinter jedem automatisierten (KI-)System steht ein Mensch, der die Arbeit von diesem verantwortet. Und dieser Umgang ist schon ausreichend geregelt. Ob nun ein LLM die halbe Codebase umschreiben will oder ein kontroverser Maintainer, läuft inhaltlich auf die gleiche Diskussion hinaus. Offen bleibt nur, ob sich die Sorge vor dem Spam weiterhin bewahrheitet.
Ubuntu-Einsteiger müssen sich am Anfang einiges an Wissen erarbeiten, da das System anders aufgebaut ist als gewohnte kommerzielle Betriebssysteme. Wer unter Ubuntu, Debian oder Linux Mint unterwegs ist, greift für Systemaktualisierungen und Aufräumarbeiten gerne zum Terminal – das geht oft schneller und transparenter als über die grafische Paketverwaltung. In diesem Artikel stelle ich die fünf wichtigsten Befehle zur Systempflege im Detail vor.
Hinweis: Unter Linux Mint oder einem Standard-Debian ist Snap standardmäßig nicht aktiv bzw. nicht vorinstalliert.
Doch was bedeuten die typischen Befehle eigentlich im Detail? Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Kommandos zur Systempflege.
sudo apt update
Dieser Befehl installiert noch keine neuen Versionen. Er liest lediglich die konfigurierten Paketquellen (Repositories) aus und prüft, ob neuere Versionen der installierten Programme oder des Kernels auf den Servern bereitliegen. Er bringt also den lokalen Paketindex auf den aktuellen Stand.
sudo apt upgrade
Nachdem die Listen aktualisiert wurden, führt sudo apt upgrade die eigentliche Aktualisierung durch. Das System zeigt an, welche Pakete erneuert werden und wie viel Speicherplatz dafür benötigt wird. Nach einer Bestätigung (oft reicht ein Druck auf die Eingabetaste) werden die Pakete heruntergeladen und eingerichtet.
Tipp: Man kann beide Schritte mit sudo apt update && sudo apt upgrade verketten.
sudo snap refresh
Unter Ubuntu und einigen Derivaten werden viele Programme (wie Chromium, Firefox oder Nextcloud-Clients) als Snap-Pakete ausgeliefert. Diese werden von apt nicht erfasst. Zwar aktualisieren sich Snaps im Hintergrund automatisch, mit sudo snap refresh lässt sich der Vorgang aber jederzeit manuell anstoßen.
sudo apt autoremove
Wenn ein Programm deinstalliert wird oder ein neuer Linux-Kernel installiert wurde, bleiben oft Bibliotheken und alte Kernel-Dateien zurück, die einst als Abhängigkeit benötigt wurden, jetzt aber überflüssig sind. sudo apt autoremove erkennt diese verwaisten Pakete und entfernt sie sicher vom System.
sudo apt clean
Bei jedem Download speichert APT die heruntergeladenen .deb-Installationsdateien im Verzeichnis /var/cache/apt/archives/. Mit der Zeit kann sich hier einiges an Datenmüll ansammeln. Der Befehl sudo apt clean leert diesen Zwischenspeicher komplett und gibt wertvollen Festplattenplatz frei.
Wer sein System in einem Rutsch aktualisieren und direkt aufräumen möchte, kann die Befehle einfach kombinieren:
sudo apt update && sudo apt upgrade -y && sudo snap refresh && sudo apt autoremove -y && sudo apt clean
Damit bleibt das System immer auf einem aktuellen, stabilen Stand und die Festplatte frei von altem Ballast.
Der Beitrag Die fünf wichtigsten Befehle für Ubuntu-Einsteiger zur Systemaktualisierung erschien zuerst auf intux.de.