Ephraims Wochenrückblick: KW 24, 2026
In Woche 24 ist in der FOSS-Welt einiges passiert. Von massenhaften Angriffen auf das AUR über GNOME zu Firefox


In Woche 24 ist in der FOSS-Welt einiges passiert. Von massenhaften Angriffen auf das AUR über GNOME zu Firefox


Am 11.6. 2026 entdeckten Sicherheitsforscher kompromittierte AUR-Pakete in Arch Linux (AUR = Arch User Repository). Zwischenzeitlich waren ca. 1600 AUR-Pakete betroffen.
AUR-Pakete sind nicht offizielle Zusatzpakete, die kein dezidiertes Prüfverfahren durchlaufen. Die Installation erfolgt häufig über einsteigerfreundliche Tools wie yay oder paru. Der Angriff erfolgte durch die Modifizierung der PKGBUILD-Dateien von Paketen, die als verwaist (orphaned) galten, für die es also keinen Maintainer mehr gab. Aufgrund der veränderten PKGBUILD-Datei wurde zusätzlich zum Paket Schadsoftware installiert.
Ziel des Angriffs ist offensichtlich das Einsammeln von Passwörtern aus Firefox- und Chromium-basierten Browsern sowie von SSH-Keys und anderer sensibler Daten. Die Informationen dazu sind noch spärlich.
Ob ich selbst betroffen bin, kann ich aktuell nicht mit Sicherheit sagen; auf meinem Linux-Notebook habe ich zwei oder drei Tage vor Bekanntwerden das letzte Update durchgeführt. Vorerst habe ich das Gerät stillgelegt und den heutigen Morgen damit verbracht, potentiell betroffene SSH-Keys von diversen Server, GitHub- und GitLab-Accounts zu entfernen :-( An einer Neuinstallation wird kein Weg vorbeiführen.
Detaillierte Informationen finden Sie hier:
Weitere Links
Die Arch Linux Community erlebt einen der größten Sicherheitsvorfälle ihrer Geschichte. Im AUR wurden weit über eintausend Pakete manipuliert und mit Malware versehen. Zunächst ging man von rund 400 betroffenen Paketen aus. Doch die Zahl stieg im Laufe der Analyse immer weiter an. Erst meldete die Community etwa 900 kompromittierte Einträge. Später bestätigten die Entwickler […]
Der Beitrag Massiver AUR Vorfall: Über 1.500 Arch‑Pakete mit Malware verseucht erschien zuerst auf fosstopia.
Angreifer haben in den vergangenen Stunden das Arch User Repository (AUR) missbraucht und Schadsoftware in den Installationsskripten versteckt. Die Arch-Linux-Entwickler sind dabei, die betroffenen Pakete zu löschen und die beteiligten Accounts zu sperren. Nutzer regulärer Arch-Linux-Pakete sind nicht betroffen.
Angreifer haben in den vergangenen Stunden das Arch User Repository (AUR) missbraucht und Schadsoftware in den Installationsskripten versteckt. Die Arch-Linux-Entwickler sind dabei, die betroffenen Pakete zu löschen und die beteiligten Accounts zu sperren. Nutzer regulärer Arch-Linux-Pakete sind nicht betroffen.
Angreifer haben in den vergangenen Stunden das Arch User Repository (AUR) missbraucht und Schadsoftware in den Installationsskripten versteckt. Die Arch-Linux-Entwickler sind dabei, die betroffenen Pakete zu löschen und die beteiligten Accounts zu sperren. Nutzer regulärer Arch-Linux-Pakete sind nicht betroffen.
![Windows Programme auf Linux ausführen | VirtualBox Tutorial [2026]](../themes/icons/grey.gif)
Ein modernes Linux-Phone im vertrauten Design der ersten iPhones? Mithilfe von iGTK ist es möglich ein postmarkesOS Gerät mit der GNOME Oberfläche in ein Retro-Handy zu verwandeln.


Niederschwellige FOSS- und Linux-Kurse für Einsteiger:innen, die selbstbewusster mit digitalen Medien umgehen wollen.


Mit Homebrew 6.0.0 hält ein neuer Sicherheitsmechanismus namens „Tap Trust“ Einzug in den universellen Paketmanager für Linux, MacOS und WSL.
Wieder einmal war das Arch Linux Community-Paketarchiv AUR Ziel eines Angriffs, bei den über 400 Pakete mit einer Dependency Credential Stealer Malware infiziert wurden.
Google investiert zusammen mit den Partnern Stiftung Schmidt Sciences, der britischen Regierungsagentur ARIA, der Cooperative AI Foundation und unterstützt von Google.org 10 Millionen Dollar in…
In meinem letzten Beitrag der NixOS-Reihe zeige ich, wie man einen einzelnen Rechner aus dem gemeinsamen Setup herauslöst und individuell konfiguriert – ohne die anderen Rechner auch nur zu berühren.


Das französische Unternehmen Murena hat Version 4.0 seines »entgoogelten« mobilen Betriebssystems /e/OS veröffentlicht und zwei neue, in Deutschland gefertigte Smartphones vorgestellt.
Microsoft musste zahlreiche Open Source Projekte auf Github deaktivieren. Hacker hatten Code manipuliert und eine Schadsoftware eingeschleust, die Zugangsdaten von Entwicklern stehlen sollte. Die Angreifer griffen mehr als 70 Repositories an. Viele davon gehörten zu Azure Projekten oder zu KI Werkzeugen wie Claude Code oder VS Code Beispielen. Die Malware trug den Namen Miasma und […]
Der Beitrag Microsoft stoppt dutzende Repos nach Malwarefund in Open Source Projekten erschien zuerst auf fosstopia.