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Unpopuläre Meinung: Major-Releases überspringen und Aufwände reduzieren

10. Februar 2025 um 06:00

Wie der Titel andeutet, geht es in diesem Text um Release-Zyklen von Betriebssystemen und Zeiträume, in denen diese unterstützt werden. Ich möchte meine großartige Idee mit euch teilen und bin daran interessiert, zu erfahren, wie ihr darüber denkt.

Transparenzhinweis 1: Ich arbeite als Technical Account Manager bei Red Hat. Zuvor habe ich mehrere Jahre als Systemadministrator mit Red Hat Enterprise Linux (RHEL) gearbeitet. Dieser Text spiegelt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Transparenzhinweis 2: „Großartige Idee“ ist Code für eine Idee, die andere als Spinnerei, Wahnsinn, verrückt oder anderweitig dispektierlich bezeichnen würden. Mein bester Freund und ich hatten in unserem Leben schon viele großartige Ideen. Wir haben sie bisher alle überlebt. ;-) Nehmt das hier Geschriebene daher vielleicht nicht bierernst und mit einer Prise Ironie und Humor.

Wann? Wie oft? Wie lang?

Ca. alle 2-5 Jahre ist bei den bekannten Linux-Distributionen mit einem neuen Major-Release zu rechnen. Für jedes Major-Release bekommt man bis zu 10 Jahre und länger Unterstützung. Der Umfang der Unterstützung schwankt dabei je nach Support-Phase deutlich.

Die folgenden Abbildungen geben einen kleinen Überblick.

Betrachtet man diese Release-Zyklen und Unterstützungszeiträume, ist es problemlos möglich, ein Release zu überspringen, während sich die Unterstützungszeiträume für das alte und neue Release überschneiden.

Was sagen verschiedene Teams zu neuen Releases?

Die folgende Liste gibt eine Auswahl von Aussagen und Kommentaren wieder, die ich während der letzten 15 Jahre immer wieder in ähnlicher Form gehört habe.

  • „Schon wieder ein neues Major-Release. Jetzt müssen wir schon wieder testen, ob unsere Prozesse und Automations-/Konfigurations-Skripte noch funktionieren.“
  • „Hoffentlich müssen wir das Betriebskonzept nicht anpassen.“
  • „Endlich, wir warten schon lange auf neue Versionen wichtiger Bibliotheken, Laufzeitumgebungen und Datenbankmanagementsysteme.“
  • „Wir würden ja gern auf Version B deployen, die IT gibt uns aber nur Version A.“
  • „Mit jedem Major-Release ändert sich irgendwas und wir müssen uns schon wieder anpassen.“
  • „Unsere Anwendung läuft gut auf Version A. Wir möchten skalieren, aber die IT gibt uns jetzt nur noch Version B. Wir wissen nicht, ob und wie unsere Anwendung darauf läuft.“
  • „Wir testen gerade noch die letzte Patch-Version unserer Anwendung auf Version A. Der Test der folgenden Patch-Version drängt schon. Wir haben keine Zeit und keine Leute, um die Anwendung auch noch auf Version B zu testen.“
  • „Kaum sind wir mit der Migration unserer Anwendung von Version A auf Version B fertig, drängt uns der IT-Betrieb schon wieder, wir müssten auf Version C migrieren.“
  • „Vor lauter Betriebssystemwechseln kommen wir kaum dazu, unsere Anwendung weiterzuentwickeln.“
  • „Es dauert so lange, bis alle Anwendungen von Version A auf Version B migriert wurden, dass Version B schon fast wieder End-of-Life ist.“
  • „Es erzeugt enorme Aufwände mehrere Betriebssystemversionen parallel zu betreiben.“

Ihr habt hoffentlich erkannt, dass Version A und Version B hier stellvertretend für ein Release einer beliebigen Linux-Distribution stehen. Nimmt man die Aussagen zusammen, kann man den Eindruck gewinnen, dass ein neues Major-Release nicht bei allen Menschen in einer IT-Organisation Freude auslöst.

Und wenn wir nun ein Release auslassen?

  • Das Betriebskonzept muss seltener überprüft und ggf. angepasst werden
  • Die Anwendungsteams müssen ihre Anwendung seltener migrieren
  • Automations-/Konfigurations-Skripte müssen seltener angepasst werden
  • Die Anzahl von Migrations- und Veränderungs-Projekten kann reduziert werden
  • Geringerer Aufwand senkt die Kosten

Lassen wir außer Acht, dass ich einen Punkt bewusst unterschlage, sind die Vorteile offenbar deutlich und überwiegen alle potenziellen Nachteile mit Leichtigkeit. Oder nicht? Also warum wollt ihr unbedingt jedes Major-Release mitnehmen? Bitte schreibt mir eure Gründe dafür gern in die Kommentare.

Aber Jörg, du weißt doch, wie das so ist…

Ja, natürlich ist mir bewusst, dass es sich bei großen Unternehmen um komplexe Systeme handelt, in denen aus verschiedenen Bereichen sehr unterschiedliche Anforderungen an Anwendungen und IT-Dienste gestellt werden.

So reicht das Spannungsfeld regelmäßig von „Never touch a running system (even when it’s 20 years old)“ bis hin zu „We need the latest and greatest to be successful in our business“.

Manche Anwendungen sind nur für den Betrieb auf ausgewählten Betriebssystemversionen zertifiziert, Abhängigkeiten zu Bibliotheken und Laufzeitumgebungen müssen eingehalten werden.

Doch habt ihr wirklich mal zusammen mit allen Beteiligten bewusst überlegt, ob es ohne einschneidende Nachteile möglich ist, ein Major-Release zu überspringen, um die oben skizzierten Vorteile zu nutzen? Oder nehmt ihr jedes Release mit, weil das schon immer so gemacht wurde?

Dies ist wirklich _____ großartige Idee

Also, was haltet ihr von dieser Idee? Machbar? Gut? Oder doch nur eine Schnapsidee? Was spricht dagegen?

Bitte nutzt die Kommentare unter diesem Text, um mich und alle Leserinnen und Leser wissen zu lassen, ob dieser Ansatz Vorteile hat oder welche zwingenden Gründe ihn unrealistisch erscheinen lassen.

Und wenn ihr euch nur mal den Frust von der Seele schreiben wollt, warum es überall klemmt und hakt und wie es besser sein könnte, ist das natürlich auch in Ordnung.

Mozilla veröffentlicht Firefox 135 für Android

07. Februar 2025 um 19:43

Mozilla hat Firefox 135 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 135 für Android.

Download Firefox für Android im Google Play Store

Die Neuerungen von Firefox 135 für Android

Firefox 135 für Android bringt eine neue Option in den Einstellungen zur Datenerhebung, um Absturzberichte automatisch an Mozilla zu senden, um damit das Erkennen und Beheben von Problemen zu unterstützen.

Dazu kommen wie immer neue Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine, diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken sowie Verbesserungen unter der Haube.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 135

04. Februar 2025 um 22:22

Mozilla hat Firefox 135 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Neues Layout für die Firefox-Startseite

Für Nutzer in den USA und Kanada wurde mit Firefox 134 ein angepasstes Layout für die Startseite ausgerollt, welches bis zu vier statt drei Content-Empfehlungen pro Zeile erlaubt und die Positionierung von Logo (und Wetter-Widget in Ländern, in denen dieses Feature bereits ausgerollt wird) so anpasst, dass die Suchleiste, Verknüpfungen und Content-Empfehlungen weiter oben erscheinen. Ab Firefox 135 erfolgt eine Ausrollung in allen anderen Ländern, welche Pocket-Empfehlungen unterstützen.

Firefox 135

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Verbesserungen der Übersetzungsfunktion

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Mit dem heutigen Tag folgt die Unterstützung von Übersetzungen aus dem Chinesischen, Japanischen sowie Koreanischen. Ebenfalls neu: Übersetzungen ins Russische.

Grundsätzlich ist die Unterstützung neuer Sprachen nicht an Firefox-Versionen gebunden, womit diese Sprachen auch in älteren Firefox-Versionen zur Verfügung stehen. Allerdings gab es in Firefox 135 Anpassungen, welche die Qualität für die Übersetzungen aus den asiatischen Sprachen verbessern.

Außerdem wurden allgemeine Verbesserungen an der Übersetzungsfunktion vorgenommen, von denen auch andere Sprachen profitieren und welche die Wahrscheinlichkeit verringern, dass unter bestimmten Umständen neue Wörter erfunden werden.

Speicherung von Kreditkarten-Daten

Firefox unterstützt die Speicherung von Kreditkarten-Daten, sodass Nutzer diese in Online-Shops nicht jedes Mal manuell eingeben müssen. Bislang war diese Funktion für Nutzer in Deutschland, Österreich, den USA, Kanada, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien, Polen sowie dem Vereinigten Königreich aktiviert. Beginnend mit Firefox 135 startet eine weltweite Ausrollung dieses Features.

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

KI-Chatbots

Firefox 135 integriert mehrere KI-Chatbots. Dabei stehen Google Gemini, ChatGPT, HuggingChat, Anthropic Claude sowie Le Chat Mistral zur Verfügung. Die Chatbots können direkt über die Sidebar genutzt werden.

Über das Kontextmenü oder, falls über eine Option im Abschnitt „Firefox Labs“ der Firefox-Einstellungen aktiviert, eine Schaltfläche nach dem Markieren von Text können auch direkt Funktionen zur Zusammenfassung des markierten Inhalts, zur Vereinfachung der Sprache sowie zu einem Abfragen des Inhalts ausgewählt werden.

Firefox 135

Neu gegenüber früheren Versionen, in denen dieses Feature über eine versteckte Option bereits vorab getestet werden konnte, ist ein vordefinierter Prompt zum Korrekturlesen. Ebenfalls im Vergleich neu ist ein Kommando, um die Chatbot-Sidebar per Tastatur öffnen und schließen zu können (Strg + Alt + X; macOS: Control + X).

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Verbesserung der Zurück-Navigation

Es wurden Schutzmechanismen implementiert, die verhindern, dass Websites die Verlaufs-API missbrauchen, indem sie die Verlaufseinträge überladen und damit die Navigation mit den Schaltflächen „Zurück“ und „Vorwärts“ erschweren. Firefox versucht nun, solche Einträge auszulassen.

Kleinere Installationsarchive für Linux

Mozilla hat seine Linux-Pakete von .tar.bz2 auf .tar.xz und damit auf eine LZMA-Kompression umgestellt. Dies resultiert in 25 Prozent kleineren Installationsarchiven sowie einer mehr als doppelt so schnellen Dekompressionszeit.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 135

Für Nutzer von Apple macOS und Linux bietet Firefox beim Betätigen des Tastatur-Kommandos zum Beenden des Browsers die zusätzliche Option an, nur den aktuellen Tab zu schließen.

Firefox 135

Die sichtbare Datenschutz-Einstellung für „Do not Track“ (DNT) wurde entfernt, da dieser Standard als gescheitert gilt und nicht mehr empfohlen wird. Der indirekte Nachfolger ist die „Global Privacy Control“ (GPC), für welche Firefox bereits eine eigene Einstellung besitzt („Websites anweisen, meine Daten nicht zu verkaufen oder weiterzugeben“).

Der Kontextmenü-Eintrag „Link ohne Website-Tracking kopieren“ wurde in „Saubere Link-Adresse kopieren“ umbenannt. Außerdem werden jetzt weitere Parameter von Facebook-Links entfernt und die Funktion steht auch für ausgeschriebene Links nach Markierung zur Verfügung.

Für Nutzer der neuen Seitenleiste, welche aktuell an einen kleinen Prozentsatz der Nutzer ausgerollt ist (oder manuell über die Option sidebar.revamp in about:config aktiviert werden kann), wurde ein Tastaturkommando implementiert, um diese ein- und auszufahren (Strg + Alt + Z; macOS: Control + Z). Außerdem wurde das Verhalten der Tastaturkommandos zum Ein- und Ausklappen der Sidebars für die Lesezeichen und Chronik im Zusammenspiel mit der neuen Seitenleiste verbessert.

Im Konto-Menü, welches auch Mozilla Monitor, Firefox Relay sowie das Mozilla VPN bewirbt, wird nach Anmeldung in das Mozilla-Konto jetzt zwischen „Meine Dienste“ und „Probieren Sie andere Schutzwerkzeuge von Mozilla aus“ getrennt, sofern der Nutzer auch Anwender von Firefox Relay ist.

Firefox 135

Mit accessibility.typeaheadfind.wrappedSoundURL wurde eine neue Option in about:config hinzugefügt, um einen Sound abzuspielen, wenn das Ende einer Suche erreicht wurde.

Auf macOS 15 und höher werden seit Firefox 132 die neuen Auswahlfunktionen des Apple-Betriebssystems für die Bildschirm- und Fensterfreigabe unterstützt. Firefox 135 bringt die Unterstützung auch auf macOS 14.

Auf Linux unterstützt Firefox jetzt sogenanntes Native Messaging zur Kommunikation zwischen WebExtensions und auf dem System installierten Anwendungen auch, wenn Firefox als Snap-Paket installiert ist. Voraussetzung hierfür ist das XDG Desktop Portal in Version 1.19 oder höher (wobei Ubuntu die Unterstützung bereits vorab in Version 22.04 inkludiert hat) sowie die about:config-Option widget.use-xdg-desktop-portal.native-messaging in Firefox mit einem Wert von 1 oder 2.

Das Netzwerkanalyse-Panel der Entwicklerwerkzeuge zeigt jetzt auch Anfragen für data:-URIs sowie lokale Ressourcen, die über das file:-Protokoll eingebunden sind, an.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 135 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 135 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Firefox erzwingt nun die sogenannte „Certificate Transparency“ und verlangt von Webservern einen ausreichenden Nachweis, dass ihre Zertifikate öffentlich bekannt gegeben wurden, bevor sie als vertrauenswürdig eingestuft werden. Dies betrifft nur Server, welche Zertifikate verwenden, die von einer Zertifizierungsstelle in Mozillas Stammzertifikats-Programm ausgestellt wurden.

Darüber hinaus wird der CRLite-Mechanismus zur Überprüfung des Widerrufs von Zertifikaten eingeführt, wodurch die Leistung dieser Überprüfungen erheblich verbessert wird.

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Verbesserungen der Webplattform

Verbesserungen der Webplattform lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.

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SLZB OS 2.8.0 Beta veröffentlicht

03. Februar 2025 um 05:30

SMLIGHT hat am 31. Januar 2025 die Beta von SLZB OS 2.8.0 mit folgenden Neuerungen veröffentlicht: Zigbee–Hub–Modus – Ihr SMLIGHT–Coordinator kann jetzt als eigenständiger Zigbee–Hub fungieren! Sie benötigen keinen separaten Mini-PC oder Server –...

Mozilla stellt Erweiterungs-Schnittstelle für Lokale KI in Firefox vor

23. Januar 2025 um 21:40

Mozilla hat eine neue Erweiterungs-Schnittstelle vorgestellt, welche Entwickler von Firefox-Erweiterungen nutzen können, um Anwendungsfälle für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz lokal auszuführen.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können ab sofort eine neue experimentelle Erweiterungs-Schnittstelle nutzen. Diese hat Mozilla auf seinem Blog vorgestellt.

Die Schnittstelle erlaubt die Nutzung jedes maschinellen Lernmodells, welches mit Transformers.js kompatibel ist, im Browser auszuführen, ohne dass dabei Anfragen an externe Server gesendet werden. Lediglich das verwendete Modell muss bei der ersten Nutzung heruntergeladen werden, ansonsten geschieht die Arbeit vollständig lokal.

Zwar können Webanwendungen bereits Transformers.js in JavaScript nutzen. Die Ausführung über Mozillas Erweiterungsschnittstelle bietet aber mehrere Vorteile: So wird die Inferenz-Runtime in einem eigenen isolierten Firefox-Prozess ausgeführt, was die Sicherheit und Robustheit verbessert. Die Modell-Dateien werden in einer IndexedDB gespeichert und über verschiedene Ursprünge hinweg gemeinsam genutzt. Außerdem erlauben Firefox-spezifische Leistungsverbesserungen eine verbesserte Performance.

Transformers.js verwendet „Aufgaben“, um Implementierungsdetails für die Ausführung bestimmter Arten von ML-Workloads zu abstrahieren. Für die erste Iteration stellt Firefox die folgenden Aufgaben zur Verfügung:

  • text-classification – Zuweisung eines Labels oder einer Klasse zu einem gegebenen Text
  • token-classification – Zuweisung eines Labels zu jedem Token in einem Text
  • question-answering – Abrufen der Antwort auf eine Frage aus einem gegebenen Text
  • fill-mask – Maskierung einiger Wörter in einem Satz und Vorhersage, welche Wörter diese Masken ersetzen sollen
  • summarization – Erstellung einer kürzeren Version eines Dokuments unter Beibehaltung der wichtigen Informationen.
  • translation – Konvertierung von Text von einer Sprache in eine andere
  • text2text-generation – Konvertierung einer Textfolge in eine andere Textfolge
  • text-generation – Erzeugen von neuem Text durch Vorhersage des nächsten Wortes in einer Sequenz
  • zero-shot-classification – Klassifizierung von Text in Klassen, die während des Trainings nicht gesehen werden
  • image-to-text – Ausgabe von Text aus einem gegebenen Bild
  • image-classification – Zuweisung eines Labels oder einer Klasse für ein ganzes Bild
  • image-segmentation – Unterteilung eines Bildes in Segmente, in denen jedes Pixel einem Objekt zugeordnet ist
  • zero-shot-image-classification – Klassifizierung von Bildern in Klassen, die beim Training nicht gesehen werden
  • object-detection – Identifizierung von Objekten bestimmter definierter Klassen in einem Bild
  • zero-shot-object-detection – Identifizierung von Objekten von Klassen, die beim Training nicht gesehen werden
  • document-question-answering – Beantwortung von Fragen zu Dokumentenbildern
  • image-to-image – Umwandlung eines Quellbildes, damit es den Merkmalen eines Zielbildes oder eines Zielbildbereichs entspricht
  • depth-estimation – Vorhersage der Tiefe von Objekten in einem Bild
  • feature-extraction – Umwandlung von Rohdaten in numerische Merkmale, die verarbeitet werden können, wobei die Informationen im Originaldatensatz erhalten bleiben
  • image-feature-extraction – Umwandlung von Rohdaten in numerische Merkmale, die unter Beibehaltung der Informationen im Originalbild verarbeitet werden können
  • text-to-speech – Umwandlung von Text in Sprache

Für jede Aufgabe hat Mozilla ein Standard-Modell ausgewählt. Der Erweiterungs-Entwickler kann aber auf jedes Modell zurückgreifen, welches auf Hugging Face entweder von Mozilla oder Xenova veröffentlicht worden ist. Derzeit können nur Modelle dieser zwei Organisationen genutzt werden. Dass diese Einschränkung gelockert wird, ist für die Zukunft denkbar.

So einfach könnte beispielsweise Code zur Zusammenfassung von Text mit dem entsprechenden Standard-Modell aussehen:

async function summarize (text) {
  await browser.trial.ml.createEngine({ taskName: 'summarization' });
  const result = await browser.trial.ml.runEngine({ args: [text] });
  return result[0]['summary_text'];
}

Im Vergleich mit anderen WebExtension-Schnittstellen gibt es zwei wichtige Unterschiede: Zum einen kann die notwendige Berechtigung erst nach der Installation einer Erweiterung durch den Benutzer erteilt werden. Außerdem werden Änderungen der Schnittstelle in der Zukunt erwartet. Aus diesem Grund nutzt die Schnittstelle den browser.trial-Namespace, statt die Funktionen direkt in browser bereitzustellen. Damit wird die Erwartungshaltung entsprechend gesetzt, dass es sich hierbei um eine Art „Vorschau“ handelt und in Zukunft eher Anpassungen der Erweiterungen notwendig werden, als es bei WebExtensions normalerweise üblich ist.

Die KI-unterstützte Generierung eines Beschreibungstextes für Bilder in PDF-Dateien ist ein in Firefox von Haus aus integriertes Feature, welches unter der Haube aber auf genau die gleiche Weise funktioniert. Mozilla hat diesen Anwendungsfall zusätzlich auch noch in Form einer Erweiterung implementiert, um Entwicklern ein praktisches Beispiel zu geben, welches auch andere relevante Themen wie die Abfrage der Berechtigung behandelt.

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SMLIGHT SLZB-06x Core Firmware Update 2.7.0 veröffentlicht

22. Januar 2025 um 05:30

SMLIGHT hat am Montagabend das Core Firmware Update 2.7.0 für die SLZB-06x Modelle mit folgenden Neuerungen veröffentlicht: Aktive Sockets Multithreading-Verwaltung: Standardmäßig ist 1 aktiver Socket aktiviert (empfohlene Einstellung). Der Benutzer kann dies auf der...

Mozilla veröffentlicht Firefox 134.0.2

21. Januar 2025 um 18:06

Mozilla hat Firefox 134.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 134.0.2

Mit Firefox 134.0.2 behebt Mozilla das Problem, dass Links auf lokale Dateien in HTML-Framesets nicht mehr funktionierten.

Für Nutzer von Firefox in manchen Sprachen erschien der Absturzmelder nach einem Firefox-Absturz nicht.

Ein Problem in den Entwicklerwerkzeugen wurde behoben, welches das erneute Senden von Netzwerkanfragen beim Debuggen von Erweiterungen verhinderte.

Außerdem wurden noch ein Problem in Zusammenhang mit Service Workers sowie eine mögliche Absturzursache behoben.

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Nützliche Mediacodecs installieren

19. Januar 2025 um 11:34

Nach der Installation von Ubuntu wird man feststellen, dass einige Mediendateien die Wiedergabe verweigern. Betroffen sind u. a. Formate wie AVI, MPEG und MP3. Der Grund hierfür liegt in den Lizenzbeschränkungen der einzelnen Formate, weshalb die benötigten Codecs nicht mit dem Betriebssystem ausgeliefert werden dürfen.

Wer hier Abhilfe sucht, kann das Metapaket ubuntu-restricted-extras nachinstallieren. Dieses enthält nicht nur die zuvor erwähnten Codecs, sondern auch die typischen Microsoft-Schriftarten.

Installation

Das Metapaket wird über das Terminal dem System hinzugefügt.

sudo apt install ubuntu-restricted-extras

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Mozilla veröffentlicht Firefox 134.0.1

14. Januar 2025 um 20:14

Mozilla hat Firefox 134.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 134.0.1

Mit Firefox 134.0.1 behebt Mozilla einen sogenannten Speicher-Leak, der sich zuletzt für einige Nutzer vor allem auf Google-Diensten wie YouTube und Google Docs in Form von Performance-Problemen bemerkbar machte.

Eine mögliche Absturzursache wurde behoben, welche für manche Nutzer nach dem letzten Firefox-Update den Start des Browsers verhindern konnte.

Außerdem wurde ein Problem behoben, welches für Nutzer, die das gleiche Profil mit unterschiedlichen Firefox-Versionen nutzen (was keine offiziell unterstützte Konfiguration ist), verursachen konnte, dass Suchmaschinen und Kontextmenüs nicht mehr korrekt funktionierten.

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SMLIGHT SLZB-06x: Zigbee Coordinator mit Ethernet, WLAN oder USB

14. Januar 2025 um 05:30

Ende letzten Jahres habe ich euch gezeigt, wie ihr die OpenThread RCP Firmware auf dem SMLIGHT SLZB-07 installiert. Neben den SLZB-07 Modellen gibt es von SMLIGHT noch die SLZB-06 Modelle, welche die im Home...

Ubuntu beschleunigen

14. Januar 2025 um 05:00

Es gibt ein paar Stellschrauben, an denen man drehen kann, um das Betriebssystem Ubuntu zu beschleunigen. Heute stelle ich das Tool Preload vor.

Bei Preload handelt es sich um einen Hintergrunddienst, der die Systemleistung verbessert, indem er häufig genutzte Anwendungen vorab lädt. Preload basiert auf der Idee des „predictive loading“, bei dem das System analysiert, welche Programme der Benutzer häufig verwendet, und diese Programme oder Teile davon im Voraus in den Speicher lädt. Dadurch können Programme oder Teile davon, die bereits im RAM vorhanden sind, schneller starten.

Installation

sudo apt install preload

Die Konfiguration kann angepasst werden, wobei die Standardeinstellung völlig ausreicht. Wer dennoch einige Werte anpassen möchte, schaut bitte hier.

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Software CEWE Fotowelt installieren

12. Januar 2025 um 05:00

Fotobücher lassen sich heutzutage recht leicht über Computer oder Smartphones erstellen. Hierzu gibt es einige Anbieter, die sich darauf spezialisiert haben. Ich möchte heute erklären, wie man die Software CEWE Fotowelt auf Ubuntu 24.04 LTS installiert.

Quelle: YouTube

Installation

Um CEWE Fotowelt zu installieren, wird die Seite cewe.de aufgerufen und die Software über Software & App -> CEWE Fotowelt Software -> Kostenfrei herunterladen und unter Downloads auf dem eigenen Rechner abgelegt. Anschließend wird die Datei setup_CEWE_Fotowelt.tgz im Downloads-Ordner entpackt. Nun wechselt man in das Terminal und führt folgenden Befehl aus:

sudo /home/intux/Downloads/setup_CEWE_Fotowelt/./install.pl

Hierbei muss noch der Benutzer (in meinem Fall intux) an die eigenen Gegebenheiten angepasst werden.

Man folgt nun der Anleitung durch Bestätigen mit Enter. Es öffnet sich die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) zu „CEWE FOTOWELT“. Diese wird durch das Drücken von q (nach dem Lesen) verlassen. Danach wird man aufgefordert, die EULA zu akzeptieren. Dies geschieht über die Eingabe von ja und der Bestätigung via Enter.

Die Frage:

Wo soll ‚CEWE Fotowelt 8.0.2‘ installiert werden? [/opt/CEWE/CEWE Fotowelt]

wird ebenfalls mit Enter akzeptiert.

Durch erneutes Bestätigen mit Enter wird das noch nicht existierende Verzeichnis angelegt. Im Anschluss werden durch die neuerliche Eingabe von Enter die Daten aus dem Internet geladen und die Software installiert.

Software CEWE Fotowelt
CEWE_Fotowelt
Erstellung Fotobuch mit Software CEWE Fotowelt
Erstellung Fotobuch

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Mozilla veröffentlicht Firefox 134 für Android

08. Januar 2025 um 18:21

Mozilla hat Firefox 134 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 134 für Android.

Download Firefox für Android im Google Play Store

Die Neuerungen von Firefox 134 für Android

Firefox 134 für Android ist ein aus Nutzersicht kleines Update, welches keine neuen Funktionen bringt. Stattdessen lag der Fokus auf neuen Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine, diversen Fehlerbehebungen, geschlossenen Sicherheitslücken sowie Verbesserungen unter der Haube.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 134

07. Januar 2025 um 22:04

Mozilla hat Firefox 134 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Endnutzer-Neuerungen von Firefox 134

Für Nutzer in den USA und Kanada wird schrittweise ein angepasstes Layout für die Startseite ausgerollt, welches bis zu vier statt drei Content-Empfehlungen pro Zeile erlaubt und die Positionierung von Logo und Wetter-Widget so anpasst, dass die Suchleiste, Verknüpfungen und Content-Empfehlungen weiter oben erscheinen.

Firefox View sowie die Sidebar für synchronisierte Tabs zeigen nicht mehr nur maximal 50 Tabs von anderen Geräten an, sondern bis zu 5.000.

Firefox folgt nun stärker der HTML-Spezifikation, was die vorübergehende Benutzeraktivierung betrifft. Durch diese Änderung wird die Blockierung von Popups in Fällen, in denen frühere Firefox-Versionen zu aggressiv waren, weniger streng gehandhabt, wodurch fehlerhafte Blockierungsaufforderungen reduziert werden.

Unter Linux werden jetzt Touchpad-Haltegesten unterstützt. Das bedeutet, dass der kinetische Bildlauf unterbrochen werden kann, indem zwei Finger auf das Touchpad gelegt werden.

Bei Verwendung eines Convertible-Gerätes mit Windows 11 passt Firefox automatisch die Oberflächengröße beim Wechsel zwischen Laptop- und Tablet-Modus an, wenn die Touch-Oberfläche für die Tablet-Nutzung aktiviert ist.

Ein Problem mit der Übersetzungsfunktion wurde behoben, welches verursachen konnte, dass manche Inhalte nicht angezeigt worden sind, wenn die automatische Übersetzung aktiviert ist. Außerdem wurde ein Problem der Übersetzungsfunktion in Zusammenhang mit select-Feldern behoben.

Das Erweiterungs-Menü unterstützt die Anzeige von Warnmeldungen für „Soft Blocks“, also Erweiterungen, welche von Mozilla zum Beispiel aus Gründen der Stabilität aus der Ferne deaktiviert worden sind, aber vom Nutzer wieder aktiviert werden können.

Mit browser.tabs.insertAfterCurrentExceptPinned wird eine neue Option in about:config bereitgestellt, um zu beeinflussen, wo Links, die aus angepinnten Tabs heraus geöffnet werden, angezeigt werden. Standardmäßig öffnen diese am Anfang der Tableiste. Nach Setzen des Schalters auf true öffnen diese am Ende der Tableiste.

Die Leseansicht respektiert jetzt die in den Schriftarten-Einstellungen hinterlegten Schriften für Serif, Sans Serif und Feste Breite.

Die Performance der Quelltext-Ansicht wurde verbessert.

Das Problem auf macOS Sonoma und höher wurde behoben, dass neben dem Öffnen des Emoji-Wählers auch der Buchstabe „e“ in ein Textfeld eingefügt wurde, wenn die Tastenkombination Fn + e gedrückt wurde. Ebenfalls kann der Emoji-Wähler über die Tastenkombination Ctrl + Cmd + Leertaste geöffnet werden. Dabei hatte sich dieser, ebenfalls seit macOS Sonoma, sofort wieder geschlossen. Auch das Problem wurde behoben.

Für den Zugriff auf lokale Adressen ist seit macOS Sequoia eine neue Berechtigung auf Systemebene erforderlich. Die in diesem Fall von Firefox gezeigte Fehlerseite zeigt jetzt einen entsprechenden Hinweis an.

Ebenfalls macOS betrifft eine Änderung bei der Schriftglättung, deren Ergebnis nun mehr dem von Safari entsprechen sollte.

Die Unterstützung für das Debuggen von Erweiterungen wurde verbessert, unter anderem durch ein automatisches Nachladen des Quellcodes der Erweiterung im Debugger, wenn die Erweiterung neu geladen wird.

Das Netzwerk-Panel der Entwicklerwerkzeugezeigt Informationen über Early Hints an, einschließlich einer speziellen Anzeige für den 103 HTTP-Statuscode in der Benutzeroberfläche an.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 134 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 134 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Die Content-Sandbox unter Windows wurde um eine weitere Stufe auf Level 8 erhöht.

Verbesserungen der Webplattform

Firefox 134 unterstützt den Video-Codec HEVC. Allerdings bisher nur auf Windows und bei Verwendung eines Gerätes mit Unterstützung für diesen Codec.

Die CSS-Eigenschaften align-self und justify-self sowie die CSS-Shortendeigenschaft place-self werden jetzt für absolut positionierte Elemente unterstützt.

WebRTC-Simulcast von gemeinsam genutztem Video mit dem VP8-Codec wird jetzt unterstützt. Von anderen Videoquellen war dies bereits möglich.

Dies war nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen der Webplattform. Eine vollständige Auflistung lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

Feature-Vorschau

SmartBlock-Platzhalter für Instagram- und TikTok-Content

Durch Setzen von extensions.webcompat.smartblockEmbeds.enabled auf true können auf Websites eingebettete Instagram- sowie TikTok-Inhalte durch einen Platzhalter ersetzt werden. Als weitere Voraussetzung muss hierfür der Schutz vor Aktivitätenverfolgung in den Datenschutz-Einstellungen auf die strenge Stufe geschaltet sein. Erst nach einem Klick auf einen Button wird dann der tatsächliche Inhalt dann geladen. In Zukunft soll diese Funktion auch für weitere Einbettungen zur Verfügung stehen.

SmartBlock Embeds in Firefox 134

Entladen von Tabs

Wird über about:config der Schalter browser.tabs.unloadTabInContextMenu per Doppelklick auf true gesetzt, steht im Kontextmenü der Tabs eine neue Option zur Verfügung, um den jeweiligen Tab zu entladen und damit Ressourcen freizugeben.

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Erhebliche Einschränkungen für Nutzer veralteter Firefox-Versionen ab März 2025

05. Januar 2025 um 22:39

Nutzer veralteter Firefox-Versionen müssen damit rechnen, ab März 2025 keine Add-ons und geschützten Inhalte auf Streaming-Plattformen mehr nutzen zu können.

Am 14. März 2025 verliert ein Stammzertifikat seine Gültigkeit, welches zur Verifizierung signierter Inhalte genutzt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Browser bis dahin in einer Version genutzt wird, welche das neue Stammzertifikat beinhaltet. Wer nach diesem Datum nicht Firefox 128 oder höher respektive Firefox ESR 115.13 oder höher nutzt, muss mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Betroffen sind Firefox für Windows, macOS, Linux sowie Android. Lediglich Firefox für iOS ist hiervon nicht betroffen, da Mozilla auf iOS von der Apple-Plattform abhängig ist.

Ab dem 14. März 2025 werden für Nutzer älterer Firefox-Versionen keine Erweiterungen mehr ausgeführt. Dies betrifft nicht nur neu installierte Erweiterungen. Bereits installierte Erweiterungen werden automatisch deaktiviert. Ebenfalls kann es auf Streaming-Plattformen in Folge ausbleibender Updates für das DRM-Modul nach diesem Datum jederzeit dazu kommen, dass keine Wiedergabe mehr möglich ist. Auch andere auf Remote-Updates angewiesene Funktionen können nach diesem Datum eingeschränkt sein.

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Übersetzungsfunktion von Firefox Nightly lernt Chinesisch, Japanisch und Koreanisch

03. Januar 2025 um 21:28

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Mit der Unterstützung von Chinesisch, Japanisch und Koreanisch wurde jetzt der nächste wichtige Meilenstein erreicht.

Firefox wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen.

Mit der Unterstützung der sogenannten CJK-Sprachen wurde nun ein weiterer Meilenstein erreicht. Die Nightly-Version von Firefox kann jetzt Inhalte aus dem Chinesischen, Japanischen sowie Koreanischen übersetzen.

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Fakespot Deep Fake Detector: Neue Erweiterung von Mozilla erkennt Inhalte von KI vs. echten Menschen

31. Dezember 2024 um 19:38

Der Fakespot Deep Fake Detector ist eine neue Firefox-Erweiterung von Mozilla, welche es dem Nutzer ermöglichen soll, mutmaßliche KI-Inhalte von Inhalten zu unterscheiden, die von echten Menschen geschaffen wurden.

Download Fakespot Deep Fake Detector

Künstliche Intelligenz (KI) erlebt in den letzten Jahren einen extremen Aufschwung – sowohl qualitativ als auch, was die Nutzung betrifft – und das längst auch im Mainstream-Bereich. Heute fällt es teilweise schwer, überhaupt noch zu erkennen, welche Inhalte von einer KI erzeugt worden sind und was das Werk echter Menschen ist.

Mozilla möchte dieses Problem angehen – und zwar mit Hilfe Künstlicher Intelligenz. Der Fakespot Deep Fake Detector ist eine neue Browser-Erweiterung für Firefox, welche es erlaubt, markierten Text dahingehend zu analysieren. Alternativ kann Text auch ohne Browser-Erweiterung auf der dazugehörigen Website eingegeben werden.

Zu diesem Zeitpunkt werden ausschließlich englischsprachige Texte unterstützt. Bei Text soll es dabei nicht bleiben: In Zukunft soll der Fakespot Deep Fake Detector auch Videos und Bilder analysieren können.

Für eine bessere Zuverlässigkeit verlässt sich Mozilla nicht auf ein einzelnes Modell. Mit ApolloDFT, Binocular, UAR sowie ZipPy kommen derzeit gleich vier Modelle mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen zum Einsatz, die auch beschrieben werden. Wenn es Unstimmigkeiten in der Bewertung gibt, erfährt der Nutzer, welches Modell zu welchem Ergebnis kam. Bei allen diesen Modellen handelt es sich um Open Source-Modelle, wobei ApolloDFT ein eigenes Modell von Fakespot ist.

Fakespot war ursprünglich ein eigenständiges KI-Unternehmen, welches sich auf die Erkennung sogenannter „Fake-Inhalte“ spezialisiert hat und im Mai 2023 von Mozilla übernommen worden ist. Am besten bekannt ist Fakespot für die Erkennung falscher Produktbewertungen beim Online-Shopping. Mittlerweile ist diese Funktionalität für Amazon, BestBuy und Walmart nativ in Firefox integriert.

Fakespot Deep Fake Detector Fakespot Deep Fake Detector

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Verkürzte Git-Commit-Hashes und das Linux-Repository

31. Dezember 2024 um 18:15

In der letzten Episode des Risikozone-Podcasts habe ich ganz kurz das Thema der verkürzten Hashwerte und auftretenden Kollisionen angesprochen. Jetzt gibt es ein Proof of Concept zu der Thematik.

Worum es geht

Ein kurzer Refresher, worum es in der Thematik überhaupt geht: Als Git entwickelt wurde, musste ein Weg gefunden werden, wie man die Referenzen auf Commits, die Dateien und die Dateibäume realisiert. In vielen Systemen wie z. B. Issue-Trackern werden aufsteigende Indizes verwendet. In einem verteilten System wie Git ist das aus verschiedenen Gründen der Synchronisation nicht so einfach möglich, da sonst Kollisionen, also gleiche IDs für unterschiedliche Objekte entstehen könnten. Eine Alternative wäre UUIDs, da die IDs einen randomisierten Anteil haben und die Wahrscheinlichkeit für Kollisionen gesenkt wird.

Noch besser als UUIDs ist allerdings Content-adressable Storage, bei dem Inhalte einzig durch ihren Inhalt adressiert werden. Das ist so, als würde man den gesamten Inhalt der Datei nochmal in den Dateinamen schreiben. Der Clou dabei ist jedoch, dass der gesamten Dateiinhalt gar nicht in den Dateinamen geschrieben werden muss, um die Datei durch ihren Inhalt identifizierbar zu machen.

Mit kryptographischen Hashfunktionen wie SHA-1 oder SHA-256 existiert ein Mittel, um einen beliebig langen Dateiinhalt zu einem immer gleich langen Wert, dem Hash, umzuwandeln. Dabei sind kryptographische Hashfunktionen so konstruiert, dass die Wahrscheinlichkeit für Kollisionen durch verschiedene Mechanismen stark minimiert wird. Ein SHA-1-Hash für den Dateiinhalt "Hallo Welt" wäre z. B. 28cbbc72d6a52617a7abbfff6756d04bbad0106a. Ein netter Nebeneffekt ist, dass Dateien mit gleichem Inhalt im Content-adressable Storage auch nur einmal abgespeichert werden, wodurch sogar Deduplikation ermöglicht wird.

Git nutzt dieses Verfahren, um die eingechekten Dateien abzuspeichern. Diese Dateien werden dann in Trees zusammengebunden und in Commits mit den jeweiligen Vorgänger-Commits (parents) in einem sog. Merkle-Tree verheiratet.

Commits werden somit auch durch einen SHA-1-Hash identifiziert, der im hexadezimalen Format 40 Zeichen lang ist.

Das Problem

Das Problem bei dem Verfahren liegt jetzt darin, dass dieser Hash üblicherweise noch weiter abgekürzt wird, um ihn benutzerfreundlicher in Oberflächen oder E-Mails darzustellen. Damit wird natürlich die Wahrscheinlichkeit für Kollisionen erhöht.

Habe ich einen Hash 28cbbc72d6a52617a7abbfff6756d04bbad0106a und nutze nur 28cbbc zur Referenz, reicht das in den meisten kleinen Repositories aus, um einen Commit eindeutig zu referenzieren. In großen Repositories mit vielen Dateien und Commits kann es auf einmal passieren, dass ein weiterer Commit 28cbbcc00aa8ef4e80596c16ecfdb4bc92656cd3 auftaucht, sodass 28cbbc nicht mehr eindeutig einen Commit beschreibt.

Um das Risiko zu verringern, sollte die Mindestanzahl der Zeichen für einen abgekürzten Commit erhöht werden.

Das Kernel-Repository

Genau darum geht es in der aktuellen Diskussion. Aktuell nutzen die Linux-Entwickler zur Referenz von Commits in ihren E-Mails 12 Zeichen lange Hashes. Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob die Zahl weiter erhöht werden sollte. Linus Torvalds ist bisher dagegen, weil er das Risiko für Kollisionen gering sieht und er die Position vertritt, dass ein Commit immer mit dem Commit Message Title angegeben werden sollte, was ungewollte Kollisionen ausreichend verhindere.

Gestern veröffentlichte Kees Cook einen Blogpost, indem er eine Commit-Kollision mit dem Werkzeug lucky-commit bewusst herbeiführte, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Git- und Kernel-Entwicklungstools mit solchen Situationen klarkommen sollten. Es ist unwahrscheinlich, dass solche Kollisionen bei 12 Zeichen versehentlich entstehen, aber ein Angreifer könnte dies ausnutzen.

Dies sollte ein Apell an alle Entwickler sein, deren Tooling auf abgekürzte Commit-Hashes setzt. Schauen wir mal, wie sich das weiterentwickelt.

Ein Kommentar zu SHA-1

Abschließend ein Kommentar noch zu SHA-1. Wie viele von euch wissen, ist SHA-1 selbst nicht mehr vertretbar kollisionssicher. Das bedeutet, es kann passieren, dass auf einmal zwei Dateiinhalte sich doch den gleichen Hash teilen könnten, wenn ein Angreifer es drauf anlegt.

Da dies natürlich Git massiv stören könnte, gibt es schon Bestrebungen, das Verfahren auf SHA-2 zu aktualisieren, wodurch sich die Hashlänge auch vergrößert. Das ist aber gar nicht so einfach, da SHA-1 an vielen Stellen in die Struktur eines Git-Repos hartkodiert wurde.

Hier geht es aber nicht um das unsichere SHA-1. Durch die Abkürzung des Hashes von 40 auf 12 Zeichen wird die Kollisionssicherheit bewusst und massiv zugunsten der Benutzerfreundlichkeit geschwächt. Und das erfordert immer eine regelmäßige Evaluation, welches Niveau noch vertretbar ist.

Orbit by Mozilla: KI-Assistent als Firefox-Erweiterung

30. Dezember 2024 um 12:48

Orbit by Mozilla ist eine Firefox-Erweiterung von Mozilla, welche den Browser um einen KI-Assistenten erweitert, der Texte und Videos zusammenfassen kann und dabei die Privatsphäre der Nutzer respektiert.

Download Orbit by Mozilla für Firefox

Die Firefox-Erweiterung Orbit by Mozilla, derzeit noch „Beta“ gekennzeichnet, legt standardmäßig ein graphisches Element über alle Websites, welches aber auch an eine beliebige andere Stelle gezogen werden kann. Fährt man mit der Maus über das Element, hat man die Optionen, sich den Inhalt der aktuellen Seite zusammenfassen zu lassen, einen Chatbot zum Inhalt zu befragen, die Einstellungen der Erweiterung zu öffnen oder das Element auszublenden.

In den Einstellungen der Erweiterung lässt sich eine wesentlich minimalistischere Darstellung auswählen, ob Zusammenfassungen automatisch erfolgen sollen und ob man die Zusammenfassungen in Stichpunkten, kurzen Sätzen oder ganzen Absätzen erhalten möchte.

Orbit by Mozilla funktioniert nicht nur für Textdokumente, sondern über die Transkriptionen auch für Videoportale wie YouTube, liefert aktuell aber ausschließlich Ergebnisse in englischer Sprache.

Orbit by Mozilla Orbit by Mozilla Orbit by Mozilla

Für die Verwendung von Orbit by Mozilla wird kein Benutzerkonto benötigt. Als Sprachmodell kommt derzeit Mistral 7B zum Einsatz, welches auf einem Mozilla-Server gehostet wird. Es werden keine Daten mit Dritten geteilt und Orbit by Mozilla vergisst die übermittelten Informationen umgehend, sobald man auf eine andere Seite navigiert. Da keine Daten mit Mistral geteilt werden, findet durch die Nutzung der Erweiterung auch kein Training des Sprachmodells statt und die Informationen bleiben wirklich privat.

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Apple veröffentlicht Firefox-Erweiterung zur Passwort-Synchronisation mit iCloud

29. Dezember 2024 um 14:16

Mit der neuen Firefox-Erweiterung iCloud Passwords von Apple können Nutzer ihre Passwörter zwischen der Apple iCloud und Firefox synchronisieren.

Die neue Firefox-Erweiterung iCloud Passwords von Apple erlaubt es, in Passwort-Feldern auf Websites direkt auf die in der Apple iCloud gespeicherten Passwörter zuzugreifen. Umgekehrt können Passwörter auch aus Firefox heraus in der Apple iCloud gespeichert werden. Die Erweiterung kann auch Verifizierungscodes generieren, die durch Rechtsklick auf einen QR-Code eingerichtet werden können.

Apple iCloud Passwords für Firefox Apple iCloud Passwords für Firefox

Die Erweiterung erfordert macOS Sonoma (macOS 14) oder höher. Ältere macOS-Versionen sowie Windows und Linux werden nicht unterstützt, da hier die benötigte Passwörter-App nicht zur Verfügung steht.

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Tabgruppen in Firefox 135 Nightly standardmäßig aktiviert

28. Dezember 2024 um 12:02

Mit den Tabgruppen arbeitet Mozilla an einem neuen Feature zur Organisation von Tabs. In der Nightly-Version von Firefox 135 sind Tabgruppen jetzt standardmäßig aktiviert.

Tabgruppen sind das meistgewünschte Feature der Firefox-Nutzer laut der Community-Plattform Mozilla Connect. Für Nutzer einer Nightly-Version von Firefox sind Tabgruppen jetzt standardmäßig verfügbar.

Ein bestehender Tab kann entweder über das Kontextmenü oder durch Ziehen auf einen anderen Tab zu einer Gruppe hinzugefügt werden. Für jede Gruppe kann eine von neun vordefinierten Farben ausgewählt und ein beliebiger Name vergeben werden. Die Tabgruppen werden dann innerhalb der Tableiste mit eben jener Farbe gekennzeichnet, der Name der Gruppe wird vorangestellt. Per Klick lassen sich Gruppen ein- und ausklappen. Im eingeklappten Zustand ist nur noch der Name der Tabgruppe sichtbar.

Tabgruppen in Firefox 135 Nightly

Auch bei Verwendung der vertikalen Tabs, einem anderen neuen Feature, an welchem Mozilla arbeitet, können die Tabgruppen bereits genutzt werden.

Tabgruppen in Firefox 135 Nightly

Zu beachten ist, dass die Umsetzung noch unvollständig ist und Fehler beinhaltet. Vor allem beim Verschieben von Tabs funktioniert zu diesem Zeitpunkt noch nicht alles reibungslos, während ein Verschieben von Tabgruppen noch gar nicht möglich ist.

Die standardmäßige Aktivierung ist derzeit noch auf Nightly-Versionen limitiert. Es wird sich dabei also nicht um ein offizielles Feature von Firefox 135 handeln. Eine Aktivierung wird dennoch möglich sein, indem über about:config der Schalter browser.tabs.groups.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird.

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Highlights des Mozilla AMA November 2024

27. Dezember 2024 um 15:48

Vergangenen Monat hat Mozilla wieder ein sogenanntes „Ask me Anything“-Event (AMA) veranstaltet, bei dem hochrangige Mozilla-Mitarbeiter die Fragen von Firefox-Nutzern beantwortet haben. Dieser Artikel fasst die spannendsten Informationen zur Zukunft von Firefox zusammen.

Nach einem „Ask me Anything“ (AMA) auf Reddit im Juni, hat Mozilla im November erneut ein AMA abgehalten, dieses Mal auf Mozillas eigener Plattform Mozilla Connect.

In Bezug auf die Übersetzungsfunktion von Firefox wurde in Aussicht gestellt, dass zu den bereits 28 unterstützten Sprachen Anfang 2025 die nächsten sechs Sprachen dazu kommen werden.

Für die Standard-Startseite sowohl vom Desktop als auch für Mobile (Android und iOS) sind Überarbeitungen geplant, einschließlich mehr Personalisierung und weiterer Hintergrundbilder. Auch die Möglichkeit, eigene Bilder zu verwenden, möchte Mozilla ergänzen.

Das Erweiterungs-Team konzentriert sich auf iterative Verbesserungen der Auflistungen und Suchergebnisseiten, um Nutzer dabei zu unterstützen, die relevantesten Erweiterungen zu finden und zu installieren.

Ein automatischer Dark Mode für Websites, welche einen solchen nicht von sich aus anbieten, ähnlich wie es die Erweiterung Dark Reader macht, wird zwar als spannende Funktion anerkannt, kann durch die Manipulation der Website aber zu Kompatibilitäts- und Performanceproblemen führen. Deswegen bedürfe es eines signifikanten Aufwands, um eine solche Funktion korrekt umzusetzen, und steht auf Mozillas Prioritätenleiste weit unten.

Angesprochen wurde natürlich auch das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in Firefox. Künstliche Intelligenz entwickelt sich schnell weiter und man geht davon aus, dass einige KI-gestützte Funktionen irgendwann so wichtig werden könnten wie heute die Rechtschreibprüfung oder die automatische Vervollständigung. Man wisse noch nicht genau, welche Funktionen das sein werden, aber würde Mozilla warten, bis das klar ist, könnten sie die Chance verpassen, bereit zu sein, wenn die Nutzer es erwarten. Daher wird Mozilla weiterhin mit KI-Features experimentieren und neue Ideen ausprobieren. Aber KI-Features in Firefox sind immer optional, sodass Nutzer, welche damit nichts zu tun haben wollen, diese Funktionen auch nicht nutzen müssen.

Firefox für Android und iOS zu verbessern, wird ein großer Fokus im kommenden Jahr sein. Bald schon wird Firefox auf beiden Plattformen mit neu gestalteten Toolbars und Menüs ausgeliefert werden. Mozilla wird weiterhin in Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und essentielle Features wie die Verwaltung von Tabs, Privatsphäre-Features und Autovervollständigung investieren. Dazu kommt eine neue Startseite mit neuen Anpassungsmöglichkeiten. Außerdem möchte Mozilla die geräteübergreifende Nutzungserfahrung verbessern und damit die Synchronisation und das Mozilla-Konto noch nützlicher machen. Konkret auf Tab-Gruppen angesprochen, wurde bestätigt, dass dies auch etwas ist, was man für Mobile bauen möchte. Ein Zeitplan konnte hierfür aber keiner genannt werden. Zunächst wird dieses Feature schon bald im Desktop-Firefox ausgerollt werden.

Was Privatsphäre-Features betrifft, ist eine engere Interation des Mozilla VPNs in Firefox geplant. In diesem Zusammenhang wird zunächst eine VPN-Erweiterung für Firefox veröffentlicht werden. Die Nutzung von E-Mail-Masken für Firefox Relay soll besser in Firefox integriert werden, sodass hierfür in Zukunft keine Erweiterung mehr benötigt wird. Auch eine Expansion von Firefox Relay Premium in weitere Länder ist geplant.

Auf die Entwicklung der Nutzerzahlen angesprochen, wurde gesagt, dass sich die Dinge in die richtige Richtung entwickeln. So würde man sehen, dass sich immer mehr Menschen für Firefox auf dem Smartphone entscheiden, und auch für Firefox auf dem Desktop sehe man ermutigende Nutzungstrends.

Man gibt auch zu, dass es sich manchmal so anfühle, als würde Firefox vor allem auf die Konkurrenz aufschließen statt voranzugehen, aber man arbeite daran, dies zu ändern. Insbesondere im mobilen Bereich, wo die Browsernutzung eine andere ist und man ein paar neue Dinge probieren könne. Nicht alles wird im ersten Anlauf funktionieren, aber aus diesem Grund arbeite man im Öffentlichen und erhalte Feedback. Mozilla möchte in Zukunft auch noch mehr von dem, woran sie arbeiten, vorab auf Mozilla Connect zeigen, um frühes Nutzerfeedback zu erhalten.

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Firefox: Release-Termine 2025

26. Dezember 2024 um 22:11

Dieser Artikel fasst die Veröffentlichungstermine für Firefox und Firefox ESR im Jahr 2025 übersichtlich zusammen.

Neue Major-Releases von Firefox erscheinen in der Regel alle vier Wochen. Auf diese Weise erreichen Neuerungen schneller den Endnutzer und man muss nicht viele Monate auf bereits implementierte Funktionen warten. Mittlerweile sind auch Veröffentlichungstermine von Firefox für das Jahr 2025 bekannt.

Das sind die Firefox Release-Termine 2025

Firefox 134, Firefox ESR 128.6, Firefox ESR 115.19
7. Januar 2025 (6 Wochen nach Firefox 133)

Firefox 135, Firefox ESR 128.7, Firefox ESR 115.20
4. Februar 2025 (4 Wochen nach Firefox 134)

Firefox 136, Firefox ESR 128.8, Firefox ESR 115.21
4. März 2025 (4 Wochen nach Firefox 135)

Firefox 137, Firefox ESR 128.9
1. April 2025 (4 Wochen nach Firefox 136)

Firefox 138, Firefox ESR 128.10
29. April 2025 (4 Wochen nach Firefox 137)

Firefox 139, Firefox ESR 128.11
27. Mai 2025 (4 Wochen nach Firefox 138)

Firefox 140, Firefox ESR 140.0, Firefox ESR 128.12
24. Juni 2025 (4 Wochen nach Firefox 139)

Firefox 141, Firefox ESR 140.1, Firefox ESR 128.13
22. Juli 2025 (4 Wochen nach Firefox 140)

Firefox 142, Firefox ESR 140.2, Firefox ESR 128.14
19. August 2025 (4 Wochen nach Firefox 141)

Firefox 143, Firefox ESR 140.3
16. September 2025 (4 Wochen nach Firefox 142)

Firefox 144, Firefox ESR 140.4
14. Oktober 2025 (4 Wochen nach Firefox 143)

Firefox 145, Firefox ESR 140.5
11. November 2025 (4 Wochen nach Firefox 144)

Firefox 146, Firefox ESR 140.6
9. Dezember 2025 (4 Wochen nach Firefox 145)

Firefox 147, Firefox ESR 140.7
13. Januar 2026 (5 Wochen nach Firefox 146)

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Nextcloud auf dem RasPi – Teil 9

22. Dezember 2024 um 08:47

Mit diesem Artikel möchte ich meine Nextcloud-Serie schließen. Um die installierte Cloud nun noch mit einer Videokonferenz-Funktion zu erweitern, möchte ich heute zeigen, wie man einen TURN-Server auf das bestehende System aufsetzt. Dies hatte ich im Mai diesen Jahres im Artikel „Coturn TURN-Server für Nextcloud Talk“ zwar schon erklärt, aber es gehört aus meiner Sicht einfach in diese Artikelserie hinein.

Installation

Ein TURN-Server wird von Nextcloud Talk benötigt, um Videokonferenzen zu ermöglichen. Der TURN-Server bringt die Teilnehmer, welche sich in verschiedenen Netzwerken befinden, zusammen. Nur so ist eine reibungslose Verbindung unter den Gesprächspartnern in Nextcloud Talk möglich.

Wer bisher meinen Anleitungen zur Installation von Nextcloud auf dem Raspberry Pi gefolgt ist, kann nun die eigene Cloud für Videokonferenzen fit machen. Zu bedenken gilt aber, dass ein eigener TURN-Server nur bis maximal 6 Teilnehmer Sinn macht. Wer Konferenzen mit mehr Teilnehmern plant, muss zusätzlich einen Signaling-Server integrieren.

Nun zur Installation des TURN-Servers. Zuerst installiert man den Server mit

sudo apt install coturn

und kommentiert folgende Zeile, wie nachfolgend zu sehen in /etc/default/coturn aus.

sudo nano /etc/default/coturn

Dabei wird der Server im System aktiviert.

#
# Uncomment it if you want to have the turnserver running as
# an automatic system service daemon
#
TURNSERVER_ENABLED=1

Nun legt man die Konfigurationsdatei zum TURN-Server mit folgendem Inhalt an.

sudo nano /etc/turnserver.conf
listening-port=5349
fingerprint
lt-cred-mech
use-auth-secret
static-auth-secret=geheimespasswort
realm=cloud.domain.tld
total-quota=100
bps-capacity=0
stale-nonce
no-loopback-peers
no-multicast-peers

Hier werden u.a. der Port und das Passwort des Servers sowie die Domain der Cloud eingetragen. Natürlich muss hier noch der Port im Router freigegeben werden. Ein starkes Passwort wird nach belieben vergeben.

Hierbei kann das Terminal hilfreich sein. Der folgende Befehl generiert z.B. ein Passwort mit 24 Zeichen.

gpg --gen-random --armor 1 24

Jetzt wird der Server in den Verwaltungseinstellungen als STUN- und TURN-Server inkl. Listening-Port sowie Passwort eingetragen.

Nextcloud - Verwaltungseinstellungen - Talk
Nextcloud – Verwaltungseinstellungen – Talk
Eintrag der Domain für STUN- und TURN-Server (sowie Passwort)
Eintrag der Domain für STUN- und TURN-Server (sowie Passwort)

Damit der TURN-Server nach einem Reboot auch zuverlässig startet, müssen ein paar Einstellungen am Service vorgenommen werden. Mit

sudo systemctl edit coturn.service

wird der Service des Servers editiert. Folgender Eintrag wird zwischen die Kommentare gesetzt:

### Editing /etc/systemd/system/coturn.service.d/override.conf
### Anything between here and the comment below will become the new contents of the file

[Service]
ExecStartPre=/bin/sleep 30

### Lines below this comment will be discarded

### /lib/systemd/system/coturn.service

Dies ermöglicht den TURN-Server (auch nach einem Upgrade) mit einer Verzögerung von 30 Sekunden zu starten.

Zum Schluss wird der Service neu gestartet.

sudo service coturn restart

Ein Check zeigt, ob der TURN-Server funktioniert. Hierzu klickt man auf das Symbol neben dem Papierkorb in der Rubrik TURN-Server der Nextcloud. Wenn alles perfekt läuft ist, wird im Screenshot, ein grünes Häkchen sichtbar.

Check TURN-Server
Check TURN-Server
Check bestanden
Check bestanden

Damit endet die Artikelserie Nextcloud auf dem RasPi. Viel Spaß beim Nachbauen!

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