Normale Ansicht

Nerds gefährden die digitale Souveränität ihrer Familie

15. August 2026 um 09:15

Dies ist der Begleit-Artikel zu meinem gleichnamigen Vortrag auf FrOSCon 2026 am Samstag um 11:15 Uhr in Raum HS 4. Ich möchte das Thema hier nochmals in Textform aufarbeiten und zur Diskussion stellen.

Worin besteht die Gefahr?

Für uns Nerds oder allgemein für technikaffine Personen ist der Umgang mit Technik interessant, spannend und häufig normal. Nicht selten betreiben wir in unserem Haus oder Wohnung eine komplexe Heimnetz-Infrastruktur. Viele von uns blicken gerne hinter die Technik und wollen sie verstehen. Diese Faszination teilen leider die meisten Menschen nicht.

Außerhalb unserer kleinen Nerd-Blase gibt es eine sehr große Gruppe von Menschen, die Technik benutzen, weil sie müssen oder die Nutzung digitaler Dienste Komfort verspricht und ihnen nützlich ist. Dass all dieser Kram funktioniert, wird häufig als selbstverständlich hingenommen und nicht selten mit schwarzer Magie in Zusammenhang gebracht. Und es mag einige unter uns überraschen, doch nicht alle Menschen finden Technik interessant und wollen diese verstehen. Die meisten Menschen wollen tatsächlich einfach nur keine Probleme damit haben.

Ein ganz normales Heimnetzwerk (ohne Nerd)

Abbildung 1 zeigt ein Bild von einem Heimnetzwerk, so wie es sich die meisten Internetdiensteanbieter und normale Menschen vorstellen.

dekorativ
Abb. 1: Ein einfaches Heimnetzwerk, wie es sich Internetdiensteanbieter und normale Menschen vorstellen.

Wer einen Internetanschluss bucht, erhält vom Anbieter meist eine Box und einen Brief mit Zugangsdaten. Letzterer ist optional und kann entfallen, wenn die Box schon komplett vorkonfiguriert ist. Während Kundige hierin einen WLAN-Router mit integriertem Kabel- oder DSL-Modem erkennen, beizeichnen andere Menschen diese Box schlicht als Das Internet. Das ist aus ihrer Perspektive nachvollziebar, denn funktioniert der Kasten nicht richtig, geht meist der Internetzugriff verloren. Dennoch ist diese Bezeichnung natürlich fachlich falsch. Doch was kümmert das den Menschen?

Alle netzwerkfähigen Geräte befinden sich in Abb. 1 in einem Netzwerk. Die Kaffeevollautomaten, Kühlschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner, Heizung, PV-Anlage, etc. habe ich rein aus Platzgründen weggelassen.

Während dieses einfache Setup viele Nachteile mit sich bringt, besitzt es allerdings auch einige Vorteile. Fast alle Internetdiensteanbieter, Elektronik-Fachmärkte und PC-Einzelhändler sind mit diesem Setup vertraut und nehmen an, dass es bei uns so aussieht. Die üblichen Boxen sind meist bekannt und können entsprechend konfiguriert oder im Fehlerfall ersetzt werden. Hierzu sind weder ein Informatikstudium noch 20 Jahre Berufserfahrung notwendig. Kurz gesagt, man findet leicht relativ günstige Hilfe, wenn es mal klemmt.

Ein (stark vereinfachtes) Nerd-Netzwerk

Ich verdiene mein Geld seit über 20 Jahren mit EDV/IT. Ich kenne sehr viele Menschen, die eine ähnliche Einstellung zu Technik haben, wie ich selbst. Glaubt mir bitte, wenn ich hier schreibe, dass das Netzwerk aus Abbilung 2 noch relativ einfach für Menschen unserer Profession ist.

dekorativ
Abb. 2: Beispiel eines stark vereinfacht dargestellten Nerd-Netzwerks

Das geschulte Auge erkennt, dass es hier nichts besonderes zu sehen gibt. Eine Firewall mit Dual-WAN-Konfiguration über zwei separate Internetdiensteanbieter (kanten- und knotendisjunkt) mit unterschiedlicher Technik, Mesh-WLAN, NAS, Linux-Hypervisor und eine Menge an Netzwerkgeräten.

Was in Abb. 2 nicht dargestellt ist, jedoch häufig ebenfalls vorzufinden ist, sind zentral verwaltete Switches mit Spanning-Tree-Protokoll, VLAN-Segmentierung für unterschiedliche Geräteklassen, diverse Netzwerkzonen und unterschiedliche WLAN-Netze für Bewohner, Besucher und Geräte aus Küche und Keller.

Nun stellen wir uns alle kurz vor, was es für unsere Familie bedeutet, wenn ein Dienst bzw. eine App auf dem Smartphone oder Tablet nicht mehr wie gewohnt funktionieren, wir nicht verfügbar sind und sie sich mit einer solchen Infrastruktur konfrontiert sehen. Tipp: Fragt eure Familie, wie sie im Fall einer IT-Störung ohne euch vorgehen würde und wie sicher sie wäre, diese Situation zu bewältigen, ohne ein tiefes Tal der Tränen durchschreiten zu müssen.

Um es einmal deutlich zu machen, mit unserer Nichtverfügbarkeit meine ich unsere Abwesenheit durch Scheidung, Krankheit, Knast oder Tod. Auf uns zu warten ist keine Option.

Vereinfacht dargestellt, sieht sich unsere Familie nun mit folgenden Herausforderungen konfrontiert:

  • Wie finde ich heraus, wo der Fehler liegt bzw. was nicht mehr funktioniert?
  • Wie greife ich auf diese vielen unterschiedlichen Geräte zu und wo finde ich die Zugangsdaten?

Exkurs: Ich erzähle immer gerne die Anekdote, dass ich in meiner Ausbildung zum Fachinformatiker FR. Systemintegration in Privathaushalten die DSL-Internetzugänge eingerichtet habe. Wenn ich an der entscheidenen Stelle um die Internetzugangsdaten bat, wurde mir häufig der Ordner mit den Telefonrechnungen gegeben. Es bedurfte dann weiterer Erklärung, was ich brauche und wie dies aussieht. Manchmal stellte sich dann heraus, dass der entsprechende Brief als unwichtig erachtet und bereits entsorgt wurde.

Der kleine Exkurs macht deutlich, dass es für „normale Menschen“ schon bei einer einfachen Umgebung die Chance zum Scheitern gab und gibt. Viel Spaß mit der Spielwiese eures Nerds. Vielleicht nutzt eure Familie eure selbstgehosteten Dienste wie z.B. Paperless-NGX und sind sogar darauf angewiesen. Doch weiß sie, dass dieser Anwendung durch mehrere rootless Podman-Container bereitgestellt wird, die in einer virtuellen Maschine auf eurem Linux-Server laufen?

Dabei muss sich eure Familie für ihre Unkenntnis nicht schämen. Denn bei OPNsense, Linux-Hypervisor mit virtuellen Maschinen und Containern und einer nicht ganz so weit verbreiteten WLAN-Mesh-Lösung sind auch die meisten Support-Abteilungen der Internetdiensteanbieter, PC-Einzelhändler und Elektronikmärkte überfordert. Zwar können hier häufig professionelle Systemhäuser weiterhelfen, doch dann wird es schnell sehr teuer (bei Tagessätzen zwischen 800-1400 Euro).

Hypothese: Wir basteln gern und probieren gerne Dinge aus. Die wenigsten von uns pflegen einen Servicekatalog für die Dienste im Heimnetzwerk.

Das Risiko ist groß, dass eure Familie den Zugriff auf Dokumente, Familienfotos und die Haussteuerung verliert, wenn ihr nicht mehr verfügbar seid und ein Fehler auftritt.

Lösungsansätze

Doch wie bereiten wir unsere Familie nun auf unsere Nichtverfügbarkeit vor?

In meinen Augen gibt es nicht die eine Lösung, die überall funktioniert. Ich stelle euch im Folgenden meine Lösungsansätze vor. Falls ihr denkt, dass diese auch für euch funktionieren, dürft ihr sie selbstverständlich gerne übernehmen. Versteht sie als Anregung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit.

Zugangsdaten

Ich verwalte meine Zugangsdaten in KeePassXC. Meine Familie hat weder auf die Geräte Zugriff, wo die KeePassXC-Datenbank liegt, noch auf die Datenbank selbst.

Einen gemeinsamen Passwort-Manager zu verwenden, wo wir den Zugriff auf bestimmte Zugangsdaten teilen können, funktioniert für uns nicht. Unsere Nutzungsgewohnheiten sind dafür aktuell einfach zu unterschiedlich.

Daher drucke ich alle wichtigen Zugangsdaten aus und stecke sie in einen Umschlag. Zu den Zugangsdaten gehören auch die Backup-Codes für Konten mit Multi-Faktor-Authentifizierung. Der Umschlag wird verschlossen, über der Verschlusslasche wird das Datum notiert und es kommt noch ein transparenter Klebestreifen darüber. Das ist eine einfache Sicherung, um zu erkennen, ob der Umschlag geöffnet wurde. Aus meiner Erfahrung ist es nicht möglich, den Klebestreifen zu entfernen und den Umschlag zu öffnen, ohne dass die Beschriftung erheblichen Schaden nimmt. Der Umschlag selbst wird an einem uns wohlbekannten Ort hinterlegt.

Falls der Umschlag mal geöffnet wurde und es niemand gewesen sein will, oder er gar weg ist, bedeutet das für mich einen Einmalaufwand zur Zugangsänderung. Das nehme ich in Kauf.

Meine Familie kann so im Notfall an die wichtigsten Zugangsdaten gelangen und sich Zugriff verschaffen.

Ein Risiko ist damit nicht abgesichert, nämlich dass der Umschlag und ich beide nicht verfügbar sind. Dieses Risiko akzeptieren wir.

Der Inhalt des Umschlags wird immer dann aktualisiert, wenn sich wichtige Zugangsdaten geändert haben. Glücklicherweise passiert dies nur ca. 1-2 Mal im Jahr.

Die Dokumentation für den Notfall

Jeder Systemadministrator schätzt eine gute Dokumentation.
Kein Systemadministrator schreibt gerne Dokumentation.

Meine Meinung

Es hilft aber alles nichts. Ich habe zu diesem Thema bereits die Artikel Dokumentation für den Notfall bzw. das digitale Erbe und das Update dazu geschrieben. Für den Vortrag habe ich eine Version erstellt, in der ich unsere echten Daten durch Platzhalter und Beispiele ersetzt habe. Diese habe ich als Datei in diesen Artikel eingefügt.

Ich hoffe, in dieser Dokumentation den richtigen Ton getroffen zu haben, so dass diese sowohl meiner Familie, als auch einer hinzugerufenen Fachkraft hilft.

Den Schreibtischtest hat diese Dokumentation bestanden. Meine Frau hat diese Dokumentation gelesen und sie für hilfreich befunden. Eine Notfall-Übung steht jedoch noch aus.

Fazit

Wir Nerds denken und funktionieren zum Teil anders als unsere Familienangehörigen. Es ist sinnvoll, mit diesen über das Theme der eigenen Nichtverfügbarkeit zu sprechen und zu erörtern, welche Informationen diese im Notfall benötigen.

Einigt euch bei der Dokumentation und Hinterlegung von Informationen auf Formate und Orte, die für alle Beteiligten funktionieren. Unsere Angewohnheiten unterscheiden sich teils deutlich.

Haltet die Notfall-Dokumentation aktuell, sonst nützt sie nichts. Dies ist vermutlich der schwierigste Punkt.

Führt Übungen durch. Sonst ist es ein Schrödingers-Notfall-Konzept.

Wie gut ist der COSMIC Desktop wirklich - Pop!_OS 24.04

14. August 2026 um 13:00

💾

In diesem Video zeigt Jean, wie sich der neue COSMIC Desktop von System76 macht und was es noch für Haken gibt.
Wenn Du das Video unterstützen willst, dann gib bitte eine Bewertung ab, und schreibe einen Kommentar. Vielen Dank!

Links:
-------------------------------------

- Pop!_OS: https://system76.com/pop
- Linux-Guides Merch*: https://linux-guides.myspreadshop.de/
- Professioneller Linux Support*: https://www.linuxguides.de/linux-support/
- Linux-Arbeitsplatz für KMU & Einzelpersonen*: https://www.linuxguides.de/linux-arbeitsplatz/
- Linux Mint Kurs für Anwender*: https://www.linuxguides.de/kurs-linux-mint-fur-anwender/
- Offizielle Webseite: https://www.linuxguides.de
- Forum: https://forum.linuxguides.de/
- Unterstützen: http://unterstuetzen.linuxguides.de
- Mastodon: https://mastodon.social/@LinuxGuides
- X: https://twitter.com/LinuxGuides
- Instagram: https://www.instagram.com/linuxguides/
- Kontakt: https://www.linuxguides.de/kontakt/

Inhaltsverzeichnis:
-------------------------------------
###

Haftungsausschluss:
-------------------------------------
Das Video dient lediglich zu Informationszwecken. Wir übernehmen keinerlei Haftung für in diesem Video gezeigte und / oder erklärte Handlungen. Es entsteht in keinem Moment Anspruch auf Schadensersatz oder ähnliches.

*) Werbung

SFP#54: Policy and EU: Keep Android Open, what is the FSFE doing?

13. August 2026 um 23:00

SFP#54: Policy and EU: Keep Andriod Open, what is the FSFE doing?

The Software Freedom Podcast is not going on holiday this summer! In our 54th Bonnie Mehring meets with Jithendra Palepu to learn about the Android Developer verification and how it may affect the Android operating system.

In 2025, Google announced that, for “security reasons”, apps installed on certified Android devices would need to be registered by verified developers. This controversial announcement has been widely discussed within the Free Software movement since day one. The requirements will first take effect in Brazil, Indonesia, Singapore, and Thailand in September 2026. Google then plans to expand the system globally, including to Europe, from 2027.

In our 54th episode we look into the background of this decision. Together we dive into the current activities of the Free Software movement to safeguard software freedom on Android and outline the FSFE's steps to protect Free Software developers.

The policy work of the FSFE is an important part of our work towards safeguarding Software Freedom. You can support our work by donating today!

Show notes

We are happy to receive your feedback on the Software Freedom Podcast and especially on the transcript of the episode. Please, email us to: podcast@fsfe.org. If you liked this episode and want to support our continuous work for software freedom, please help us with a donation.

Support FSFE

Google Android antitrust ruling shows the next battle is over who controls trust

27. Juli 2026 um 23:00

Google Android Antitrust Ruling Shows the Next Battle is Over Who Controls Trust

This text was originally published by Tech Policy Press under CC BY-ND 4.0.

After eight years of litigation, Europe’s highest court has dismissed Google’s appeal, upholding the European Commission’s finding that Google used its control over Android to make its own search engine harder to avoid. But while that legal battle focused on contracts and market dominance, Google is now looking to shape how trust is established across the Android ecosystem.

On July 2, the Court of Justice of the European Union delivered its final judgment in the Google Android antitrust case. The ruling made the penalty imposed by the General Court definitive. One of the most consequential technology competition disputes of the past decade, the case examined whether Google broke the law by using contractual restrictions, including anti-forking agreements, revenue-sharing arrangements, and tying practices, to preserve its dominance over the Android ecosystem and mobile search. The Court dismissed Google's appeal.

Yet over these same eight years, Google has shifted how it maintains gatekeeper control. The latest iteration is the company's developer verification system: starting in September 2026, developers worldwide who wish to distribute apps to certified Android devices will be required to agree to it.

The timing is striking. While the Android antitrust case asked whether dominant platforms could preserve their power through contracts, Google's developer verification system points to something deeper: the next generation of platform control may operate through governance of trust itself.

Security claims and monopoly power

The pattern is familiar. Whenever a single firm has exercised control over a technological ecosystem, it has argued that greater openness threatens security. In the United States, the Bell System argued that allowing third-party devices to connect to the telephone network would compromise its integrity and reliability. In the landmark 1968 Carterfone case, the Federal Communications Commission (FCC) rejected a blanket prohibition on third-party devices, establishing that users could attach non-Bell devices as long as they did not harm the network. In 2007, Skype requested the US telecom regulator to apply the Carterfone case to the smartphone industry to prohibit telecom operators from restricting end-users’ freedom of choice regarding smartphones. This marked the beginning of net neutrality.

In 2004, Microsoft argued before European competition authorities that disclosing interoperability information would undermine Windows' security architecture. The European bodies rejected security as a blanket justification for refusing interoperability, even while acknowledging the underlying concerns were legitimate.

Today, similar arguments continue to shape digital markets. Apple argues that the unfettered installation of apps (sideloading) and interoperability obligations under the Digital Markets Act (DMA) threaten the integrity and security of its systems. Before the Court of Justice of the European Union, Apple has argued that the DMA's interoperability obligations raise questions of proportionality regarding fundamental rights.

With its developer verification, Google argues that unrestricted app distribution itself poses unacceptable risks to Android users. The use of security arguments to preserve control over technological systems is therefore hardly new and still as incorrect as it was in the past. The underlying security concerns may be real, but they do not necessarily justify centralized control by the incumbent where less restrictive and more interoperable alternatives are available.

Keeping control over the Android ecosystem: from contracts to trust

Android’s success was built on openness. Launched in 2007 as an open-source operating system, it offered manufacturers, developers and users more flexibility than competing platforms. The European Commission’s Android investigation later revealed the tension at the heart of Google’s strategy, which sought to maintain control over an ecosystem whose appeal depended on appearing open.

The investigation culminated in a landmark 2018 decision finding Google in violation of EU competition law. Google appealed to the Court of Justice of the EU, which recognized that digital ecosystems cannot be understood through traditional market definitions alone. They require a "multi-level" and "multi-directional" analysis, since products, services, developers, manufacturers, and consumers interact across interconnected platforms.

That case closed only weeks ago, but it wasn't the only one before the Courts in recent years. Another case, involving the Android Auto app, shows how Google increasingly relies on ecosystem and interoperability control rather than contracts alone. The CJEU examined interoperability questions referred by an Italian court in the dispute over an EV-charging app. Google had refused to make the app interoperable with Android Auto, citing security concerns and the absence of a specific template for EV-charging apps, since the available templates were limited to categories such as messaging and media apps.

The Court found that although Google hadn't prohibited the app's distribution, control over competitors' participation in a digital ecosystem can itself be a source of market power: decisions about who may access a platform, when, and under what technical conditions can shape competition as much as contracts do.

Together, the two cases illustrate different generations of platform control:

  • First generation: control through contracts (the Android antitrust case)
  • Second generation: control through ecosystem governance and interoperability (the Android Auto case)

Who controls trust on Android?

Android revolutionized the mobile market by being under a Free Software license: anyone could run, install, distribute, and develop software, including alternative versions of Android itself. This vision of Android as a general-purpose computing platform is reflected in initiatives such as the Free Software Foundation Europe's "Free Your Android,” which advocates for users' freedom to install alternative operating systems and apps on devices they own.

This openness distinguished Android from competing mobile operating systems. Developers could distribute apps through commercial app stores, community repositories, direct downloads, enterprise channels, or other mechanisms, while users retained the freedom to decide which apps to trust. This model enabled alternative app stores, custom operating systems, and developer communities to be independent of Google.

Support FSFE

Canonical stellt weiteres Ubuntu Systempaket auf Snap um

Von: MK
14. August 2026 um 06:00

Canonical setzt den Umbau von Ubuntu fort. Künftig wird das Systemwerkzeug „hwctl“ ausschließlich als Snap ausgeliefert. Hwctl gehört zur Hardwarebibliothek rust-hwlib, die bereits fester Bestandteil von Ubuntu ist. Die Werkzeugsammlung steht sowohl auf Desktop- als auch auf Server-Systemen zur Verfügung. Die bisherige Deb-Version wird schrittweise eingestellt. Als Grund nennt Canonical vor allem Sicherheitsvorteile. Die Snap-Version […]

Der Beitrag Canonical stellt weiteres Ubuntu Systempaket auf Snap um erschien zuerst auf fosstopia.

GNOME zeigt, wohin sich der Desktop entwickeln könnte

Von: MK
14. August 2026 um 05:30

GNOME arbeitet an mehreren Ideen für die Zukunft. Einige Änderungen könnten bereits mit GNOME 51 sichtbar werden. Besonders konkret wird es bei der Suche. Künftig sollen Ergebnisse über der Übersicht erscheinen. Die bisherige Ansicht bleibt dabei weiterhin sichtbar. GNOME möchte die Suche später zusätzlich deutlich leistungsfähiger machen. Auch die Schnelleinstellungen sollen flexibler werden. Nutzer könnten […]

Der Beitrag GNOME zeigt, wohin sich der Desktop entwickeln könnte erschien zuerst auf fosstopia.

Bottles 66 bringt Proton über UMU auf den Linux-Desktop

Von: MK
14. August 2026 um 05:00

Bottles 66 richtet sich stärker an Linux-Gamer. Die neue Version integriert UMU und nutzt dabei standardmäßig ProtoSoda. UMU ermöglicht den Einsatz von Proton außerhalb von Steam. Bottles kann dadurch Windows-Spiele mit Proton starten. Das erweitert die Möglichkeiten für Nutzer von Windows-Spielen unter Linux deutlich. Auch Soda erhält eine interessante Neuerung. Ab Version 11.0-5 unterstützt der […]

Der Beitrag Bottles 66 bringt Proton über UMU auf den Linux-Desktop erschien zuerst auf fosstopia.

GeForce Now: Die Linux-App ist fertig, Leis­tungs­ver­bes­serungen für alle

13. August 2026 um 15:04

Seit Anfang des Jahres gibt es GeForce Now auch als native App für Linux – bislang aber als Beta. Damit ist jetzt Schluss, die Linux-App hat offiziell die Betaphase verlassen. Darüber hinaus hat Nvidia Performance-Verbesserungen an GeForce Now vorgenommen, die Frame Generation und Spiele mit hohen CPU-Anforderungen betreffen.

❌