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Ein Fahrplan für die Zeit nach Linus Torvalds

Von: MK
02. Februar 2026 um 07:00

Das Linux Projekt erhält erstmals einen klar geregelten Plan für den Fall, dass Linus Torvalds oder zentrale Maintainer ihre Aufgaben nicht mehr ausführen können. Das “Linux Kernel Project Continuity” Dokument beschreibt nun, wie die Weiterführung des Kernel Repositories organisiert wird und wer im Ernstfall Verantwortung übernimmt. Sollte die Arbeit am torvalds/linux.git Hauptrepository ins Stocken geraten, […]

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Typst aktualisieren

02. Februar 2026 um 06:00

Diese kurze Dokumentation dient mir zur Erinnerung, wie ich die Typst-Installation auf meinem System aktualisiere.

  1. Download Release Tarball typst-x86_64-unknown-linux-musl.tar.xz von https://github.com/typst/typst/releases
  2. Entpacke das Archiv mit tar xJf Downloads/typst-x86_64-unknown-linux-musl.tar.xz typst-x86_64-unknown-linux-musl/typst
  3. Verschiebe die Binärdatei in mein lokales bin-Verzeichnis: mv typst-x86_64-unknown-linux-musl/typst ~/bin/

Alternativ kann die Binärdatei auch unter /usr/local/bin abgelegt werden.

Tube Archivist HTTP Error 403: Forbidden

01. Februar 2026 um 19:28

Hier haben wir wieder ein „Henne und Ei“-Problem.Zwar sind die Cookies richtig kopiert worden und auch die Dateien sind zugänglich, sie lassen sich ja via Browser aufrufen, aber leider ist ytdlp veraltet. Bis ein neues Image für Tube Archivist erscheint, muss man sich mit der Variable TA_AUTO_UPDATE_YTDLP helfen. Mit dieser Variable in der Compose-Datei und ... Weiterlesen

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pandas 3 erschienen

31. Januar 2026 um 22:40

Kurz notiert: Die Data-Science-Bibliothek pandas wurde in Version 3.0 veröffentlicht. Auch wenn ein drittes Major-Release erst einmal nach tiefgreifenden Änderungen klingt, ist es tatsächlich nur die SemVer-Versioierung, die für den Major-Release verantwortlich ist, da pandas 3.0 auch ältere Features entfernt, die zuvor deprecated wurden. An sich bleiben natürlich die Grundkonzepte gleich.

Neuerungen

Das pandas-Team hebt drei Neuerungen hervor:

Automatischer String-Typ für Spalten

Wird ein DataFrame erzeugt, ermittelt pandas in vielen Fällen den Datentyp für die Spalte. Wenn z. B. nur Ganzzahlen enthalten sind, ist der Datentyp int. Bei Strings war dies bisher nicht so, wie wurden als der generische Datentyp object aufgelöst und mussten manuell typisiert werden.

Das wird mit pandas 3.0 gelöst, denn String-Spalten erhalten nun automatisch den Typ str. Für diese Umstellung wird ein Migration-Guide bereitgestellt.

Verbesserungen bei Copy-on-Write

Unter Python gibt es eigentlich keine Pointer, womit man sich eigentlich einige Probleme erspart. Trotzdem kann es Referenzen geben, die wie Pointer wirken. Ein Beispiel aus dem Guide:

df = pd.DataFrame({"foo": [1, 2, 3], "bar": [4, 5, 6]})
subset = df["foo"]
subset.iloc[0] = 100

Aus der 1 in "foo" wurde kurzerhand 100, auch wenn nicht der DataFrame direkt geändert werden musste. Das Verhalten wird schwer vorhersehbar, wenn mit vielen DataFrames auf einmal gearbeitet wird.

Wer eine tatsächliche Kopie anlegen will, muss bisher z. B. subset = df["foo"].copy() aufrufen. Dann wird der DataFrame kopiert und Änderungen an subset landen nicht mehr auf einmal im ursprünglichen DataFrame.

Dieses Verhalten ist nun das Standardverhalten, ein expliziter .copy()-Aufruf wird nicht mehr benötigt. Das erfordert zwar einiges Umdenken hinsichtlich der Änderung von Werten, erspart aber auch einige SettingWithCopyWarnings, die schon in früheren Releases bei bestimmten Spaltenoperationen auftraten. Copy-on-Write bedeutet dabei in der Umsetzung, dass der DataFrame erst einmal weiterhin Referenzen nutzt, aber bei der ersten Veränderung einer Referenz den DataFrame kopiert und nur in der Kopie die Veränderung hinterlegt. Alles zu Copy-on-Write ist hier zu finden.

pd.col()-Support

Pandas steht zunehmend im Wettbewerb zu Polars. Da ist es nicht verwunderlich, dass einige bewährte Features auch bei Pandas Einzug halten.

Neu ist ab pandas 3.0 die Funktion pd.col(). Während bisher bei df.assign()-Operationen auf Lambda-Ausdrücke zurückgegriffen werden musste, geht dies nun einfacher mit der col()-Funktion:

df.assign(c=lambda df: df['a'] + df['b']) # vor 3.0
df.assign(c=pd.col('a') + pd.col('b')) # 3.0

Breaking Changes

Hier eine Auswahl der Breaking Changes:

  • Datetime-Auflösung: Standard ist jetzt Mikrosekunden statt Nanosekunden. Integer-Casts lieffern dadurch jetzt andere Werte.
  • Bei concat und homogenen DatetimeIndex-Objekten wird jetzt sort=False berücksichtigt.
  • value_count(sort=False) behält jetzt die Eingabereihenfolge, nicht mehr Sortierung nach Labels.
  • offsets.Day ist jetzt immer ein Kalendertag, kein fixer 24h-Tick. Dabei werden Zeitumstellungen explizit berücksichtigt.
  • NaN vs. NA: In nullable Dtypes werden NaN und NA standardmäßig nun gleich behandelt, Arithmetik erzeugt jetzt NA
  • Die Mindestanforderungen steigen auf Python >= 3.11 und NumPy >= 1.26.
  • pytz ist von nun an optional.

Darüber hinaus gibt es diverse kleine Änderungen, z. B. werden einige Rückgabewerte bei inplace=True verändert.

Weitere Informationen

Das gesamte Changelog ist hier abrufbar. Es wird aufgrund der Deprecations empfohlen, erst auf Pandas 2.3 upgraden, den Code auf Warnings zu überprüfen und erst dann mit dem Upgrade auf Version 3.0 fortzufahren.

Weg von Microsoft und Big-Tech-Kontrolle - so machst DU dich unabhängig von US-Software

31. Januar 2026 um 14:30

💾

Hast du noch Kontrolle über deinen Computer und deine Daten? In diesem Video zeigt Jean, wie man sich von großen Firmen aus den USA unabhängig machen kann und damit seine digitale Souveränität zurück bekommt.
Wenn Du das Video unterstützen willst, dann gib bitte eine Bewertung ab, und schreibe einen Kommentar. Vielen Dank!

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Kostenlose Informationen und Hilfen zu Linux
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00:00 Begrüßung
00:52 Warum?
02:03 Linux
04:55 Cloud
07:36 Office-Programm
10:01 Messenger
13:31 Browser und Suche
16:39 Es ist ein Marathon!

Haftungsausschluss:
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SFP#45: The final chapter of the EU Radio Equipment Directive

29. Januar 2026 um 23:00

SFP#45: The final chapter of the EU Radio Equipment Directive

What can be better while travelling to FOSDEM than to listen to the (hopefully) final chapter of the EU Radio Equipment Directive (RED)? In this 45th SFP episode Alexander Sander and Bonnie Mehring are discussing the RED with their former colleague Max Mehl.

Together, Alex, Bonnie, and Max, unfold the history of the Radio Equipment Directive and the latest developments in regard to this regulation. The FSFE's involvement started when Max, back then in 2015 a working student for the FSFE, printed all the pages of this directive on the university printer and sat down to read through them word by word. In the document he marked the Article 3(3)i as problematic as it threatens the installation of Free Software on radio devices, like routers or smart home technologies. Since then, he continued to work towards safeguarding Free Software on radio devices.

When Max took the next step in his career in 2022, Alex took over the work and continued, together with the help and insights of Max, to keep working towards software freedom and device neutrality, allowing users to install Free Software on radio devices. Now in 2025 the Radio Equipment Directive and the drafting of the delegated act for the Article 3(3)i have reached their final stage. Listen to our 45th episode to find out more!

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Hochschulen und Open Source: Leibniz Uni Hannover will dauerhafte Finanzierung sichern

31. Januar 2026 um 09:11

Herzlich willkommen bei der OSBA! Möchtest Du Dich bzw. Euer Unternehmen kurz vorstellen? Die Leibniz Universität Hannover ist eine der führenden technischen Universitäten Deutschlands. Die ZQS/elsa unterstützt Lehrende an der Leibniz Uni. Wir bieten mediendidaktische und technische Beratung, die Produktion von Medien und Lerninhalten, die Aufzeichnung von Vorlesungen sowie z.B. den Betrieb der Lernmanagement-Systeme (LMS) […]

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